Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Salat mit Parmaschinken und Knoblauch-Pizzabrot

Salat mit Parmaschinken und Knoblauch-Pizzabrot

Aus einem Rest vom Pizzateig habe ich ein Pizzabrot gebacken. Das war ganz einfach, der Rest vom Teig kam einfach in eine Pfanne, wurde über Nacht kalt gestellt und am nächsten Tag mit Knoblauchöl bepinselt in den Ofen geschoben. Hier eher knusprig gebacken (es hätte 2 Minuten weniger haben dürfen, war aber noch lecker). Dazu ein schöner Salat mit Parmaschinken und Manchego.

PizzaBrotKnoblauch_4

Zutaten für 2 Personen:

100g Mehl

20g Grieß

1/4 Hefewürfel

1 Prise Salz

1 Prise Zucker

70 ml Wasser

2 Knoblauchzehen

3 EL Olivenöl

1 TL getrocknete Kräuter der Provence

Für den Salat:

gemischter Blattsalat (hier eichblatt-, Lolo-rosso und Lolo-Salat)

6 Scheiben Parmaschinken

Manchego-Käse

3 Tomaten

1/4 Salatgurke

Walnussöl

Cranberry-Balsamico

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Für das Pizzabrot löse ich die Hefe in warmem Wasser und verknete das Hefewasser mit Mehl, Grieß, Salz und Zucker (so wie beim Pizzateig). Den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen und dann auf die Größe der Pfanne ausrollen oder passend ziehen.

PizzaBrotKnoblauch_1

Ich stelle den Teig über Nacht mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank. Den Knoblauch pressen und mit dem Olivenöl vermischen. Bei mir darf das Öl auch über Nacht ziehen.

Wenn es so weit ist bepinsel ich den Teig mit Knoblauchöl, Pfeffer, Salz und den getrockneten Kräuter. Für 15 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

Diese Zeit nutze ich für den Salat. Die Blattsalate werden auf der einen Hälfte des Tellers ausgelegt. Darauf verteile ich den gerollten Schinken, den dünn gehobelten Manchego, die geviertelten Tomaten und die dünn aufgeschnittene Salatgurke.

Das fertige Pizzabrot aus dem Ofen holen und aufschneiden.

PizzaBrotKnoblauch_2

Den Salat mit Pfeffer und Salz würzen und schnell Olivenöl und Cranberry-Balsamico als Dressing darüber geben. Mit etwas Pizzabrot servieren.

Bis auf den letzten Krümel verputzen!

PizzaBrotKnoblauch_7

PizzaBrotKnoblauch_3


Maki – Sushi

Maki – Sushi

Ich gebe zu – wenn ich Sushi mache dann sind es meist diese zwei Varianten Maki Sushi und wenige große Experimente. Das liegt aber auch daran, dass ich Sake-Avocado Maki (Lachs + Avocado) und Tekka-Kappa Maki (Thunfisch + Gurke + Karotte) am liebsten mag. Was man einrollt ist ja letztendlich auch jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass man einmal sieht wie’s geht. Und das ist wirklich ganz einfach…

Sushi10

Zutaten für 2-3 Personen:

50g Lachsfilet

50g Thunfischsteak

1/2 Avocado

2 Karotten

1/4 Salatgurke

150g Sushireis

200 ml Wasser

100 ml Reisessig

30g Salz

70g Zucker

4 Nori-Blätter

Wasabi-Paste

Außerdem:

eingelegter Ingwer

Soja-Sauce

noch mehr Wasabi-Paste

Zubereitung:

Aus irgendeinem Grund ist es wichtig den Sushi-Reis zu waschen. Spart euch das nicht, ich spreche da aus früherer Erfahrung. Gebt den Reis in ein feines Sieb und spült ihn so lange unter fließend kaltem Wasser durch bis das Wasser klar bleibt. Dann kommen der Reis und das Wasser zusammen mit einer Prise Salz in einen kleinen Topf und werden nach Packungsanweisung gar gekocht. Dabei immer wieder gut umrühren damit der Reis nicht ansetzt und schön locker wird.

Wenn der Reis soweit fertig ist gebe ich den Essig mit Zucker und Salz in eine kleine Tasse. Bei niedriger Stufe ca. 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmen und dann so lange umrühren bis Zucker und Salz gelöst sind. Den Essig unter den Reis mischen. Gut verrühren.

Jetzt schneide ich Lachs und Thunfisch in längliche Stücken. Die Streifen sollten ca. 1/2cm Durchmesser haben. Die Avocado, Karotten und Gurke schneide ich ebenfalls in dünne Stifte. Dabei unbedingt daran denken das Kerngehäuse der Gurke zu entfernen.

Wenn der Reis noch lauwarm ist geht es weiter. Mein nächster Schritt – ich präpariere meine Bambusmatte. Das ist ein Erfahrungswert der mich davor schützt, dass ich anschließend ewig an der Matte rumschrubbe. Also schlage ich die Bambusmatte in Frischhaltefolie ein.

Sushi1

Auf die Matte lege ich ein Nori-Blatt. Es sollte an der oberen Kante anliegen. Die raue Seite zeigt nach oben, die glatte Seite nach unten.

Dann nehme ich den Reis und forme einen 3-4 cm breiten und 0,5cm dicken Streifen Reis an der oberen Kante. Wer die Röllchen gerne etwas dünner mag kann auch eine schmalere Reisbahn formen.

Jetzt nehme ich einen Klecks Wasabi auf die Fingerspitze und ziehe damit eine ganz dünne Spur auf den Reis. Für die Sake-Avocado Maki kommen dann Lachs und Avocado als Füllung hinzu…

Sushi2

… für die Tekka-Kappa lege ich Thunfisch, Gurke und Karotte aus.

Sushi3

Was jetzt kommt ist ganz einfach. Ihr legt das Nori-Blatt ordentlich an der oberen Kante an, dann schlagt ihr die Matte um – die Füllung fixiert ihr dabei am besten mit den Daumen.

Sushi6

Komplett umschlagen, richtig fest andrücken…

Sushi7

… und die Matte nach oben abheben.

Sushi8

Jetzt kann man das Ganze entweder komplett aufrollen oder – und das bevorzuge ich – die letzten 2-3 cm vom Nori-Blatt mit einem wirklich scharfen Messer abschneiden. Ich dippe jetzt mit dem Finger kurz in einen Mix aus Reisessig und etwas Wasser und streiche die Kante vom Nori-Blatt ein, damit sie schön festklebt.

Sushi9

Die erste Rolle lasse ich kurz ruhen während ich die nächste Rolle mache. So hat das Nori-Blatt kurz die Möglichkeit etwas Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch lässt es sich gleich besser schneiden. Dann schneide ich die Rolle in 6 gleichgroße Häppchen. Die Randstücken stelle ich mit der Außenseite nach unten auf die Platte.

Sushi4

Jetzt bereite ich für jeden am Tisch ein Schälchen Soja-Sauce und ein Schälchen mit etwas Wasabi vor.

Ich persönlich würde auch nie auf den eingelegten Ingwer verzichten. Auch wenn sich der Eine oder Andere daran erst gewöhnen muss – die Japaner haben sich etwas dabei gedacht! Der Ingwer soll den Geschmack der unterschiedlich Häppchen neutralisieren, so dass man den nächsten Bissen ganz neu erlebt.

Probiert es aus!

Sushi5


Klassischer Gurkensalat mit Joghurt

Klassischer Gurkensalat mit Joghurt

Dieser Gurkensalat ist der typische Begleiter für Fischgerichte. Ich habe ihn zuletzt zur Regenbogenforelle mit Blumenkohl gemacht. Seitdem wartet er darauf aus der Warteliste der nicht veröffentlichten Rezepte raus in die weiten des Blogs geschickt zu werden. Und da ich einige Fischideen für die nächsten Wochen im Kopf habe steht er bestimmt auch bald wieder auf dem Tisch. Er ist wirklich super schnell gemacht, Gurke, Joghurt, Dill – mit ein paar Gewürzen fein abgeschmeckt – mehr braucht man nicht!

Zutaten als Beilage für 2-3 Personen:

1 Gurke

200g Joghurt

1 TL getrockneter Dill

1 EL Olivenöl

2 TL Dillöl

1 Prise Zucker

Pfeffer & Salz

1 EL heller Balsamico-Essig

Zubereitung:

Ich mixe das Dressing direkt in der Salatschüssel. Joghurt, Dill, die Öle, Zucker, Pfeffer, Salz und heller Balsamico-Essig werden mit der Gabel zu einem glatten Dressing vermixt. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas würzen.

Die Gurke reibe ich auf der Mandoline in feine Scheiben. Dann hebe ich sie einfach unter das Dressing. 5 Minuten ziehen lassen.

Fertig!


Gurke-Krabben Muffins

Gurke-Krabben Muffins

Die vierte und letzte Variante der herzhaften Muffins die ich vor einiger Zeit als Geburtstagslage mit ins Büro gebracht habe sind diese Gurke-Krabben Muffins. Die sind super frisch und mal etwas anderes.

Zutaten für 6 Muffins:

1 Hand voll Krabben

1/4 Salatgurke

etwas Dill (wenn möglich frisch)

Salz & Pfeffer

1 TL Apfel-Balsamico

1 TL Dillöl

1 Prise frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren

120g Mehl

1 TL Backpulver

50g Butter

1 Ei

100g Frischkäse

1/2 Becher Schmand

1 TL Knoblauchpulver

Zubereitung:

Ähnlich wie beim frischen Krabben Salat mixe ich hier die Krabben mit der, in kleine Würfelchen geschnittenen, Gurke. Dazu gebe ich fein gehackten Dill, Dillöl, Apfel-Balsamico, Pfeffer, Salz und frisch gemahlene rosa Pfefferbeeren. Diesen Mix lasse ich wenigstens 15 Minuten ziehen. Dann wird die Flüssigkeit abgegossen.

Ich lasse die Butter in der Mikrowelle anschmelzen bis sie crémig ist. Dann vermenge ich sie mit dem Krabben-Gurke Salat und rühre den Frischkäse ein. Dazu kommen noch Schmand und Ei, eine Prise Salz und Knoblauchpulver.

Unter diese Masse hebe ich jetzt Mehl und Backpulver. Alles gut verrühren. Dann verteile ich den Teig auf 6 Förmchen und schiebe das Blech für 25 Minuten bei 180°C in den Backofen.

(links: Paprika Muffins; rechts: Gurke-Krabben Muffins)

Ab und an werfe ich zur “Bräunungsgrad-Kontrolle” einen Blick in den Ofen. Sieht aber alles gut aus.

Sobald die Muffins fertig sind hole ich das Blech aus dem Ofen und lasse alles etwas abkühlen.

Dazu passt wunderbar ein Sour-Cream Dip. Wichtig ist: solange die Muffins nicht abgekühlt sind sollte man sie auf keinen Fall einpacken (Dosen, Tüten, o.ä.) sonst werden sie schlabberig. Hier sind sie aber wirklich lecker geworden.

Viel Spaß beim Backen!


Steinbeißerfilet mit Kräutern und buntem Salat

Steinbeißerfilet mit Kräutern und buntem Salat

Steinbeißerfilet ist wirklich ein leckeres Stück Fisch. Hier habe ich ihn mit Petersilie und Zitronenpfeffer bedeckte bei 80°C im Ofen gegart. Dazu gab es ein Stück Landbaguette mit getrockneten Tomaten und Oliven und einen bunten Salat. Das Ganze ist super schnell gezaubert und passt wunderbar als sommerliches Abendessen auf dem Balkon.

Zutaten für 2 Personen:

500g Steinbeißerfilet

1 Bund Petersilie

1 TL Zitronenöl

2 TL Zitronenpfeffer

(oder grob gemahlener schwarzer Pfeffer + Rosmarin + Zitronenschalenabrieb)

Salz

Olivenöl

Für den Salat:

1 Schälchen Feldsalat

1/2 rote Zwiebel

2 hart gekochte Eier

1/2 Salatgurke

2 Tomaten

1 Zitrone

Olivenöl

Pfeffer & Salz

etwas Petersilie

Landbaguette (mit getrockneten Tomaten und Oliven)

etwas Butter

Zubereitung:

Zuerst kümmer ich mich um den Fisch. Der wird mit etwas Zitronenöl rundherum eingerieben und dann leicht gesalzen. So lege ich ihn in eine kleine Auflaufform. Der Ofen wird auf 80°C vorgeheizt. Die Petersilie hacke ich fein und gebe sie auf den Fisch. Dann würze ich das Ganze mit Zitronenpfeffer. In die Form gebe ich zusätzlich etwas Olivenöl.

So kommt der Fisch für 15-20 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen. Für die letzten Minuten lege ich später das Baguette zum Aufwärmen dazu.

Die Zeit wird genutzt um den Salat zu machen. Den Salat waschen und trocken schleudern, die Gurke und die Tomaten klein schneiden, die Zwiebel fein hacken. Ich habe noch 2 hart gekochte Eier übrig, die werden grob gewürfelt und dazu gegeben. Dann reibe ich die Schale von der Zitrone darüber und gebe den frisch ausgepressten Saft dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen und einige Löffel Olivenöl darübergeben. Etwas frisch gehackte Petersilie untermengen und alls gut vermischen.

Einen Blick in den Ofen werfen wie es dem Fisch geht. Wenn er gut aussieht hole ich ihn raus.

Den Fisch mit Salat und Brot zusammen anrichten. Für das Baguette biete ich etwas Butter an. Dazu passt wunderbar ein Glas Weißwein – hier ein australischer Chardonay.

Guten Appetit!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de