Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Café am Engelbecken

Café am Engelbecken

Wir genießen die Sonnenstrahlen der letzten Tage und freuen uns über ein Glässchen Bier / Weißwein im Café am Engelbecken.

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(So leer ist es nur morgens um 10Uhr wenn ich vom Balkon aus runter schaue um schnell noch ein Foto für diesen Artikel zu schießen).

Das Café am Engelbecken liegt genau zwischen den Bezirken Mitte und Kreuzberg – und, was noch viel wichtiger ist, direkt vor unserer Haustür.

Da kann man spontan sein und kurz auf ein Gläschen, oder auch auf eine leckere Pizza, nach unten gehen. Aber was ist da hinter den Gläsern…?

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Ich kann es kaum glauben…

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Ich glaube es immer noch nicht!

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Schildkröten! Und sie scheinen im Engelbecken überwintert zu haben! In genau dem Engelbecken auf dem gefühlt 100te Menschen im Winter Schlittschuh gelaufen sind! Wie haben die das nur geschafft? Wie auch immer, sie haben es geschafft und so sitzen wir staunend am Wasser, mit meinem Gläschen Wein / Bier und freuen uns, dass wir das Ganze mit dem Handy fotografieren können… sonst hättet ihr noch gesagt ich hätte einfach ein Gläschen zu viel gehabt ;)

Ein schöner Platz um an sonnigen Tagen oder warmen Sommerabenden einen ruhigen Moment zu genießen.

Man sieht sich!

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Mittagessen im Fischerhaus

Mittagessen im Fischerhaus

Wie weit würdet ihr fahren um in einem leckeren Restaurant mal wieder essen zu gehen? Quer durch die Stadt, 1 Stunde, 50 km? Knapp 2 Stunden und 160 km? Das ist die Distanz von Berlin-Mitte zum Fischerhaus in Plau am See.

Gut – ich will ehrlich sein, wir waren gestern früh um 10Uhr in Lützow um die zukünftige Treppe für unser Häusle-Projekt zu bemustern und sind auf dem Rückweg (nach einem kleinen Umweg zur Straußenfarm in Riedersfelde) schon fast in Plau am See gewesen. Das mussten wir einfach nutzen, schließlich war das 7- Gänge Menü bei Plau kocht im November super lecker. Da sind wir doch mal gespannt wie es dort an einem “normalen” Tag zugeht und so sind wir um kurz nach 12Uhr, pünktlich zum Mittagessen, im Fischerhaus angekommen.

Ich habe mir einen Platz am Fenster gewünscht, ihr wisst schon – die Sache mit den Fotos und dem Licht im Restaurant und so… außerdem war es der erste Tag seit langem mit strahlend blauem Himmel und ohne Schnee – das muss man einfach genießen. Nach einem kurzen Blick auf die Karte haben wir uns auch schon entschieden. Wir nehmen die Fischplatte für 2 Personen, die besteht aus verschiedenen Fischen vom Tagesfang, dazu gibt es Frühkartoffeln. Das klingt doch super.

Als kleines Häppchen vorweg bringt uns die wirklich fröhliche und aufmerksame Kellnerin etwas Brot mit gewürztem Schmalz und Tomaten-Frischkäsecréme. Probiert wird natürlich beides, ich mag ja Schmalzstullen wenn der Schmalz gut gewürzt ist und auch die Tomaten-Frischkäsecréme ist wirklich lecker.

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Dann kommt unsere Fischplatte. Die besteht bei uns aus (von links nach rechts) Aal, Zander, Lachs und Flusskrebsen. Dazu gibt es Spargel – für uns den ersten in diesem Jahr – Kartoffeln und reichlich Sauce. Außerdem kleine Schälchen mit Kräuterbutter und Meerrettich.

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Aal und Zander waren gebraten, der Lachs gedünstet und die Krebse gekocht. Alles davon war auf den Punkt zubereitet. Unser absoluter Favorit beim Fisch war der Zander, gefolgt von Lachs und dann Aal. Mit den Flusskrebsen haben wir uns nicht ganz so geschickt angestellt. Ich habe mich dann irgendwann entschieden das so wie beim Hummer zu machen und den vorderen Teil abzudrehen, den Panzer mit der Gabel etwas zu zerdrücken und dann das Fleisch raus zu ziehen. Zumindest hat es geklappt!

Danach waren wir satt und zufrieden, haben noch einen Gruß in die Küche geschickt und einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang bis zum Leuchtturm gemacht. So ging es wieder ab nach Hause.

Wenn ihr also mal aus Richtung Norden kommend auf der A24 unterwegs seid, die Abfahrt Parchim vor euch seht und dann auch noch ein bissl Zeit habt – fahrt ab und besucht das Fischerhaus in Plau am See. Es lohnt sich auf jeden Fall!


Afrikanisches Essen im Savanna – Berlin

Afrikanisches Essen im Savanna – Berlin

Es gibt kulinarisch so vieles zu probieren und Berlin bietet nahezu endlos viele Möglichkeiten immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wenn da etwas so positiv in Erinnerung bleibt, dass man es nach relativ kurzer Zeit wieder haben will, dann ist es auch erwähnenswert. In diesem Fall das Savanna in der Sredzkistraße in Prenzlauer Berg. Es bietet einen Mix aus eritreisch-äthiopischer und moderner afrikanischer Küche. Wir waren kurz vor Weihnachten dort und einige Monate vorher im Sommer. Beide Male haben wir uns für den Grillteller mit 4 exotischen Fleischsorten entschieden. Der war einfach zu lecker. Dazu eine schöne Flasche Pinotage, ein südafrikanischer Rotwein den wir sehr gerne mögen. Zugegeben – dieser Grillteller für 2 Personen ist so ziemlich der Ferrari auf der Speisekarte, es gibt aber auch andere Gerichte die kulinarisch nicht weniger zu bieten haben. Eine Reservierung ist nicht zwingend notwendig, aber doch empfehlenswert.

Die folgenden Fotos sind mit dem iPhone geschossen, aber ich denke man bekommt einen recht guten Eindruck davon was wir da auf dem Teller hatten.

Getränke – eine Flasche Pinotage und eine Flasche stilles Wasser.

Zur Grillplatte wird eine Vorsuppe serviert in die ich mich reinlegen könnte. Sogar Bessere Hälfte, der Suppen zwar isst aber selten übermäßig begeistert ist, mag diese Suppe sehr gerne. Es ist eine Mango-Ingwer Suppe die wunderbar fruchtig schmeckt und trotzdem durch den Ingwer eine leicht herbe Würze bekommt. Ich muss unbedingt mal das Experiment wagen die nach zu kochen.

SavannaMangosuppe

Der Service im Savanna ist sehr gut. Die Zeit zwischen den Gängen passt auch, man bekommt weder den Hauptgang serviert während man noch bei der Suppe ist, noch wartet man zu lange wann es endlich weiter geht.

Die Grillplatte ist ein echtes Highlight. Wir hatten (von rechts nach links) Krokodil, Springbock, Strauß und Zebra. Das Fleisch war wunderbar zubereitet und lag auf einem kleinen Salatbett mit einem leckeren Mangodressing. Die Saucen sind einfach toll. Es gab (von unten nach oben) Rotweinsauce mit einer leckeren Zimtnote, eine Erdnusssauce von crémiger Konsistenz die mir besonders gut zum Krokodil geschmeckt hat und eine Zwiebel-Tomatensauce mit Thymian die zu allem passt und für Bessere Hälfte der absolute Favorit war. Ich schwanke da ein bissl zwischen Zwiebel-Tomatensauce und Rotweinsauce.

SavannaGrilltellerFür2Personen

Als Beilage bekommt man einen Teller mit gegrilltem Gemüse (Paprika, Kartoffeln, Bohnen, usw.), Couscous und Reis.

SavannaGemüsebeilageZumGrillteller

Normalerweise ist man jetzt schon wirklich satt und zufrieden, wir waren aber so kurz vor Weihnachten in Schlemmerlaune und haben noch ein Dessert bestellt. Das ist deutlich üppiger ausgefallen als wir erwartet haben – man hätte sich auch zu zweit etwas teilen können.

Ich hatte gebackene Ananas mit Vanilleeis und einer total leckeren Zimtsauce, Bessere Hälfte hatte Ananaseis in der Ananas.

SavannaGebrateneAnanasMitVanilleeis

SavannaAnanaseisInDerAnanas

Service und Essen im Savanna liegen für mich so weit vorne, dass ich dieses nette Restaurant uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Wenn ihr also entweder experimentierfreudige Berliner seid oder mal zu Besuch in die City kommt – das Savanna ist auf jeden Fall einen Besuch wert!


Plau kocht für Katha…

Plau kocht für Katha…

Na gut – vielleicht nicht nur für mich, aber auch! Bessere Hälfte’s Eltern haben mir zum Geburtstag einen Gutschein für das kulinarische Event Plau kocht in Plau am See geschenkt. Ja – Geburtstag war im Juli, jetzt ist November – aber durch Urlaub und viele verplante Wochenenden haben wir es nicht früher geschafft. Bei Plau kocht haben sich jedenfalls 7 Hotels mit den dazugehörigen Köchen zusammengeschlossen und veranstalten seit vielen Jahren dieses Event, bei dem jeder der teilnehmenden Köche sozusagen einmal der Gastgeber ist. Unser Event hat im Fischerhaus stattgefunden und wir haben die Nacht dann im dazugehörigen Appartmenthotel verbracht.Das war recht gemütlich eingerichtet, was bei den riesigen Räumen gar nicht so einfach ist.

Da wir im Laufe des Samstags noch andere Termine hatten sind wir gegen 18:00 Uhr angereist, haben uns fertig gemacht und sind pünktlich zu 19:00 Uhr ins Fischerhaus gegangen. Es hat ein wenig nach geräuchertem Fisch gerochen, so wie man sich ein Fischerhaus eben vorstellt. Aber sehr urig und gemütlich. Dort wurden wir mit einem schwedischen Glühpunsch begrüßt und mit an einen großen Tisch gesetzt… kommt euch das bekannt vor? Genau – wie bei Dario Checcini. Unsere Begeisterung hielt sich im ersten Moment stark in Grenzen. Wir saßen halt nebeneinander und der Romantik-Faktor war irgendwo im Null-Bereich. Aber nach dem ersten Gang sind wir mit dem Paar das uns gegenüber saß ins Gespräch gekommen (ganz ungezwungen über Essen, Essen und nochmal Essen) und dann verlief der Abend sehr lustig. Wo wir schon beim Thema sind – der erste Gang… nein – ich lasse euch erst einmal einen Blick auf die Speisekarte werfen:

Klingt doch gut, oder? War es auch! Und weil ich vorher schon wusste, dass es Abends einiges zu essen geben wird habe ich den ganzen Tag nix gegessen. Aus diesem Grund habe ich den ersten Gang verputzt bevor ich ein Foto gemacht habe… es tut mir so Leid – die pochierte Auster in diesem Käseschaum sah soooo lecker aus! Da blieb mir nur  noch der leere Teller und ich verspreche hoch und feierlich – alle anderen Gänge hab ich für euch dokumentiert. *In die Ecke stell und schäm*. Ein kleines Highlight war, das vor jedem Gang der verantwortliche Koch (pro Koch ein Gang) aus der Küche kam und etwas zu den Zutaten und dem Rezept erzählt hat. Außerdem lief den ganzen Abend eine Kameraschaltung in die Küche die auf großen Leinwänden übertragen wurde. Angerichtet wurde im Essbereich selbst, da standen dann alle Köche an einer langen Tafel und haben in einem Tempo – das habt ihr noch nicht gesehen – für alle Gäste die Teller fertig gemacht, die dann von den Kellnerinnen an die Gäste verteilt wurden.

Der zweite Gang war Sülze. Ist eigentlich nicht so mein Ding – da bin ich ganz ehrlich, hier war aber eine kleine Portion mit recht hohem Fleisch-/Gemüseanteil und zwei Dips. In der Kombination war das durchaus lecker und mit den Veilchen auf dem kleinen Salat wirklich sehr nett angerichtet.

Jetzt kam einer meiner großen Favoriten: der Saibling im Brunnenkresse Süppchen. Der wurde gebeizt und dann 3 Tage lang kalt geräuchert. Ich habe mich beim zerteilen (nur mit dem Löffel) nicht so recht geschickt angestellt und erst mal mich und bessere Hälfte mit Suppe bekleckert *ups* aber lecker war’s trotzdem.

Dann kam der Heilbutt. Der ist zuvor in Butter eingelegt gewesen und war wirklich butterig. Herrlich kann ich nur sagen. Auch hier alles wieder hübsch angerichtet. Ich fand auch den Aal im Kräutermantel sehr schön gemacht, ganz, ganz zart im Geschmack. Die verschiedenen Meeresfrüchte dazu waren nett, hätte ich aber nicht unbedingt gebraucht – die waren da glaube ich mehr zu Deko-Zwecken. Aber der Heilbutt… lecker!

Da ich ja brav bin habe ich zu den ersten Gängen Weißwein getrunken, klar – gab ja Fisch. Ab hier bin ich auf Rotwein umgestiegen. Das ist irgendwie mehr meine Welt. Das Koppje Koffie war ein Sorbet aus Ziegenmilch (herzhaft) und ein paar Tröpfchen Kaffee Sauce dazu. Davor kam der Koch mit einem Krug Ziegenmilch und Schnapsgläsern herum. Wer wollte durfte ein Glas trinken. Ich bin ein absoluter Ziegenmilch und Ziegenkäse Fan – der Geschmack ist einfach toll. Dieses salzige Sorbet war allerdings nicht ganz so mein Geschmack. Es hat nicht schlecht geschmeckt – das auf keinen Fall – aber es war ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich bin einfach nicht so recht rangekommen.

Dann kam der Gang der Bessere Hälfte glücklich gemacht hat: endlich richtiges Fleisch! Bäckchen und Rücken vom Kalb. Sehr zart, sehr fein gewürzt und wirklich hübsch angerichtet. Ich finde dieses Rosenkohltürmchen mit der Kürbiscréme Füllung sehr genial! Der eine oder andere im Raum hat gemurrt, dass das Fleisch doch noch gar nicht durch ist… aber mal ehrlich – das ist perfekt rosa gebratenes Kalb! Wir fanden es einfach nur toll. Das Bäckchen in der Sauce war so zart, dass es einem fast auf der Zunge zerfallen ist. Hinter der Ofenkartoffel versteckte sich dann übrigens dieses gebackene Kartoffelpürée Päckchen.

Dann kamen 3 Desserts – wunderbar angerichtet und mir fällt auf: ich sitze ja direkt neben dem Tisch auf dem die Köche anrichten… das hätte ich ja schon früher mit euch teilen können… na gut, besser spät als gar nicht!

Entstanden sind wie gesagt drei kleine Kunstwerke. Mein Favorit war das Baumkuchenröllchen mit der Christ-Birne, gefolgt von dem Baileys Schokomousse und an letzter Stelle, aber nicht weniger lecker das Birnen Trifle mit den karamellisierten Nüsschen. Das Trifle Glas war mit Kartoffelpürée am Teller festgeklebt damit es nicht verrutscht. Ja – ich habe probiert! Diese lustigen, bunten Gelkleckse waren zwar süß, ich bin aber nicht sicher was es war. Mitgegessen habe ich sie jedenfalls nicht. Aber vom Baumkuchenröllchen hätte ich auch noch ein Zweites genommen… ;)

Am Ende waren wir satt, aber nicht überfuttert und sind glücklich und zufrieden zum Appartment gelaufen. Am nächsten Morgen haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum See gemacht. Ein sehr schöner Ausflug und ein wirklich tolles Event. Wenn ihr also mal einen Ausflug in die Ecke plant – ich kann es nur empfehlen!