Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Tom Kha Kürbis

Tom Kha Kürbis

Tom Kha Gai ist eine meiner Lieblingssuppen (nicht umsonst war sie das erste Rezept auf meinem Blog) – Zitronengras,  Limettenblätter, Kokosmilch – das sind genau meine Aromen! Gestern Abend gab es diese vegetarische Variante die ich mit Kürbis saisonal angepasst habe. Die Suppe hat so gut geschmeckt, dass sich Bessere Hälfte nicht mal beschwert hat das kein Fleisch dabei war! Leider hatte ich keinen frischen Koriander mehr, der hätte das Ganze perfekt gemacht.

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Zutaten für 2 Personen:

1/2 japanischer Kürbis (Black Futsu)

1 EL Olivenöl

1 Prise Salz

1 scharfe Chilischote

1 Stange Zitronengras

3 Limettenblätter

1 Daumengroßes Stück Ingwer

250ml leichte Gemüsebrühe

400ml Kokosmilch

3 EL Fischsauce

1 Limette (3 EL Limettensaft)

5 braune Champignons

Zubereitung:

Den Kürbis in Spalten schneiden, schälen und würfeln. Auf ein Blech geben und mit etwas Öl beträufeln. Leicht salzen und für 25 Minuten bei 200°C in den Backofen schieben. Ich schiebe das Blech schon während der Vorheizphase in den Backofen.

In dieser Zeit die Gemüsebrühe aufkochen und das Zitronengras längst halbieren. Zitronengras, Limettenblätter, die in Ringe geschnittene Chili und das längst halbierte Stück Ingwer 12 Minuten darin köcheln lassen.

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Ingwer, Limettenblätter und Zitronengras entfernen. Die Kokosmilch dazu geben und nochmal aufkochen.

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Den gebackenen Kürbis aus dem Ofen holen.

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Kürbis und Kokossuppe in den Mixer geben. Mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

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Die Suppe zurück in den Topf geben und mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken. Die Champignons in dünne Scheiben aufschneiden und nochmal 3-4 Minuten lang köcheln lassen. Die Suppe auf die Teller verteilen – wenn ich noch frischen Koriander gehabt hätte, hätte ich ihn gehackt und über die Suppe gegeben.

Lasst es euch schmecken!

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BBQ-Chicken Pizza

BBQ-Chicken Pizza

Ich habe es ja bei den Rippchen schon angedeutet – von der der leckeren BBQ-Sauce mit Tomaten, Honig und geräuchertem Paprikapulver gab es reichlich. Und weil die viel zu lecker war um sie nicht weiterzuverwerten gab es damit diese super würzige Pizza mit Hähnchen und Mais und eine schnelle Pasta. Wer gerade keine Reste hat kann natürlich auch eine fertige BBQ-Sauce verwenden.

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Zutaten für 1 große Pizza:

Für den Teig:

210g Weizenmehl, Typ 405

40g Hartweizengries

21g frische Hefe

1 TL Salz

1/2 EL brauner Zucker

Für den Belag:

4-5 braune Champignons

3 EL Mais

150g Gouda

1 Hähnchenbrustfilet (ca. 120g)

500ml leichte Gemüsebrühe

Für die Sauce (reicht für 3 Pizzen):

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

(1 kleine scharfe Chili – optional)

7 EL Rapsöl

400g Pizzatomaten

1 gestrichener EL geräuchertes Paprikapulver

Salz

1 gute Prise Zimt

100g Honig

3 EL Balsamico

Zubereitung:

Bereitet zuerst die Sauce wie hier beschrieben vor. Am Besten wenn ihr ohnehin am Tag davor oder danach ein paar Rippchen oder einen Braten marinieren wollt. Alternativ könnt ihr aber auch einfach eure Lieblings BBQ-Sauce nehmen.

Für den Teig das Mehl mit dem Hartweizengries vermischen. Die Hefe darüber bröseln und Salz und Zucker dazu geben. Das Wasser zufügen und das Ganze zu einem elastischen Teig verkneten. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Das Hähnchenbrustfilet in der Brühe gut 10 Minuten köcheln lassen. Kurz zum Abkühlen beiseite legen.

Den Teig ausrollen und auf ein Pizzablech ziehen. Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die BBQ-Sauce gleichmäßig verteilen, den Gouda reiben und 2/3  vom Käse darüber streuseln.

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Die Pilze in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Mais auf der Pizza auslegen. Das Hähnchenbrustfilet in Stücken und Streifen zupfen und ebenfalls auf der Pizza platzieren. Den restlichen Käse darüber geben.

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Die Pizza für 25 Minuten, oder bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, in den Ofen schieben.

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Anschneiden…

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… und sofort auf den Tisch stellen.

Perfekt für einen Abend mit Fußball und Bier!

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Gegrillte Dorade mit Zuckererbsen

Gegrillte Dorade mit Zuckererbsen

Den einen oder anderen Sonnentag gab es in der  letzten Woche ja doch und das musste ausgenutzt werden. Grill an und Fisch auf’s Rost – den haben wir vorher ganz frisch im Mitte Meer geholt. Noch frischer waren aber die Zuckererbsen, die kamen direkt aus dem Garten auf den Grill. Mit anderem frischem Gemüse das nicht zu stark durchgegart werden muss – perfekt!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Doraden

4 Scheiben Limette

4 Salbeiblätter

grobes Meersalz

2 Hand voll Zuckererbsen

1 Tomate

4-5 Champignons

1 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 EL Balsamicoessig

Reis oder Brot

Zubereitung:

Meine Zuckererbsen ranken sich fleißig in die Höhe und tragen reichlich leckere Schoten. Die eine oder andere wurde schon roh beim Pflücken genascht, der Rest durfte auf den Grill.

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Dafür habe ich nur oben den Stielansatz abgeschnitten, die Tomaten gewürfelt und die Champignons grob zerpflückt. Alles zusammen auf ein großes Stück Alufolie geben, mit Pfeffer und Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln.

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Das Päckchen verschließen und beiseite stellen.

Die Fische auswaschen und die Bauhöhle mit grobem Meersalz ausreiben. Jeweils zwei Salbeiblätter und zwei Scheibchen Limette hinein legen.

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Die Fische in die Grillformen spannen. Sobald die Kohle glüht geht’s los.

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Den Fisch bei ausreichender, indirekter Hitze rund 20 Minuten grillen. Dabei regelmäßig wenden. Ich koche parallel den Reis, ein Stück Brot hätte aber auch wunderbar gepasst.

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Für die letzten 5-6 Minuten kommt das Gemüsepäckchen auf den Grill – am besten direkt über der Kohle platzieren. Es soll warm werden, aber trotzdem knackig bleiben.

Fisch und Gemüse vom Grill nehmen und das Alufolienpäckchen öffnen. Etwas Balsamico darüber träufeln, mehr braucht es nicht mehr.

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Den Fisch vorsichtig aus der Grillform lösen. Unbedingt einen extra Teller für Haut, Schwanz, Kopf und Gräten auf den Tisch stellen.

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Etwas Gemüse auf die Teller verteilen und das Päckchen wieder schließen um das restliche Gemüse warm zu halten.

Genießt die Grillsaison!

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