Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Tabasco-Beer-But-Chicken

Tabasco-Beer-But-Chicken

Beer But Chicken ist eine wunderbar zarte Angelegenheit. Da kann man mit einer feurig scharfen Haut einen tollen Kontrast setzen. Tabasco hat mir ja freundlicherweise ein Probesortiment zukommen lassen und das wird direkt in den Einsatz geschickt. Ich überlege hin und her, dann entscheide ich mich für die Chipotle Sauce mit geräucherten Chilis. Beim Ergebnis waren wir nur unglücklich, dass das Hähnchen nicht doppelt so viel Haut hat – die war einfach zu köstlich!

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Zutaten für 1 Hähnchen:

1 Hähnchen, mind. 1,2 kg (besser 1,5 kg)

1 Dose Bier (0,5 L)

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 EL Paprikapulver

3 EL Tabasco – Chipotle

1/2 EL brauner Zucker

Salz & Pfeffer

5 EL Olivenöl

5-6 Kartoffeln (ca. 150-200g)

einige Zweige Thymian

Zubereitung:

Den Kümmel im Mörser zerstoßen. Olivenöl, Tabasco, Zucker, Salz und Paprikapulver verrühren. Den zerstoßenen Kümmel dazu geben.

Die Bierdose abwaschen, öffnen und 1/3 des Inhalts leeren. Das Hähnchen auf der Dose platzieren, ich bin mal wieder dankbar, dass wir den Ständer dazu haben, so steht das Hähnchen felsenfest während ich es mit der Marinade einpinsel. Auch unter den Keulen und Flügelchen einpinseln. Den Ständer in einem kleinen Bräter platzieren, das Hähnchen tropft im Ofen.

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Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ich schneide noch ein paar Kartoffeln in Spalten und lege sie mit dem Thymian direkt unten in den Bräter. Leicht salzen, so können sie schön das Hähnchenaroma aufnehmen.

Das Hähnchen wandert für etwas über eine Stunde in den Ofen, dann sieht es perfekt gebräunt aus.

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Vorsichtig von der Dose heben…

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…und mit der Geflügelschere teilen. Mit Kartoffeln zusammen auf dem Teller anrichten. Das Fleisch ist super zart und die Haut herrlich würzig.

So mögen wir das!

Und ihr dürft gespannt sein, was es hier in den nächsten Tagen noch an scharfen Sachen gibt…

Tabasco


Mitte August – mal wieder ein Blick in den Garten

Mitte August – mal wieder ein Blick in den Garten

Es wird geerntet. Innerhalb einer Woche mehr als genug. Wer mir auf Facebook oder Twitter folgt hat es schon gesehen, Mangold, Bohnen, Tomaten und rote Beete – und kein Ende in Sicht.

Aber seht selbst!

Tomaten vor einer Woche, aus denen wurden kleine Spieße gezaubert:

Fotos für katha-kocht6-001

Salate und Mangold, langsam wird auch der Kohlrabi bauchig – hoffentlich schafft er das noch und für die Pastinaken stelle ich mir ein Süppchen vor:

Fotos für katha-kocht6

Die Gurken haben tatsächlich noch überlebt – sowohl Salatgurken als auch Schmorgurken habe ich schon gefunden. Von Bohnen will ich gar nicht reden, wobei…

Fotos für katha-kocht6-002

…die Bohnen sind zu schwer geworden – gestern sind die Stangen verbogen. Und die sind eigentlich verdammt stabil! Mal schauen, wie wir die wieder reparieren und aufrichten.

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Das hier ist die Ernte vom Sonntag – die Tomaten sind schon in Suppe und zur Pasta eingesetzt worden, die rote Beete wurde zu Pastateig verarbeitet, die zwei Radieschen wurden erntefrisch vernascht. Außerdem gab es herzhafte Waffeln mit Mangold. Die Rezepte folgen im Laufe der Woche.

Und noch ist kein Ende in Sicht!

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Als kleine Inspiration – Tomaten-Mozzarella Spieße

Zutaten für 20 Spieße:

20 Mini Mozzarella

20 rote Cocktailtomaten

20 schwarze Cocktailtomaten

etwas Salz

3 EL Basilikumöl

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Zubereitung:

Ganz einfach und schon bekannt – rote Tomaten, Mozzarella und schwarze Tomaten abwechselnd auf die Spieße stecken. Salzen und mit Basilikumöl beträufeln. Etwas frisches Basilikum zur Deko platzieren.

Fertig!

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Bisonsteak mit Tomate-Koriander Salat

Bisonsteak mit Tomate-Koriander Salat

Frustkäufe kennt wohl jeder, manchmal kann man sich selbst so einfach ein bisschen aufmuntern. Mich hat an der Fleischtheke das Bison-Rumpsteak angelacht. Da konnte ich einfach nicht nein sagen. „Den Preis haben Sie gesehen?“ Fragt mich die Verkäuferin. Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Sollte ich vielleicht. 5,99€ pro 100g, aber es sind ja kleine Steaks – reden wir also nicht weiter drüber. So ein schönes Stück Fleisch verdient eine besonders gute Beilage, die ihm aber nicht die Show stiehlt. Tomate-Koriander Salat mit Tomaten aus dem Garten und Kartoffelpüree nach Johann Lafer. Ich habe zum Geburtstag nämlich Den großen Lafer geschenkt bekommen und will wissen, ob sein Kartoffelpüree besser ist als meins. Lecker ist es, ein bisschen aufwendiger auch – aber es schmeckt ziemlich vergleichbar mit dieser Variante hier. Was sagt uns das? Das Geheimnis liegt in Butter und Sahne!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Bison-Steaks (zusammen 380g)

Salz & Pfeffer

Olivenöl

Balsamico Bianco

300g Tomaten

1 rote Paprika

½ Zwiebel

1 Knoblauchzehe

½ Bund Koriander

300g Kartoffeln

25g Butter

75g Schlagsahne

50ml Milch

1 Prise Muskat

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält, gewürfelt und 20 Minuten im Dampfgareinsatz  gar gedämpft.

In dieser Zeit schneide ich die Tomaten in Viertel, Paprika, Knoblauch und Zwiebel werden in sehr feine Würfel geschnitten. Den Koriander fein hacken und untermengen. Den Salat beiseite stellen.

Die Steaks rundum mit Olivenöl einreiben und salzen.

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Die Steakpfanne erhitzen und die Steaks hinein legen. Meine brauchen von jeder Seite 3 Minuten, dann sind sie medium.

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Die Kartoffeln abgießen und zweimal durch die Kartoffelpresse drücken. Die klein gewürfelte, kalte Butter dazu geben und untermengen. Die Hälfte der Sahne und Milch aufkochen, mit Muskat würzen und in die Kartoffelmasse einrühren. Die restliche Sahne aufschlagen und ebenfalls unterrühren. Mit dem Kochlöffel vermengen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Püree ist wirklich schön luftig.

Den Salat mit Pfeffer und Salz würzen und mit Essig und Öl anmachen. Ich nehme kein spezielles Öl oder Essig – ich will dem Fleisch nicht die Show stehlen.

Die Steaks mit Kartoffelpüree und Tomaten-Koriandersalat anrichten. Ich stelle noch Kräuterbutter und Tabasco auf den Tisch, aber das Fleisch hat einen so wunderbaren Eigengeschmack, dass wir es beide lieber „pur“ genießen.

Guten Appetit!

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