Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Vitelotte-Kartoffelpuffer mit Lachs und Sahnemeerrettich

Vitelotte-Kartoffelpuffer mit Lachs und Sahnemeerrettich

Heute kommt alles zusammen – ich will unbedingt noch einen zweiten Beitrag für das Cookbook of Colors einreichen, gestern war ein langer Abend (wir haben den Geburtstag von meiner Mutter nachgefeiert) und heute sind wir früh aufgestanden. Warum früh aufgestanden? Da sind wir wohl selbst schuld gewesen – wir wollten die Marathon Läufer sehen! Also früh aufstehen, Läufer anschauen, nach Hause gehen und ein leckeres, herzhaftes, lila Frühstück zaubern während man den weiteren Marathonverlauf im Fernsehen verfolgt. Leider gibt es keinen neuen Weltrekord, aber ein tolles Frühstück. So mag ich meine Sonntage!

Zutaten für 4 Kartoffelpuffer:

200g Vitelotte Kartoffeln

1 Ei

1/2 Zwiebel

1/2 TL Salz (hier persisches Blausalz)

1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer

1 Prise frisch geriebener Muskat

2 EL Mehl (hier doppelgriffiges Weizenmehl)

Sonnenblumenöl zum Braten

100g Räucherlachs

1 Prise getrockneter Dill

4 TL Sahnemeerrettich

Zubereitung:

Kartoffelpuffer werden ja auch Reibeplätzchen genannt und das bedeutet für mich was? Genau – die Kartoffeln wollen gerieben werden. Also wird die Mandoline aufgeklappt, die Messerkombination für Gemüsestifte eingesetzt und alle kleinen Vitelotte-Kartoffeln hintereinander weg gerieben.

Die geriebenen Kartoffeln kommen mit einem Ei, dem Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat in ein Schüsselchen. Dann schneide ich die halbe Zwiebel in einigermaßen schmale Stifte und hebe sie unter die Kartoffen. Alles gut miteinander vermengen und 3-4 Minuten stehen lassen damit das Ganze ein bissl bindet.

Jetzt erhitze ich das Sonnenblumenöl in einer ausreichend großen Pfanne. Dabei nicht zu sparsam sein, die Pfanne sollte gut mit Öl bedeckt sein. Dann setze ich einen 8cm Ø großen Servierring in die Pfanne und gebe die Kartoffelmasse hinein. Ungefähr 1 1/2 EL pro Kartoffelpuffer. Kurz andrücken und den Ring wieder abheben. So setze ich schnell nacheinander 4 Kartoffelpuffer in die Pfanne.

Die Kartoffelpuffer brate ich von beiden Seiten je 2 Minuten auf höchster Stufe an, dann reduziere ich die Hitze auf Stufe 5 und lasse die lila Reibeplätzchen noch 6-7 Minuten brutzeln. Jetzt sind sie… aufeinmal außen braun. Na super… egal – sie duften ganz wunderbar. Wenn die Kartoffelpuffer fertig sind lege ich sie kurz auf etwas Küchenpapier damit sie etwas weniger fettig sind. In dieser Zeit rolle ich den Räucherlachs zu kleinen Rosen auf. Dann werden Reibeplätzchen und Lachsrosen zusammen auf dem Teller angerichtet. Über den Lachs gebe ich eine Prise getrockneten Dill. Der Sahnemeerrettich kommt kurz vor dem Servieren mit auf den Teller.

Frühstück ist fertig!

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Spaghetti Bolognese mit Zutaten aus der Toskana

Spaghetti Bolognese mit Zutaten aus der Toskana

Spaghetti Bolognes gehört zu den Dingen die vermutlich niemand mehr komplett neu erfinden wird, von denen es aber viele schöne Varianten gibt. Ihr habt schon meine “normale” Bolognese und meine Camping-Bolognese kennen gelernt. Hier ist es einfach eine leckere Variante mit Zutaten die wir frisch aus dem Toskana-Urlaub mitgebracht haben. Die findet man aber natürlich auch alle hier. Dazu selbstgemachte Spaghetti und ein schönes Glas Rotwein. Das hier war übrigens das erste Gericht das ich (vor 2 Wochen) nach 2 Wochen Urlaubs-Abstinenz gekocht habe.

Zutaten für 2-3 Personen:

400g Rinderhackfleisch

50g Schinken (aus der Toskana)

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

4 Zweige Rosmarin

Olivenöl

8 Scheiben getrocknete Tomaten (aus der Toskana)

400g geschälte Tomaten

250 ml passierte Tomaten

150 ml Rotwein (trocken)

100 ml Rinderbouillon

Pfeffer & Salz

Für die Pasta:

3 Eier

300g Mehl

(oder fertige Spaghetti)

Zubereitung:

Damit ihr eine Vorstellung davon habt was wir uns alles leckeres aus der Toskana mitgebracht haben – hier eine kleine Übersicht:

Details dazu gibt es in einem anderen Post – hier geht es um die Spaghetti Bolognese und da sind ein Stück von dem leckeren Schinken und ein paar Scheiben von den getrockneten Tomaten ausprobiert worden.

So… jetzt geht’s aber los!

Zuerst wird mein neues Olivenholzbrett in der Küche platziert (es ist sooo schön!), dann suche ich mir alle Zutaten zusammen. Die Zwiebel und der Knoblauch werden geschält und in kleine Würfel geschnitten, die Tomaten schneide ich in Streifen. Von dem Schinken schneide ich mir zwei schöne Scheiben runter, dann trenne ich die Schwarte ab und würfeln den Rest klein. Ich habe dann etwas länger darüber nachgedacht was ich mit der Schwarte mache, habe mich aber, mit dem Gedanken an Grünkohl, dafür entschieden sie einfach mitzuköcheln.

Ich habe mich hier meinen großen, flachen Topf mit Deckel gewählt – der ist einfach ideal um Bolognese lange zu köcheln oder zu schmoren.

So wandern als Zwiebeln, Speck, Knoblauch und fein gehackter Rosmarin in den Topf, in dem ich schon etwas Olivenöl erhitzt habe. Es duftet sofort wunderbar nach Kräutern – ich liebe das!

Sobald die Zwiebeln glasig werden gebe ich erst die Tomatenstreifen und dann das Hackfleisch dazu. Während ich das Fleisch rundherum scharf anbrate würze ich es ordentlich mit Pfeffer und Salz.

Wenn das Fleisch dann gut gebraten ist lösche ich den Topf mit etwas Rotwein ab. Normalerweise nehme ich dafür den Wein den es auch zum Essen gibt, das war hier aber ein ziemlich gutes Fläschchen und deshalb habe ich zum kochen einfach einen anderen trockenen Roten und 100 ml Rinderbouillon genommen. So lasse ich alles für ungefährt 5 Minuten im offenen Topf etwas einköcheln.

Dann kommen die geschälten Tomaten und die passierten Tomaten dazu. Ordentlich umrühren, die Hitze reduzieren (hier Stufe 5 von 9), Deckel drauf und auf dem Herd köcheln lassen. Man kann jetzt auch (wie im anderen Bolognese Rezept beschrieben) in den Ofen wandern, ich habe mich hier aber für die “auf dem Herd”-Variante entschieden. Ich empfehle mindesten 90 Minuten, bei mir waren es etwas mehr als 2, eher 2 1/2 Stunden. Ab und an gucke ich nach der Sauce und gebe bei Bedarf noch etwas Bouillon oder zumindest Wasser nach.

1 Stunde vor Ende fang ich an den Pastateig vorzubereiten. Wie ich Pasta selber mache ist hier schon im Detail beschrieben, deshalb gibt es an dieser Stelle nur einen kurzen Überblick.

Ich verknete Eier und Mehl ausgiebig zu einem glatten Teig. Den stelle ich in Frischhaltefolie verpackt für 25 Minuten in den Kühlschrank.

Dann werden der Teig und die Arbeitsplatte ordentlich mit Mehl bestäubt und ich halbiere den Teig.

So wird jede Teighälfte mehrfach auf Stufe 0 durch die Nudelmaschine gezogen und dazwischen immer wieder gefaltet. Dann geht es in 2 Schritten (Stufe 2 und Stufe 4) weiter. Bei Stufe 4 bin ich für die Spaghetti zufrieden. Für Tagliatelle gehe ich immer weiter bis Stufe 6 aber bei Spaghetti wird mir das einfach zu dünn. Egal – ich walze also beide Teigstücken auf Stufe 4 aus, dann werden die langen Teigbahnen halbiert. Die Teigbahnen sollten jetzt auf keinen Fall übereinander gelegt werden!

Jetzt bringe ich etwas Salzwasser für die Nudeln zum kochen. Sobald das Wasser kocht ziehe ich die Teigbahnen durch die Spaghettiwalze.

Dann gebe ich alle Spaghetti gleichzeitig in das Nudelwasser und lasse sie ungefähr 5 Minuten kochen.

Zurück zur Sauce – die sollte jetzt soweit fertig sein! Ich schmecke sie ein letztes Mal ab, mehr gibt es eigentlich auch nicht zu tun. Bei Bedarf nochmal mit Pfeffer und Salz nachwürzen. Die Sauce sollte jetzt wunderbar eingekocht sein. Außerdem duftet sie ganz herrlich nach Tomaten und Kräutern… einfach typisch Bolognese.

Die Nudeln abgießen und mit knapp 2/3 der Sauce in den Topf zurückgeben und vermengen.

Dann kommen die Saucen-Nudeln auf die Teller und ich gebe noch etwas Sauce obendrauf. Wenn man jetzt ein Basilikumblättchen zur Hand hat kann man es noch darauf platzieren.

Dazu gibt es einen guten Rotwein. Leider noch keinen aus der Toskana – dort wurde uns der Tip gegeben, dass wir den Wein nach der langen Autofahrt mindestens 3 Wochen ruhen lassen sollten. Und da wir bei so schönen Weinen kein Risiko eingehen wollen und wir noch einen wunderbaren Südafrikaner im Weinregal haben gab es dazu diesen (aus meiner Sicht) ziemlich guten Cabernet Franc (Groot Constantia) den wir Anfang des Jahres auf der Grünen Woche probiert und bestellt haben.

Es wird zu Tisch gebeten!

Herzhafter Kürbis-Zucchini Kuchen

Herzhafter Kürbis-Zucchini Kuchen

Kennt ihr das – ihr habt etwas noch nie gekocht oder gebacken und nehmt euch vor es direkt beim ersten Mal für andere zu machen? Beim Kochen finde ich das nur halb so schlimm. Man kann immer wieder abschmecken und hat rechtzeitig den Überblick ob das Ganze etwas geworden ist oder nicht. Beim Backen finde ich das schon schwieriger. Man kann ja schlecht erklären warum da ein Stück fehlt. Also war dieser herzhafte Kuchen den ich diese Woche das erste Mal für eine Kollegin gebacken habe ein kleines Glücksspiel. Aber bei einem herzhaften Mürbeteig, (fast) wie ihn Jamie Oliver macht, kann ja kaum was schief gehen. Und weil die Kollegin Vegetarier ist, ist natürlich auch die Füllung rein vegetarisch.

Zutaten für eine 26cm Ø Backform:

Herzhafter Mürbeteig:

250g Mehl

125g Butterschmalz (im Original: Schweineschmalz)

1 großes Ei

2 EL Milch

1 kleines Bund Thymian

1/2 TL Salz

Teig für die Decke:

100g Mehl

1 Ei

50g Butterschmalz

etwas Salz

etwas Olivenöl

Für die Füllung:

1/2 Zucchini

1/2 Hokkaido Kürbis

100g Frischkäse

1 Prise Muskat

Pfeffer & Salz

1 kleines Bund Petersilie

Als Sahne-Ersatz:

Sour-Cream Dip

Zubereitung:

Für den Mürbeteig stelle ich mir eine ausreichend große Schüssel zurecht. In die Schüssel kommen zuerst das Mehl und der in kleine Stücken geschnittene Butterschmalz. Das Ganze kann man jetzt entweder maschinell oder von Hand verknete. Ich nehme die “von Hand” Variante. Dafür sollte man kalte Hände haben, damit der Butterschmalz nicht schmilzt. Dann werden Mehl und Schmalz zu einem bröckeligen Teig vermengt. Wichtig: nicht wie bei Brot oder Pizzateig kneten, sonst wird der Teig nicht mürbe!

Als nächstes hebe ich mit einer Gabel das Ei, 2 EL Milch und die abgezupften Thymianblättchen unter. Alles gut vermengen bis ein gleichmäßiger, aber mürber Teig entstanden ist.

Den Teig schütte ich jetzt einmal aus der Schüssel auf die Arbeitsplatte und drücke ihn mit ein paar festen Griffen zusammen. Dann kommt er in Frischhaltefolie eingepackt für mindestens 30, besser 60 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank.

Bei mir geht es nach etwas über 1 Stunde weiter. Ich streiche jetzt die Backform mit Olivenöl aus. Dann nehme ich den leicht bröseligen Teig und gebe ihn direkt in die Backform. Dort drücke ich ihn ordentlich fest. Es sollte ein ganz leichter Rand an der Seite entstehen.

Diesen Boden bestreiche ich jetzt bis auf einen 1 cm breiten Rand rundherum mit Frischkäse. Dazu macht es sich ganz gut den Frischkäse vorher in ein kleines Schüsselchen zu geben und ihn mit der Gabel etwas crémig zu drücken / rühren.

Die Zucchini habe ich in recht dünne Scheiben geschnitten. Jetzt lege ich sie kreisförmig auf dem Mürbeteigboden aus. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Weiter geht es mit dem halben Hokkaido Kürbis. Ich entferne das Kerngehäuse und schäle ihn. Dann schneide ich ihn in schmalen Spalten auf. Die Kürbisspalten kommen auf die Zucchinilage und werden dann mit frisch geriebenem Muskat, Pfeffer, Salz und fein gehackter Petersilie bestreut.

Als Letztes fehlt uns nur noch die Decke für den Kuchen. Dazu knete ich aus Mehl, Butterschmalz, etwas Salz und dem Ei einen glatten und geschmeidigen Teig. Der wird dann ausgerollt und in Streifen geschnitten. Die Streifen lege ich auf den Kuchen und drücke sie am Rand etwas fest. Zum Abschluss werden sie noch mit Olivenöl bestrichen.

So wandert der Kuchen jetzt für knapp über 1 Stunde bei 180°C auf mittlerer Schiene in den Backofen. Zwischendurch schaue ich mal nach ob es ihm gut geht, sonst braucht er jetzt nichts weiter.

Als Schlagsahneersatz habe ich einen Sour-Cream Dip gemacht. Der geht schnell und hat super dazu gepasst.

Dann wurde auf Arbeit beim Anschneiden ein letztes Mal tief durchgeatmet. Das Gitter ist zwar beim Schneiden ab und an gebrochen, aber der Boden und die Füllung haben sich gut benommen. Und auch beim Probieren hat der Kuchen nicht entäuscht. Besonders den Thymian im Boden hat man gut herausgeschmeckt. Ich empfehle euch auf jeden Fall einen Dip dazu, der Kuchen ist zwar nicht trocken, aber es ist halt Mürbeteig.

Na dann – viel Spaß beim herzhaften Backen!

Pasta à la Tom Kha mit Garnelen und Mangold

Pasta à la Tom Kha mit Garnelen und Mangold

Kennt ihr das, wenn ihr ein kleines Schälchen Suppe übrig habt? Es reicht nicht für eine komplette Mahlzeit und zum Entsorgen ist es zu schade. Was macht man jetzt damit? Ich habe mich entschieden mir daraus eine Pastasauce zu machen. Das hat mit den Chorizo-Tomatensalat-Resten auch wunderbar geklappt. Warum dann nicht mit Suppe? Da in der Tom Kha kein Rindfleisch mehr war, aber einiges an Champignons, habe ich mich entschieden einfach auf Garnelen umzuschwenken und noch etwas Mangold dazu gegeben. Ich kann nur sagen: Fazit – sehr gut!

Zutaten für 2 Personen:

1 Schälchen (300-400 ml) Tom Kha

250g Garnelen

3 Baby-Mangold

2 EL Frischkäse

250g Spaghetti

Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Ich koche die Spaghetti in Salzwasser bis sie gar sind. In dieser Zeit erhitze ich die Suppenreste mit den Garnelen zusammen in einer Pfanne. Wenn die Garnelen nach ungefähr 3 Minuten köcheln gar sind rühre ich den Frischkäse unter und gebe den etwas klein geschnittenen Mangold dazu.

Kurz köcheln lassen. Dann die Spaghetti abgießen und Nudeln und Sauce im Topf miteinander vermischen.

Fertig!

Und wer keine Suppen-Reste hat kann ja mal das hier probieren.

Ninas Geburtstags-Blogevent & der Cupcake-Anhänger

Ninas Geburtstags-Blogevent & der Cupcake-Anhänger

Mit dem Blog-Event: Ungleiche Duette – Gegensätze ziehen sich an hat Nina von Ninas kleiner Food-Blog vor kurzem ihren 2. Blog Geburtstag gefeiert.

Viele, viele Blogger haben mitgefeiert und ich hatte mit meiner schwarz-weißen Pasta das Glück diesen super süßen kleinen Cupcake-Anhänger zu gewinnen!

Warum mich das so freut? Weil ich Ninas Blog über ihre tollen Cupcake-Rezepte für mich entdeckt habe. Ich meine HALLO! – wenn die hier nicht cool sind, dann weis ich auch nix mehr…

In diesem Sinne nochmal DANKE liebe Nina für das schöne Event und das du den Anhänger aufgehoben hast bis ich aus dem Urlaub zurück war! :)