Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Thai-Süppchen mit Huhn und Spargel

Thai-Süppchen mit Huhn und Spargel

Die zweite Suppe mit Spargel – nach der Spargel-Minestrone gibt es hier eine asiatische Variante mit Ingwer, Chili, Koriander, Limette und Reisnudeln. Ich liebe die Thai-Küche und mit dem grünen Spargel ist es mal etwas ganz Neues.

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Zutaten für 2 Personen:

2 kleine, rote Chilis

1 Daumen großes Stück Ingwer

1,5 L Hühnerbrühe

120g Hähnchenbrustfilet

6 Stangen grüner Spargel

150g Rice Vermicelli – (Reisnudeln, hier wie Spaghetti)

4 Frühlingszwiebeln

4 EL Fischsauce

4 EL Limettensaft

1 EL Sesamöl

1 Hand voll Koriander

Zubereitung:

Das Ganze dauert ungefähr 20 Minuten. Ich hacke die Chilis und den Ingwer sehr fein und gebe beides mit der Hälfte der Brühe in einen großen Topf. Aufkochen und das gewürfelte Hähnchenbrustfilet dazu geben. Mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken.

Die Reisnudeln zufügen und 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann die Temperatur deutlich reduzieren (hier Stufe 4 von 9) und weitere 7 Minuten köcheln lassen. Schnell den Spargel schälen, in 4 Stücke kürzen und diese dann längst halbieren. Den Spargel für 5 Minuten in der leicht köchelnden Suppe garen lassen. Spargel und Nudeln sollten gleichzeitig gar sein!

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Kurz vor Ende gebe ich noch die in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dazu.

Dann werden Nudeln, Fleisch und Gemüse mit der Pastazange aus der Suppe gehoben und auf zwei Schüsseln verteilt. Die restliche Brühe zur Suppe geben, aufkochen und noch ein letztes Mal mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken.

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Den gehackten Koriander gleichmäßig auf beide Schälchen verteilen.

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Mit der köchelnden Brühe aufgießen und heiß servieren.

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Essen ist fertig!


Jamie Oliver’s Rinderrippen aus dem Ofen

Jamie Oliver’s Rinderrippen aus dem Ofen

Ich kenne keinen Braten der länger im Ofen schmort – aber ich kenne auch keinen Braten in dem sich so viele verschiedene Aromen so wunderbar entfalten und man am Ende mit dem wirklich zartesten Fleisch belohnt wird das man sich nur wünschen kann. In Jamies Amerika gibt es dieses tolle Rezept für Daisy May’s BBQ Ribs – Rinderrippen aus dem Ofen. Ich habe diesen Braten jetzt zum dritten Mal gemacht und um ehrlich zu sein: ich könnte schon wieder. Leider habe ich diesmal nur das Fleisch von der Rinderrippe, ohne Knochen bekommen – ich gebe aber zu – das hat die Schmorzeit günstig beeinflusst und war auch später zum Aufschneiden nicht unbedingt Nachteilhaft.

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Zutaten für 4 Personen:

Rinderrippe, ohne Knochen 1,6 kg, mit Knochen ~2kg

4-5 EL süßer Senf (im Original amerikanischer Senf)

Für die Würzmarinade:

3 EL Paprikapulver, edelsüß (im Original 4 EL + geräuchert)

2 TL Cayennepfeffer (im Original 1 EL mildes Chilipulver)

je 2 TL Pfeffer & Salz

2 EL Sonnenblumenöl

Für die süße Marinade:

4 EL brauner Zucker

2-3 EL Honig (flüssig)

1 EL Butter

1 TL Brühepulver

2 EL Wasser

Beilagen:

Kartoffelspalten + Sour CreamDip

Kartoffelpüree

Zubereitung:

Achtung – wer Rinderrippen mit Knochen hat muss knapp 7 Stunden einplanen! Es lohnt sich, ich habe das schon 2x gemacht, aber man muss sich darauf einstellen. Ohne Knochen bin ich mit 5 Stunden ausgekommen.

Im ersten Schritt massiere ich rundherum den süßen Senf in das Fleisch ein. Da mein Rippenfleisch ohne Knochen in zwei dicke Scheiben aufgeschnitten war bestreiche ich die Fläche dazwischen kurzerhand auch mit Senf bevor ich sie wieder aufeinander lege. Ich bin sicher das Fleisch merkt nicht, dass es kein Braten am Stück ist. Dann gebe ich das Paprikapulver, den Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz in ein Schüsselchen und vermische alles mit dem Öl zur Würzmarinade. Die verteile ich gleichmäßig auf dem Fleisch. Am besten lässt sich das Ganze wirklich mit den Fingern verteilen und einmassieren. So wandert der Braten mit Knochen für 5 Stunden (Knochen nach unten) und mein Braten ohne Knochen für 3 Stunden in den auf 130°C vorgeheizten Backofen. Keine Angst – das Fleisch schrumpft noch! Ab und an übergieße ich den Braten mit der ausgeschwitzten Flüssigkeit.

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Wenn die Zeit um ist kümmere ich mich um die süße Marinade. Dafür gebe ich Zucker, Honig, Brühe und Wasser in einen kleinen Topf und erhitze die Mischung langsam und unter ständigem Rühren. Sobald die Marinade lauwarm wird kommt die Butter dazu. Rühren bis sich der Zucker gelöst hat.

Jetzt hole ich den Braten aus dem Ofen. Der hat einiges an Bratensaft und Fett ausgeschwitzt. Zusammen mit der würzigen Marinade gibt das die perfekte Basis für eine leckere Sauce. Also gieße ich die Flüssigkeit vorsichtig in einen kleinen Topf und stelle sie erst einmal beiseite.

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Weiter geht es. Ich lege Alufolie in 3 Bahnen stark überlappend aus und falte daraus eine Art Wanne. In die Wanne kommt die süße Marinade und dann der Braten. Dabei ist zu beachten, dass die Seite, die vorher oben war, jetzt unten in der Marinade liegt. Das Alufolienpäckchen verschließen und schnell wieder in den Bräter legen. Nicht umdrehen – die Seite die vorher unten war ist jetzt oben.

So wandert das Fleisch für eine weitere Stunde in den Ofen. Bei mir gibt es dazu Kartoffelspalten und die wünschen sich eigentlich wenigstens 200°C im Ofen. Also kommen sie schon jetzt mit Kräutern, Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Salz und Öl auf das Blech und ich schiebe sie unten mit in den Ofen.

Nach dieser Stunde hole ich das Fleisch wieder aus den Ofen. Das Alufolienpäckchen wird vorsichtig geöffnet und die Flüssigkeit in den Saucentopf gegossen. Dann kommt das Fleisch zurück in den Bräter. Dabei wieder so herum drehen, dass die Seite die zu Anfang oben war, auch jetzt wieder oben ist. Jamie geht mit der Temperatur auf 140°C, ich gehe auf 160°C und schiebe das Kartoffelblech oben in den Ofen und den Bräter darunter. Noch ein letztes Mal für 35 Minuten schmoren lassen. Diese Zeit nutze ich um den Sour Cream Dip zu machen.

Dann ist das Fleisch fertig. Ich hole es aus dem Ofen und lasse es 5 Minuten ruhen. In dieser Zeit erhöhe ich die Hitze im Backofen auf höchste Stufe (hier 250°C) damit die Kartoffeln noch etwas Farbe bekommen. Die Sauce im Saucentopf erhitze ich kurz und schmecke das Ganze noch mit einer Prise Salz ab. Mehr braucht es eigentlich nicht.

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Der Braten wird in Scheiben aufgeschnitten. Er duftet so herrlich lecker…

Dann kommen Fleisch, Kartoffeln und Sour Cream Dip auf den Teller. Über das Fleisch gebe ich noch etwas von der Sauce. Dazu passt wunderbar ein kühles Bier oder ein Glas trockener Rotwein.

Essen ist (endlich) fertig!

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Da wir nur zu zweit sind, sich der Aufwand aber für weniger Fleisch kaum lohnen würde, habe ich die Hälfte vom Fleisch mit der Sauce eingefroren. Das gab es dann am nächsten Wochenende mit Kartoffelpüree. Auch sehr lecker…

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Hähnchen-Wok-Pfanne mit Cashewkernen

Hähnchen-Wok-Pfanne mit Cashewkernen

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)

Sandra from Snuggs Kitchen ist seit kurzem stolze Besitzerin eines neuen Woks und hat bei Zorra ein passendes Event gestartet. Jetzt hat Sandra um Tipps, Tricks und Anregungen gebeten und da fällt mir definitiv einiges ein. Ich habe kurz darüber nachgedacht wilde Experimente im Wok zu starten, habe mich dann aber für etwas entschieden was einfach zu mir und meinem Wok passt – eine Nudel-Wok-Pfanne mit Hähnchen und Cashewkernen. Wok-Nudeln sind einfach die asiatische Antwort auf italienische Pasta und ich liebe jede Art von Pasta. Aber zurück zum Thema. Vorab muss ich mich wohl outen – während meine sonstigen Töpfe und Pfannen von Marken wie WMF, Villeroy und Boch oder Berndes sind ist mein Wok ein 5,- Euro Exemplar von IKEA. Den habe ich mir in Zeiten der “ersten Einrichtungsphase und Budgetknappheit” für meine erste Wohnung geholt und ich bin einfach nicht unzufrieden… ok – er hat genau die  Eigenschaften die man bei guten Töpfen und Pfannen vermeiden sollte, er liegt nicht plan auf weil der Boden nicht perfekt gerade ist, er ist super dünnwandig, aber ich kann damit prima kochen… und das schon seit 7 Jahren! Ach ja – und weil er nicht so super teuer war habe ich auch kein schlechtes Gewissen wenn ich ihn trotz Holzgriff in den Geschirrspüler stelle. Davon hat er bisher auch noch keinen Schaden genommen. Aber macht euch selbst ein Bild.

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Zutaten für 2 Personen:

300g Hähnchenbrustfilet

2 Hand voll Cashewkerne

1 rote Paprika

1 große rote Chili (mittelscharf)

1 Bund Koriander

3-4 Shitake

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

1 Platte Wok-Nudeln (ca. 100g)

4 EL Austernsauce

1 EL Fischsauce

2 EL Sesamöl

3 EL Limettensaft

Pfeffer

1 Prise braunes Thai-Curry Pulver

Zubereitung:

Feinstarbeit ist angesagt – ich schneide die Schalotten, die Shitake, den Knoblauch, die Paprika und die Chili in sehr feine Würfel. Das Hähnchenbrustfilet wird in mundgerechte Häppchen zerlegt. Dann erhitze ich etwas Sesamöl im Wok (früher habe ich immer Erdnussöl genommen, aber seit ich mein Sesamöl habe bin ich dabei geblieben) und brate die Schalotten- und Knoblauchwürfel leicht an. Schon kommt das Hähnchen dazu und ich würze das Fleisch mit etwas braunem Thai-Curry Pulver und Pfeffer. Die Paprika-, Shitake- und Chiliwürfel dazugeben, gut umrühren und mit Austernsauce, Fischsauce und Limettensaft “ablöschen”. Wieder gut umrühren und die Hitze reduzieren (hier Stufe 6 von 9). Weil die Austernsauce und die Fischsauce bereits recht salzig sind gebe ich kein zusätzliches Salz ans Essen.

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An dieser Stelle kommen die Cashewkerne mit in den Wok. Während das Hähnchen jetzt weiter gart gebe ich die Wok-Nudeln in eine kleine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser. 3 Minuten (je nach dem was auf der Packung steht) ziehen lassen. Dann gieße ich die Nudeln ab und gebe sie mit in den Wok. Wie immer gut umrühren und den fein gehackten Koriander untermengen.

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Ein letztes Mal mit Pfeffer und Limettensaft abschmecken, dann kann angerichtet werden. Mehr ist wirklich nicht dabei…

Wok-Nudeln sind fertig!

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Tapas – eingelegter Schafskäse

Tapas – eingelegter Schafskäse

Eine typische kalte Tapasvariation ist eingelegter Schafskäse. Bessere Hälfte bestellt ihn ab und an wenn wir mal auswärts Tapas essen, also habe ich das Ganze mal nachgemacht. Die Vorbereitung geht ganz schnell, man sollte den Schafskäse aber wenigstens 3-4 Tage ziehen lassen.

Zutaten:

200g Schafskäse

100 ml Olivenöl

1 große, mittelscharfe, rote Chili

4 Knoblauchzehen

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1 kleines Bund Petersilie

Zubereitung:

Ich schneide den Schafskäse in 1,5-2cm große Würfel. Die Chili und den Knoblauch in feine Scheiben, die halbe Zwiebel in feine Würfel. Die Petersilie wird fein gehackt. Diese Zutaten gebe ich in eine ausreichend große, aber nicht zu große Plastik-Dose. Mit Pfeffer und Salz würzen. Dann fülle ich das Ganze mit Olivenöl auf.

Deckel drauf – der Schafskäse sollte jetzt vollständig bedeckt sein.

So kommt die Dose für mindestens 3-4 Tage in den Kühlschrank. Dabei kann der Schafskäse wunderbar die verschiedenen Aromen aufnehmen.

Als Tapas mit frischem Weißbrot servieren. Schmeckt wunderbar!


Tapas – Brokkoli mit Mandeln und Kürbiskernen

Tapas – Brokkoli mit Mandeln und Kürbiskernen

Es ist unter der Woche, es ist Abends, ich habe lange gearbeitet und hatte keine Zeit einzukaufen. Ah ja – es ist Montag. Nicht die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Kochevent, aber manchmal überrasche ich mich noch selbst. Das vor einigen Tagen angeschnittene Landbaguette sieht noch super aus (ein Hoch auf die Konservierungsstoffe) und im Kühlschrank liegt noch ein halber Brokkoli der mich anlacht. Kurz gegrübelt – Tapas! Ich mag die Kombination mit Brokkoli und Mandeln, hier gebe ich noch ein paar Kürbiskerne dazu – das passt so schön zum Herbst-Winter Übergang.

Zutaten für 2 Personen:

1/2 Brokkoli

4 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

1/2 große, rote Chili (eher mild als scharf)

1/2 Zitrone

3 EL Mandeln (in Scheiben)

3 EL Kürbiskerne

1 kleine Knoblauchzehe

Zubereitung:

Da alles zusammen nicht länger als 10-12 Minuten dauert lege ich das Brot als erstes zum Aufbacken in den Ofen. Das wäre schon mal erledigt.

Jetzt wird gekocht. Ich schneide die Brokkoliröschen vom Strunk ab und gebe sie in einen kleinen Topf mit kochendem Salzwasser wo ich sie 2 Minuten blanchiere. Abgießen, kurz kalt abschrecken und beiseite stellen.

Als nächstes werden Knoblauch und Chili in feine Stücken gehackt. Dann erhitze ich eine mittelgroße Pfanne und gebe die Mandeln und die Kürbiskerne hinein. Schön schwenken damit nix anbrennt – glaubt mir, die Mandeln warten nur darauf! (Ich hab mich ablenken lassen und der erste Schwung Mandeln ist im Mülleimer gelandet. Nu’ aber flott….

Sobald die Mandeln gold-braun werden und die Kürbiskerne springen kommen die Chilistückchen dazu, dann wird mit Olivenöl “abgelöscht”. Ich stelle die Hitze der Herdplatte komplett aus, lasse die Pfanne aber darauf stehen.

Jetzt geht es wieder mit dem Brokkoli weiter. Der Brokkoli-Knoblauch Mix kommt in die Pfanne und ich schwenke die ganze Geschichte einmal ordentlich durch. Dann gebe ich den Zitronensaft dazu und würze kräftig mit Pfeffer und Salz. Ein letztes Mal gut umrühren und in einem kleinen Schälchen anrichten.

Dazu schneide ich das Baguette auf und bestreiche die Brotscheibchen ein wenig *hüstel*, oder auch ein wenig mehr mit Butter.

Fertig – lasst es euch schmecken!