Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Bikini-Süppchen mit Champignons und Tomate

Bikini-Süppchen mit Champignons und Tomate

Ich beginne dieses Rezept mit einer gewagten These – “Männer und Frauen sind doch eigentlich gleich!” Keine Sorge, ich erkläre euch auch meinen Gedankengang dazu… Während den meisten Männern jedes Jahr zwischen dem 20. und 23. Dezember überraschend auffällt, dass ja schon wieder Weihnachten vor der Tür steht und sie noch kein einziges Geschenk gekauft haben, haben Frauen dieses Phänomen mit der Bikinisaison. Irgendwann zwischen April und Mai kommt urplötzlich die Erkenntnis – ob wir wollen oder nicht, es wird wärmer, die Kleider werden luftiger und knapper und wenn alles gut läuft steht in absehbarer Zeit ein Sommerurlaub an in dem wir unsere neue Bademode ausführen wollen. Damit aus dem Winterspeck jetzt nicht direkt die Frühlingsrolle wird versuche ich ab und an etwas für die wirklich leichte Linie zu kochen… bevorzugt dann, wenn Bessere Hälfte nicht da ist um sich über die Abwesenheit von Fleisch, Brot und sonstigem zu beschweren.

Ich mag dieses Süppchen auf jeden Fall, es geht schnell (unter 10 Minuten), macht satt und schmeckt sommerlich frisch!

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Zutaten für 2 Teller Suppe:

2 Schalotten

5-6 Champignons

1 L Gemüsebrühe (mit max. 1 1/2 TL Brühepulver)

Pfeffer

1 Zitrone

6-7 Blätter frisches Basilikum (hier rotes Basilikum)

3-4 mittelgroße Strauchtomaten

Zubereitung:

Wie bereits erwähnt – das Ganze dauert maximal 10 Minuten.

Ich schneide die Schalotten in feine Ringe und gebe sie ohne Öl in einen kleinen Topf. Anschwitzen und direkt die in dünne Scheiben aufgeschnittenen Champignons dazu geben. Die Hitze auf höchster Stufe lassen und die Pilze immer schön wenden. Nach 2-3 Minuten habe ich keine Lust mehr und gieße die Brühe dazu. Für die Brühe habe ich sehr heißes Wasser aus der Leitung genommen, dadurch sollte das Süppchen nach 2 weiteren Minuten kochen. Mit Pfeffer würzen und den Saft aus der Zitrone dazu geben. 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Das Basilikum in dünne Streifen schneiden und die Tomaten vierteln. Kurz vor Ende der Kochzeit gebe ich das Basilikum dazu. Die Tomatenspalten kommen direkt auf die tiefen Teller und werden dort mit heißer Brühe übergossen.

Lecker, leicht und schnell!

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Jambalaya

Jambalaya

Bis vor Kurzem dachte ich, dass Jambalaya ein karibisches Gericht wäre. Ist es aber nicht! Das ist ein typischer Südstaaten Eintopf. Wieder was gelernt… Es gibt gefühlt 100 Varianten davon, die einen sind etwas tomatiger, die anderen eher nicht. Ich liebe die tomatige Variante, mit Gambas und Hähnchen.

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Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg frische Tomaten

20 Gambas / Garnelen (oder auch mehr)

600g Hähnchenbrustfilet

Olivenöl

2l Gemüsebrühe

100g Champignons

1/2 Bund Petersilie

1 Zwiebel

3-4 Knoblauchzehen

1 Zweig Rosmarin

1 rote + 1 gelbe Paprika

2 kleine rote Chilis

1 Prise Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1 EL Tomatenmark

2 EL Balsamico Bianco oder Zitronensaft

250g Reis

Zubereitung:

Man kann natürlich auch geschälte Tomaten nehmen, aber ich habe von Bessere Hälfte’s Geburtstag noch reichlich frische Tomaten übrig. Die sollten eigentlich gefüllte werden, das ist aber am Zeitmangel zum Ende hin gescheitert. Bei so vielen Tomaten bringe ich in einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen und lasse die Tomaten in zwei Portionen 1 Minute köcheln. Eiskalt abschrecken und häuten.

Die Zwiebel, die Chilis, der Rosmarin und der Knoblauch werden fein gehackt und in etwas Olivenöl angeschwitzt. Die geschälten Tomaten dazugeben und mit 1L Brühe aufgießen. Die Paprika würfeln und ebenfalls dazu geben. 15 Minuten ordentlich im geschlossenen Topf köcheln lassen. Dann kommt der Stabmixer zum Einsatz. So lange pürieren bis keine Stückchen mehr zu sehen sind.

Das Hähnchenbrustfilet würfeln, die Champignons vierteln. Beides in den Topf geben. Die Hitze sollte jetzt auf mittlerer Stufe sein (hier 5 von 9).

Mit einem weiteren Liter Brühe auffüllen, warten bis die Suppe wieder köchelt und dann den Reis dazu geben. Achtung, der wird jetzt durchgehend versuchen am Boden anzusetzen, da macht euch bloß nicht zu viel Stress, einfach regelmäßig mit einem Holzlöffel und etwas Kraft vom Boden lösen. So möchte das Ganze jetzt 15 Minuten köcheln. Mit Tomatenmark, Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer kräftig würzen.

Diese Zeit kann man bestens nutzen um die Gambas zu schälen, ich habe Glück, ich habe die kleinen Biester schon für meine Pizza Frutti di Mare vorbereitet und kurzerhand gebraten damit sie sich noch 2 Tage im Kühlschrank halten. Dafür habe ich sie mit Pfeffer und Salz gewürzt in Olivenöl für 3-4 Minuten gebraten. Wer hier rohe Garnelen verwendet kann diese 5-10 Minuten vor Ende direkt in den Topf geben. Wer auch schon “was vorbereitet” hat kann sie 2 Minuten vor Ende dazu geben.

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Das Jambalaya schmecke ich jetzt noch mit etwas Balsamico Bianco ab. Dann kommt als Letztes die fein gehackte Petersilie dazu.

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Kurz probieren ob der Reis gar ist und bei Bedarf nochmals würzen. Dann kann angerichtet werden.

Wer will ein Schälchen?

P.S. – kann man auch noch am nächsten Tag essen, dann ist der Reis aber etwas mehr aufgegangen…

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Gebackene Süßkartoffelspalten und eine Hackfleisch-Gemüse Pfanne

Gebackene Süßkartoffelspalten und eine Hackfleisch-Gemüse Pfanne

Ich mag Süßkartoffeln. Deshalb gab es kurz nach der gefüllten Süßkartoffel auch noch eine leckere Hackfleisch-Gemüse Pfanne mit im Ofen gebackenen Süßkartoffelspalten.

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Zutaten für 2 Personen:

1 Süßkartoffel (ca. 600g)

Olivenöl

300 g Hackfleisch

Pfeffer & Salz

1/2 TL Cumin

1/2 TL Garam Masala

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

5 Champignons

1 rote Paprika

1 Bund Schnittlauch

100g Schafskäse

Zubereitung:

Die Süßkartoffel wird in Spalten geschnitten, mit Olivenöl beträufelt, gepfeffert und gesalzen und so bei 200°C für ca. 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen geschoben.

Wenn die Backzeit dem Ende zugeht werden Schalotte und Knoblauch fein geschnitten und in etwas Olivenöl angeschwitzt. Dann kommt das Hackfleisch mit in die Pfanne. Mit Pfeffer, Salz, Cumin und Garam Masala würzen und rundherum scharf anbraten. In dieser Zeit die Champingnons putzen und klein schneiden. Die dürfen direkt mit in die Pfanne. Auch die Paprika in Würfel schneiden, die aber noch nicht dazu geben. Wenn das Fleisch gut aussieht, gut schmeckt und die Pilze auch etwas Farbe haben kommen die Paprikawürfel auch in die Pfanne. Jetzt noch 5 Minuten braten lassen. Dabei den Schafskäse über der Pfanne zerbröseln und untermengen. Direkt vor Ende kommt dann noch der in feine Röllchen geschnittene Schnittlauch dazu.

Die Hackfleisch-Gemüsepfanne zusammen mit den Süßkartoffelspalten anrichten.

Guten Appetit!

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Pizza Chorizo meets Parma

Pizza Chorizo meets Parma

Es sollte mal wieder eine selbst belegte Pizza geben und ich habe Bessere Hälfte beim Einkaufen gefragt wie wir sie denn belegen wollen? Die Antwort war sofort “als Mista” – da hatte ich aber nicht so richtig Lust drauf. Dann die etwas gewagte Idee – eine etwas andere Mista. Salami in Form von Chorizo – ja, Champignons – ja, Schinken in Form von Parmaschinken – ja, zum Parmaschinken passend Rucola – ja! Das ist wie immer das Schöne am Pizza selbst belegen – alles ist erlaubt… und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

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Zutaten für 1 große Pizza:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

2 TL Paprikapulver

Pfeffer & Salz

1 gute Prise Cayennepfeffer

1 Prise Knoblauchpulver

etwas Olivenöl

200g geriebener Gouda

50g Chorizo (8 Scheiben)

4-5 Champignons

6 Scheiben Parmaschinken

50g frisch geriebener Pecorino

2 Hand voll Rucola

Zubereitung:

Den Teig bereite ich so wie immer zu: Mehl, Gries, Salz und Zucker kommen in eine ausreichend große Schüssel, die Hefe wird in warmem Wasser gelöst und das Wasser mit dem Rest zu einem Teig verknetet. 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht verrühre ich Pizzatomaten, Pfeffer, Salz, Knoblauch, Paprikapulver, Cayennepfeffer und die getrockneten Kräuter zu einer Sauce.

Dann wird der Teig auf einem mit Mehl bestäubten Backblech ausgerollte. Den ausgerollten Teig bestreiche ich gleichmäßig mit der Sauce. Dabei lasse ich rundherum einen 2 cm breiten Rand frei.

Auf die Sauce kommt jetzt der Käse. Der bildet das Fundament für die Chorizoscheiben und die Champignons die großzügig auf der Pizza verteilt werden. Den Rand bestreiche ich mit Olivenöl.

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So wandert die Pizza für 40 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen. Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat hole ich sie raus.

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Jetzt ist die Pizza aber noch nicht fertig. Ich verteile den Rucola auf der Pizza, dann lege ich den Parmaschinken sternförmig aus. Darüber reibe ich ein gutes Stück Pecorino.

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Ihr glaubt gar nicht wie herrlich das jetzt schon duftet… Im letzten Schritt wird die Pizza in typische Pizzastücken geschnitten und dann heißt es mal wieder:

Essen ist fertig!

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Spanisches Raclette

Spanisches Raclette

Dem kalten Wetter habe ich es zu verdanken, dass der Raclettegrill noch einmal zum Einsatz kommen durfte. Diesmal sollte das Thema aber “spanisches Raclette” sein. Also wurde die Fleischauswahl um Ibericofilet und Chorizo ergänzt, eine spanische Sherry-Zwiebel Sauce gezaubert und noch ein paar mediterrane Leckereien wie Oliven und Peperoni mit auf den Tisch gebracht. Sehr lecker und eine schöne Abwechslung / Ergänzung zum klassischen Raclette.

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Zutaten:

300g Ibericofilet

180g Hähnchenbrustfilet

80g Chorizo

Paprika

Cocktail-Strauchtomaten

Champignons

Peperoni

Zwiebel

schwarze Oliven (ohne Stein)

Mais

Rucola

Raclettekäse

spanische Sherry-Zwiebel Sauce

Für den Paprika-Dip:

3 EL Schmand

1 TL Mayonaise

1 TL Paprikamark

1/2 TL Paprikapulver

einige Tropfen Tabasco

2 TL Limettensaft

1 Prise Zucker

Pfeffer & Salz

Für den zitronigen Dip:

3 EL Schmand

1/2 Frühlingszwiebel

etwas Zitronenpfeffer

Salz

Abrieb von 1/4 Zitrone

Saft von 1/2 Zitrone

Vorbereitung:

Während die Sherry-Zwiebel Sauce köchelt bereite ich die Raclette-Zutaten vor. Die Paprika wird in lange Stifte geschnitten, die Champignons in dünne Scheiben, die Zwiebel in Würfel, Tomaten und Oliven werden halbiert oder (je nach Geschmack) in Scheiben geschnitten. Mais, Rucola und Peperoni werden ebenfalls in den Schälchen angerichtet.

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Damit die Chorizo angerichtet etwas netter aussieht habe ich die Scheiben in der Mitte gefaltet und fächerförmig in der Schale ausgelegt.

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Das Ibericofilet habe ich in dünne Scheiben aufgeschnitten, das Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel. Beides kann oben auf der Grillfläche gebraten werden. Dafür unbedingt etwas Pfeffer und Salz mit auf den Tisch stellen. Die Grillfläche nur hauchdünn mit etwas Öl einreiben, sonst raucht der Grill wenn das Olivenöl verbrennt.

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Für den Paprika-Dip gebe ich Schmand, Mayonaise, Paprikamark, Paprikapulver, einige Tropfen Tabasco, Limettensaft, Zucker, Pfeffer und Salz in ein Schälchen und rühre alle mit der Gabel zu einem glatten Dip. Abschmecken und bei Bedarf noch verfeinern.

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Für den zitronigen Dip kommen Schmand, die in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebel, etwas Zitronenpfeffer, Salz, der Abrieb von der Zitrone und der Zitronensaft in ein kleines Schälchen. Gut vermischen bis auch hier ein glatter Dip entsteht und noch ein letztes Mal abschmecken.

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Jetzt sollte auch die Sherry-Zwiebel Sauce fertig sein. Alle Dips / Saucen in passenden Schälchen anrichten und mit den restlichen Zutaten auf den Tisch stellen.

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Den Käse lege ich erst jetzt auf die Platte damit er vorher nicht verläuft / schwitzt.

Jetzt ist alles fertig vorbereitet. Dazu passt übrigens wunderbar ein kräftiger Rotwein.

Hat jeder seine Pfännchen?