Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Auf der Haut gebratener Zander mit Rosenkohl-Orangen Salat

Auf der Haut gebratener Zander mit Rosenkohl-Orangen Salat

Die eigentliche Vorspeise in meinem Valentinstags Menü war dieser Zander. Als Vorspeise braucht es nicht viel – ein Zanderfilet, 8 Rosenkohlrosen, 2 Orangen, Pfeffer, Salz und Butter. Das ist es auch schon, der Fisch wird auf der Haut knusprig gebraten, der Rosenkohl-Orangen Salat lauwarm serviert. Eine sehr feine Aromen-Kombination. Leider hatte das Zanderfilet noch eine Vielzahl von Gräten. Da war ich froh, dass ich seit der Vorweihnachtszeit die Grätenzange von Wüsthof zu meinen Küchenwerkzeugen zählen darf. Zack, zack, zack – schon waren alle Gräten gezogen!

Zander_auf_Orangen_Rosenkohl_Salat_ (3)

Zutaten für 2 Personen:

1 Zanderfilet, ca. 200g

60g Butter

Pfeffer & Salz

Für den Salat:

8 Rosenkohlrosen

2 Orangen

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Den Fisch auf mögliche Gräten überprüfen und gegebenenfalls davon befreien. Von beiden Seiten trocken tupfen und in der Pfanne bei oberer-mittlerer Hitze (hier Stufe 10 von 14) die Butter schmelzen. Den Fisch auf der Hautseite salzen und mit der Haut nach unten in die Pfanne legen.

Zander_auf_Orangen_Rosenkohl_Salat_ (2)

Den Rosenkohl von den äußeren Blättern befreien und den Strunk abschneiden. Die Röschen dünn aufschneiden oder durch die Küchenmaschine jagen.

Zander_auf_Orangen_Rosenkohl_Salat_ (1)

In einem kleinen Topf 2 Tassen Salzwasser aufkochen und den Rosenkohl darin blanchieren. Abgießen, abschrecken und mit dem Saft aus einer der Orangen anmachen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Auf dem Teller anrichten. Die zweite Orange filetieren und die Filets auf dem lauwarmen Rosenkohl platzieren.

Den Fisch mit Pfeffer und Salz würzen und einmal kurz wenden. Nicht lange, nur 5-6 Sekunden. Dann nehme ich ihn aus der Pfanne und schneide ihn in Streifen. Neben dem Rosenkohl-Orangensalat platzieren.

Eine feine Vorspeise!

Zander_auf_Orangen_Rosenkohl_Salat_ (4)

Steinpilzbutter

Steinpilzbutter

Butter kann so gut sein – für diese hier war gar kein eigenes Rezept geplant, ich dachte es wird eher eine Randnotiz. Dann war diese Butter aber so lecker, dass ich ihr einfach einen eigenen Eintrag geben musste. Eine absolute Empfehlung, sie schmeckt unglaublich intensiv nach Steinpilzen und ist ganz einfach gemacht! Perfekt zum Beispiel mit Brotkonfekt als Einstieg zu einem leckeren (Valentinstags-) Menü.

Steinpilzbutter_ (3)

Zutaten für 1 Schälchen Steinpilzbutter:

150g Butter (hier Kerry Gold)

1 gute Hand voll getrocknete Steinpilze

1 Prise Fleur de Sel

Zubereitung:

Die getrockneten Steinpilze in einem kleinen Mixer fein schreddern.

Steinpilzbutter_ (1)

Die Pilzbrösel mit der weichen Butter und etwas Fleur de Sel vermengen.

Steinpilzbutter_ (2)

Die Pilzbutter mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ziehen lassen. In das passende Schälchen füllen und im Kühlschrank kalt stellen bis es Zeit zum Essen ist.

Intensiv und unglaublich lecker!

Steinpilzbutter_ (4)

Limoncello Torte

Limoncello Torte

Ein weiteres Memo an mich selbst – nie mit Dr. Michi um eine 3-stöckie Torte wetten. Ich bin einfach kein großartiger Bäcker und erst recht kein großer Dekorateur. Ok, ich hätte auch nicht gewettet, wenn ich nicht gedacht hätte SIE müsste backen. Aber nun gut – es wurde geplant, gewünscht, verhandelt und schließlich festgelegt: 3 Etagen, unten Limoncello, in der Mitte Beeren und ganz oben Vanillecréme. Das Ganze crémig verpackt. Ich danke Peggy Porschen an dieser Stelle für ihr Boutique Baking Backbuch. Das habe ich mir schon vor geraumer Zeit gekauft um meine Backkünste zu verbessern und es hat mich hier wirklich gerettet. Auch wenn wir am Ende alle einen Zuckerschock hatten von dem man sich gefühlt eine Woche erholen musste – aber die Torten sind im Original ja auch als Einzeltorten und nicht als 3-Torten Turm gedacht. Für meine Verhältnisse ist die Torte jedenfalls nicht schlecht geworden, kleinere Schönheitsfehler ließen sich wunderbar mit Buttercréme kaschieren und bei der Deko habe ich auf das Blümchen selber basteln vorerst verzichtet und etwas Fertiges verwendet. Heute gibt es Teil 1 – die Limoncello-Torte!

Limoncello_Torte_8

Für den Biskuit:

200g Butter

200g feiner Zucker

1 Prise Salz

2 Zitronen

4 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

Für den Sirup:

120ml Zitronensaft (im Original 150ml, aber mehr haben meine Zitronen nicht hergegeben)

150g feiner Zucker

80ml Limoncello (im Original 50ml)

Für die Buttercréme (im Original nur 1/3 der Menge):

250g Butter

250g Puderzucker

1 Prise Salz

40g Lemon Curd (im Original Zitronen-Limoncello Gelee)

Hier: ein paar Esspapier-Blümchen als Deko

Zubereitung:

Eins vorweg – die Teigmenge ist auf 3 Biskuitböden mit je 15cm Durchmesser ausgelegt, ich habe eine 16cmund eine 28cm Form genommen und jede Torte mit zwei anstelle von drei Schichten gebacken.

Butter, Zucker, Salz und Zitronenabrieb zu einer luftigen Créme verrühren. Die Eier erst etwas aufschlagen und dann langsam unter ständigem Rühren zur Buttercréme geben. Das Mehl mit Backpulver vermischen und einsieben. Nur kurz rühren, bis sich der Teig gerade so bindet – das ist wohl der Grund warum er so luftig bleibt, ich habe bisher immer die Eier getrennt und freue mich, dass mir das hier erspart bleibt.

Limoncello_Torte_1.1

Den Teig auf die gefetteten, mit Backpapier ausgelegten Formen aufteilen und 15-20 Minuten bei 180°C backen.

In dieser Zeit kommen Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf und köcheln so lange, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen und den Limoncello dazu geben.

Limoncello_Torte_2.1

Die gebackenen Böden einige Minuten abkühlen lassen bevor ihr sie vorsichtig aus der Form löst. Danach werden sie großzügig mit Sirup eingepinselt. Ich behalte trotzdem gut 1/3 vom Sirup übrig. Der hält sich im Kühlschrank aber gut 2 Wochen (im Schraubglas). Peggy lässt die Böden jetzt in Frischhaltefolie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen, die Zeit habe ich nicht und mache weiter, sobald alle Böden vollständig ausgekühlt sind.

Limoncello_Torte_3.1

Jetzt kommt die Killer-Créme. Aus irgendeinm Grund sind hier im Original bei gleicher Kuchengröße nur 1/3 der Menge angegeben. Das hätte hier definitiv nicht gereicht, deshalb die Menge wie oben angegeben.

Butter, Puderzucker und Salz werden zu einer glatten, luftigen Créme vermengt. Dann rühre ich das Lemon Curd unter. Die Créme auf dem Boden verteilen, den zweiten Boden aufsetzen und die restliche Créme so ordentlich wie möglich rundum verstreichen…

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Das ist nicht so einfach. Am Ende hilft mir die glatte Kante vom Brotmesser und mein Saucen-Spatel. Noch nicht schön, aber süß!

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Bessere Hälfte hilft mir den Kuchen auf den Boden der Torten-Box zu setzen. Die fertige, 3-Stöckige Torte kann man später sicher nicht mehr umsetzen.

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Der Deckel hat am Ende nicht mehr drauf gepasst…

So weit, so gut. es folgt die Beeren-Torte. Die Esspapierblumen müssen angebracht werden so lange die Buttercréme noch weich ist. Zwischenzeitlich wandert die Torte in den Kühlschrank.

Fortsetzung folg…

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