Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Vollkornsandwich mit Roastbeef und Frühlingsquark

Vollkornsandwich mit Roastbeef und Frühlingsquark

Wenn die Kriterien schnell, lecker und gesund sind ruft dieses Sandwich “hier bin ich!”. Man kann das Vollkornbrot natürlich auch gegen ein Graubrot oder Weisbrot austauschen, aber in dieser Variante schmeckt es zusammen mit dem Frühlingsquark wirklich lecker. Außerdem ist es in weniger als 10 Minuten fertig. Was will man mehr?

Zutaten für 2 Sandwichteller:

2 Scheiben Vollkornbrot (hier mit Sonnenblumenkernen)

2 Blätter Lolo-Salat

4 Scheiben Roastbeef

etwas Butter oder Margarine

150g Quark

2-3 Radieschen

5 cm Salatgurke

1/2 Frühlingszwiebel

Pfeffer & Salz

1 TL Öl (z.B. Gewürzöl, Olivenöl, Kräuteröl)

als Beilage auf dem Teller:

1 Apfel

Weintrauben

2-3 Radieschen

Zubereitung:

Ich fange mit dem Quark an, gebe ihn in eine ausreichend große Schüssel und wasche die Radieschen, die Frühlingszwiebel und das Stück Gurke ab. Das Radieschen schneide ich in kleine Würfel, die Frühlingszwiebel wird in feine Ringe geschnitten. Beides kommt in den Quark. Die Gurke viertel ich der Länge nach und entferne das Kerngehäuse. Die Schale lasse ich dran. Jetzt wird auch die Gurke in kleine Würfel geschnitten.

Den Quark mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Um den Geschmack abzurunden gebe ich noch 1 TL Öl dazu. Ich nehme am liebsten ein Gewürzöl, ein schönes Kräuter- oder Olivenöl passt aber auch gut. Abschmecken und bei Bedarf nochmal nachwürzen.

Die Brotscheibe bestreiche ich dünn mit Butter, wer mag nimmt einfach Margarine, und schneide sie in der Mitte durch. Auf eine Hälfte lege ich jetzt ein Lolo-Salatblatt (abgewaschen und ordentlich trockengeschüttelt). Darauf verteile ich großzügig den Frühlingsquark. Dann rolle ich die Roastbeefscheiben leicht schräg ein, so dass längliche Röllchen entstehen und lege sie obenauf.

Jetzt mit der anderen Hälfte der Brotscheibe abdecken und zusammen mit etwas Obst (z.B. Apfel und Weintrauben) und ein paar übrig gebliebenen Radieschen anrichten.

Guten Appetit!

Frühlingsquark

Frühlingsquark

Dieser Frühlingsquark ist in doppelter Hinsicht ein Frühlingsquark. Zum Einen sind Frühlingszwiebeln ein wichtiger Bestandteil, zum Anderen kommt langsam aber sicher der Frühling, die Küche wird wieder etwas leichter und dem Winterspeck wird der Kampf angesagt. Der Quark ist schnell gemacht und passt gut zu Pellkartoffeln, Vollkornbrot und anderen leichten Gerichten.

Zutaten für ein Schüsselchen:

250g Quark

1 Frühlingszwiebel

3-4 Radieschen

10cm Salatgurke

Pfeffer & Salz

2 TL Öl (z.B. Gewürzöl, Kräuteröl, Olivenöl)

Zubereitung:

Dieser Quark ist ruck-zuck fertig. Ich gebe den Quark in eine ausreichend große Schüssel und wasche die Radieschen, die Frühlingszwiebel und das Stück Gurke ab. Das Radieschen schneide ich in kleine Würfel, die Frühlingszwiebel wird in feine Ringe geschnitten. Beides kommt in den Quark. Die Gurke viertel ich der Länge nach und entferne das Kerngehäuse. Die Schale lasse ich dran. Jetzt wird auch die Gurke in kleine Würfel geschnitten.

Den Quark mit Pfeffer und Salz würzen. Optisch besonders gut macht sich bunter Pfeffer oder schwarzer Pfeffer und eine Prise rosa Pfefferbeeren. Um den Geschmack abzurunden gebe ich noch 2 TL Öl dazu. Ich nehme am liebsten ein Gewürzöl, ein schönes Olivenöl passt aber auch gut.

Abschmecken und mit ein paar feinen Ringen Frühlingszwiebel und etwas frisch gemahlenem buntem Pfeffer on top servieren.

Fertig!

Pilz-Spinat Suppe mit pochiertem Ei und Brotsticks

Pilz-Spinat Suppe mit pochiertem Ei und Brotsticks

Und Not macht doch erfinderisch – zurück aus einem langen Paris-Wochenende und wegen einer bevorstehenden Weinlieferung an die Wohnung gebunden stellt sich die Frage was aus eigefrorenen, getrockneten oder in Dosen verpackten Vorräten machbar ist. Die Antwort ist deutlich besser als erwartet, aus Tiefkühlspinat, getrockneten Pilzen, etwas Frischkäse, einem Ei und einem vakuumverpackten italienischen Fladenbrot ist dieses Gericht geworden.

Zutaten für 2 Personen:

2 handvoll Tiefkühl Spinat oder 5-6 handvoll frischer Spinat

10 getrocknete Shitak für die Suppe und pro Person 2 als Einlage

1 L Gemüsebrühe (nicht zu stark)

4 Knoblauchzehen

3 EL Frischkäse

Pfeffer

Salz

2 EL Limettensaft

Trüffelöl

Fleur de sel (hier mit Trüffel)

2 Eier

1 EL Essigkonzentrat zum pochieren

1 EL Salz zum pochieren

1 italienisches Fladenbrot

1 TL Koriandersamen

2 TL grobes Meersalz

2 TL Knoblauchöl

Zubereitung:

Den Anfang machen hier die getrockneten Shitake. Sie werden mit ca. 300ml kochendem Wasser in einer kleinen Schüssel für 20 Minuten eingeweicht.

Der Ofen kann für die Brotsticks auf 200°C vorgeheizt werden. Das Fladenbrot schneide ich in 1-1,5 cm breite Streifen und bepinsel es von beiden Seiten mit Knoblauchöl. Im Mörser zerstoße ich 1 TL Koriandersamen mit 2 TL grobem Meersalz. Damit werden die Brotstreifen von beiden Seiten bestreuselt. Jetzt kommen sie für 4-5 Minuten auf dem Rost weit oben in den vorgeheizten Ofen bis sie gold-braun und knusprig sind. Bis zum servieren warm beiseite stellen.

Als nächstes setze ich die Brühe und die geschälten Knoblauchzehen auf. Den Tiefkühlspinat gebe ich direkt dazu. Wer frischen Spinat verwendet kann diesen vorher kurz in Salzwasser blanchieren und eiskalt abschrecken. Die Pilze hebe ich aus dem Wasser und schneide sie grob klein. Vorher lege ich pro Person 2 Pilze für die Einlage beiseite. Das Wasser in dem die Pilze eingeweicht waren gebe ich mit in den Topf. Es hat ein wunderbar intensives Pilzaroma.

Sobald die Brühe mit Spinat und Pilzen kocht nehme ich den Stabmixer und püriere die Suppe ausgiebig. Sie sollte jetzt von der Konsistenz her sehr fein sein. Falls sie zu dickflüssig ist muss noch etwas Brühe dazugegeben werden. Jetzt kommt der Frischkäse dazu. Die Temperatur wird deutlich reduziert (hier Stufe 4 von 9). Mit dem Frischkäse mixe ich die Suppe nochmal kurz auf. Wer die Suppe mit Schaum haben möchte sollte statt Frischkäse lieber 100g Sahne verwenden – der Frischkäse zeigt sich beim Aufschäumen nicht sonderlich kooperativ. Die Suppe kann nun mit Limettensaft und Pfeffer kräftig abgeschmeckt werden. Mit dem Salz bin ich an dieser Stelle etwas sparsamer, da später zum Servieren noch etwas Fleur de sel dazugegeben wird. Die Hitze reduziere ich jetzt zum Warmhalten auf minimale Stufe (1 von 9).

Als nächstes wird das Ei pochiert. Ich setze einen kleinen Topf mit ca. 5 cm hohem Wasser auf. In das Wasser gebe ich 1 EL Salz und 1 EL Essigkonzentrat. Sobald die ersten Bläschen im Wasser aufsteigen – es aber noch nicht kocht – reduziere ich die Hitze so, dass die Temperatur gehalten wird (hier Stufe 7 von 9). Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, notfalls nochmal kurz abkühlen lassen. Dann schlage ich das Ei vorsichtig in eine Suppenkelle. Damit mir diese nicht umkippt stelle ich sie in ein kleines Schüsselchen. Mit der Kelle gebe ich das Ei ganz vorsichtig in das heiße Wasser. Wichtig ist, dass jedes Ei einzeln mit der Kelle in das Wasser gegeben wird! Das Ei darf jetzt 2-3 Minuten im Wasser bleiben. Mein Ei hatte hier ganz knapp mehr als 3 Minuten und war innen noch wunderbar flüssig, außen aber schon ganz leicht zu gar.

Die Shitake, die als Einlage beiseite gelegt wurden, können jetzt fein geschnitten werden. Einen Teil würfel ich, einen Teil schneide ich in feine Streifen. Dann richte ich die Suppe in Tellern an und lege je 2 Brotsticks schräg hinein. Die Eier können jetzt mit der Schaumkelle vorsichtig auf dem Wasser gehoben und auf die Brotsticks gesetzt werden.

Nun gieße ich ganz flott das Wasser ab, stelle den Topf wieder auf die heiße Platte, drehe die Hitze voll auf, gebe einen Schuss Trüffelöl in den Topf und brate die Shitake ca. 1 Minute lang an. Mit einer Prise Salz würzen. Damit die Pilze beim Anrichten nicht untergehen setzte ich sie auf das unterste Ende der Brotsticks, direkt vor das pochierte Ei.

Zum letzten Abschluss verfeiner ich das Süppchen noch mit ein paar Tröpfchen Trüffelöl und einer Prise fleur de sel mit Trüffeln.

Voilà – es ist angerichtet!