Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Mediterraner Flammkuchen

Mediterraner Flammkuchen

Vor einiger Zeit stand ich mit Sandra in der Diskussion wie man Pizzateig wohl am besten einfriert. Von ihr kam dann die Idee ihn schon auszurollen und dann ohne großes Auftauen direkt zu belegen und zu backen. Die Idee war gut und so habe ich das einfach mal mit einer Portion Flammkuchenteig getestet. Auf das Blech gezogen, in Frischhaltefolie verpackt und eingefroren. Was soll ich sagen – hat perfekt geklappt!

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Zutaten für einen großen Flammkuchen:

10g frische Hefe

200g Mehl

150 ml Wasser

1 Prise Salz

Für den Belag:

150g Schmand

1 Eigelb

1 EL Paprikamark

1/2 Bund Schnittlauch

Pfeffer & Salz

12 Scheiben Salami

1 kleine Zwiebel

1 rote Paprika

20 grüne Oliven

Zubereitung:

Wer den Teig frisch macht geht wie folgt vor: 50g Mehl, die frische Hefe und 50ml Wasser zu einem Vorteig vermengen. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig leichte Blasen wirft. Das restliche Mehl, Salz und Wasser zufügen, gut verkneten und weitere 60 Minuten gehen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Blech ziehen.

Ich habe den gefrorenen Teig aus dem Tiefkühlfach geholt und noch in gefrorenem Zustand belegt.

Dafür Schmand, Paprikamark und das Eigelb verquirlen und mit Pfeffer und Salz würzen. Diese Créme auf dem Flammkuchenteig verstreichen.

Die Salami, Oliven, dünn aufgeschnittenen Zwiebelringe und Paprikastreifen gleichmäßig auf dem Flammkuchen verteilen. Ich habe schon die Hälfte der Schnittlauchröllchen darüber gegeben, es macht aber mehr Sinn den Schnittlauch erst nach dem Backen dazu zu geben.

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Den Flammkuchen für 20 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Ofen schieben.

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Jetzt die (restlichen) Schnittlauröllchen darüber streuseln, den Flammkuchen in Stücken schneiden und sofort servieren.

Am besten mit einem Glas Wein genießen!

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Rote Bete Spaghetti mit Asia-Note

Rote Bete Spaghetti mit Asia-Note

Es gibt Rezepte die muss man einfach probieren. Am besten jetzt, gleich und sofort! Gut, so schnell geht es dann meistens nicht – aber lange habe ich in diesem Fall nicht gebraucht. Mia’s Pasta mit roter Bete hatte auf mich nämlich die gleiche Wirkung wie vor einiger Zeit Ariane’s Säuferspaghetti – muss wohl an den bunten Nudeln liegen… oder wie seht ihr das? Bei mir gibt es die Pasta übrigens mit leicht asiatischem Einschlag.

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Zutaten für 3 Personen:

2 Knollen frische rote Bete

3 Knoblauchzehen

etwas Zitronengrasöl

1 scharfe Chili

1 Schalotte

1 kleines Bund Koriander

1 Limette

etwas Salz

200g Spaghettini

Zubereitung:

Von der roten Bete am Stiel- und Wurzelansatz ein Stück abschneiden und die Knollen mit Zitronengrasöl beträufeln und auf der Schnittfläche leicht salzen. In eine kleine Auflaufform legen und den ungeschälten Knoblauch dazu geben. Eine Stunde bei 180°C im vorgeheizten Backofen verschwinden lassen.

Die Chili und dei Schalotte klein würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Mit dem fein gehackten Koriander in den Mixer geben.

10 Minuten vor Ende einen Topf mit Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Die Spaghettini al dente kochen.

Die rote Bete aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. Die Schale entfernen und die Knollen vierteln. Den Knoblauch aus der Schale drücken und beides mit in den Mixer geben. Den Abrieb und Saft von der Limette zufügen und alles einmal gut durchmixen.

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Nach und nach etwas Kochwasser von der Pasta dazu geben und immer wieder mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die rote Bete Créme über die abgegossene Pasta geben.

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…und gut vermengen bis alle Nudeln knallig pink sind!

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Abschmecken und bei Bedarf noch etwas salzen. Schärfe muss bei mir nicht mehr ran, die Chili aus dem Garten hatte genug bums. Wer ein etwas milderes Exemplar erwischt hat kann z.B. mit etwas Tabasco nachhelfen.

Die Pasta auf die Teller verteilen und erstmal diese Hammer-Farbe wirken lassen. Danke an Mia für die tolle Inspiration.

Einfach und genial!

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Im Test – die Tchibo Cafissimo Tuttocaffé

Im Test – die Tchibo Cafissimo Tuttocaffé

Im September wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte die neue Cafissimo Tuttocaffé von Tchibo zu testen. Ich selbst bin zwar kein großer Kaffee-Trinker, aber Bessere Hälfte trinkt jeden Morgen sein Tässchen und zum Kochen und Backen braucht man ja auch ab und an ein Schlückchen. Und weil mir zum ausgiebigen testen eine Menge Kapseln mitgeschickt wurden haben wir auch ausgiebig getestet. Auch wenn mir ganz schnell klar war welche Sorte mein Favorit wird.

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So – genug Werbung in die Kamera gehalten, jetzt geht’s an die harten Fakten.

Da wir eine offene Küche haben ist ein sehr wichtiger Punkt für uns das Design. Die Tuttocaffé ist schlank und elegant – schwarz mit wenigen silbernen Highlights. Also definitiv ein Pluspunkt für die gute Optik. Aber mit der Kaffeemaschine ist es wie mit uns Frauen, nur hübsch sein reicht nicht, man muss auch was können!

Intuitiv ist immer gut – ich will schließlich nur ab und an einen Kaffee ziehen und nicht zum Mond fliegen. Der Wasserbehälter an der Rückseite lässt sich ohne Probleme entfernen und befüllen. Beim Einsetzen muss man den Dreh einmal raus haben, aber nach dem zweiten oder dritten Mal geht es ganz wie von selbst. Für eine Kapsel entscheiden und diese in die Maschine laden. Wir haben bereits eine Kapselmaschine und mögen dieses System sehr gerne. Die Kapseln lassen sich ohne Probleme einsetzen, kein verklemmen und kein haken. Das ist schon mal sehr gut.

Wir haben also Wasser und Kapsel in der Maschine, dann kann es ja los gehen. Das dauert jetzt leider einen Moment. Man muss erst den Power Knopf drücken, kann dann aber noch nicht sofort die Tasse anfordern, sondern muss rund 15 Sekunden warten bis das Blinken aufhört. Das ist nicht lange, sind wir aber von unserer aktuellen Maschine nicht gewohnt und deshalb nervt es ein wenig…

Hat das Blinken endlich aufgehört dann kann man auf die gewünschte Tasse drücken (Espresso, Caffè Crema, Filterkaffee – abhängig davon welche Kapsel man gewählt hat), die Maschine startet in die Aufwärmphase und macht den Kaffee sobald sie so weit ist. Dabei scheint sie nicht allzu viel Druck zu verwenden, der Kaffee plätschert recht gemütlich in die Tasse. Sie ist aber auch nicht auffallend langsam.

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Großer Kaffee ist also kein Problem, aber was ist mit Espresso? Das ist etwas schwieriger – nicht von der Handhabung, aber man muss den Tassentisch für die kleine Tasse eine Etage höher setzen, was eine ziemlich Fummelei ist für die man wohl besser ausgeschlafen sein sollte, und was aus meiner Sicht auch eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist. Die Espresso-Tasse aus großer Höhe zu befüllen ist keine Alternative… das habe ich natürlich ganz selbstlos auch für euch getestet. ;) Da ich den Espresso nur zum Kochen oder Backen brauche nehme ich einfach eine große Tasse – ist ja in dem Fall kein Problem – wer ihn aber stilecht aus einer Espresso-Tasse trinken möchte muss umbauen.

Nachdem wir unseren Kaffee nun also in der Hand halten – und er schmeckt wirklich gut – muss die Maschine natürlich auch ab und an von den leeren Kapseln befreit werden. Auch wenn die Kapseln ein wenig Abfall produzieren hält sich das doch in Grenzen. Wenn man sonst gemahlenen Kaffee oder Pads verwendet geht bei einem kleinen Haushalt mit geringem Verbrauch doch einiges an Aroma verloren bis die letzte Tasse gebrüht ist. Dieses Problem fällt bei den Kapseln weg. Um das Fach für die leeren Kapseln zu reinigen muss man nur das Tischlein unten herausziehen, den Behälter für die Kapseln entfernen und leeren und das Ganze ab und an ausspülen. Ganz einfach und pflegeleicht.

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Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Test einen guten Eindruck von der Tuttocaffé vermitteln.

Die Tuttocaffé war im Einsatz für die folgenden Rezepte:

Toskana Mountain Meatballs

Kürbis-Tiramisu im Glas

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