Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Walnuss-Goji Brot

Walnuss-Goji Brot

Kennt ihr das, wenn ihr ein Brot backen wollt und einfach nicht das richtige Mehl bekommt? Obwohl ihr nicht mal etwas sonderlich außergewöhnliches sucht, sondern nur ein Päckchen Weizenmehl Typ 1050? Ich bin ein entspannter Einkäufer, aber in diesem Fall stand ich kurz davor mir eine Getreidemühle zu bestellen und mein Mehl selbst zu mahlen… jawohl! Glaubt ihr nicht? Ich habe sogar schon recherchiert… auf perfektegesundheit.de gibt es sogar Mühlen die für den Privatgebrauch geeignet scheinen. Ich sag’s euch, irgendwann ist es soweit…

Ich habe dann doch noch ein Päckchen Mehl ergattert und endlich die Goji Beeren verwertet, die schon seit dem Blogger Bar Camp im Vorratsschrank geschlummert haben. Ihr könnt aber auch getrocknete Cranberrys oder ähnliches nehmen. Dazu Walnüsse und diesmal eine kürzere Gehzeit als sonst – und im Ergebniss ein leckeres Brot mit leicht knuspriger Kruste und super fluffig-flauschiger Krume. Passt hervorragend zu süßen Aufstrichen, aber auch gut zu Salami.

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Zutaten für 1 großes Walnuss-Goji Brot:

100g Weizenvollkornmehl

300g Dinkelmehl

500g Weizenmehl Typ 1050

20g Rapsöl

10g Salz (wer es lieber herzhaft mag: 15g)

15g frische Hefe

100g Goji Beeren

150g Walnusskerne

450g Wasser

Zubereitung:

Alle Mehlsorten, die Goji Beeren, die klein gehackten Walnusskerne, Salz und Öl in eine Schüssel geben. Die Hefe in 350g warmem Wasser lösen und zufügen. Alles in der Küchenmaschine 3 Minuten auf kleiner Stufe kneten, dann je nach Bedarf nach und nach das restliche Wasser zufügen und 10 Minuten auf mittlerer Stufe fertig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht der sich leicht vom Knethaken und der Schüssel löst.

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Den Teig 1 Stunde abgedeckt stehen lassen, einmal falten, nochmal 45 Minuten gehen lassen und wieder falten. Der Teig sollte sein Volumen jetzt in etwa verdoppelt haben.

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Mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

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Ein Backblech mit Mehl bestäuben und den Ofen mit Wasserdampf auf 230°C vorheizen. Den Teig auf das Blech kippen und nochmals schön rund formen.

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15 minuten bei 230°C backen, Dampf ablassen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Weiter 15 Minuten backen, wieder Dampf ablassen, die Hitze auf 180°C reduzieren und 10 Minuten fertig backen. Dabei die letzten 5 Minuten die Ofentür einen Spalt ankippen. Den Boden vom Brot abklopfen, wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Sobald das Brot vollständig ausgekühlt ist kann es angeschnitten werden. Durch die fruchtig-nussige Note ist es aus meiner Sicht eher ein Frühstücksbrot.

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Ich friere die Hälfte vom Brot in Scheiben vorgeschnitten ein. Ansonsten sollte man das Walnuss-Goji Brot wohl in 2-3 Tagen verbrauchen.

Wer möchte ein Scheibchen?

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Mandelsplitter – Weihnachtsgebäck

Mandelsplitter – Weihnachtsgebäck

Backt ihr all euer Weihnachtsgebäck zum Anfang der Adventszeit, gut verteilt vom November bis in den Dezember, oder eher ganz knapp auf den letzten Drücker? Nachdem ich im letzten Jahr durch die Bauphase und den Umzug erst kurz vor Weihnachten die üblichen Kokosmakronen und Marmeladentaler gebacken habe war ich dieses Jahr früher dran. Da gab es neben den Zimt-Baisers unter anderem diese Mandelsplitter. Einfach und lecker – aber ihr müsst sie unbedingt gut im Auge behalten… ich spreche da aus der Erfahrung der (vor-)letzten Jahre!

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Zutaten für 12-15 Mandelsplitter:

100g Mandelstifte

40g Honig

4 EL Schlagsahne

1 Prise gemahlener Zimt

Zubereitung:

Den Honig vorsichtig und langsam im Topf erwärmen. Die Schlagsahne und den Zimt einrühren.

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Den Honig vom Herd nehmen und die Mandelstifte untermengen.

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Das Backblech mit Backpapier auslegen und vorsichtig kleine Mandelhäufchen darauf platzieren. Den Backofen auf 160°C vorheizen.

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Die Plätzchen unter ständiger Sichtkontrolle für 12 Minuten hinein schieben. Wenn sie anfangs etwas zerfließen sofort vorsichtig mit einem kleinen Löffel wieder zusammen schieben. Aufpassen, dass der Honig nicht verbrennt.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Mandelsplitter vollständig auskühlen lassen.

Greift zu!

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Tapas – Rosenkohl mit Mandeln

Tapas – Rosenkohl mit Mandeln

Das Rosenkohl sich auch wunderbar für Tapas eignet habe ich euch ja schon beim Rosenkohl im Speckband gezeigt. Da es diesmal schon die Garnelen im Schinkenmantel gab habe ich den Rosenkohl vegetarisch belassen und ihn nach dem Blanchieren in Sherry und Weißwein gar gekocht. Ein paar geröstete Mandeln dazu – fertig ist ein leckeres Tapasschälchen!

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Zutaten für 2 Personen:

20 Rosenkohl Röschen

Salz & Pfeffer

250ml Weißwein

100ml Sherry

30g Konditor-Mandeln

Zubereitung:

Den Strunk vom Rosenkohl etwas abschneiden und die Röschen halbieren. In einem Topf Salzwasser aufkochen und den Rosenkohl 5 Minuten köcheln lassen. Er muss jetzt noch biss haben.

Den Kohl abgießen und mit dem Weißwein zurück in den Topf geben. Im offenen Topf köcheln lassen bis der Wein um die Hälfte einreduziert ist. Den Sherry zufügen und alles nochmal etwas reduzieren lassen. Testen ob der Rosenkohl jetzt gar ist. Gleichzeitig in der Pfanne kurz die Mandeln anrösten.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken, den Rosenkohl mit Mandeln vermengen und das Ganze mit Weißbrot servieren.

Sehr lecker!

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