Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Geschmorte Rinderrippe mit Pfifferlingen

Geschmorte Rinderrippe mit Pfifferlingen

Wenn man ein einfaches Stück Fleisch gut zubereitet kann daraus ein tolles Essen werden. Ich hatte hier ein Stück von der hohen Rippe und das durfte 5 Stunden lang sanft schmoren. Dazu hat es nicht mehr gebraucht als ein paar Pfifferlinge und ein Stück vom französischen Landbrot. Einfach köstlich!

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Zutaten für 4 Personen:

1,2 kg Rindfleisch (von der hohen Rippe)

2 EL süßer Senf

2 EL Preiselbeeren

1 EL Öl

2 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

1 große rote Chili

Pfeffer & Salz

350ml Bier

200g Pfifferlinge

3 Frühlingszwiebeln

etwas Brot

Zubereitung:

Die Zwiebeln vierteln, die Knoblauchzehen in dicke Stifte schneiden und die Chili würfeln. Alles zusammen mit dem Fleisch in den Bräter geben. Öl, Senf, Salz und Preiselbeeren zu einer Marinade verrühren.

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Das Fleisch rundherum mit der Marinade bestreichen und abgedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Den Ofen auf 120°C vorheizen und das Bier mit in den Bräter geben. Mit Alufolie abdecken und in den Ofen schieben. 5 Stunden schmoren lassen – danach darf das Fleisch noch 2 Stunden im auskühlenden Ofen ruhen.  Es sollte sich jetzt ganz leicht mit der Gabel zerpflücken lassen.

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Den weißen Anteil der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, die Pilze putzen und größere Exemplare zerkleinern. Beides zum zerpflückten Fleisch geben und die Sauce mit Pfeffer und Salz würzen. Nochmals für 15 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben.

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Fleisch und Sauce auf tiefe Teller verteilen und mit den grünen Ringen von der Frühlingszwiebel bestreuen. Mit etwas Brot servieren.

Perfekt für die kälteren Tage!

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Basilikum Fritatta mit Räucherlachs

Basilikum Fritatta mit Räucherlachs

Wo ich das Buch Food Fast von Donna Hay schon mal in der Hand und aktiv im Einsatz hatte wurde auch gleich eine Frühstücksfritatta gezaubert. Mit viel frischem Basilikum und einem schönen Lachsröschen oben drauf. Trotzdem mit einer guten Prise Salz, ich habe ja aus der Pasta gelernt. Absolut simpelt und einfach gut!

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Zutaten für 2 Personen:

4 Eier

½ Tasse Milch

½ Bund Basilikum

Pfeffer & Salz

60g Cheddar (3 Scheiben)

3 Scheiben Räucherlachs

Zubereitung:

Eier und Milch in eine Schüssel geben. Den Backofen auf die Grillfunktion stellen und auf 200°C vorheizen.

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Die Eier mit der Milch verquirlen und mit Pfeffer und Salz würzen. Ich habe Cheddar in Scheiben, also wird nicht gerieben, sondern hauchfein gewürfelt – klappt wunderbar. Das Basilikum fein hacken.

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Käse und Kräuter unter die Eier-Milch rühren und das Ganze in eine heiße, beschichtete, ofenfeste Pfanne ohne zusätzliches Öl kippen. Bei mittlerer Hitze mindestens 4, besser 6 Minuten stocken lassen.

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Dann wandert die Pfanne für weitere 3-4 Minuten in den Ofen bis die Fritatta gold-gelb gebacken ist.

Aus der Pfanne rutschen lassen…

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…und wie eine Pizza in 4-6 Stücke schneiden. Die Lachsscheiben halbieren und jedes Stück zu einer kleinen Rose (oder etwas ähnlichem) aufrollen und auf den Fritattastücken platzieren.

Die Fritatta ist super luftig geworden.

Sofort servieren!

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Chorizo-Pizza mit Kapern

Chorizo-Pizza mit Kapern

Mit der Mangold-Pfifferlings-Pizza habe ich es ja bereits angekündigt – ich habe jeweils eine Portion Teig und hausgemachte Tomatensauce eingefroren. Mein erster Versuch den Teig einzufrieren und ich war gespannt, ob der Teig das gut übersteht. Hat er, wobei er beim Auftauen ganz schön angefangen hat zu arbeiten. Beim nächsten Mal werde ich dafür weniger Zeit einplanen. Der Boden ist auf jeden Fall super dünn und herrlich knusprig geworden. Mit würziger Chorizo und Kapern schmeckt die Pizza wunderbar aromatisch.

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Zutaten für eine große Pizza:

210g Mehl

40g Hartweizengries

21g frische Hefe

1 Prise Salz

1 Prise brauner Zucker

Für die Sauce:

150g Tomaten

1 kleine Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 großer Zweig Rosmarin

Für den Belag:

80g Chorizo (ruhig etwas schärfer)

20g Kapern

100g frisch geriebener Gouda

Zubereitung:

Für den Teig habe ich beim letzten Mal alle Zutaten in der Küchenmaschine gut verknetet. Dann durfte der Teig 1 Stunde gehen. Diese Zeit kann man nutzen um die Sauce zu backen (siehe hier). Diese Portion hier habe ich eingefroren und rund 24 Stunden vor ihrem neuen Einsatz aus dem Tiefkühler in den Kühlschrank umgesiedelt. 12 Stunden wären vollkommen ausreichend gewesen. Der Tiefkühlbeutel hat vorher eng angelegen, jetzt war er prall gespannt.

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Den Teig dünn ausziehen oder ausrollen – das mit dem Ziehen klappt langsam aber sicher recht gut. Die Sauce auf der Pizza verteilen und den Käse reiben. Zwei Drittel vom Käse auf der Pizza verteilen. Dann wird die Salami gleichmäßig ausgelegt und der restliche Käse darüber gegeben.

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Die Kapern darüber verteilen.

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Für 35 Minuten bei 180°C (hier im Pizzamodus) in den Ofen schieben.

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Die Pizza ist fertig wenn der gewünschte Bräunungs- und Knuspergrad erreicht ist.

Einfach und gut!

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