Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Café am Engelbecken

Café am Engelbecken

Wir genießen die Sonnenstrahlen der letzten Tage und freuen uns über ein Glässchen Bier / Weißwein im Café am Engelbecken.

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(So leer ist es nur morgens um 10Uhr wenn ich vom Balkon aus runter schaue um schnell noch ein Foto für diesen Artikel zu schießen).

Das Café am Engelbecken liegt genau zwischen den Bezirken Mitte und Kreuzberg – und, was noch viel wichtiger ist, direkt vor unserer Haustür.

Da kann man spontan sein und kurz auf ein Gläschen, oder auch auf eine leckere Pizza, nach unten gehen. Aber was ist da hinter den Gläsern…?

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Ich kann es kaum glauben…

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Ich glaube es immer noch nicht!

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Schildkröten! Und sie scheinen im Engelbecken überwintert zu haben! In genau dem Engelbecken auf dem gefühlt 100te Menschen im Winter Schlittschuh gelaufen sind! Wie haben die das nur geschafft? Wie auch immer, sie haben es geschafft und so sitzen wir staunend am Wasser, mit meinem Gläschen Wein / Bier und freuen uns, dass wir das Ganze mit dem Handy fotografieren können… sonst hättet ihr noch gesagt ich hätte einfach ein Gläschen zu viel gehabt ;)

Ein schöner Platz um an sonnigen Tagen oder warmen Sommerabenden einen ruhigen Moment zu genießen.

Man sieht sich!

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Spargel-Minestrone

Spargel-Minestrone

Es ist Spargelzeit und ich räume das Feld von hinten auf. Von hinten in dem Sinne, dass es bei mir schon 3 Gerichte mit Spargel gab und das hier eigentlich das letzte war. Aber da die Spargel-Minestrone so gut zu den Kümmel-Haferflocken Brötchen gepasst hat fange ich damit einfach an. Die Inspiration zur Suppe kam aus dem aktuellen Lust auf Genuss Heft “Spargel und Schinken”.

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Zutaten für 2-3 Personen:

5 Stangen grüner Spargel

5 Stangen weißer Spargel

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

8 mittelgroße Tomaten

1/2 (gelbe) Zucchini

1,5 L Gemüsebrühe

Olivenöl

4-5 Stängel Basilikum

2 Zweige Rosmarin

2 Hand voll kurz Penne, hier Makkaroni Chips

Salz & Pfeffer

Rettich-Sprossen

frisch geriebener Parmesan

etwas Brot

Zubereitung:

Ich gebe die fein gehackte Zwiebel und den in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch mit etwas Oliveöl, Rosmarin und Basilikum in einen Topf und brate alles zusammen an bis die Zwiebeln glasig werden.

Parallel übergieße ich die Tomaten mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher. Kurz warten, eiskalt abschrecken und pellen.

Wenn die Zwiebeln glasig sind kommen 4 gehäutete Tomaten dazu. Die zerdrücke ich mit dem Löffel und gieße alles zusammen mit 1 L Brühe auf. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

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Den Spargel schälen und in kurze Stücken schneiden. Die Spitzen beiseite legen.

Wenn die Suppe so ca. 20 Minuten geköchelt hat streiche ich sie durch ein feines Sieb. Dann gebe ich sie zurück in den Topf, fülle mit dem Rest der Brühe auf und schmecke sie kräftig mit Salz und Pfeffer ab. Aufkochen und die Spargelstücken dazu geben. 5 Minuten köcheln lassen, dann kommen die Nudeln und die klein gewürfelte Zucchini dazu. Die Nudeln brauchen 9 Minuten, dann sind sie gar. 3-4 Minuten vor Ende gebe ich auch die Spargelspitzen zur Suppe. So verkochen sie nicht. Die anderen Tomaten würfle ich klein und gebe die Stücken in die Suppenschüsseln. Mit der heißen Suppe aufgießen.

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Zur Suppe gebe ich ein paar frisch gezupfte Rettich und Radieschen Sprossen. Außerdem kommen etwas frisch geriebener Parmesan und ein leckeres, frisch gebackenes Brötchen auf jeden Teller.

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So lange löffeln bis die Suppe leer ist!

Eingereicht für:
Spargel Rezepte

Kümmel-Haferflocken Brötchen

Kümmel-Haferflocken Brötchen

Please find the englisch version of the recipe below the german version. The recipe was translated for the participation in #58 Bread Baking Day.

Es ist mal wieder Bread Baking Day – der 58. Bread Baking Day seit Zorra dieses Event ins Leben gerufen hat. Als Thema für diesen Monat hat sich Cindystar “Bread with seeds and flakes” gewünscht. Das gefällt mir, da habe ich eine Idee!

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Zutaten für 9 Brötchen:

500g Mehl

42g Hefe (1 Hefewürfel)

2 Eier

50g Butter

250 ml Wasser

1 TL Salz

2 TL Selleriesalz (optional)

2TL Zucker

4 EL Haferflocken

1 EL Kümmel

Zubereitung:

Ich vermische Mehl, Zucker, Haferflocken, Kümmel und Salz in einer ausreichend großen Schüssel. Den Hefewürfel löse ich im lauwarmen Wasser. Dann rühre ich langsam das Wasser ein. In diesen Teig knete ich die weiche Butter und die Eier. Der Teig ist jetzt extrem klebrig. Ich lasse ihn abgedeckt eine Stunde ruhen. In dieser Zeit hat er seine Größe mehr als verdoppelt.

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Aus diesem Teig forme ich jetzt mit nassen Händen 9 Brötchen. Achtung, der Teig ist immer noch recht klebrig. Die Brötchen kommen auf ein gut mit Mehl bestäubtes Backblech und wandern für 40 Minuten bei 180°C in den Backofen.

So sehen sie nach ca. 20 Minuten aus:

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Nach 40 Minuten sind sie dann fertig:

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So lasse ich sie kurz abkühlen bevor ich sie als Beilage zu meiner Spargel-Minestrone serviere. Einen Teil der Brötchen lege ich als Frühstücksbrötchen für’s Wochenende beiseite, den Rest friere ich ein. Das klappt super – so kann man sie bei Bedarf einfach aufbacken.

Ich liebe frische Brötchen!

Bread Baking Day #58 (last day of submission May 1st, 2013)

Buns with caraway and oat flakes

It’s Bread Baking Day again – the 58th Bread Baking Day since Zorra started this event. Cindystar asked us for “Bread with seeds and flakes” this month. I like this – I have an idea!

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Ingredients for 9 buns:

500g flour

42g yeast (1 yeastcube)

2 eggs

50g butter

250 ml water

1 teaspoon salt

2 teaspoons celery salt (just if you have some)

2 teaspoons sugar

4 tbsp. oak flakes

1 tbsp. caravay

Preparation:

I mix flour, sugar, oak flakes, caravay and salt in a big bowl. The next step is to solve the yeast cube in warm water and to add the yeast water slowly and with stirring. After that I knead eggs and soft butter into the dough. This dough is very sticky now. I give the dough time to rest for 1 hour at a warm place. The dough raises to more than the double of the size in this time.

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I split the dough up to 9 pieces and form the buns with wet hands. The dough is still very sticky. I give some flour on the baking trade and put the buns on it. Now the buns go for 40 minutes into the pre-heated oven (180°C / 360°F).

That’s the way they look after 20 minutes:

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After 40 minutes the buns looks fine:

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I let them cool down before I serve them with my aspargus-minestrone. I will use some of the buns for the weekend breakfast, the rest will be frozen in the freezer. That works good – you can just crisp them up when you need them.

I love fresh buns!

Bread Baking Day #58 (last day of submission May 1st, 2013)

Jambalaya

Jambalaya

Bis vor Kurzem dachte ich, dass Jambalaya ein karibisches Gericht wäre. Ist es aber nicht! Das ist ein typischer Südstaaten Eintopf. Wieder was gelernt… Es gibt gefühlt 100 Varianten davon, die einen sind etwas tomatiger, die anderen eher nicht. Ich liebe die tomatige Variante, mit Gambas und Hähnchen.

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Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg frische Tomaten

20 Gambas / Garnelen (oder auch mehr)

600g Hähnchenbrustfilet

Olivenöl

2l Gemüsebrühe

100g Champignons

1/2 Bund Petersilie

1 Zwiebel

3-4 Knoblauchzehen

1 Zweig Rosmarin

1 rote + 1 gelbe Paprika

2 kleine rote Chilis

1 Prise Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1 EL Tomatenmark

2 EL Balsamico Bianco oder Zitronensaft

250g Reis

Zubereitung:

Man kann natürlich auch geschälte Tomaten nehmen, aber ich habe von Bessere Hälfte’s Geburtstag noch reichlich frische Tomaten übrig. Die sollten eigentlich gefüllte werden, das ist aber am Zeitmangel zum Ende hin gescheitert. Bei so vielen Tomaten bringe ich in einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen und lasse die Tomaten in zwei Portionen 1 Minute köcheln. Eiskalt abschrecken und häuten.

Die Zwiebel, die Chilis, der Rosmarin und der Knoblauch werden fein gehackt und in etwas Olivenöl angeschwitzt. Die geschälten Tomaten dazugeben und mit 1L Brühe aufgießen. Die Paprika würfeln und ebenfalls dazu geben. 15 Minuten ordentlich im geschlossenen Topf köcheln lassen. Dann kommt der Stabmixer zum Einsatz. So lange pürieren bis keine Stückchen mehr zu sehen sind.

Das Hähnchenbrustfilet würfeln, die Champignons vierteln. Beides in den Topf geben. Die Hitze sollte jetzt auf mittlerer Stufe sein (hier 5 von 9).

Mit einem weiteren Liter Brühe auffüllen, warten bis die Suppe wieder köchelt und dann den Reis dazu geben. Achtung, der wird jetzt durchgehend versuchen am Boden anzusetzen, da macht euch bloß nicht zu viel Stress, einfach regelmäßig mit einem Holzlöffel und etwas Kraft vom Boden lösen. So möchte das Ganze jetzt 15 Minuten köcheln. Mit Tomatenmark, Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer kräftig würzen.

Diese Zeit kann man bestens nutzen um die Gambas zu schälen, ich habe Glück, ich habe die kleinen Biester schon für meine Pizza Frutti di Mare vorbereitet und kurzerhand gebraten damit sie sich noch 2 Tage im Kühlschrank halten. Dafür habe ich sie mit Pfeffer und Salz gewürzt in Olivenöl für 3-4 Minuten gebraten. Wer hier rohe Garnelen verwendet kann diese 5-10 Minuten vor Ende direkt in den Topf geben. Wer auch schon “was vorbereitet” hat kann sie 2 Minuten vor Ende dazu geben.

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Das Jambalaya schmecke ich jetzt noch mit etwas Balsamico Bianco ab. Dann kommt als Letztes die fein gehackte Petersilie dazu.

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Kurz probieren ob der Reis gar ist und bei Bedarf nochmals würzen. Dann kann angerichtet werden.

Wer will ein Schälchen?

P.S. – kann man auch noch am nächsten Tag essen, dann ist der Reis aber etwas mehr aufgegangen…

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Pizza Frutti di Mare

Pizza Frutti di Mare

Ich liebe Pizza Frutti di Mare! Leider isst die 7-köpfige Raupe keine “Meereknurpsis” (=Garnelen, Tintenfische, usw.) und Bessere Hälfte ist auch kein großer Fan. Ich konnte Bessere Hälfte aber zumindest von dem Versuch überzeugen, ihn stört nämlich vor allem der optische Aspekt wenn ihn so ein kleiner Pulpo von der aus Pizza anlacht. Da hilft nur eins – Käse! Durch die Zugabe von reichlich geriebenem Käse wurde fast alles gut versteckt und von der Pizza ist kein Rest geblieben. Verdammt lecker war sie übrigens auch….

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Zutaten für 1 große Pizza:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

etwas Olivenöl

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

1 TL getrocknetes Basilikum

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

200g geriebener Mozzarella

25 mittelgroße Gambas / Garnelen

6-7 in Öl eingelegte Pulpos

80g Sandklaffmuscheln (aus der Dose) – oder andere Muscheln

Zubereitung:

Für den Teig bleibt alles so wie immer: ich gebe Mehl, Gries, Salz und Zucker  in eine ausreichend große Schüssel, die Hefe wird in warmem Wasser gelöst und das Wasser mit dem Rest zu einem Teig verknetet. Lange und intensiv kneten. Den Teig für mindestens 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Diese Zeit nutze ich um die Sauce vorzubereiten. Dafür kommen Pizzatomaten, getrocknetes Basilikum, Pfeffer, Salz und die gepresste Knoblauchzehe in ein kleines Schüsselchen. Gut verrühren und ziehen lassen.

Es gibt noch einiges vorzubereiten. 25 Gambas wollen auch irgendwie geschält werden. Also werden wie am Fließband Köpfe abgedreht, der Panzer vom Bauch aus aufgebrochen und abgezogen, der Rücken etwas eingeschnitten und der Darm entfernt. Ich habe etwas mehr Gambas als ich brauche, den Rest bereite ich gleich vor und brate sie an – daraus mache ich dann Jambalaya.

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Der fertige Teig wird auf einem ordentlich mit Mehl bestäubten Backblech ausgerollt und mit der Tomatensauce bestrichen. Dabei lasse ich einen daumenbreiten Rand frei. Etwas geriebenen Käse auf die Sauce geben und die Pizza mit Gambas, Muscheln und den etwas zerteilten Pulpos belegen.

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Den restlichen Käse darüber geben und den Rand mit Olivenöl bestreichen. Die Pizza bei 200°C für 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat darf sie wieder raus.

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Die kleinen Pulpos sieht man kaum noch…

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In schönen Stücken aufschneiden und (falls zur Hand) mit etwas Basilikum anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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