Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Kartoffelauflauf mit Kaninchen-Ragout

Kartoffelauflauf mit Kaninchen-Ragout

Für mein italienisches 3-Gänge Menü hatte ich mich entschieden als Hauptgang Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout zu zaubern. Dabei ist etwas vom Kaninchen-Ragout übrig geblieben und es wäre natürlich viel zu schade gewesen das einfach zu entsorgen. Also hat sich die Frage gestellt: wieder Pasta oder etwas anderes? Schwere Frage. Bessere Hälfte wollte dann lieber was anderes und nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank hatte ich einen Plan. Kartoffelauflauf mit Kaninchen-Ragout. Ich hatte noch Reste vom Raclette Käse, ein paar Champignons, Kartoffeln und genug Grünzeug für einen kleinen Salat. Na dann, auf los geht’s los!

Zutaten für 2-3 Personen:

1 1/2 große Suppenkellen Kaninchen-Ragout

(oder 1 Kaninchenkeule (ca. 200g), 1/2 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Zweig Rosmarin, Pfeffer & Salz, 1/2 Zitrone, 250 ml Gemüsebrühe, 70 ml Rotwein (trocken), 2 getrocknete Tomaten, 200g Pizzatomaten (1/2 Dose), 2 TL Paprikamark, Olivenöl). Die Menge ist bereits für dieses Rezept berechnet. Es lohnt sich aber vom Aufwand kaum das Ragout nur für diesen Auflauf einzukochen. Aber die Entscheidung ist natürlich euch überlassen! Die Anleitung zur Zubereitung findet ihr hier.

4-5 mittelgroße Kartoffeln (ca. 250g)

6 Champignons

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

5 Scheiben Käse (hier Raclette Käse)

Für den Salat:

2 Hand voll Rucola

2 Tomaten

1/4 Salatgurke

etwas Himbeer-Rotweinessig

etwas Steinpilzöl

Pfeffer & Salz (hier Fleur de Sel Ingwer-Hibiskus)

Zubereitung:

Schälen wir zuerst mal die Kartoffeln. Die werden in dann noch in grobe Würfel geschnitten (geviertelt) und in einem kleinen Topf mit kaltem Salzwasser zum kochen gebracht. Super, die Kartoffeln sind beschäftigt. Die 12 Minuten die die Kartoffeln brauchen nutze ich um die Champignons klein zuschneiden und mit etwas Olivenöl, einer Prise Pfeffer und Salz rundherum anzubraten bis sie Farbe bekommen haben. Die Kartoffeln müssen nicht komplett gar sein, als nächstes geht es nämlich im Ofen weiter. Dazu müssen wir aber noch 2-3 Kleinigkeiten erledigen. Während wir das machen heize ich den Ofen auf 200°C vor.

Jetzt gebe ich die Kartoffelwürfel und die kalten Reste vom Kaninchen-Ragout gleichmäßig verteilt in einen kleinen Bräter / eine Auflaufform.

Als nächstes kommen die gebratenen Champignons dazu…

… und dann wird die ganze Geschichte unter Raclette Käse versteckt.

So schiebe ich den Auflauf für 15 Minuten in den Ofen, da könnt ihr aber noch ein bissl variieren. Je nach dem wie braun ihr den Käse haben möchtet.

Während der Auflauf im Ofen ist schnippel ich den Salat zusammen. Der Rucola wird gewaschen und trocken geschüttelt, die Gurke in Scheiben geschnitten und die Tomaten werden geachtelt. Das Dressing gebe ich erst auf dem Teller dazu damit der Salat nicht zusammenfällt.

Auflauf und Salat werden also zusammen auf dem Teller angerichtet. Darüber kommt je 1 EL Steinpilzöl, 1-2 TL Himbeeressig, eine gute Prise frisch gemahlener Pfeffer und eine Prise Fleur de sel Ingwer-Hibiskus.

Lasst es euch schmecken!

Mein Butterbrot – mit Kürbisbrot

Mein Butterbrot – mit Kürbisbrot

Heute gibt es nur eine Stulle… zumindest hier im Blog. Warum? Weil Heike sich das für ihr Butterbrot-Event gewünscht hat! Hier also meine lieblings Variante für ein frisches Butterbrot.

Zutaten:

1 dicke Scheibe frisches Brot (z.B. das, oder das, oder das)

Butter

1 Prise Salz (hier ein Bärlauchsalz)

Zubereitung:

Auf die dicke Scheibe frisches Brot streiche ich Butter. Ideal ist natürlich eine Kräuterbutter, es geht aber auch Butter mit einer Prise von einem schönen Salz – wie hier zum Beispiel mit einem Bärlauchsalz.

Lecker!
Butterbrot Event

Tiramisu

Tiramisu

Den Abschluss meines italienischen 3-Gänge Menüs hat dieses Tiramisu gebildet. Nach schwarz-weißem Tomate-Mozzarella Salat und Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout noch etwas Süßes – und was wäre schon italienischer als Tiramisu? Weil es mir in runder Version in Verona so gut gefallen hat habe ich das auch probiert. Hat super geklappt.

Zutaten für 4 Personen:

3 Eigelb

400g Mascarpone

1/2 TL gemahlene Vanille

4 EL Puderzucker

4cl Amaretto

100 ml Espresso

120g Löffelbiskuits

2 EL dunkles Kakaopulver

Zubereitung:

Ich schlage das Eigelb, den Puderzucker und die gemahlene Vanille mit dem Schneebesen zu einer schaumigen Créme. Dann rühre ich löffel weise den Mascarpone ein. Wenn die Créme fertig ist hebe ich noch den Amaretto unter.

Ich stelle den Ring meiner kleinen Springform auf einen großen Teller und lege die passend zurecht geschnittenen Löffelbiskuits hinein.

In dieser Zeit koche ich den Espresso. Dieser wird Löffelweise zur Hälfte über die Kekse gegeben.

Dann kommt die Hälfte der Mascarpone Créme über die Kekse und ich lege die nächste Keksschicht aus. Auch hier kommt wieder Espresso drüber.

Die restliche Mascarpone Créme gleichmäßig als Decke darüber ausstreichen. So wandert das Tiramisu für wenigstens 1 Stunde, besser ein wenig länger in den Kühlschrank.

Kurz vor dem Anrichten hole ich es aus dem Kühlschrank und löse es mit einem Messer entlang der Springform vom Rand. Dann nehme ich den Ring ab und… habe ein perfektes Tiramisu!

Als letztes Streiche ich jetzt den Kakao durch ein kleines Sieb und bestäube damit das Tiramisu.

Fertig!

Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout

Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout

Als Hauptgang für mein italienisches 3-Gänge Menü habe ich selbst gemachte Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout gewählt. Ich wusste genau wie das Kaninchen-Ragout am Ende schmecken soll, also wurde kurz überlegt und dann ist das folgende Rezept direkt am Herd entstanden.

Zutaten für 4 Personen:

4 Kaninchenkeulen (zusammen ca. 800g)

2 Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

4 Zweige Rosmarin

Pfeffer & Salz

1 Zitrone

750 ml Gemüsebrühe

200 ml Rotwein (trocken)

8 getrocknete Tomaten

800g Pizzatomaten

2 EL Paprikamark

Olivenöl

optional etwas frisches Basilikum und Parmesankäse

Für die Pasta:

500g Mehl

5 Eier

Zubereitung:

Ich möchte ein Kaninchen-Ragout, dass am Ende auf der Zunge zergeht. Also plane ich (wie für jede gute Bolognese) reichlich Zeit ein. 3 Stunden genau genommen.

Die Zwiebeln werden gewürfelt, der Knoblauch fein gehackt und beides zusammen in etwas Olivenöl in einem großen, flachen und ofenfesten Topf angebraten. Sobald die Zwiebeln glasig werden lege ich die Kaninchen-Keulen in den Topf und gebe die fein gehackten Nadeln vom Rosmarin darüber.

Rundherum anbraten. Dann wird das Fleisch mit frisch gemahlenem Pfeffer und dem Abrieb der Zitronenschale gewürzt.

Wenn das Fleisch ungefähr 10 Minuten angebraten wurde lösche ich das Ganze mit der Gemüsebrühe ab. Einmal ordentlich aufkochen, dann stelle ich den Topf bei 180°C für 90 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Nach diesen 1,5 Stunden hole ich den Topf aus dem Ofen und mir strömt ein wunderbarer Duft entgegen. Lecker!

Das Fleisch ist jetzt super zart und lässt sich ohne Schwierigkeiten mit einer Gabel vom Knochen abziehen. Die Knochen werden entfernt und das Fleisch etwas zerzupft. Dann lasse ich die überschüssige Flüssigkeit im offenen Topf auf dem Herd bei höchster Stufe reduzieren.

Damit das Kaninchen nicht auf dem Trockenen sitzt gebe ich den Wein dazu.

Im offenen Topf 3-4 Minuten einköcheln lassen, die Zeit wird genutzt um die getrockneten Tomaten in Streifen zu schneiden. So kommen sie mit in den Topf.

Dann kommen Paprikamark und Pizzatomaten dazu und ich würze nochmal kräftig mit Pfeffer und Salz.

So kommt der Topf wieder in den Ofen (bei 130°C). Dort sollte er wenigstens 90 Minuten bleiben, oder eben so lange bis das Essen gebraucht wird.

Kurz bevor wir mit der Vorspeise beginnen mache ich den Pasta-Teig. Die Anleitung findet ihr hier.

Nachdem die schwarz-weiße Tomate-Mozzarella Platte verputzt ist ziehe ich die Pasta durch die Nudelmaschine. Die Tagliatelle werden in einem großen Topf mit Salzwasser 6-7 Minuten gekocht. Dann wird ein Teil der Sauce mit den Tagliatelle vermengt. Die Pasta wird auf die Teller verteilt, dann kommt noch ein guter Löffel Sauce und 2-3 Basilikumblättchen darauf.

Dazu stelle ich Parmesankäse und eine Käsereibe auf den Tisch. So kann sich jeder seinen Parmesan frisch über die Pasta reiben.

Lasst es euch schmecken!