Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Tapas – Huevos estrellados

Tapas – Huevos estrellados

Huevos estrellados – auch bekannt als zerschollene Eier – sind ein ganz simples Tapas Gericht. Und da ich bei Tapas in der Regel mehr als genug Fleisch auf dem Tisch habe gibt es sie hier in einer vegetarischen Variante. Die einzelnen Komponenten lassen sich wunderbar vorbereiten und wenn ihr eine passende Servierpfanne von ca. 24cm Durchmesser habt, dann solltet ihr sie unbedingt darin braten und anrichten. So bleiben sie warm und müssen nicht als erstes gegessen werden. Und wie es bei so einem geselligen Tapas Abend immer so ist – ich habe es nicht geschafft alle Gerichte in der Foto-Ecke abzulichten, aber ich denke man kann auch so erkennen was da auf dem Tisch steht… und wenn ihr experimentieren möchtet: ihr könnt auch Pimentos, Chorizo oder Garnelen mit dazu geben.

Crashed_Eggs_ (3)

Zutaten für 4 Portionen:

3 Kartoffeln

3 Schalotten

1 grüne Paprika

10 Cocktailtomaten

3 Knoblauchzehen

4 Eier

100ml Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Schalotten in Ringe, den Knoblauch in Scheiben, die Paprika in Würfel schneiden und die Tomatchen vierteln. Das Öl in die Pfanne geben, erhitzen und die Kartoffeln in mehreren Portionen ausbacken bis sie gold-gelb sind.

Crashed_Eggs_ (1)

Die Kartoffeln und das restliche Gemüse beiseite stellen bis ihr so weit seid. Ihr könnt aber auch sofort weiter machen. Das überschüssige Öl aus der Pfanne abgießen und etwas frisches Öl hinein geben. Die Zwiebeln sanft anschwitzen und aus der Pfanne nehmen…

Crashed_Eggs_ (2)

… und dafür die Paprikawürfel hinein geben. Die Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch zufügen und kurz mit anbraten. Dann die Eier aufschlagen und aus großer Höhe (mindestens 30cm) in die Pfanne fallen lassen.

Mit dem Pfannenwender oder Holzlöffel nur leicht vermengen – ihr wollt kein Rührei haben! Mit Pfeffer und Salz würzen.

Bei mittlerer Hitze stocken lassen und am Ende mit dem Pfannenwender in vier Teile aufteilen.

In der Pfanne heiß servieren.

Greift zu!

Crashed_Eggs_ (4)

Rosenzucker Baisers

Rosenzucker Baisers

Es ist schon ein paar Tage her, dass wir beim Foodpairing Workshop auf der IFA ein Glas feinsten Rosenzucker als kleines Geschenk bekommen haben. Leute die viel backen haben dafür sicher sofort eine coole Idee gehabt, bei mir hat es ein wenig gedauert, bis sich die kreativen Rädchen gedreht haben. Als ich dann Weihnachten die Zimt Baisers gemacht habe hat es klick gemacht. Das geht auch mit dem Rosenzucker! Und als ich vom Marzipaneis und Aioli-Dip  ganze 6 Eiweiß übrig hatte war es so weit – Baiser-Zeit.

Rosenzucker_Baisers_ (6)

Zutaten für 60 Baisers:

6 Eiweiß

70g feinster Rosenzucker (wie Puderzucker)

70g feiner Zucker

1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Eiweiß mit einer Prise Salz in die Küchenmaschine geben und erst bei mittlerer Geschwindigkeit, dann auf hoher Stufe steif schlagen. Erst wenn ein fester Eischnee steht langsam den Zucker einrieseln lassen. Der Rosenzucker ist erst rosa, dann verfärbt sich der Eischnee auf einmal ins bläuliche. Huch – warum auch immer… geschmacklich hat man auf jeden Fall eine deutliche Rosennote.

Rosenzucker_Baisers_ (1)

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und damit kleine Baisers auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.

Rosenzucker_Baisers_ (2)

Die Größe sollte mehr oder weniger immer gleich sein, damit alle Baisers gleichzeitig fertig werden. Selbst bei einem breiten Blech muss man auf zwei Etagen ausweichen, bei Umluft ist das aber kein Problem.

Rosenzucker_Baisers_ (3)

Bei 80°C und Umluft für 2-3 Stunden in den Backofen schieben. Die Baisers sollten am Ende leicht und trocken sein.

Rosenzucker_Baisers_ (4)

Vollständig auskühlen lassen und in Gläsern oder Keksdosen lagern – so halten sie sich für 3 Wochen luftig und knusprig. Durch den Rosenzucker sind sie leicht parfümiert und blumig, die blaue Farbe hat sich beim Backen wieder verflüchtigt.

Wer möchte naschen?

Rosenzucker_Baisers_ (5)

Aioli-Créme

Aioli-Créme

Eigentlich wollte ich als Begleitung zu den Tapas und dem frisch gebackenen Ciabatta eine klassische Aioli zaubern. Blöd nur, wenn man sich dabei nicht konzentriert und das Öl im Schwung in den Mixer gibt anstatt es nach und nach zuzufügen. Dadurch wird sie natürlich viel zu dünn – aber ich hab die Lösung. Für Plan B kommt einfach ein halber Becher Schmand dazu. Und was soll ich sagen – sollte doch genau so werden!

Aijoli-Créme_ (1)

Zutaten für eine große Schale Aioli-Créme:

2 Eigelb

200ml Olivenöl

3 große Knoblauchzehen

1 TL weißer Essig, z.B. Balsamico Bianco

1 gute Prise Salz

100g Schmand

Zubereitung:

Eigelb, Öl, Essig, die geschälten Knoblauchzehen und eine Prise Salz im Mixer glatt mixen. Den Schmand unterrühren und das Ganze abschmecken.

Fertig!

Und schmeckt am besten, wenn ihr es vor dem Servieren einige Stunden ziehen lasst – dann kommt der Knoblauch toll zur Geltung.

Aijoli-Créme_ (2)