Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Lanz kocht! – 30.03.2012

Lanz kocht! – 30.03.2012

Der Sieger der Küchenschlacht darf zu Lanz kocht! und sich dort von 5 Spitzenköchen kulinarisch verwöhnen lassen. Und wie ich verwöhnt wurde! Ein Gericht leckerer als das Andere. Alexander Herrmann, Alfons Schubeck, Lea Linster, Mario Kotaska und Horst Lichter haben für mich das letzte Menü der Titanic gezaubert. Und ich kann nur sagen – wenn ich einen Wunsch für eine letzte Mahlzeit hätte würde ich diese 5 an den Herd bitten!

Alexander Herrmann – Hors d’oeuvre & Consommé Olga

Alfons Schubeck – Spargelsalat in Champagner-Safran-Vinaigrette mit Lachs

Lea Linster – Lammfilet in Minzsoße, Rahmkarotten und Parmentierkartoffeln

Mario Kotaska – Geröstete Taube mit Erbsen und Kresse

Horst Lichter – Schokoladen Éclaires mit französischer Vanillecréme, Chatreuse-Pfirsich und Vanilleeis

Die Rezepte sind auf der Seite des ZDF zu finden:

http://lanzkocht.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7026892,00.pdf

Und am Ende bleibt mir neben vielen schönen Erinnerungen noch ein letztes Highlight… La coeur de la mer! Vielen Dank an Alle für diesen wunderbaren Abend.

Zitroniger Schnittlauch Dip

Zitroniger Schnittlauch Dip

Das wunderbare an Dips ist, dass man sie durch winzige Änderungen in der Zutatenliste zu etwas vollkommen neuem machen kann. In diesem Fall zu einem zitronigen Dip mit Schnittlauch.

Zutaten:

100g Schmand

1/2 kleines Bund Schnittlauch

1-2 EL Milch

Pfeffer & Salz

1 Prise rosa Pfefferbeeren

1/2 Zitrone (Schale und Saft)

Zubereitung:

Für diesen Dip rühre ich wie beim Kräuter-Frischkäse Dip die Milch unter den Schmand bis dieser die gewünschte crémige Konsistenz hat. Gewürzt wird diese Créme mit Pfeffer, Salz und rosa Pfefferbeeren (nach Möglichkeit alles frisch gemahlen). Dann reibe ich die Schale von 1/2 Zitrone dazu und gebe ein Spritzer vom Zitronensaft in den Dip. Als letztes wird der Schnittlauch in Ringe geschnitten und in den Dip gerührt. Ein paar Schnittlauchringe gebe ich dekorativ über den Dip, das mach geschmacklich keinen Unterschied – gibt ihm aber optisch den letzten Feinschliff.

Fertig!

 

Brathähnchenschenkel mit buntem Salat und Kartoffelspalten

Brathähnchenschenkel mit buntem Salat und Kartoffelspalten

Brathähnchenschenkel mit Kartoffelbeilage und Salat sind ein Klassiker den jeder kennt. Egal ob man wie hier Kartoffelspalten macht oder ein Kartoffelpüree dazu zaubert – das Ergebnis ist einfach lecker. Dazu noch ein schöner, knackiger, bunter Salat und für die Kartoffeln ein zitroniger Schnittlauch Dip – jetzt kann nichts mehr schiefgehen.

Zutaten für 2 Personen:

Für die Hähnchenschenkel:

3 Hähnchenschenkel

3 TL Cayennepfeffer (wer es nicht so scharf mag Paprikapulver)

3 TL Ras El Hanout

Salz

2 TL getrockneter Rosmarin

1 Rosmarinzweig

1 Zwiebel

1 Zitrone

Für die Kartoffelspalten:

5-6 Kartoffeln

Olivenöl

1 EL getrocknete Kräuter (z.B. Majoran, Oregano oder Kräuter der Provence)

3 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

Pfeffer & Salz

Für den Salat:

3 handvoll Rucola

2 rote Spitzpaprikas

1 grüne Spitzpaprika

2 Tomaten

1 handvoll grüne Oliven

6-8 Peperonis

Für das Dressing:

100g Joghurt

1 EL Olivenöl

1/2 TL Paprikapulver

2 TL getrocknete Petersilie

Pfeffer & Salz

1/2 TL Knoblauchpulver

1 EL Zitronensaft

Für den zitronigen Schnittlauch Dip:

100g Schmand

1/2 kleines Bund Schnittlauch

1-2 EL Milch

Pfeffer & Salz

1 Prise rosa Pfefferbeeren

1/2 Zitrone (Schale und Saft)

Zubereitung:

Am Anfang stehen die Kartoffeln. Die sind dann aber auch schnell weg. Einfach die Kartoffeln waschen und in Würfel schneiden und diese zusammen mit der vorher geschälten und geviertelten Zwiebel und den geschälten Knoblauchzehen auf ein Blech geben. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Über die Kartoffelspalten etwas Olivenöl geben und mit Pfeffer, Salz und den getrockneten Kräutern würzen. Ab in den Ofen – auf unterster Schiene – und bis zum Ende dort lassen.

Die Hähnchenschenkel würze ich überall dort wo Haut ist zuerst mit Cayennepfeffer, dann mit Ras El Hanout. Am Ende kommt rundherum etwas Salz auf die Schenkel und die Schnittfläche wird mit getrocknetem Rosmarin gewürzt. Alle Schenkel in eine Auflaufform legen und eine geviertelte Zwiebel und eine geviertelte Zitrone dazu geben. Eine halbe Tasse heißes Wasser in die Form füllen (ohne dabei die Schenkel zu übergießen, sonst sind ja die Gewürze wieder weg) und oben drüber einen Zweig Rosmarin legen. Die Form auf mittlerer Schiene für 45 mmin mit in den Ofen stellen.

Die Hähnchenschenkel sollten jetzt regelmäßig mit dem “Bratensaft” übergossen werden. So werden sie am besten schön knusprig.

Während die Hähnchenschenkel im Ofen sind hat man genug Zeit um den Salat zuzubereiten. Dazu den Rucola waschen und trocken schleudern, die Tomaten und Paprika kleinschneiden und die Oliven und Peperoni dazugeben.

Für das Dressing den Joghurt in eine kleine Schüssel geben und das Olivenöl einrühren. Mit Paprikapulver, Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz würzen. Die getrocknete Petersilie dazugeben und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Das Dressing gebe ich erst beim Anrichten mit auf den Teller und stelle das Schüsselchen dann mit auf den Tisch.

Jetzt fehlt nur noch der Dip für die Kartoffelspalten. Als Alternative zum Kräuter-Frischkäse Dip den ich sonst immer mache habe ich hier einen zitronigen Schnittlauch Dip ausprobiert. Das Prinzip ist recht ähnlich. Ich rühre die Milch unter den Schmand bis dieser die gewünschte crémige Konsistenz hat. Gewürzt wird der Dip mit Pfeffer, Salz und rosa Pfefferbeeren (nach Möglichkeit alles frisch gemahlen). Dann reibe ich die Schale von 1/2 Zitrone dazu und gebe ein Spritzer vom Zitronensaft in den Dip. Als letztes wird der Schnittlauch in ganz feine Ringe geschnitten und in den Dip gerührt.

Jetzt geht es zurück zu Hähnchen und Kartoffeln. Das Hähnchen evtl. an einer Stelle anschneiden und gucken ob es durch ist.

Wenn ja bleibt das Hähnchen auf mittlerer Schiene und die Kartoffeln wandern nach ganz oben. Die Hitze wird auf 200°C erhöht und beides bleibt noch so lange im Ofen bis die Kartoffeln gold-braun gebacken sind (ca. 10min).

Dann kann Alles zusammen angerichtet werden.

Essen ist fertig!

Rosmarin-Folienkartoffel vom Grill

Rosmarin-Folienkartoffel vom Grill

Folienkartoffeln gehören für mich einfach unzertrennlich zum Grillen dazu. In dieser Variante kommt etwas frischer Rosmarin mit in das Kartoffelpäckchen und gibt der Kartoffel so ein wunderbares Aroma.

Zutaten für 4 Folienkartoffeln:

4 große Kartoffeln (ca. 100g pro Kartoffel)

40g Butter

1 Zweig Rosmarin (lang oder mit vielen Nadeln)

Pfeffer & Salz

(Alufolie)

Zuereitung:

Ich mache meine Folienkartoffeln immer nach dem gleichen Prinzip, ich koche sie vor. Das hat zum einen den Vorteil, dass man sie frühzeitig vorbereiten kann und zum anderen den Vorteil, dass sie nur nochmal kurz auf den Grill müssen. Auf einem Elektrogrill hat man sonst eh kaum eine Chance und ich persönlich mag es nicht, wenn die Kartoffel zischen den Kohlen lag und dann an manchen Stellen etwas angebrannt ist.

Jetzt geht es aber los! Die Kartoffeln in Salzwasser kochen bis sie gar sind. Das dauert ungefährt 25 Minuten bei großen Kartoffeln. Am besten mit der Gabel den Gartest machen -> in die Kartoffel stehen und anheben, wenn es leicht geht und die Kartoffel von der Gabel rutscht ist sie gar, wenn sie fest ist oder auf der Gabel “stecken bleibt” braucht sie noch einen Moment.

Die Kartoffeln abgießen und kurz etwas abkühlen lassen.

Auf einem Stück Alufolie ein ca. 4x4cm großes, sehr flaches Stückchen Butter platzieren. Mit Pfeffer und Salz großzügig würzen. Ein Stück vom Rosmarin Zweig darauf legen (ca. 5 cm lang) oder die Rosmarinnadeln vom Zweig zupfen und dazugeben.

Eine Kartoffel auf die Butter mit dem Rosmarin legen.

Je nach dem wie heiß die Kartoffel noch ist fängt die Butter jetzt evtl. bereits an zu schmelzen, also schnell die Folie von beiden Seiten umschlagen und die Kartoffel gut einpacken.

Die Enden der Folie drehe ich immer zu Bonbonschleifchen ein, überschüssige Folie kürze ich mit der Schere ein wenig.

Die Kartoffeln können jetzt entweder direkt auf den Grill oder können für später beiseite gestellt werden. Wenn die Kartoffeln dann auf dem Grill liegen sollten sie regelmäßig gewendet werden damit sie die Rosmarinbutter überall im Päckchen verteilen kann.

Wenn man das Päckchen dann auf dem Teller öffnet duftet es wunderbar nach Rosmarin. Mit Kräuterbutter und Kräuter-Frischkäse Dip servieren.

Guten Appetit!

Pizza Tonno

Pizza Tonno

Wie bereits erwähnt war “selbstbelegte Pizza” das Thema für unseren Pokerabend – und bei 4 Pizzen war wirklich für jeden etwas dabei. Neben der klassischen Pizza Salami (zur Hälfte mit und zur Hälfte ohne Oliven) gab es Pizza Mista, Pizza mit Parmaschinken, Rucola und Parmesankäse und diese Pizza Tonno. Leider war die Pizza schneller auf dem Tisch als ich den Fotoapparat zur Hand hatte, deshalb hier nur stellvertretend ein Stück vom Blech. Wer nur Pizza Tonno anbieten möchte sollte übrigens sicher sein, dass jeder der kommt Thunfisch mag – hier war die Hälfte der Gäste kein großer Fan. Ein Glück, dass ich noch 3 Alternativen hatte!

Zutaten für eine große Pizza:

1/2 Pizzateig (oder eine Rolle fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal)

Für die Sauce:

250 ml passierte Tomaten

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

1 TL getrocknetes Basilikum

1 TL Paprikapulver (scharf)

Pfeffer

Salz

Für den Belag:

200g geriebener Mozzarella

2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft (Abtropfgewicht pro Dose 140g)

2 Zwiebeln

1 kleines Bund Basilikum

2 EL Olivenöl oder 1 Ei

Zubereitung:

Zuerst muss natürlich der Pizzateig zubereitet werden. Dafür sollte in etwa eine Stunde Vorlauf eingeplant werden.

Hierfür einfach die Zutaten für den Teig wie im Rezept beschrieben verkneten und den Teig zugedeckt an einen warmen Ort stellen damit er aufgehen kann.

Während der Teig ruht bereit ich die Tomatensauce vor. Dazu gebe ich die passierten Tomaten in eine kleine Schüssel und rühre die getrockneten Kräuter (Kräuter der Provence und Basilikum) ein. Dann würze ich die Sauce mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz. Kurz abschmecken – wenn alles passt ist sie fertig und kann bis zum Einsatz beiseite gestellt werden.

Den Pizzateig aus der Ruhezone holen, die Arbeitsfläche mit ordentlich Mehl bestäuben und den Teig je nach Geschmack etwas dünner oder dicker ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und weitermachen.

Ich verteile die Sauce löffelweise auf dem Teig und streiche sie glatt. Ich würde nicht alles auf einmal auf den Teig geben, falls es zuviel ist bekommt man sie sonst so schlecht wieder runter.

Als nächsten Schritt verteile ich 2/3 vom geriebenen Käse gleichmäßig auf der Sauce. Den Thunfisch lasse ich gut abtropfen und zerpflücke ihn mit der Gabel. Dann wird er gleichmäßig auf der Pizza verteilt. Die Zwiebel wird in Ringe geschnitten und diese werden ebenfalls kreuz und quer auf der Pizza verteilt. Die Basilikumblätter zupfe ich von den Stängeln und verteile sie überall dort wo noch keine Zwiebel liegt in gleichmäßigen Abständen.

Als nächstes bestreiche ich noch den Rand der Pizza mit Olivenöl (man kann auch gequirltes Ei nehmen) damit er im Ofen gold braun und knusprig wird. Diesen Schritt sollte man sich wirklich nicht sparen, der Rand sieht sonst unappetitlich trocken und spröde aus.

Jetzt kann die Pizza für ca. 25-35 Minuten unter gelegentlicher Sichtkontrolle bei 200°C Ober-/Unterhitze in den Ofen. Die Dauer hängt auch davon ab, wie dick der Teig ausgerollt wurde.

Das Blech aus dem Ofen holen, die Pizza in Stücke schneiden und servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren!