Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Samstag auf der Wine Vibes

Samstag auf der Wine Vibes

Unter dem Motto “Guter Wein macht Party” fand am Wochenende die Wine Vibes in Berlin statt. Fast hätten wir sie verpasst, nach einem langen Tag in Baumärkten und im Garten wollten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Da hat uns die Abendschau mit der Wine Vibes bekannt gemacht. Das wäre doch was – ist zwar nicht unsere Musik, aber eine Wein-Party klingt schon sehr cool. Etwas kurzfristig… wollen wir noch, oder wollen wir nicht? Wir wollen und während ich normalerweise morgens 1,5 Stunden brauche um mich fertig zu machen schaffe ich es in 12 Minuten mich komplett ausgeh-fein zu machen. Um kurz nach 21Uhr waren wir dann am Postbahnhof am Ostbahnhof.

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45€ hat der Eintritt gekostet, dafür war ein Essen und so viel Wein wie man möchte inklusive. Die Weingläser hatten einen Pfand von 15€, da passt man besonders gut auf.

Wir starten mit etwas prickelndem, einem Bouvet-Ladubay, Crémant de Loire, während wir uns einen Überblick verschaffen.

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Wir entscheiden uns dafür auf der rechten Seite zu starten und wandeln von einem deutschen Winzer zum nächsten. Ich bin ja normalerweise kein großer Fan von deutschen Weinen, aber es gibt doch einige die mich positiv überraschen. Vom Weingut Strub gibt es einen Sauvignon Blanc der intensiv nach saurem Apfel schmeckt, aber irgendwie hat der was. Das Weingut Bauer hat Etiketten die einen einfach neugierig machen was da in der Flasche steckt. Gut nur, wenn man kein Rassist, Terrorist oder A…loch ist. Da macht einem die Flasche eine klare Ansage! Nur den Merlot habe ich nicht so gemocht. Aber der kam erst später. Wir wandern weiter zum Weingut Jülg wo ganz anschaulich Bodenmuster in Glasgefäßen stehen. Bis hier haben wir doch einige Weißweine gekostet die uns gefallen haben. Endlich finden wir auch den Wasserstand. Aber die Ansage daneben ist unmissverständlich:

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Ok, also geht’s weiter. Bessere Hälfte holt sich schon einen Teller mit verschiedenen Wurstsorten und etwas Käse am Stand von Vom Einfachen das Gute. Leider ein grauenvolles Foto das dem Tellerchen nicht gerecht wird.

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Wir wandern weiter nach Österreich wo die Motif-Weine leider etwas vielversprechender aussehen als sie schmecken. Also ein schneller Rückzug nach Frankreich – und hier treffe ich auf meinen Favoriten: ein 2010er Pinot Noir “Galets Oligocènes”. So lecker – wirklich, ich bin verliebt! Da kann auch Italien nicht mithalten und ganz furchtbar wird es leider irgendwo zwischen Australien (war noch ok) und Neuseeland (es gab wohl einen Grund warum der Stand von seinem Besitzer verlassen wurde). Bulgarien wurde direkt entsorgt und wir haben uns zurück an vertraute Stände begeben.

Ich hatte keinen allzu großen Hunger, wir hatten ja schon gegrillt, also habe ich mir etwas zu essen ausgesucht was mich am meisten gereizt hat – unabhängig davon ob es satt macht oder nicht. Nobelhart und schmutzig lautet das Motto von Billy Wagner und Micha Schäfer und es gibt eingelegte Birnen mit Thymian, Honig und einer süßlichen Créme in der Mitte von der ich leider nicht gefragt habe was es war.

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Ich nutze die Chance und frage gleich mal welchen Wein ich mir dazu holen soll – wann hat man schon die Chance sich von Billy Wagner beraten zu lassen? Empfohlen wurde mir ein junger 2013er Riesling mit ordentlich Bums. Hat super gepasst.

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Langsam geht der Alkohol zur Neige, die Leute ziehen wie Raubtiere von Stand zu Stand auf der Jagt nach den letzten Tropfen. Spät zum halben Eintritt zu kommen wäre hier eine blöde Idee. Auch beim Essen wird langsam eingepackt – wir teilen uns noch eine feine Räucherlachsstulle.

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Ein wunderbarer Abend mit vielen Neuentdeckungen. Ich bin auch ziemlich sicher, dass der leicht beschwerte Kopf am nächsten Morgen nicht von den guten Weinen, sondern von der elektronischen Musik kam… aber das ist reine Spekulation. Die eine oder andere Flasche habe ich festgehalten, mal schauen was sich davon demnächst in unserem Weinregal tummelt.

Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Fotos für Katha-kocht6

Spanisches Weinseminar bei Bernhard Moser

Spanisches Weinseminar bei Bernhard Moser

Wie wählt ihr euren Wein zum Essen? Habt ihr einen festen Haus und Hof Wein? Folgt ihr Empfehlungen die passend zum Rezept geboten werden? Nehmt ihr spontan und auf “gut Glück” mal eine Flasche mit oder wählt ihr mit Bedacht bei Tastings? Bei uns gibt es in der Speisekammer von allem etwas – wir haben unseren “Alltags-Rioja” als Rotwein, einen Pinot Grigio als Weißwein, dann liegen im Weinregal noch einzelne gute Flaschen aus der Toskana und die Beute von der letzten Grünen Woche – Südafrikanischer Pinotage, Cabernet Sauvignon und zwei Fläschchen Chardonnay. Aber was gibt es wann? Wir entscheiden das meist nach Lust und Laune. Und je besser das Fleisch ist, desto besser darf auch der Wein sein. Als Sternekoch Michel Roux in seiner Serie “Der Restaurant-Trainer” auch angehende Sommeliers gesucht hat war unsere Neugierde geweckt. Gut, Sommelier werde ich wohl nicht mehr, aber da gibt es doch sicher auch Workshops wo man etwas lernen kann?! Schnell Google mit den Worten ‘Workshop, Sommelier, Berlin’ gefüttert und schwups – die Weinschule Berlin gefunden. Da lacht uns bei den Seminaren auch gleich die Region Spanien an. Das müssen wir probieren! Geplant, gebucht, gewartet – und diesen Freitag war es endlich so weit.

Was uns wohl erwartet? Um 19:30 Uhr ging es los, wir waren schon 20 Minuten früher da – das war aber kein Problem, wir waren nicht die Ersten. Der Kurs hat pünktlich mit dem theoretischen Teil angefangen. Chefsommelier Bernhard Moser hat die verschiedenen Weinregionen Spaniens vorgestellt und erläutert wie historische, geografische und klimatische Einflüsse die Einzelnen Anbaugebiete beeinflusst haben. Außerdem gab es ein paar Tipps wie man bei ähnlichem Geschmack aus einer anderen Region gelegentlich nochmal mit einem etwas unbekannteren Wein auf ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss kommt (will sagen: ein “Schnäppchen” ergattern kann). Als wir nach etwas mehr als einer halben Stunde für den praktischen Teil in den Keller gegangen sind, waren wir neugierig. Auf der Verkostungsliste stehen 12+1 Weine und ein Cava. 4 der Weine sind Weißweine, der Rest Rotweine. Dazu stehen Wasser und ein wunderbares, selbst gebackenes Brot auf dem Tisch. Irgendwie wünscht man sich automatisch noch etwas Butter und ein paar Scheibchen Serranoschinken. Aber wir sind ja hier um etwas zu lernen, also nix mit Schlemmen – jetzt wird verkostet.

Mit Weißweinen tun wir uns ja immer etwas schwer, wir können uns für Rotweine einfach besser begeistern. Aber ein schöner, frischer Weißwein zu einem leichten Essen passt wunderbar und wir lernen “in der passenden Situation hat jeder Wein seine Berechtigung”. Wir lassen auch die Weißweine im Glas atmen, es ist wirklich spannend was sich in so kurzer Zeit alles verändert – Mango, Maracuja, ein Wein ist öliger, der nächste spritzig frisch mit grünem Apfel.

Es geht weiter mit den Rotweinen. Wir schmecken Kräuter, Cassis, Rauch, Vanille – spannend ist, dass man vieles davon erst so richtig einordnen kann wenn man die entsprechenden Stichworte bekommt – wir brauchen dringendst einen Sommelier für die Speisekammer… Zu den Dingen die wir dringend brauchen: wusstet ihr, dass Rotwein und Weißwein bei der gleichen Temperatur reifen und gelagert werden? Wenn wir uns irgendwann also für die Investition in einen Temperierschrank entscheiden, muss der nicht zwingend zwei Zonen haben, man kann alle Weine gemeinsam lagern und den Weißen dann nur rechtzeitig in den Kühlschrank legen. Die Verkostung der Weine macht unglaublichen Spaß, die Charaktere werden von Herrn Moser mit Witz und Charm beschrieben. Wir lachen, trinken – habe ich schon erwähnt, dass das Brot wirklich lecker war? – und sehen wie stark die Temperatur den Geschmack beeinflusst, besonders bei hochprozentigeren Weinen.

Am Ende wissen wir glauben wir etwas besser zu wissen, welcher Wein zu kräftigem Essen passt, welcher Wein zu gutem Essen gehört und welche Weine man am besten ohne Essen einfach pur vor dem Kamin genießt.

Irgendwie wachsen wir an unseren Stühlen fest und sitzen noch einen Moment nachdem der Kurs gegen 23Uhr beendet ist. Dadurch lernen wir noch den süßen Vierbeiner Anton kennen bevor es nach Hause geht.

Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß und werden sicher auch das Käseseminar ausprobieren.

Ein wirklich gelungener Abend!

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Foto: Chef Sommelier Bernhard Moser und ich

Das Cana in Berlin-Mitte

Das Cana in Berlin-Mitte

Zwischen Märkisches Museum und Fischerinsel findet man direkt am Spreekanal das arabisch-orientalische Restaurant Cana. Ich wollte schon lange mal dort hin und am letzten Freitag haben wir es endlich geschafft. In hübschem Ambiente findet man eine übersichtliche Anzahl von Tischen vor. Definitiv eher ein Anlass für das “kleine Schwarze” als für Gemütlichkeits-Klamotten.

Wir haben uns für das Menü “Abendmahl” – ein 4-Gänge Menü – und eine Flasche libanesischen Rotwein entschieden.

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Als ersten Gang gab es eine Auswahl an leckeren Mazza (Vorspeisen). Ich versuche mal alle zusammen zu bekommen… zumindest inhaltlich…

Von oben links nach unten rechts: gebratenes Gemüse mit Sesam, Humus, Aubergine mit leicht säuerlicher Note, Joghurt mit Aubergine und Sesampaste (mein absoluter Favorit), Tomate und Paprika mit Zwiebel, Petersiliensalat mit Sesam (Bessere Hälfte’s Favorit). Dazu gab es arabisches Fladenbrot.

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Als zweiten Gang gab es ein mit Spinat gefülltes Teigteilchen, ein Falaffel auf Joghurt-Dip und etwas Salat:

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Zum Hauptgang wurde eine Grillplatte serviert. Hier hätte man auch die Fleischplatte gegen eine vegetarische Variante tauschen können. Es gab Lamm, Lamm-Kebab und Hähnchen mit Rosmarinkartoffeln und zwei Saucen. Eine mit Joghurt und Sesam, die andere mit Öl und Chilis. Das Fleisch war super zubereitet und sehr lecker.

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Als Dessert gab es Baklawa und Halawat Al Jibin – eine Süßspeise aus Mozzarellateig, die ich bis dahin noch nicht kannte. Ich fand das aber eine leckere Kombination mit dem doch recht schweren Baklawa weil es eine schöne Frische auf den Teller gebracht hat.

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Ein sehr schönes Menü und ein kleiner Geheimtipp wenn man bedenkt, dass das Menü pro Person für 25,- Euro (plus Getränke) zu haben ist. Was mir gefallen hat war, dass einem immer gesagt wurde was die einzelnen Gänge beinhalten und man auch danach nochmal fragen konnte “was war das jetzt genau” wenn man es dann doch wieder vergessen hat. Die Musik war übrigens ein netter Mix aus typisch orientalischen Klängen und orientalischen Charts. So hat die Musik unaufdringlich für eine schöne Stimmung gesorgt. Einen winzigen “Negativpunkt” würde ich nur dafür geben, dass die einzelnen Gänge recht flott nacheinander kamen, da hätten uns zum Ende hin 5-10 Minütchen mehr ganz gut getan. So sind wir satt und zufrieden nach Hause gerollt spaziert.

Ein sehr schöner Abend!

Plau kocht auch 2013 wieder!

Plau kocht auch 2013 wieder!

Letzten Samstag war es wieder so weit – in Plau am See ist die neue Staffel “Plau kocht” gestartet. Da es uns schon im letzten Jahr so gut gefallen hat wollten wir auch diesmal wieder eins der 7 Events mitmachen. Im letzten Jahr waren wir im Fischerhaus – das übrigens nächsten Samstag dran ist – dieses Jahr haben wir den Saisonauftakt im Parkhotel Klüschenberg mitgemacht. Als Motto wurden die verschiedenen Lebensstationen von Heinz Erhardt gewählt – die wurden mit Sketchen, Witz und Humor als Unterhaltungsprogramm und als kulinarische Highlights auf dem Teller dar gebracht. Aber seht selbst…

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Wir haben nach dem Frühstück nichts mehr gegessen, das hat sich schon im letzten Jahr bewährt – so ist die Vorfreude auf das 7-Gänge Menü besonders groß. Im letzten Jahr habe ich dann den ersten Gang vernascht bevor ich das Foto gemacht habe – das ist mir diesmal zum Glück nicht passiert.

Der erste Gang kam mit dem rustikalen Titel “Strammer Lachs auf Schinkenbrot” daher. Bessere Hälfte’s Mama hatte ein wenig Sorge, dass uns hier eine richtige Stulle mit Ei und Lachs erwarten könnte, aber davon war es natürlich weit entfernt. Auf einem Taler aus hausgemachtem Schinkenbrot wurde Lachstartar mit Dill und Tomatengelee angerichtet.

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Als zweiten Gang gab es ein Süppchen. Genau genommen eine “Baltische Rote-Bete-Suppe mit gebackener Zanderpraline und Sauerrahm”. Ich liebe Rote-Bete-Süppchen und habe gleich noch gelernt, dass man die Stärke in der roten Bete durch die Zugabe von Rote-Bete Saft etwas ausgleichen kann. Ich habe bisher meist Brühe oder Kokosmilch genommen, das verändert natürlich den Geschmack… aber egal, um mich geht’s ja gerade nicht. Besonders lecker fand ich dazu die Zanderpraline – außen knusprig gebacken und innen schön crémig weich. Die Suppe war eins von zwei Gerichten die wieder “öffentlich” angerichtet wurden. Das hat mir diesmal ein bissl gefehlt, aber dafür gab es ja das Entertainment-Programm.

In diese hübschen Suppenteller habe ich mich übrigens sofort verliebt…

DSC_4834 Und auf dem Tisch:

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Als dritten Gang gab es “Lammcarrée im Strudelblatt auf Bohnen-Quitten-Püree”. Ich kann nur sagen: Respekt – das Lamm war perfekt rosa gegart und das bei ca. 100 Gästen!

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Und auf dem Teller:

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Im vierten Gang wurde eine “Morchelravioli mit Leipziger Allerlei” auf den Teller gezaubert. Mit Leipziger Allerlei verbindet man ja typischerweise einen TK-Mix Blumenkohl, Möhrchen und Erbsen. Davon war man hier aber weit entfernt.

Auf einem kleinen Knusperbett wurden eine crémig gefüllte gelbe Möhre, ein Krabbenhäppchen und ein gebackenes Gemüsebällchen angerichtet. Aus den kleinen Klecksen aus quietsch-grünem Erbsenpürée sind kleine Kresseblümchen gewachsen und das Highlight war natürlich die Morchelravioli die sich im Schäumchen versteckt hat.

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Wenn man jetzt denkt, dass man nix mehr schafft, dann kommt eine kleine Erfrischung auf den Tisch. Für uns als Berliner besonders schön – ein “Sorbet >Berliner Weiße< an Waldmeister Espuma”. Die Videobotschaft aus der Küche verrät, dass beides aus Berliner Weiße gezaubert wurde. Ich war in jedem Fall hin und weg!

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Den fünften und vorletzten Gang haben “Truthanhbrust & Färsenfilet eng umschlungen mit Gemüsetartelette und knusprigem Kartoffelpürée” gebildet.

Die Rettichscheibe unter dem Gemüsetürmchen wurde mit Rote-Bete-Saft eingefärbt – ein Detail das mir lustig in Erinnerung geblieben ist. Die Videobotschaft aus der Küche hat wieder gezeigt wie das Fleisch flach geklopft und aufgerollt wurde bevor es gegart wurde. Vielleicht probiere ich das auch mal aus – optisch auf jeden Fall sehr gelungen (wie wirklich alles an diesem Abend).

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Am Ende des gut 4-Stündigen Abends kam dann als siebter Gang das Dessert. “Apfel aus dem Alten Land mit Rote Grütze Eis und Schokolade”. Der Apfel war eine Art Apfelstrudelpralinchen auf warmer Vanillesauce – knusprig ausgebacken und sehr lecker! Vor allem weil es so ein kleines Häppchen war. Als Schokolade gab es ein kleines Vanille-Türmchen mit einem Nougat-Deckelchen und dazu ein wirklich fruchtiges Eis.

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Ein toller Abschluss für einen gelungenen Abend. Die Jungs und Mädels von Plau kocht haben es wieder geschafft und mit ihren raffinierten Kreationen zu begeistern.

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Wir werden sicher auch im nächsten Jahr wieder eine der sieben Veranstaltungen besuchen. Wer jetzt Lust bekommen hat – die Saison in Plau hat gerade erst begonnen und bis April gibt es monatlich einen Abend an dem Plau wieder kocht!

Pizza im Cafe am Engelbecken

Pizza im Cafe am Engelbecken

Es wird Herbst in Berlin aber zumindest ein paar sonnige Tage haben wir ja noch. Der Sommer wurde genutzt um das eine oder andere Mal draußen zu sitzen, entweder auf unserer Dachterrasse oder an einem der vielen schönen Plätze die die City zu bieten hat. Gut, wenn einer dieser Plätze direkt vor der eigenen Haustür ist. Wir waren mal wieder im Café am Engelbecken – ihr wisst schon, da wo die Schildkröten frei herum schwimmen – und haben eine Pizza gegessen. Die ist da ganz wunderbar, mit hauchdünnem Boden, toll belegt und wirklich sehr lecker. Bei einem Preis von ca. 8,- Euro pro Pizza überwiegt das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich zu Gunsten der Leistung.

Wenn das Wetter gut ist hat man es gelegentlich nicht ganz leicht einen Platz zu ergattern, bisher hatten wir immer Glück und mussten höchstens ganz kurz warten. Jetzt im Herbst wird es etwas einfacher. Man kann im Sommer von draußen einen Blick in die Küche werfen wo eine leckere Pizza nach den nächsten gebacken wird. Es gibt aber auch tolle Salate und Kleinigkeiten wie Bruschetta. Natürlich kann man auch drinnen sitzen

Ich hatte (mal wieder) die Rucola-Parmaschinken Pizza,

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Bessere Hälfte hat sich (mal wieder) für die Pizza Mista entschieden. Wir mögen beide Beides, also wurden auch 1-2 Stücken getauscht.

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Ich hatte dazu ein Glas Pinot Grigio, Bessere Hälfte ein Bierchen.

Da kann man perfekt die letzten Sonnenstrahlen genießen und die Schildkröten beobachten.

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Wenn ihr also mal zwischen Mitte und Kreuzberg unterwegs seid – ich kann es nur empfehlen!