Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Jamie Oliver’s Rinderrippen aus dem Ofen

Jamie Oliver’s Rinderrippen aus dem Ofen

Ich kenne keinen Braten der länger im Ofen schmort – aber ich kenne auch keinen Braten in dem sich so viele verschiedene Aromen so wunderbar entfalten und man am Ende mit dem wirklich zartesten Fleisch belohnt wird das man sich nur wünschen kann. In Jamies Amerika gibt es dieses tolle Rezept für Daisy May’s BBQ Ribs – Rinderrippen aus dem Ofen. Ich habe diesen Braten jetzt zum dritten Mal gemacht und um ehrlich zu sein: ich könnte schon wieder. Leider habe ich diesmal nur das Fleisch von der Rinderrippe, ohne Knochen bekommen – ich gebe aber zu – das hat die Schmorzeit günstig beeinflusst und war auch später zum Aufschneiden nicht unbedingt Nachteilhaft.

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Zutaten für 4 Personen:

Rinderrippe, ohne Knochen 1,6 kg, mit Knochen ~2kg

4-5 EL süßer Senf (im Original amerikanischer Senf)

Für die Würzmarinade:

3 EL Paprikapulver, edelsüß (im Original 4 EL + geräuchert)

2 TL Cayennepfeffer (im Original 1 EL mildes Chilipulver)

je 2 TL Pfeffer & Salz

2 EL Sonnenblumenöl

Für die süße Marinade:

4 EL brauner Zucker

2-3 EL Honig (flüssig)

1 EL Butter

1 TL Brühepulver

2 EL Wasser

Beilagen:

Kartoffelspalten + Sour CreamDip

Kartoffelpüree

Zubereitung:

Achtung – wer Rinderrippen mit Knochen hat muss knapp 7 Stunden einplanen! Es lohnt sich, ich habe das schon 2x gemacht, aber man muss sich darauf einstellen. Ohne Knochen bin ich mit 5 Stunden ausgekommen.

Im ersten Schritt massiere ich rundherum den süßen Senf in das Fleisch ein. Da mein Rippenfleisch ohne Knochen in zwei dicke Scheiben aufgeschnitten war bestreiche ich die Fläche dazwischen kurzerhand auch mit Senf bevor ich sie wieder aufeinander lege. Ich bin sicher das Fleisch merkt nicht, dass es kein Braten am Stück ist. Dann gebe ich das Paprikapulver, den Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz in ein Schüsselchen und vermische alles mit dem Öl zur Würzmarinade. Die verteile ich gleichmäßig auf dem Fleisch. Am besten lässt sich das Ganze wirklich mit den Fingern verteilen und einmassieren. So wandert der Braten mit Knochen für 5 Stunden (Knochen nach unten) und mein Braten ohne Knochen für 3 Stunden in den auf 130°C vorgeheizten Backofen. Keine Angst – das Fleisch schrumpft noch! Ab und an übergieße ich den Braten mit der ausgeschwitzten Flüssigkeit.

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Wenn die Zeit um ist kümmere ich mich um die süße Marinade. Dafür gebe ich Zucker, Honig, Brühe und Wasser in einen kleinen Topf und erhitze die Mischung langsam und unter ständigem Rühren. Sobald die Marinade lauwarm wird kommt die Butter dazu. Rühren bis sich der Zucker gelöst hat.

Jetzt hole ich den Braten aus dem Ofen. Der hat einiges an Bratensaft und Fett ausgeschwitzt. Zusammen mit der würzigen Marinade gibt das die perfekte Basis für eine leckere Sauce. Also gieße ich die Flüssigkeit vorsichtig in einen kleinen Topf und stelle sie erst einmal beiseite.

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Weiter geht es. Ich lege Alufolie in 3 Bahnen stark überlappend aus und falte daraus eine Art Wanne. In die Wanne kommt die süße Marinade und dann der Braten. Dabei ist zu beachten, dass die Seite, die vorher oben war, jetzt unten in der Marinade liegt. Das Alufolienpäckchen verschließen und schnell wieder in den Bräter legen. Nicht umdrehen – die Seite die vorher unten war ist jetzt oben.

So wandert das Fleisch für eine weitere Stunde in den Ofen. Bei mir gibt es dazu Kartoffelspalten und die wünschen sich eigentlich wenigstens 200°C im Ofen. Also kommen sie schon jetzt mit Kräutern, Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Salz und Öl auf das Blech und ich schiebe sie unten mit in den Ofen.

Nach dieser Stunde hole ich das Fleisch wieder aus den Ofen. Das Alufolienpäckchen wird vorsichtig geöffnet und die Flüssigkeit in den Saucentopf gegossen. Dann kommt das Fleisch zurück in den Bräter. Dabei wieder so herum drehen, dass die Seite die zu Anfang oben war, auch jetzt wieder oben ist. Jamie geht mit der Temperatur auf 140°C, ich gehe auf 160°C und schiebe das Kartoffelblech oben in den Ofen und den Bräter darunter. Noch ein letztes Mal für 35 Minuten schmoren lassen. Diese Zeit nutze ich um den Sour Cream Dip zu machen.

Dann ist das Fleisch fertig. Ich hole es aus dem Ofen und lasse es 5 Minuten ruhen. In dieser Zeit erhöhe ich die Hitze im Backofen auf höchste Stufe (hier 250°C) damit die Kartoffeln noch etwas Farbe bekommen. Die Sauce im Saucentopf erhitze ich kurz und schmecke das Ganze noch mit einer Prise Salz ab. Mehr braucht es eigentlich nicht.

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Der Braten wird in Scheiben aufgeschnitten. Er duftet so herrlich lecker…

Dann kommen Fleisch, Kartoffeln und Sour Cream Dip auf den Teller. Über das Fleisch gebe ich noch etwas von der Sauce. Dazu passt wunderbar ein kühles Bier oder ein Glas trockener Rotwein.

Essen ist (endlich) fertig!

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Da wir nur zu zweit sind, sich der Aufwand aber für weniger Fleisch kaum lohnen würde, habe ich die Hälfte vom Fleisch mit der Sauce eingefroren. Das gab es dann am nächsten Wochenende mit Kartoffelpüree. Auch sehr lecker…

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Schupfnudelpfanne mit Schweinefilet und Paprika

Schupfnudelpfanne mit Schweinefilet und Paprika

Schupfnudelpfannen sind lecker – vor kurzem gab es eine Variante mit Sauerkraut, hier habe ich Paprika, Champignons und Schweinefilet mit in die Pfanne geschnippelt. Das Ganze hat knapp 15 Minuten gedauert, dann stand das Essen auf dem Tisch.

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Zutaten für 2 Personen:

400g Schupfnudeln

300g Schweinefilet

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 rote Paprika

6-7 Champignons

1 kleines Bund Petersilie

2 EL Butter

Pfeffer & Salz

2 EL Limettensaft

Zubereitung:

Ich arbeite von vorne herein in zwei Pfannen. In der ersten Pfanne schwitze ich die Zwiebelwürfel und den Knoblauch in etwas Butter an. Dann kommt das in Streifen geschnittene Schweinefilet dazu und ich würze alles mit Pfeffer und Salz. Sobald das Schweinefilet etwas Farbe bekommt gebe ich noch die in Scheiben geschnittenen Champignons und die Paprikawürfel dazu.

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Parallel lasse ich in der zweiten Pfanne bei mittlerer Hitze den Rest der Butter zerlaufen. Darin brate ich die Schupfnudeln an bis sie leicht gold-braun werden. Die Schupfnudeln werden natürlich auch mit Pfeffer und Salz gewürzt.

In die Fleischpfanne kommt jetzt noch die fein gehackte Petersilie.

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Im letzten Schritt hebe ich die Schupfnudeln unter den Fleisch-Gemüse Mix. Einen Haps naschen *hüstel* – abschmecken – und noch etwas Limettensaft dazugeben. Fertig!

Guten Appetit!

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Grüne Hähnchenschenkel auf Butterspinat

Grüne Hähnchenschenkel auf Butterspinat

Grüne Hähnchenschenkel – das klingt im ersten Moment gruseliger als es ist. Diese hier wurden mit Bärlauch-Salz eingerieben und haben bis zum Ende einen leichten Grünstich behalten. Der Spinat war etwas gehaltvoller als gedacht, die Sahne kann und sollte man auf jeden Fall weglassen, reichlich Knoblauch und schwarze Oliven geben ihm aber eine mediterrane Note. Dazu gab es noch eine Salzkartoffel. Ein leckeres Essen das sich fast von alleine macht.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Hähnchenschenkel

1-2 TL Bärlauch-Salz

1 TL getrockneter Rosmarin

2 EL Butter (2 x 1 EL)

250g Blattspinat

1 Prise Muskat

1 Hand voll schwarze Oliven (ohne Stein)

2-3 Knoblauchzehen

1/2 Zwiebel

75g Schlagsahne (sind aber überflüssig und sollten eher nicht verwendet werden)

2-3 große Kartoffeln

Zubereitung:

Es geht mit dem Spinat los. Wer Tiefkühlspinat nimmt muss ihn nur auftauen lassen, wer frischen Spinat nimmt blanchiert ihn nach dem Waschen für 3 Minuten in kochendem Salzwasser. Eiskalt abschrecken und kurz beiseite stellen.

Die Zwiebel und der Knoblauch werden fein gehackt und zusammen mit 1 EL Butter im Alu-Bräter in den vorgeheizten Backofen geschoben. Sobald die Butter zerlaufen ist hole ich den Bräter wieder raus und gebe den Spinat dazu.

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Mit einer Prise frisch geriebenem Muskat würzen und alles gut miteinander vermengen.

Ich habe dann noch etwas Sahne dazu gegeben, dadurch war der Spinat aber wirklich SEHR gehaltvoll.

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Die Hähnchenkeulen reibe ich auf der Fleischseite mit getrocknetem Rosmarin ein. Die Haut wird rundherum mit Bärlauch-Salz eingerieben.

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So lege ich beide Keulen mit der Hautseite nach oben in das Spinatbett und schiebe den Alu-Bräter zurück in den Ofen. Dort sollten sie insgesamt für 30 Minuten bei 180°C bleiben.

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Nach 5 Minuten mache ich den Ofen nochmal auf und gebe auf jede Keule 1 TL Butter damit sie nicht austrocknen. Durch den Spinat habe ich keine Möglichkeit sie mit Bratensaft oder ähnlichem zu übergießen.

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Mit einem Pinsel lässt sich die Butter dann ab und an doch ganz gut aus dem Spinat auf die Keule auftragen. Ich bepinsel die Keulen in etwas alle 5 Minuten. Bei dieser Gelegenheit kommen dann auch endlich die Oliven in den Spinat.

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Parallel schäle ich die Kartoffeln und lasse sie für knapp 20 Minuten in Salzwasser köcheln bis sie gar sind.

Währenddessen immer wieder die Keulen bepinseln.

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Ich kann euch nur sagen – es duftet herrlich! Am Ende richte ich je eine Hähnchenkeule zusammen mit etwas Spinat und einer Kartoffel an.

Lasst es euch schmecken!

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Regenbogenforelle mit Blumenkohl und Kartoffeln

Regenbogenforelle mit Blumenkohl und Kartoffeln

Es ist weiterhin Blumenkohl-Saison und das wird genutzt. Bessere Hälfte hat sich diesmal anstelle von Sauce Hollandaise eine braune Butter mit Semmelbröseln gewünscht. An mir soll es nicht scheitern, ich bin flexibel. Dazu haben wir in unserem Lieblings-Kaisers ein schönes Regenbogenforellen Filet ausgesucht und ein paar Kartoffeln gekocht. Einfach, schnell und lecker! Dazu gab es noch einen klassischen Gurkensalat mit Joghurt.

Zutaten für 2 Personen:

450g Regenbogenforellen Filet

1/2 Zitrone

Olivenöl

Salz & Pfeffer

200g Kartoffeln

1/2 kleines Bund Petersilie

1/2 Blumenkohl

150g Butter + 1 EL für die Kartoffeln

4 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Ich schneide die Röschen von Blumenkohl ab und lege sie in kaltes Salzwasser um mögliche Bewohner in die Flucht zu schlagen. Wenn nach 30 Minuten niemand geflohen ist, dann war unser Kohl wohl unbewohnt.

Während der Kohl im Wasser liegt schäle ich die Kartoffeln und schneide sie in Würfel. Die wandern ebenfalls in einen Topf mit Salzwasser.

Dann werden beide Töpfe zum kochen gebracht. In 15 Minuten sind die Beilagen fertig.

Das Forellenfilet entgräte ich mit einer Pinzette. Das geht recht flott, bei Forelle lösen sich die Gräten immer sehr leicht. Dann reibe ich das Filet mit Zitronensaft und Salz ein. Das Schwanzstück schneide ich ab, das kommt zum Ende für 5 Minuten in die Pfanne. Jetzt wird etwas Olivenöl auf höchster Stufe in der Pfanne erhitzt und das Filet mit der Haut nach unten hinein gelegt. Die Hitze reduziere ich auf Stufe 5 von 9. So darf der Fisch 10 Minuten braten. Ab und an bewege ich ihn in der Pfanne damit er nicht anbrät.

In einer mittelgroßen Pfanne schmelze ich die Butter und lasse sie bei höherer Hitze braun werden. Zuerst schäumt sie, dann wird sie braun. Ich filter sie heute nicht sondern gebe direkt die Semmelbrösel dazu. Das wird von der Konsistenz und vom Geschmack aus meiner Sicht in dieser Kombination schöner. Sobald der Blumenkohl fertig ist gieße ich ihn ab und gebe ihn zu der braunen Butter in die Pfanne. Ordentlich schwenken bis alle Röschen mit Butter überzogen sind. Mit etwas Pfeffer würzen.

Die Kartoffeln werden abgegossen. Dazu kommt noch ein Löffelchen Butter und die gehackte Petersilie.

Die Forelle wird ganz kurz in der Pfanne gewendet. Maximal für 20 Sekunden.

Das Filet wird jetzt halbiert und mit Blumenkohl und Kartoffelchen angerichtet. Dazu stelle ich etwas Gurkensalat auf den Tisch.

Lasst es euch schmecken!


Conchiglie mit Rindfleisch, Tomaten und Rucola

Conchiglie mit Rindfleisch, Tomaten und Rucola

Traurig aber wahr – mit Butter schmeckt alles besser. Das ist dann leider nicht immer die  leichte Linie, aber dafür verdammt lecker! Man muss wohl irgendwie, irgendwo Prioritäten setzen. Für diese 15-Minuten Nudelpfanne mit Rindfleischstreifen, Tomaten und Rucola lauten die Schlagworte jedenfalls schnell und lecker. Das ist doch schon mal was!

Zutaten für 2 Personen:

140g Minutensteaks vom Rind

1 Hand voll Cocktailtomaten (Kirsch-, Naschtomaten), ca. 10 Stück

1 Hand voll Rucola

2-3 EL Butter

Pfeffer & Salz

etwas Knoblauchpulver

1/2 Zitrone

100g (2 Tassen) Conchiglie

Zubereitung:

Im ersten Schritt koche ich die Nudeln. Dafür einfach einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und die Conchiglie nach Packungsanleitung kochen bis sie al dente sind. Das dauert bei mir 8 Minuten.

In dieser Zeit lasse ich bei niedriger Temperatur (hier Stufe 4 von 9) in einer größeren Pfanne die Butter zerlaufen. Die Tomatchen werden halbiert, das Rindfleisch in ca. 1 cm breite, 4-5 cm lange Streifen geschnitten. Den Rucola wasche ich ab und schüttel ihn trocken.

Jetzt sollten die Nudeln fertig sein. Ich gieße sie ab (kurz mit kaltem Wasser abschrecken) und gebe sie direkt in die Pfanne mit der Butter. Einmal ordentlich durchschwenken, mit Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz würzen und die Rindfleischstreifen unterheben. Die Temperatur erhöhe ich jetzt etwas (Stufe 7 von 9). Dann dürfen die Tomaten in die Pfanne.

Von hier an sollten wir keine Zeit mehr verlieren. Die Minutensteaks sind sehr dünn und das Fleisch wird schnell trocken, außerdem sollen auch die Tomaten nicht zerkochen. Also gebe ich kurzerhand den Rucola in die Pfanne, rühre alles zusammen einmal ordentlich durch, gebe den Saft aus der halben Zitrone dazu und schmecke ein letztes Mal ab. Bei Bedarf noch etwas Pfeffer oder Salz dazu geben.

Fertig!