Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Knackiges Steaksandwich

Knackiges Steaksandwich

Wir lieben Steaksandwichs und ihr werdet dieses Sandwich auch lieben – da bin ich ganz sicher. Knusprig, krachend, im Baguette oder Ciabatta. Mit reichlich leckerer, würziger Sauce und üppig belegt mit allem was das Herz begehrt. Das saftige Steak wird am besten medium oder medium-rare gebraten und mit frischem Salat kombiniert. Besonders Radieschen bringen hier eine schöne Würze ins Spiel.

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Zutaten für 1 großes Baguette:

1 Brot, z.B. Baguette oder Ciabatta

Für die Senfsauce:

3 EL Senf

1 EL Ketchup

½ TL Paprikapulver

½ TL Cumin

1 Prise Chilipulver

Für die Bohnen-Minze Paste:

50g weiße Bohnen

100g TK-Erbsen

2 Zweige frische Minze

2 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

½ Zitrone

1 kleine Knoblauchzehe

¼ Zwiebel

50g griechischer Joghurt

Für den Belag:

400g Steak, am besten Entrecôte

Olivenöl

Salz & Pfeffer

50g Rucola

2 Tomaten, z.B. Ochsenherzen

6 Radieschen

1/3 Salatgurke

Zubereitung:

Für die Bohnen-Minze Paste werden die Bohnen 12 Minuten in Salzwasser gekocht, die Erbsen 8 Minuten. Die Knoblauchzehe, die Zwiebel und die Minze sehr fein hacken und zusammen mit Bohnen und Erbsen in den Mixer geben. Saft und Abrieb der Zitrone, Olivenöl, Pfeffer und Salz zufügen und alles zu einer leicht stückigen Paste mixen. Den Joghurt dazu geben und nochmal zu einer glatten Paste mixen.

In einer Schüssel Senf, Ketchup, Paprikapulver, Chilipulver und Cumin zu einer würzigen Sauce verrühren.

Das Steak rundherum salzen und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten. Die Hitze reduzieren und abhängig von der Dicke von jeder Seite in etwa 3-4 Minuten fertig braten. Erst danach mit Pfeffer würzen und 3 Minuten ruhen lassen.

Den Rucola waschen, Tomaten, Gurke und Radieschen in dünne Scheiben schneiden.

Das Brot im Ofen aufbacken bis es den gewünschten Knuspergrad hat. Aufschneiden und den Boden mit der Bohnen-Minze Paste und den Deckel großzügig mit der Senfsauce bestreichen.

Den Boden mit Rucola, Gurke, Tomate und Radieschen belegen. Das Steak vom Fettauge befreien und in dünne Streifen aufschneiden. Das Fleisch großzügig auf dem Salat platzieren und dann beherzt den Deckel aufsetzen.

Mit Holzspießen fixieren und erst danach in Stücken schneiden.

Greift zu!

Einfaches Landbrot aus dem Topf

Einfaches Landbrot aus dem Topf

Mein erstes Topf-Brot! Dank Staub darf ich eine rote 24cm / 3,8L Cocotte in meiner Sammlung der coolen Küchenaccessoires begrüßen. Die musste natürlich sofort ausprobiert werden und da ein Topfbrot schon lange auf meiner to-do Liste stand ist dieses wunderbare, einfache Sauerteig-Landbrot im gusseisernen Topf gelandet. Ich denke beim nächsten Mal lasse ich das Brot 5 Minuten kürzer im Ofen, es ist schon etwas ungewohnt es beim Backen nicht zu sehen. Das Brot hat aber eine wunderbare Kruste bekommen und eine leckere, weiche Krume.

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Zutaten für einen 3,8L Topf:

Vorteig:

80g Sauerteig

10g frische Hefe

1 EL Honig

100g Roggenmehl, Typ 997

100g lauwarmes Wasser

Hauptteig:

Vorteig

400g Weizenmehl, Typ 1050

10g Salz

25g Butter

1 EL Honig

150ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Vorteig mit einem Löffel oder einer Gabel zu einem klebrigen, glatten Teig verrühren. 40-60 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen. Der Vorteig sollte jetzt eine schokomousseartige Konsistenz haben.

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Alle Zutaten für den Hauptteig dazu geben, außer die Butter. 5 Minuten langsam in der Küchenmaschine kneten, die weiche Butter zugeben und 10 Minuten schnell kneten. Der Teig sollte jetzt nicht mehr an der Schüssel kleben und straff und elastisch sein.

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Abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und alle 20 Minuten falten.

Ein passendes Gärkörbchen mit Mehl ausstäuben und den Teig hinein legen. Mit einem Tuch abdecken und eine Stunde gehen lassen. In dieser Zeit den Backofen mit dem leeren Topf darin auf 250°C aufheizen.

Den Topf aus dem Ofen holen und den Teig hinein kippen. Ich habe das schnell gemacht, dadurch ist er gerade im Topf gelandet, hat aber auch ein bisschen Luft verloren.

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Den Topf für 40 Minuten (hier 45 Minuten) in den Ofen stellen.

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Das fertig gebackene Landbrot aus dem Topf nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

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Anschneiden und mit Wurst, Käse, süßen Aufstrichen oder Pulled Calf / Pulled Pork belegen.

Fazit – das war garantiert nicht das letzte Brot aus dem kleinen, gusseisernem Topf.

Lecker, einfach und vielseitig!

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Roggen Sauerkraut Brot

Roggen Sauerkraut Brot

Ein kräftiges Brot – ohne Sauerteig, aber trotzdem mit diesem wunderbaren Aroma. Wie das geht? Das Geheimnis sind Sauerkraut und Schmand. Da muss das Mehl geschmacklich mithalten können – also entscheide ich mich für einen ordentlichen Roggenanteil. So ist dieses wunderbare Roggen Sauerkraut Brot entstanden und das darf, genau so wie der Orangen Kuchen, zu Zorra’s Blogevent Sauer macht lustig. Das Brot ist geschmacklich sehr rustikal und durfte deshalb auch so aussehen – ich mag das!

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Zutaten für 1 Brot:

150g Roggenmehl

250g Roggenvollkornvollkorn

300g Weizenmehl (Typ 1050)

250 ml Wasser

9g frische Hefe

200g Schmand

15g Salz

150g rohes Sauerkraut

1 EL Kümmel

130g Leinsamen

3 TL Brotgewürz

Zubereitung:

Das Sauerkraut klein hacken damit es später keine “Fäden” zieht und alle Zutaten gemeinsam in die Küchenmaschine geben. 5 Minuten langsam und 10 Minuten schnell kneten bis ein sehr fester und nicht mehr klebender Teig entsteht. Eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, zweimal längst falten und in ein längliches Gärkörbchen geben.

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8 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen und dann auf das kalte Backblech kippen. Im Brotbackmodus auf 210°C mit Wasserdampf aufheizen.

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Insgesamt 60 Minuten backen, dabei nach 30 Minuten Dampf ablassen. Nach 45 Minuten die Temperatur auf 190°C reduzieren und die letzten 5 Minuten die Ofentür ankippen damit die Kruste schön knusprig wird. Den Boden abklopfen, wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Das Brot aufschneiden und Scheibe für Scheibe verputzen. Ich fand es am besten pur mit Butter, Wurst und Käse passen natürlich auch. Und wer gerne Schwarzbrot mit Nutella isst (so wie ich), der wird es auch mit dem leckeren Brotaufstrich genießen.

Einfach genial!

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Eingereicht für das Event:

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)