Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Tapas – Kaki mit Parmaschinken

Tapas – Kaki mit Parmaschinken

Wie so oft gab es mal wieder ein kleines Tapas-Experiment. Eigentlich keins mit großem Risiko, ich habe mit Kakis experimentiert. In der Kombination süße Kaki, salziger Parmaschinken ist diese Tapas-Variante der Melone im Parmaschinken sehr ähnlich. Im Winter hat die Kaki aber eher Saison als die Melone und auch die festere Konsistenz gibt dem Ganzen ein gewisses Etwas.

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Zutaten:

1 Kaki (hier Sharon Kaki)

3 Scheiben Parmaschinken

Holzspießchen

Basilikum (optional)

Zubereitung:

Man kann bei Kakis zwar die Schale mitessen, aber ich persönlich mag das nicht. Also teile ich die Kaki in 6 gleichgroße Spalten und schäle sie.

Die Parmaschinkenscheiben werden halbiert und in der Mitte gefaltet. Dann wickle ich sie um die Kakispalten und befestige sie mit einem Holzspießchen.

Das hilft beim Essen und ist hier noch wichtiger als bei der Melone weil die Kakispalten deutlich kürzer sind und der Parmaschinken nichts unversucht lässt nach vorne oder hinten weg zu rutschen.

Das Basilikum sieht nicht nur als Dekoration nett aus sondern gibt auch geschmacklich einen schönen Kontrast.

Fertig!

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Rinder Cordon-Bleu mit Bohnen und Kartoffeln

Rinder Cordon-Bleu mit Bohnen und Kartoffeln

Ein selbstgemachtes Cordo-Bleu ist schon eine feine Sache, es ist aber wie mit der klassischen Rinderroulade, irgendwann will man mal etwas anderes probieren. In diesem Fall hat mich das Rinder Cordon-Bleu inspiriert das Andreas Studer bei Lanz kocht zubereitet hat. Ich habe statt Entrecôte ein Rumpsteak gewählt und bin auch bei der klassischen Kombination mit Kochschinken und Käse geblieben, aber die Idee ein Steak zu nehmen fand ich einfach super.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Rumpsteaks (je 300g)

2 Scheiben Kochschinken

2 Scheiben Gouda

1 Ei

Pfeffer & Salz

2 Tassen Paniermehl / Semmelbrösel

250g Schweineschmalz

250g grüne Bohnen

1 EL Butter

150g Kartoffeln

Olivenöl

2 TL getrocknete Kräuter, z.B. Kräuter der Provence

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Die Kartoffeln brauchen wie immer am längsten. Ich starte also damit die geviertelten Kartoffeln, die geviertelte Zwiebel und den geschälten Knoblauch zusammen mit etwas Öl und den getrockneten Kräutern auf ein Backblech zu geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und ab in den vorgeheizten Ofen damit. Bei 200°C brauchen die Kartoffeln ca. 40 Minuten.

Widmen wir uns als nächstes dem Fleisch. Ich schneide in jedes Rumpsteak eine tiefe Tasche. Die wird dann mit je einer Scheibe Kochschinken und einer Scheibe Käse gefüllt und mit Holzspießchen verschlossen.

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Für die Panade verquirle ich ein Ei mit Pfeffer und Salz in einem tiefen Teller. In einen zweiten Teller kommt das Paniermehl. Dann wende ich jedes Cordon-Bleu zuerst im Ei und lasse es dann rundum unter Paniermehl begraben kurz ruhen.

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Wenn die Kartoffeln noch 20 Minuten brauchen geht es weiter. Ich erhitze das Schweineschmalz in einer ausreichend großen Pfanne. Die Cordon-Bleus sollten von jeder Seite bei mittlerer bis hoher Hitze (hier Stufe 6 von 9) 8 Minuten lang ausgebacken werden. Dann ist das Fleisch medium.

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Während die Cordon-Bleus ausbacken erhitze ich einen Topf Salzwasser und gebe gebe die grünen Bohnen für 8 Minuten in das kochende Wasser. Abgießen und mit einem Löffelchen Butter zurück in den Topf geben.

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Das Cordon-Bleu zusammen mit den Bohnen und einigen Kartoffelspalten anrichten.

Guten Appetit!

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Bunte Pizzabrötchen

Bunte Pizzabrötchen – colourful pizza buns

Please find the english version of the recipe below.

Dank der lieben Zorra durfte ich diesen Monat das Thema für den Bread Baking Day #55 auswählen. Ich habe mir von euch allen bunte Brote gewünscht und war natürlich selbst auch ein bissl fleißig. Bei mir gab es diese bunten Pizzabrötchen. Die Farben sind durch die grünen und schwarzen Oliven und die in Öl eingelegten Tomaten in den Teig eingearbeitet worden. Eine zusätzliche Farbkomponente habe ich durch den eingerollten Käse erhalten der beim Backen gold-braun geworden ist. Ich freue mich schon darauf euch nächste Woche das Roundup zu präsentieren. Es sind bereits ein paar tolle Brote gebacken worden!

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Zutaten für 5-6 Pizzabrötchen:

250g Mehl

20g Hartweizengrieß

120 ml Wasser

1/4 Hefewürfel (10g)

1/4 Teelöffel Salz

1/2 Teelöffel Zucker

1 Handvoll schwarze Oliven (ohne Stein)

1 Handvoll grüne Oliven (ohne Stein)

3-4 Scheiben getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

3 Scheiben Butterkäse (hier die quadratischen von Hochland)

1 Eigelb

Zubereitung:

Ich habe angefangen wie mit einem normalen Pizzateig und habe den Hefewürfel in warmem Wasser gelöst. 100g Mehl wurden mit Grieß, Salz und Zucker vermischt und das Ganze dann langsam mit dem Hefewasser zu einem Teig verarbeitet. Der Teig ist noch etwas klebrig, aber das ist ok so – jetzt durfte der Teig für 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Platz ruhen.

Weiter geht’s. Ich habe die Oliven und die Tomaten zu etwa gleichen Teilen in kleine Würfel geschnitten. Diese Würfel habe ich dann in den Teig geknetet. Der war jetzt extrem klebrig und ich habe nach und nach die restlichen 150g Mehl eingearbeitet. So durfte der Teig nochmal 10 Minuten ruhen bevor ich ihn ca. 1cm dick ausgerollt habe.

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Dann habe ich das obere Drittel mit Käse belegt und den Teig aufgerollt. Die Pizzarolle habe ich als nächstes in 5 Stücken geschnitten und diese mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech gelegt.

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Das Ei trennen und die Brötchen rundherum mit Eigelb einpinseln. Für 25 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen schieben. Wenn der Käse gold-braun ist sind sie fertig.

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Abkühlen lassen und mit Dips oder zur Suppe anbieten.

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Lecker!

Colourful pizza buns

Thanks to Zorra, I was allowed to choose the topic for Bread Baking Day #55. I asked all of you for coloured bread and had an idea for this event, too. I baked coloured pizza buns. I decided to bring the colours green and black with olives and red with oil pickled tomatoes into the dough . Additionally the cheese brought some gold-brown colour to the bread . I’m looking forward to show you the roundup next week. I already received some fantastic breads !

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Ingredients for 5-6 Pizza buns:

250g flour

20g durum wheat semolina

120 ml water

1/4 yeast cube (10g)

1/4 teaspoon salt

1/2 teaspoon sugar

1 hand of black olives

1 hand of green olives

3-4 slides dried, in oil pickled tomatoes

3 slides buttercheese

1 egg yolk

Preparation:

I started like with a normal pizza dough and solved the yeast cube in the warm water. Than im mixed 100g flour with durum wheat semolina, salt and sugar. Slowly add the yeast water and knead it to a dough. The dough is a little sticky but that’s ok – allow the dough to rest for 30 minutes at a warm place now.

Let’s go. I choped olives and tomatoes. Then I kneaded them into the dough. The dough was a lot more sticky now and I added the last 150g flour. Now the dough was allowed to rest for 10 minutes before I rolled it out.

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I put some cheese on the upper 1/3 and rolled the dough to a role. Cut the pizza role into 5 or 6 pieces and put it with the slice plane up on the baking trade.

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I coated the buns with the egg yolk all around. After that they came into the preheated oven for 25 minutes (200°C/400°F). They are fine when the cheese becomes gold-brown.

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Let them cool down and serve them with a dip or soup.

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Tasty!

Klare Gemüsesuppe mit Kalbs-Pistazien-Klößchen

Klare Gemüsesuppe mit Kalbs-Pistazien-Klößchen

Wie bereits angekündigt habe ich als Vorsüppchen im Weihnachtsmenü diese klare Suppe mit Gemüse und Kalbsklößchen gezaubert. Sie war grundsätzlich gut vorzubereiten, ich habe nur den Aufwand mit der Kalbsfarce unterschätzt, bzw. die Leistungsfähigkeit meines Stabmixers überschätzt. Ansonsten war es aber ein sehr schönes Süppchen das allen gut geschmeckt hat. Ein schöner erster Gang für ein edles Menü.

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Zutaten für 8 Personen:

400g Kalbsfilet

150g Schlagsahne

25g Pistazien (gehackt)

Pfeffer & Salz

1 L Brühe (nur zum kochen der Kalbsbällchen!)

1 L Rinder Fond

300 ml Wasser

3 Petersilienwurzeln

3 Karotten

4 kleine Champignons

1/2 kleines Bund glatte Petersilie

Zubereitung:

Ich habe den Rinder Fond bereits 2 Tage vorher zubereitet. So hat er brav im Kühlschrank auf seinen Einsatz gewartet.

Bei meinem Lieblings-Kaisers habe ich neben der Gans und den Keulen auch das Kalbsfilet vorbestellt. An der Fleischtheke wurden mir noch wertvolle Tipps zum Anfrieren für die Farce gegeben. So ging es dann am 26.12. frisch ans Werk. Ich habe das Kalbsfilet in feine Würfel geschnitten, diese flach auf einem Teller ausgelegt und zum anfrieren für 15 Minuten ins Tiefkühlfach gestellt. Dann habe ich die Würfel portionsweise mit kalter Schlagsahne mit meinem Stabmixer zu einer Farce verarbeitet. Mein Stabmixer hat dabei ab und an ein wenig geraucht, aber er hat überlebt!

Unter die Farce habe ich dann die gehackten Pistazienkerne gemischt und das Ganze mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

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Na wenn das mal nicht lecker aussieht… ok, vielleicht wird’s noch besser.

Jetzt habe ich Gemüsebrühe in einem mittelgroßen Topf zum Kochen gebracht und im ersten Versuch mit zwei Löffeln Nocken aus der Kalbsfarce geformt. Die sind aber beim Kochen ausgefranst und sahen ganz furchtbar aus. Im zweiten Versuch habe ich meine Hände mit fließend kaltem Wasser gekühlt und benetzt und mit den Händen kleine, runde Fleischbällchen geformt die auch beim Kochen wunderschön geblieben sind. Nocken werden doch allgemein überbewertet.

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Die Bällchen habe ich beiseite gestellt bis die Gäste da waren. Die Bällchen sollten auf keinen Fall in der richtigen Suppe aufgekocht werden. Fleisch und Sahne haben die Brühe extrem getrübt. Das wäre nicht so appetitlich gewesen.

Ich habe dann auch gleich die Petersilienwurzel und die Karotten in feine Stifte und die Pilze in sehr dünne Scheiben aufgeschnitten. Das Gemüse kam zum Fond in einen großen Topf.

Nach dem Aperitif den es zur Begrüßung gab habe ich dann die Suppe aufgekocht. Ich habe das Gemüse knapp 10 Minuten im Fond köcheln lassen. Dann habe ich 300 ml heißes Wasser dazu gegeben (der Fond war intensiv genug) und vorsichtig die Kalbsfleisch-Pistazien-Klößchen in die Suppe gesetzt. 3 Minuten köcheln lassen bis die Kalbsklößchen heiß sind. Dann habe ich schnell die fein gehackte Petersilie dazu gegeben und die Suppe angerichtet. Für jeden gab es ein Kalbsklößchen (4 Stück hatte ich aber noch als Backup).

Das Foto wurde schnell improvisiert in der Küche geschossen. Dann wurde zu Tisch gebeten.

Fertig!

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Fisch Fond

Fisch Fond

Wie hier bereits erwähnt habe ich mir die Karpfenköpfe von den zwei Weihnachtskarpfen extra einpacken lassen. Ich wollte mal wieder einen Fischfond kochen. Den habe ich zwar über die Feiertage nicht gebraucht, aber jetzt ist er eingefroren und wartet auf seinen Einsatz. Was man hat, das hat man! Die Gemüseeinlage basiert auf den Resten aus meinem Gemüsefach. So war der Kühlschrank auch gleich mal wieder aufgeräumt.

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Zutaten für 700ml:

2 Fischköpfe (hier vom Karpfen)

500 ml Weißwein

500 ml Wasser

Salz

2 TL Anissamen

2 Lorbeerblätter

4-5 Nelken

4 Stangen Sellerie

2 Petersilienwurzeln

3 Karotten

1 Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

3 EL Balsamico Bianco

Zubereitung:

Ich gebe die Karpfenköpfe in einen Topf. Der ist definitiv zu klein.

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Fangen wir also von vorne an. Ich gebe die Karpfenköpfe in einen größeren Topf. Dazu kommen der in grobe Stücken geschnittene Staudensellerie und die geviertelte Zwiebel.

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Auch die Petersilienwurzeln und die Karotten werden grob in Scheiben geschnittenen. Dann kommen sie mit Wein, Wasser, Salz, Nelken, Anissamen und Lorbeerblättern zusammen in den Topf. Die Petersilie wird samt Stängeln zerhackt und ebenfalls dazu gegeben.

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Deckel drauf und 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9) köcheln lassen. Ab und an rühre ich mal um.

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Nach 1,5 Stunden gieße ich den Ganzen Sud durch ein ausreichend großes Sieb in meinen Messbecher. Die “Einlage” wird so wie sie ist verworfen. Für den Fond wird ein ausreichend großes Gefäß ausgesucht. Ich schmecke ihn zur Sicherheit noch ab – es fehlt ein wenig Säure, also gebe ich noch etwas Balsamico Bianco dazu. Umfüllen, abkühlen lassen und entweder innerhalb von 2-3 Tagen weiter verarbeiten oder einfrieren.

Fertig!