Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Valentinstag 2014 – ein romatisches 5 Gänge Menü

Valentinstag 2014 – ein romatisches 5 Gänge Menü

Jeder Tag im Jahr hat das Potential der romantischste Tag zu sein. Dafür braucht es nicht unbedingt den Valentinstag, aber schön ist er schon. Ich bin halt ein kleiner Romantiker. Besonders schön ist es natürlich, wenn er auf einen Freitag fällt und mir einen Anlass gibt gleich 5 neue Rezepte aus meinem neuen französischen Kochbuch zu testen.

Für ein so leckeres Menü sollte auch der Tisch passend gedeckt sein. Ich bin kein großer Dekorateur und auch kein talentierter Serviettenfalter – aber bei so vielen Gängen stellt sich ja nicht nur die Frage wo Messer und Gabel liegen, sondern auch wo welches Glas stehen soll, platziert man die Serviette jetzt besser auf oder neben dem Teller, und so weiter und so fort. Wer das Ganze (wie ich) lieber nochmal üben will, findet übrigens bei diesem süßen >Tischlein deck dich Spiel< von Zalando die nötige Unterstützung. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß damit – beim ersten Versuch am frühen Morgen wurde ich als grausiger Gastgeber an die nächste Pommesbude geschickt, beim zweiten Versuch durfte ich schon zum Italiener an der Ecke und beim dritten Versuch war ich endlich der perfekte Gastgeber. Die Geschichte mit den Gläsern ist wirklich nicht so einfach… Am Ende habe ich mich dafür entschieden meinen Tisch für das 5-Gänge Menü folgendermaßen einzudecken:

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Die Blumen stehen eher am Rand und ich halte die Deko im allgemeinen eher flach damit man seinen Gegenüber auch noch sehen kann. Wasserkaraffe und Wassergläser sind schnell an ihrem Platz. Der erste Gang wird von Sekt begleitet, für das restliche Menü habe ich einen französischen Rotwein – einen Côtes du Rhône – vorgesehen. Vielleicht sollte ich mein Besteck bei passender Gelegenheit um Vorspeisenmesser und Gabeln erweitern… mal schauen. Aber zum Menü! Es gab 5 Gänge unter französischer Flagge und die Rezepte werden in den nächsten Tagen verbloggt.

1 Gang: Feigen-Hühnerleber Salat

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2. Gang: Kaninchenleber-Pastete

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3. Gang: eine moderne Ente à l’orange

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4. Gang: Créme anglaise mit Baisernocken und Mandelkrokant

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5. Gang: Käseplatte mit Kirschtomaten-Vanille Kompott

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Das Menü hat sich über 3-4 Stunden gezogen und war rundum ein voller Erfolg.

Was habt ihr am Valentinstag gezaubert oder zaubern lassen?

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Grüne Woche 2014

Grüne Woche 2014

The same procedure as last year? The same procedure as every year! Naja – zumindest so in etwa. Wir waren wieder auf der Grünen Woche! Leckeres Essen, viele kleine Probierhäppchen und leckerer Wein. Wir starten wie jedes Jahr damit, dass wir unsere Jacken abgeben und uns vorbei an der Fischabteilung in Richtung Wein bewegen.

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Haltet Ausschau nach den Damen mit den grünen Coupons – dafür gibt es einen geschmacklich unspektakulären, aber als Auftakt ganz netten Sekt. Wir wiisen aber wo unser erstes Ziel liegt – Pecorino und Salami am Stand von “G&M“. Wir entscheiden uns für eine Hirschalami, eine Walnusssalami und ein schönes Stück Pecorino. Wir probieren ein Scheibchen Salami mit gutem, altem Balsamico, Olivenöl und geriebenem Parmesan – was für ein Geschmackserlebnis! Wie wird uns so schön gesagt: “Wir reisen ja nicht 2000km um euch das zu verkaufen was es in jedem Supermarkt gibt!” Recht hat er – und die Qualität schmeckt man.

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Widmen wir uns dem nächsten Punkt auf der “to-do” liste – Bessere Hälfte macht wie jedes Jahr sein Bierdiplom. “Hopfen” sag ich da nur…

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Jetzt brauchen wir etwas zu essen – da das Schinkenbrot uns nicht so richtig anspricht lassen wir den Blick schweifen… Flammkuchen wäre schon lecker. Bessere Hälfte holt uns ein Rotbier und ich mache mich auf den Weg Richtung Flammkuchen. Wäre da nur nicht das Rahmbrot gewesen… Ich korrigiere den Kurs und bestelle ein Rahmbrot. Der Teig wird hier leider nicht selbst gemacht, zu viele tausend Gäste… es schmeckt uns trotzdem und wird immerhin direkt vor meiner Nase frisch belegt und gebacken.

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In Tirol gibt es “kussechten Knoblauchspeck”. Kennt ihr nicht? Ein Grund dort zu halten, zu probieren und ein Stück zu kaufen. Ich habe das Kleinste mit rund 240g genommen, die bekommen wir gut aufgebraucht.

Aus gegebenem Anlass schlendern wir durch die Gartenhallen und schauen uns Markisen, Blumenzwiebeln und Whirlpools (lasst mich einfach träumen) an. Viele schöne Sachen und auch ein paar Dinge die kein Mensch braucht. Ich zumindest nicht… Dann gehen wir in die Blumenhalle. Das Thema in diesem Jahr – internationales Parlament der Blumen. Ich mag besonders den Kräutergarten. Mehr bräuchte ich nicht im Garten.

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Jetzt entscheiden wir uns für den falschen Weg – die Halle des Partnerlandes Estland wäre direkt über uns gewesen, wir laufen aber über Armenien (wo wir Granatapfelwein kosten – sehr süß, aber interessant).

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Wir müssen und jetzt zwischen Marokko und einem bunten Mix der afrikanischen Küche entschieden – die Entscheidung fällt schwer…

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… aber ich will ganz viel probieren und so gibt es den afrikanischen Probierteller. Wenn ihr nur etwas kleines probieren wollt: der Spinat ist super lecker und die Hähnchenspieße auch. Aber auch sonst kann man zu zweit ganz gut von dem Teller probieren und sich einen Eindruck machen. Wir wollen ja noch andere Küchen probieren!

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Schon kurz dahinter sind wir im russischen Raum und bewundern die Brote…

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Da konnte ich mich schon auf mein Brot für den BBD 64 einstimmen. Wie schon im letzten Jahr gab es wieder Kaviar und russischen Krim Sekt. Diesmal ein Schnittchen Lachskaviar (1,-€) und ein Schnittchen Beluga-Kaviar (4,50€). Die Sekt ist halbtrocken und recht süß, aber irgendwie passt er hierher.

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Dann kam ein besonders schöner Stand der verschiedene Kräuter präsentiert hat die ich zum Teil gerne hätte und zum Teil immer wieder habe. (M)ein kleines Paradies.

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Wer einen etwas größeren Garten hat, dem stehen auch verschiedene Erntewerkzeuge zur Verfügung. Mir würde schon der Gartentracktor von Lamborghini reichen – na wenn ich mal 10.000€ übrig hab…

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Wir kommen vorbei am backenden Handwerk wo ich mich unglaublich gut mit einer der Bäckerinnen unterhalte – hier wird wirklich jeder Teig vor Ort hergestellt und gebacken. Die deutschen Meister sind auch vor Ort und basteln und backen. Ich entscheide mich für eine pikante, kleine Quiche mit Spargel die es für nur 1,50€ direkt auf die Hand gibt. Probiert das – es schmeckt super!

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Viele Leute schimpfen, dass es kaum etwas zu kosten gibt auf der Grünen Woche – ich sehe das anders. Man hat die Möglichkeit für 2€ hier und 3€ da verschiedene Häppchen zu probieren anstatt einen ganzen Abend in einem Restaurant zu verbringen obwohl man nicht sicher ist ob einem die Küche überhaupt schmeckt. Eigentlich ein 20 Gänge Menü auf Raten.

In der nächsten Halle erwarten uns die Nutztiere. Ziegen, Schafe, Rinder, Schweine – wir sehen Sieger und Ersatzsieger. Und machen wir uns nix vor – Steak wächst nicht im Kühlregal und auch nicht an der Frischetheke. Wir probieren ein Stück vom Ochsen am Spieß mit Krautsalat im Brot.

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Auch an den Haustieren geht es vorbei… aber ich bekomme ja kein 3. Kätzchen… Habe ja auch schon zwei…

Weiter geht es durch die deutschen Hallen. Irgendwie lasse ich mich für eine Flasche Met begeistern. Fotos gab es nicht, eine Horde singender und tanzender Bayern kreuzt unseren Weg. Vorbei an Fischbrötchen und durch die mehr als unspektakuläre Berliner Halle… so landen wir bei einem Brot mit Straußensalamit und Straußenleberwurst (je nur 50cent) und zwei Straußeneierlikörchen. Meine Nase war der Eierlikör dick und süß, aber lecker.

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Ein Kirschbier, ein Zwischenstop am Stand mit dem Ardenner Schinken den Bessere Hälfte so liebt und wo er jedes Jahr einen halben Schinken kauft. Und weiter geht’s nach Australien. Im letzten Jahr war ich hier hin und weg, dieses Jahr nicht. Das Fosters mit Ingwer war noch sehr lecker (das solltet ihr mal probieren), aber dann hatten wir den Känguru-Spieß. Wenn man bei 5,-€ pro Spieß plötzlich einen zweiten for free auf den Teller gelegt bekommt sollte man hellhörig werden. Das Känguru war sowas von tot! Sehr schade um das Fleisch, im letzten Jahr war es hier sehr lecker.

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Wir wollten noch nach australischen Weinen schauen weil die uns sonst gut schmecken, aber das war wirklich ein Knüller: wir bekommen einen wirklich grausam schlechten Wein zum kosten, dann einen zweiten der ganz ok war. Ich frage ob der Wein aus Australien oder Neuseeland kommt und man hält mir die Flasche unter die Nase. Meine Frage: Können Sie mir etwas zu dem Wein erzählen? Die Antwort: steht alles auf der Flasche.

Uns wird dann noch ein Glas Wein für 6€ angeboten aber nach den zwei Reinfällen ist uns das Risiko zu hoch. Nach der Flasche kann ich auch selber suchen, vielen Dank.

Wir gehen weiter zu Judy (ihr findet sie in Halle 18, in der Ecke). Wenn ihr gute Beratung und Betreuung wollt macht keinen Umweg. Wie jedes Jahr zieht es uns dort hin und wie jedes Jahr sind wir dort gut aufgehoben. Von Weißwein, über Rosé weiter zu Rotwein. Ein Wein besser als der andere und die Entscheidung fällt uns schwer. Zwei Flaschen südafrikanischer Chadonnay, vier Flaschen Cabernet Sauvignon und eine Kiste Pinotage. Alles von Meerendal, alles sehr gute Weine die uns dieses Jahr zu vielen guten Gerichten begleiten werden. Wir quatschen, wir trinken, wir knabbern. Dann ist der Tag auch schon fast wieder zu ende – kurz vor 20Uhr! Wo ist nur die Zeit hin? Judy ist auf dem Sprung – aber ihr müsst ja wissen nach wem ihr suchen sollt, also noch schnell ein Foto!

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Wir trinken noch schnell den leckeren Wein aus und flitzen weiter – dieses Jahr wollen wir die Austern nicht verpassen! Wir haben Glück, auf die letzte Minute wird uns bei Nordsee noch eine Platte gezaubert. Ein Glas Weißwein lassen wir uns auch noch dazu verkaufen, nach dem guten Wein schmeckt der aber nur noch ok. Wir trinken ihn nicht ganz aus, ist ja auch schon spät – aber von den Austern gibt es keine Reste.

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Wir beenden unsere Runde für dieses Jahr und holen unsere Jacken ab. Mit der S-Bahn geht es nach Hause, was für ein schöner Tag..

Schaut es euch an und probiert selbst!

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Jahresrückblick 2013

Jahresrückblick 2013

Überall wimmelt es von Jahresrückblicken – Uwe hat gleich 100 Highlights gelistet, Nina hat im letzten Jahr einige Projekte abgeschlossen, Pimpimella berichtet von Treffen und tollen Events und Simone teilt ihre schönsten Fotos aus dem letzten Jahr… da ist es auch für mich an der Zeit das Jahr 2013 aufzuarbeiten.

Wenn man ein ganzes Jahr rückblickend betrachtet, dann fällt einem erstmal auf was man alles erlebt hat. Ich versuche das Ganze wie im letzten Jahr systematisch anzugehen…

Der Januar ist mit dem Roundup zum Bread Baking Day gestartet. Weiter ging es mit einer meiner zwei liebsten Messen in Berlin – der Grünen Woche. Danach waren die Weinvorräte für das Jahr 2013 gesichert. Im Januar haben rund 12.000 Besucher ihren Weg zu mir gefunden.

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Im Februar habe ich mich zum Valentinstag fleißig ins Zeug gelegt und für Bessere Hälfte ein romantisches 4-Gänge Menü gezaubert.

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Außerdem habe ich mich, wie tausende andere auch, über Uwes Cookbook of colors gefreut in dem auch meine Mangold-Ziegenkäse Ravioli steckt.

Und weil es so schön ist in die Ferne zu reisen, wenn auch nur kurz, haben wir im März in Monaco gesessen, den Blick auf  das wunderschöne, strahlend blaue Meer genossen, Champagner getrunken und uns über ein tolles Abendessen gefreut.

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Wegen des kalten Wetters gab es außerdem noch einmal Raclette – in einer spanisch orientierten Variante und Jamie Oliver’s Rinderrippen – einen meiner liebsten Braten.

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Viel wärmer wurde es im April irgendwie auch nicht, aber Bessere Hälfte ist endlich zu seinem lang gewünschten Steak-Sandwich gekommen.

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Er und ihr habt übrigens eins gemeinsam – die Liebe zu diesem wunderbaren Schoko-Kirsch Kuchen

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Ende Mai waren wir wie jedes Jahr auf dem Karneval der Kulturen

Fotos für Katha-kocht6

… und dank steigender Temperaturen konnte endlich Balkonien neu bepflanzt werden.

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Im Juni habe ich dann mein erstes Blog-Event zum Thema “Es gibt kein Foto für uns…?!” veranstaltet und mich über einige schöne Beiträge gefreut.

Ich habe mich endlich entschlossen mir eine neue Kamera, meine Nikon D5200 zu holen. Auf diese Kamera möchte ich nicht mehr verzichten. Ende Juni -  meine Kollegen dürften sich über meine Entdeckung von Sahne Muh-Muhs aus dem Glas freuen, als ich diesen leckeren Bananen-Karamell-Kuchen mit Keksboden mitgebracht habe. Im Juni haben rund 20.000 Besucher ihren Weg zu mir gefunden.

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Die erste Hälfte des Jahres ist vorbei und Zorra sucht im Juli Rezepte für den tollen Walnusskalender. Ich bin mit meiner Bananencréme mit karamelisierten Walnüssen dabei und schaffe es sogar in den Kalender – mein Monat ist der August!

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Außerdem habe ich Bessere Hälfte mit diesem griechischen Burger begeistert…

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… einen Verwendungszweck für den thailändischen Whisky gefunden…

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… und das ultimative persönliche Highlight war das erste Essen im Rohbau vom eigenen Haus. Genau dort wo jetzt der Esstisch steht.

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Dann ging es ab zum Tapas-Essen nach Barcelona, worüber ich euch im August an dieser und dieser Stelle berichtet habe.

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Zudem konnten Bessere Hälfte und ich unser Waffel missverständnis aus dem Weg räumen…

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…mein Kürbis ist munter-fröhlich, aber nicht schnell genug, gewachsen…

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…und ich habe eine Süßkartoffel-Melonen-Suppe mit Huhn für das zweite Kochbuch von Foodbloggern gezaubert.

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Mit der Langen Nacht der Museen geht der August in den September über.

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Mit meiner neuen Tarte-Form bastel ich an einem leckeren 3-Gänge Menü – bestehend aus Rote-Beete mit Wasabischaum, Viktoriaseebarschfilet auf Petersilienschaum und eben besagter Blätterteigtarte mit Birnen, Camembert und Parmaschinken.

Johanns_Rote_Beete_Suppe_Mit_Wasabischaum_6 Viktoriaseebarsch-Filet_Auf_Petersilienschaum_2 Birnen-Camembert-Tarte_Mit_Parmaschinken_6

Außerdem empfehle ich euch Tapas zum ersten Date

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… und versüße uns den Herbst mit einer Schoko-Mandel-Torte mit Birnen-Orangen Füllung.

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Dabei fällt mir gerade auf, dass ich unseren kulinarisch erwähnenswerten Ausflug nach Usedom ganz vergessen habe – Bericht folgt…

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Der Oktober wird mit meinem zweiten Blog-Event zum Thema Tapas eingeleitet. Auch hier habe ich mich sehr über die schönen Rezepte gefreut die eingereicht wurden. Für die Anna habe ich mich dann ins Zeug gelegt und Marzipan-Nougat Pralinen gezaubert…

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Im November wird mal wieder auswärts gegessen – wir freuen uns über das 7-Gänge Menü bei Plau kocht!

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Dezember – der Endspurt im Jahr 2013. Dank Sandras Adventswichteln bekomme ich von Franzi 4 kleine Geschenke die ich jeweils an den Adventssonntagen auspacken darf. Kartoffelgebäck, Brotgewürz, Weihnachtsschokolade und Himalayasalz sind in meinem Päckchen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut!

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Leider habe ich im Dezember etwas geschwächelt, umzugsbedingt wurde eher jeden zweiten Tag gebloggt als täglich. Für Zorra war ich aber pünktlich und habe das 19. Türchen im kulinarischen Adventskalender mit “Lachs sous-vide auf Blätterteig” bestückt. Was daran besonders schön war? Ich konnte meinen neuen AEG Pro-Kombi Multi-Dampfgarer mit sous-vide Funktion einweihen!

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Die neue Küche war ohnehin ein ganz großes Highlight und wird spätestens am Wochenende endlich verbloggt…

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Meine letzte, vergleichsweise kleine, aber wichtige Errungenschaft im Jahr 2013 war dann die nagelneue Le Creuset Steakpfanne die unterm Weihnachtsbaum lag.

Steakpfanne

Und nach Weihnachten wurden auch Silvester Gäste in unserem neuen Heim bewirtet – zu Silvester gab es dann ein großes Raclette mit vielen Freunden.

Im Dezember haben übrigens 74.288 Besucher ihren Weg zu mir gefunden. Danke euch allen – ich freue mich riesig, dass euch meine (824) Rezepte gefallen und hoffe ihr habt hier gefunden was ihr gesucht habt!

Ich hoffe ihr hattet genau so einen guten Start ins Jahr 2014 wie wir!

Die Frage wird immer wieder gestellt – aber was waren eure Highlights 2013? Unter allen Kommentaren die vor dem 9. Januar eingehen verlose ich 3 Walnusskalender für das neue Jahr. Ich bin gespannt was ihr aus dem letzten Jahr berichtet…

Berliner Weihnachtsmärkte – Am Gendarmenmarkt

Berliner Weihnachtsmärkte – Am Gendarmenmarkt

Einer der wohl unumstritten schönsten Berliner Weihnachtsmärkte ist der Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt. Mittig das Konzerthaus, zu einer Seite der Deutsche Dom (wenn man auf das Konzerthaus schaut links), zur anderen Seite der Französische Dom (wenn man auf das Konzerthaus schaut rechts). Und auf dem großen Platze eine wunderbare Zusammenstellung aus Kunsthandwerk, Unterhaltungsprogramm und verdammt gutem Essen. Das meine ich ernst – es gibt typischerweise den Gendarmenglühwein, der wirklich sehr lecker ist, und viele, viele Stände an denen Leckereien zubereitet werden die nicht aus der Dose kommen, sondern frisch gebacken, gebraten und gekocht werden. Ja – es gibt einen Eintrittspreis – aber mal ehrlich, 1€ pro Person fällt bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in der Regel nicht ins Gewicht.

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Der Anblick ist toll – oder? Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Kulisse die sich einem hier bietet. Wir stellen uns kurz an und bezahlen unseren Eintritt. Dann geht es los – die Stände sind in stilvolle kleine Zelte verpackt und wir kucken uns schon ein bissl um. Unser erklärtes Ziel ist aber der Raclette-Stand. Hier gibt es geschmolzenen Raclettekäse der auf Brot oder Kartoffeln geschabt wird und auf Wunsch bekommt man noch etwas Speck darüber. Wirklich, wirklich lecker – das müsst ihr probieren wenn ihr dort seid. Wir essen an diesem Stand jedes Jahr so eine Stulle.

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Dazu genießen wir unseren ersten Glühwein und die Location.

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Weiter geht’s – wobei weit relativ ist… an einem Stand mit verschiedenen Salamis bleiben wir stehen. Mit kleinen Häppchen wird man angelockt und wenn man einmal genascht hat kann man einfach nicht wieder aufhören. Eine Parmesan-Salami, eine Steinpilz-Salami und eine Gourmet-Salami mit Walnüssen, Haselnüssen, Feige und Kastanie werden erbeutet. Die hängen jetzt in der Speisekammer und verströmen dort ihren würzigen Duft. Ich könnte den ganzen Tag in der Speisekammer sitzen…

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Auf der Bühne vor dem Konzerthaus gibt es kulturelles Unterhaltungsprogramm. Zwei Sänger fesseln die Menge – solche Stimmen hört man normalerweise nicht auf dem Weihnachtsmarkt!

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Keiner geht weiter bevor das Konzert geendet hat…

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Weiter geht es, vorbei an vielen Ständen mit ganz bezauberndem Schnickschnack. Der eine oder andere Frosty für meine Sammlung wird hier ergattert. Dann finden wir den Stand mit dem Neuburger Rahmbrot wieder. Wieder so ein Leckerchen – und auch diesen Stand kennen wir schon aus dem letzten Jahr.

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Die Rahmbrote werden direkt frisch aus dem Ofen geholt. Das Ganze hat eine unglaublich urige Atmosphäre… in welchen Jahrhundert sind wir noch gleich?

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Ein schönes, frisches Brot mit Schmand (?), Speck und Frühlingszwiebeln. Bessere Hälfte will nicht teilen – jeder bekommt ein eigenes.

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Das wird dann mit einem weiteren, leckeren Glühwein verputzt. Ich probiere diesmal einen weißen  Glühwein der mir auch sehr gut geschmeckt hat. Das sind übrigens die Tassen in diesem Jahr. Die etwas “klassischeren” gefallen mir immer ein bissl besser…

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Nach so viel herzhaftem brauche ich noch etwas Süßes – ich entscheide mich für Weintrauben in Vollmilchschoki – die liebe ich einfach.

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Langsam wird es uns ein wenig kühl und wir schlendern in Richtung Ausgang. An einem letzten Stop kommen wir aber nicht vorbei – wir probieren noch einen Bratapfelpunsch mit Schuß. Im Vergleich zu zahlreichen anderen Varianten von diesem Punsch die ich schon probiert habe ist dieser hier wirklich lecker.

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Jetzt aber ab nach Hause – die Füße werden kalt!

Adventswichteln – 3. Advent

Adventswichteln – 3. Advent

Selten wird etwas so heiß gebloggt wie es gekocht wurde – das liegt in der Natur der Sache, schließlich will man sein Essen ja warm genießen. Ich habe heute das Glück und kann beides verbinden. Wie ihr sicher schon gelesen habt hat Sandra vom From Snuggs Kitchen Blog dieses Jahr ein Weihnachtsevent gestartet.

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Franzi, von Dynamite Cakes, hat mich gewichtelt. Über Geschenk 1 und Geschenk 2 habe ich ja bereits berichtet. Am Sonntag, dem 3. Advent, durfte ich Geschenk Nummer 3 auspacken.  Und was habe ich mich gefreut! Wintertrunk stand auf dem Gläschen und Schoki war drin! Trinkschokolade! Ich liebe Kakao und Schokoladen! Da ich kein Kaffeetrinker bin starte ich jeden Tag mit einer Tasse Kakao. Normalerweise kalt, aber da bin ich ja flexibel. Beim Schnuppern am Glas kann ich noch nicht genau sagen was ich da neben der Schoki rieche… da ist noch was… aber was? Heute früh hat alles gepasst – das Umzugschaos hat sich deutlich gelichtet und ich finde die Zeit um mich gemütlich meinem Geschenk zu widmen. Auf dem Gläschen steht die Anleitung – die Schoki soll in 150ml heißer Milch gelöst werden. Also wird ein beschichteter Topf auf den Herd gestellt, die Milch abgemessen und los geht’s.

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Heiße Milch und ich sind nicht die besten Freunde, mit Boshaftigkeiten wie Anbrennen und Überkochen versucht sie immer wieder mich auszutricksen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich immer mal wieder ganz kurz hier und ganz kurz dort hin laufe anstatt daneben stehen zu bleiben. Ich bin auch heute wieder mutig – irgendwo habe ich schließlich die verdammten schönen Weihnachtsservietten gesehen… da war doch diese Kiste… flitz…

Es ist auf jeden Fall alles gut gegangen – ich habe die Schokolade in die Tasse gegeben… wonach duftet das nur…?

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Dann konnte die heiße Milch eingerührt werden. Weihnachten! Danach duftet es jetzt! Zimt, Schoki, einfach traumhaft.

So sitze ich jetzt hier mit meiner heißen Schokolade, habe die schönsten Fotos aussortiert, von RAW zu JPG umgewandelt, mit einem Wasserzeichen versehen und euch diese Zeilen geschrieben. Und das alles noch während ich meinen Weihnachtstrunk genossen habe.

Manchmal kann der Start in den Tag so schön sein… wenn jetzt noch der Kamin an wäre…

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!

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