Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Karneval der Kulturen 2013

Karneval der Kulturen 2013

Gestern ist bei uns die Küche kalt geblieben – wir waren auf dem Karneval der Kulturen. Ok, zuerst waren wir beim Fußball, ich hatte Bessere Hälfte zum Geburtstag mit zwei Tickets beschenkt, deshalb waren wir erst gegen 17Uhr beim Umzug angekommen. Viele Wagen waren leider schon weg, es gab aber trotzdem viele schöne Kostüme, gute Musik und eine tolle Stimmung an der Festumzugsstrecke. Von Ghana, über Kolumbien bis nach Thailand, alles war dabei. Auch einige Berliner Bars wie das Yaam, die Hafenbar und das Zeitlos hatten ihre Wagen. Zur ersten Basisverpflegung haben wir uns Zigarrenböreks und Bier geholt.

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Nach gut 2 Stunden an der Wagenstrecke haben wir uns in die Richtung des kulinarischen Karnevals aufgemacht – Ziel: der Blücherplatz.

Auf dem Weg dorthin gab es in der Zossener Straße die neue Art der Bepflanzung zu bewundern. Unter dem Motto Recycling Art meets Urban Farming wurden hier verschiedene “Pflanzgestelle” präsentiert.

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An einem Gewürzstand (Kräuter Mian, Grüntaler Str. 13, 13357 Berlin) war erstmal Stop – mein Sortiment wurde um Orangen-Pfeffer und Berbere erweitert, außerdem habe ich meine Garam-Masala Vorräte wieder aufgefüllt.

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Dann sind wir am Blücherplatz angekommen. Hier gab es zuerst Flammlachs im Brötchen. Super lecker, mit Honig-Dill Dressing und toll anzusehen wie der Lachs vor Ort geflammt (und nicht geräuchert) wird.

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Dann haben wir den tollen afrikanischen Grillstand vom letzten Jahr wiedergefunden. Hier gibt es eine riesige Grillstrecke mit Hähnchenspießen in würziger, scharfer Marinade. Man muss ein bissl anstehen, der Stand ist unglaublich beliebt, aber es lohnt sich! Dazu gehört natürlich ein Dju-Dju Beer (Mango).

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Wir drehen weiter unsere Runde, an einem tunesischen Stand für Schalen und Tajinen ergattere ich ein hübsches kleines Schälchen. Ich hätte auch gerne eine hübsche Tajine mitgenommen, aber die Kombination aus Gewicht, Gedränge und bereits leicht eingeschränktem Gleichgewichtssinn spricht irgendwie dagegen. Aber mein Schälchen hab ich!

Wir kommen noch an vielen Ständen vorbei – gegrillt wird unter dem Motto “Groß, Größer, am Größsten”.

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Am Ende landen wir wie jedes Jahr im Park – dort spielen verschiedene Trommler-Gruppen unter den Leuchtketten in den Bäumen während hunderte Menschen dazu tanzen. Die Stimmung ist einfach toll, als wir uns kurz vor Mitternacht auf den Weg nach Hause machen ist die Party noch in vollem Gange.

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Heute ist noch der Kinderumzug, die Stände sind aber weiterhin aufgebaut.

Wir freuen uns in jedem Fall auf das nächste Jahr!


Spargel in Speck mit Ei zum dippen

Spargel in Speck mit Ei zum dippen

Der armen Heike hat es den Herd zerlegt, nur noch Glassplitter wo einst ein Induktionsfeld die Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten ermöglicht hat. Auch der Backofen ist in seiner Funktion leicht eingeschränkt und seit gestern hat ihr Computer… ach – lest selbst. Da sich Heike mit der Auswahl eines neuen Induktionsfelds etwas schwer tut braucht sie ein paar Rezepte die sich auch ohne ein solches zubereiten lassen. Da gibt es von mir diesen leckeren grünen Spargel in Speck mit einem Ei zum dippen und etwas Brot falls man das denn möchte. Bei uns gab es das als schnelles Abendessen, es passt aber auch zum Frühstück oder als kleines Mittagessen.

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Zutaten für 2 Personen:

250g grüner Spargel

100g Baconscheiben

Pfeffer & Salz

Olivenöl

2-4 Eier

Zubereitung:

Ich schäle den Spargel im unteren Drittel und entferne ein Stück von den holzigen Enden. Dann wird jede Spargelstange in eine halbe Scheibe Bacon gewickelt. In der Variante von Jamie Oliver (Buch Natürlich Jamie) werden die Spargelstangen jetzt direkt in eine ofenfeste Form gegeben, mit etwas Olivenöl beträufelt und für 10 Minuten bei 220°C in den Ofen geschoben. Ich habe in der Steakpfanne etwas Öl erhitzt, die Spargelstangen kurz angebraten bis der Speck etwas Farbe bekommen hat und sie dann bei 180°C für knappe 10 Minuten in den Ofen geschoben. Es geht also mit und ohne Herd.

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Während der Spargel im Ofen ist kommen die Eier in den Eierkocher. Mit dem passenden Messbecher so viel Wasser hinein geben, dass die Eier weich gekocht werden und starten. Kurz bevor der Spargel fertig ist lege ich noch etwas Baguette zum Aufbacken mit in den Ofen.

Die Eier vorsichtig enthaupten damit sie nicht auslaufen. Die Eier in Eierbechern platzieren, mit Pfeffer und Salz würzen und mit dem fertig gebackenen Spargel zusammen anrichten.

Dazu passt wie gesagt etwas Brot mit Butter, muss aber nicht unbedingt sein. Jetzt bekommt jeder ein Tellerchen und kann sich sein Ei und den den Spargel zum Dippen nehmen.

Schnell, einfach und lecker!

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Mit ohne Herd


Rhabarber-Bellini

Rhabarber-Bellini

Ich sage nur Mädelsabend! Na gut… vielleicht sage ich doch noch 2-3 Sätze mehr dazu… Zum Mädelsabend gehören bei uns neben einem leckeren Essen auch immer alkoholische Getränke, meist eine Variante die prickelt und wenn es dann noch eine fruchtige Komponente gibt sind alle glücklich und zufrieden. Wir hatten schon Erdbeer-Sekt, Pfirsich-Sekt, Hagebutten-Sekt und jetzt auch Rhabarber-Sekt (auch wenn der natürlich keine Frucht sondern ein Gemüse ist, aber Gemüse-Sekt klingt komisch). Die Idee kam mir als bei Galileo Rhabarberschorle gemacht wurde, das kommt mir doch irgendwie bekannt vor – also schnell mein “Natürlich Jamie” Buch aufgeschlagen und da war er – Rhabarber Bellini. Kein Wunder, Jamie Oliver schafft es aus so ziemlich allem leckere Bellinis zu zaubern. Einfach war er, lecker war er… man sollte nur den Rhabarber rechtzeitig vorbereiten, sonst muss man wohl oder übel etwas warten. Ich verstehe zwar immer noch nicht warum bei mir, trotz aller Bemühungen, kein Rhabarberexperiment so richtig rosa wird, aber das muss wohl an der Rhabarbersorte liegen.

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Zutaten für 12 Gläser:

3 Stangen Rhabarber

2-3 EL Zucker

1 L Wasser

2 Flaschen trockener Sekt

Zubereitung:

Ich schäle den Rhabarber und gebe die Schalen und die trockenen Enden in einen Topf mit dem kochenden Wasser. Die Enden mit dem Blattansatz werfe ich direkt weg. Die Rhabarberschalen lasse ich 10 Minuten im offenen Topf köcheln, mein Wasser verfärbt sich leider nur blass rosa anstelle von sattem Pink. Lässte sich nicht ändern – ich nehme die Schaumkelle und fische die Schalen und Endstücken aus dem Wasser. Beides kommt weg, wir brauchen nur das Wasser.

Jetzt schneide ich die Rhabarberstangen in kurze Stücken (ca. 3cm lang) und gebe sie mit 2 EL Zucker in den Topf. Das Wasser ist von der ersten Kochrunde auf ungefähr einen 3/4 L reduziert. Im offenen Topf weitere 15 Minuten köcheln lassen. Jetzt haben wir ca. noch einen 1/2 L. Dann kommt der Stabmixer zum Einsatz und verwandelt den gesamten Inhalt des Topfs in wunderbares Rhabarberpüree. Abschmecken – ich finde es genau richtig, nicht süß und auch nicht zu sauer.

Jetzt haben wir nur das folgende Problem – heißes Rhabarberpürre und eiskalter Sekt klingt nicht nach einem Knüller… so ein Mist. Hilft alles nix, ich verteile einfach schon einen Teil vom Rhabarberpüree auf die Gläser und stelle sie in den Kühlschrank. Der Rest kühlte erst auf dem Balkon ab und danach weiter im Kühlschrank. Geht aber recht schnell.

Sobald man also auf irgendeinem Weg kaltes Rhabarberpüree in die Gläser bekommen hat kann man es mit eiskaltem Sekt aufgießen.

Elegant im Sektglas oder sommerlich locker in kleinen Gläsern mit bunten Strohhalmen an die Mädels weiterreichen.

Auf die Mädelsabende!

Und weil es so schön passt wurde der Rhabarber-Sekt für dieses Blogevent eingereicht:

Blogevent Mai


Bikini-Süppchen mit Champignons und Tomate

Bikini-Süppchen mit Champignons und Tomate

Ich beginne dieses Rezept mit einer gewagten These – “Männer und Frauen sind doch eigentlich gleich!” Keine Sorge, ich erkläre euch auch meinen Gedankengang dazu… Während den meisten Männern jedes Jahr zwischen dem 20. und 23. Dezember überraschend auffällt, dass ja schon wieder Weihnachten vor der Tür steht und sie noch kein einziges Geschenk gekauft haben, haben Frauen dieses Phänomen mit der Bikinisaison. Irgendwann zwischen April und Mai kommt urplötzlich die Erkenntnis – ob wir wollen oder nicht, es wird wärmer, die Kleider werden luftiger und knapper und wenn alles gut läuft steht in absehbarer Zeit ein Sommerurlaub an in dem wir unsere neue Bademode ausführen wollen. Damit aus dem Winterspeck jetzt nicht direkt die Frühlingsrolle wird versuche ich ab und an etwas für die wirklich leichte Linie zu kochen… bevorzugt dann, wenn Bessere Hälfte nicht da ist um sich über die Abwesenheit von Fleisch, Brot und sonstigem zu beschweren.

Ich mag dieses Süppchen auf jeden Fall, es geht schnell (unter 10 Minuten), macht satt und schmeckt sommerlich frisch!

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Zutaten für 2 Teller Suppe:

2 Schalotten

5-6 Champignons

1 L Gemüsebrühe (mit max. 1 1/2 TL Brühepulver)

Pfeffer

1 Zitrone

6-7 Blätter frisches Basilikum (hier rotes Basilikum)

3-4 mittelgroße Strauchtomaten

Zubereitung:

Wie bereits erwähnt – das Ganze dauert maximal 10 Minuten.

Ich schneide die Schalotten in feine Ringe und gebe sie ohne Öl in einen kleinen Topf. Anschwitzen und direkt die in dünne Scheiben aufgeschnittenen Champignons dazu geben. Die Hitze auf höchster Stufe lassen und die Pilze immer schön wenden. Nach 2-3 Minuten habe ich keine Lust mehr und gieße die Brühe dazu. Für die Brühe habe ich sehr heißes Wasser aus der Leitung genommen, dadurch sollte das Süppchen nach 2 weiteren Minuten kochen. Mit Pfeffer würzen und den Saft aus der Zitrone dazu geben. 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Das Basilikum in dünne Streifen schneiden und die Tomaten vierteln. Kurz vor Ende der Kochzeit gebe ich das Basilikum dazu. Die Tomatenspalten kommen direkt auf die tiefen Teller und werden dort mit heißer Brühe übergossen.

Lecker, leicht und schnell!

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Bacon & Egg Toastie

Bacon & Egg Toastie

Egal ob zum Frühstück oder als Zwischensnack – so ein Toastie mit Ei und Speck ist schnell gemacht, lecker und macht satt. Ich habe ihn für Bessere Hälfte gezaubert, der als Alternative vorgeschlagen hat sich sonst im Möbelhaus etwas zu essen zu holen – und da Jägersauce aus dem Tetra-Pack und als Fleisch verkleidete Schuhsohlen keine Alternative sind gab es 10 Minuten vor Aufbruch noch diesen kleinen aber feinen Toastie.

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Zutaten pro Toastie:

1 Toastie

1 Ei

3-4 Scheiben Parmaschinken

etwas Butter

Pfeffer & Salz

Optional:

1-2 Tomaten

Basilikum

Zubereitung:

Der Toastie wandert zum Aufbacken bei 200°C in den Backofen. Ich spare mir das Vorheizen und behalte den Toastie einfach im Auge – das geht schneller.

Als nächstes erhitze ich eine kleine, beschichtete Pfanne. Dann schlage ich das Ei hinein. Mit Pfeffer und Salz würzen und 4 Minuten braten.

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Das Ei aus der Pfanne gleiten lassen und dafür den Schinken hinein legen. 1-2 Minuten braten lassen.

Den Toastie aus dem Ofen holen, aufschneiden und mit Butter bestreichen. Den Boden mit dem gebratenen Schinken belegen, das Ei kann man jetzt mit dem Servierring passend ausstechen.

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Das Ei auf den Schinken legen und vorsichtig den Deckel aufsetzen.

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Dabei kann das Eigelb ruhig ein wenig auslaufen. Das Eiweiß nasche ich nebenbei weg.

Sofort servieren und dazu etwas Tomate aufschneiden.

Greift zu!

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