Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Knusprige Hähnchenkeule mit gebackener roter Beete

Knusprige Hähnchenkeule mit gebackener roter Beete

Überall ist die One-Pot-Pasta im Gespräch. Finde ich ziemlich cool, habe ich aber noch nicht gemacht.  Ich stecke zwar, mit Ausnahme meiner Weingläser, auch so ziemlich alles an Abwasch in den Geschirrspüler – aber manchmal darf sich auch das in Grenzen halten. Lange Rede, kurzer Sinn – ich habe zum Spaß mal geschaut ob man auch etwas anderes mit wenig Drumherum zaubern kann. Bei diesen Hähnchenkeulen habe ich nur ein Problem gesehen – wo man sonst etwas Wasser mit in den Bräter gibt muss das diesmal auch ohne gehen – schließlich liegen Kartoffeln, Champignons und rote Beete auf dem Blech! Halb so wild, ich habe einen Plan…

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Zutaten für 2 Personen:

3 Hähnchenschenkel

Salz

3 EL Kräuterbutter

3 EL Agavensirup (oder Honig)

1 gute Prise Piment d’Espelette

6 Kartoffeln

4 EL Olivenöl

3 vorgegarte rote Beete

4-5 Zweige Thymian

1 Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

Für den Dip:

1 EL scharfer Senf

3 EL saure Sahne

1 EL Agavensirup (oder Honig)

Zubereitung:

Es soll ja alles ganz einfach gehen, also stelle ich mir ein tiefes Backblech bereit. Darauf lege ich die rundum gesalzenen Hähnchenkeulen und die geviertelte Zwiebel. Die Kartoffeln werden ebenfalls geviertelt, mit Olivenöl  beträufelt und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Dazu kommt der Thymian und die Champignons ohne Stiel – schon ist der erste Schritt fertig.

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Den Ofen auf 180°C vorheizen und das Blech für insgesamt 60 Minuten darin verschwinden lassen.

Nach gut 10 Minuten dippe ich meinen Silikonbackpinsel tief in die Kräuterbutter und pinsel jede Keule mit etwas Butter ein. Die Tür wieder schließen und für die nächsten 20 Minuten nicht wieder öffnen. Dann werden die Keulen nochmal mit dem Bratensaft vom Blech eingepinselt und die rote Beete Spalten dazwischen platziert.

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Zurück in den Ofen, nach knapp 20 Minuten pinsel ich die Hähnchenkeulen und die rote Beete nochmal mit Bratensaft ein. Dann beträufel ich die Keulen mit Agavensirup und verteile ihn mit dem Pinsel. Mit Piment d’Espelette bestäuben und für die letzten 10 Minuten wieder in den Ofen schieben.

Es duftet im ganzen Haus so wunderbar – ich könnte das Essen glatt vom Blech verputzen! Na gut, so sehr muss dann doch nicht am Geschirr gespart werden – also hole ich das Blech aus dem Ofen…

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… und richte Hähnchen, rote Beete, Kartoffeln, Champignons und etwas Knoblauch (in der Schale) auf den Tellern an.

Aus Senf, saurer Sahne und Agavensirup mixe ich schnell noch einen Dip der wunderbar zum Hähnchen passt.  Einen Klecks davon mit auf den Teller geben.

Sehr lecker!

… und kaum Abwasch…

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Hähnchen-Rosenkohl Lasagne

Hähnchen-Rosenkohl Lasagne

Lasagne ist an kalten, kälteren, oder einfach nicht ganz so heißen Tagen einfach toll. Außerdem ist Lasagne saisonal flexibel und passt somit wunderbar zu Bushcooks Winter-Soulfood Event, das dank der warmen Temperaturen ein bissl in den Frühling gewandert ist. Winter-Soulfood ist für mich so ziemlich alles was mit Käse überbacken ist. Ich habe hier einfach fein geschnittenen Rosenkohl in die Lasagne gegeben und das war sehr lecker. Das Ganze war außerdem mein erstes Experiment mit Hähnchenhackfleisch… ich will nicht sagen, dass es mein letztes war – aber so richtig überzeugt hat es mich nicht. Irgendwie hat mir der Eigengeschmack gefehlt. Vermutlich würde ich beim nächsten Mal Schweinehackfleisch nehmen. Aber abgesehen davon – eine leckere neue Lasagnenvariante!

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Zutaten für 4 Personen:

500g Hähnchenhackfleisch

1 Zwiebel

1 TL Paprikapulver

Pfeffer & Salz

Olivenöl

15-20 Rosenkohlröschen

1 Becher Schmand

12 Lasagneplatten (4 Schichten, je 3 Platten)

400g Pizzatomaten

3-4 Zweige Thymian

2 Knoblauchzehen

200g geriebener Mozzarella

Zubereitung:

Ich würfel die Zwiebel klein und erhitze sowohl in einem kleinen Topf als auch in der Pfanne etwas Olivenöl. Die Zwiebel aufteilen und auf beiden Platten glasig dünsten.

Für die Tomatensauce die Pizzatomaten, 1 Tasse Wasser, den fein gehackten Knoblauch und den Thymian in den Topf geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und einige Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.

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Gleichzeitig das Hähnchenhackfleisch in die Pfanne geben. Mit Pfeffer, Paprikapulver und wenig Salz würzen. Werft mal einen Blick auf eure Verpackung, mein Bio-Hühnerhack war schon gesalzen… warum auch immer…

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Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Den Rest in dünne Scheiben schneiden und zum Hackfleisch geben.

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Eine Schicht Lasagneplatten in eine Auflaufform legen und die Hälfte der Tomatensauce darüber verteilen.

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Eine weiter Schicht Lasagneplatten auslegen und 1/3 vom Hackfleisch-Rosenkohl Mix darüber verteilen. Ich würde beim nächsten Mal den Schmand vorher unterheben, das habe ich hier für die zweite und dritte Schicht gemacht. Ansonsten den Schmand darüber geben.

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Eine weiter Schicht mit Tomatensauce und noch eine mit Hähnchenhackfleisch-Rosenkohl-Schmand-Mix, eine letzte Schicht Lasagneplatten, und den restlichen Hackfleisch-Rosenkohl Mix darüber geben. Das Ganze unter dem geriebenen Käse verstecken und für 30 Minuten in den Ofen schieben.

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Nach 30 Minuten bei 180°C ist die Lasagne wunderbar gold-braun überbacken.

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Ich schneide sie an und setze die Stücken in tiefe Teller.

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Die Kombination aus Rosenkohl und Hackfleisch passt wunderbar zur tomatigen Lasagne. Beim nächsten Mal würde ich vermutlich lieber ein anderes Hackfleisch nehmen, das ist aber nur eine Kleinigkeit.

Essen ist fertig!

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Eingereicht für:

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

Hähnchen mit Morcheln in Sherry-Sauce

Hähnchen mit Morcheln in Sherry-Sauce

Mein kleinster jüngster Bruder war zum Essen eingeladen und hat zuvor mit der Bemerkung “juhu – Sterneküche” einen gewissen Druck aufgebaut. Nun isst er keine Pilze und es war ganz klar, die müssen weg bleiben. Dummerweise habe ich mich die ganze Zeit darauf konzentriert keine Champignons zu verwenden und die Morcheln irgendwie… naja… als Waldbodengemüse (kleiner Insider) ins Spiel gebracht. Sie wurden kurz probiert und als “nicht lecker” abgestempelt – nun gut, mehr Morcheln für den Rest von uns. Ansonsten war das Essen super lecker und die sahnige Sauce hat wunderbar zu dem zarten Hähnchenbrustfilet, Bohnen und Reis gepasst. Die Idee kam von Alfons Schubeck aus dem Buch Meine Küchengeheimnisse – da aber mit Spargel und die Sauce war auch etwas anders zusammen gestrickt.

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Zutaten für 3-4 Personen:

4 Hähnchenbrustfilets

1 Zwiebel

1 Lorbeerblatt

1 Nelke

1 L Hühnerbrühe

1 EL Öl

1 Hand voll getrocknete Morcheln

200g grüne Bohnen

2 EL Butter

2 TL Puderzucker

50 ml Weißwein

50 ml Sherry

100g Schlagsahne

1 EL Speisestärke

1/2 Zitrone (Abrieb und Saft)

Pfeffer & Salz

1 Prise Chilipulver

Zubereitung:

Zuerst müssen die Morcheln in kaltem Wasser knapp ein Stündchen einweichen. Die Zeit wird nicht vertrödelt, ich schäle die Zwiebel und spicke sie mit einem Lorbeerblatt und einer Nelke. Die Brühe samt Zwiebel bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. In dieser Zeit werden die Hähnchenbrustfilets leicht gesalzen und rundherum in einer Pfanne mit Öl angebraten. Dann kommen sie direkt in das heiße Wasser – aufpassen, dass es nicht anfängt zu kochen und die Hähnchenbrustfilets 20 Minuten garen lassen.

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Ich setze jetzt schon einen Topf Salzwasser für den Reis auf. Der Reis braucht 20 Minuten bis er fertig ist.

400ml Hühnerbrühe abfüllen und beiseite stellen. Die Hähnchenbrustfilets in der restlichen brühe warm halten.

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Die Bohnen bei mittlerer Hitze in der Butter anschwitzen und ca. 12-15 Minuten braten bis sie gar sind.

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Mit einer Keller Brühe ablöschen und die Hälfte der Morcheln dazu geben.

Endspurt – für die Sauce lasse ich den Puderzucker leicht karamellisieren. Mit Weißwein und Sherry ablöschen und stark einreduzieren lassen. Die restliche Hühnerbrühe und 3 EL Morchelwasser dazu geben und die Sahne einrühren.

Die Stärke in 3-4 EL kaltem Wasser lösen und zur Sauce geben. Leicht köcheln lassen bis die Sauce etwas eingedickt ist. Mit dem Abrieb der Zitronenschale, etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und die restlichen Morcheln dazu geben.

Die Hähnchenbrust mit Reis, Bohnen und Sauce anrichten.

Guten Appetit!

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Tapas – Honig-Hähnchen mit Pinienkernen

Tapas – Honig-Hähnchen mit Pinienkernen

Für unseren Tapas-Abend habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert. Die Inspiration dazu kam aus einer Tapasbar am Alex wo ich dieses süße Hähnchen das erste Mal probiert habe. Ganz einfach und sehr lecker und eine schöne Ergänzung / Alternative zum Hähnchen in Weißwein-Jus!

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Zutaten für 1 großes Tapasschälchen:

150g Hähnchenbrustfilet

Olivenöl

(Honig-)Pfeffer & Salz

1/2 TL Paprikapulver

3 EL flüssiger Honig

50g Pinienkerne

200ml weißer Portwein (halbtrocken)

Zubereitung:

Ich schneide das Hähnchen in Würfel (2x2cm) und brate es rundherum in Olivenöl an während ich es mit Paprikapulver, Honigpfeffer und Salz würze. Die Hitze etwas reduzieren und das Fleisch braten bis es fast gar ist. Dann kommen die Pinienkerne dazu und ich lasse sie noch 3 Minuten mit dem Fleisch rösten.

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Mit Honig glasieren und in die Tapas-Schale geben. Dafür kommt jetzt der Portwein in die Pfanne. Auf knapp 1/3 der Menge reduzieren lassen und mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

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Dann wird das Fleisch mit der Portweinreduktion übergossen und zum warmhalten bei 60°C in den Ofen geschoben.

Lasst es euch schmecken!

Bunter Hühnernudeltopf

Bunter Hühnernudeltopf

Am Samstag waren wir auf der Grünen Woche – der Bericht folgt morgen – und am Sonntag ging es uns überraschender Weise sehr gut. Also kein Kater-Hühnernudelsüppchen zum Frühstück, aber da will man sich ja nicht beklagen. Das Hähnchenbrustfilet lag aber schon im Kühlschrank also wurde kurzerhand am Montag dieser bunter Hühnernudeltopf gekocht. Mini-Maiskölbchen, Paprika, Zwiebel, Lauch, Nudeln – alles drin was gesund ist, bunt ist und schmeckt!

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Zutaten für 2 Personen + 1 kleiner Rest:

1 Hähnchenbrustfilet (180g)

5 Baby-Maiskolben (frisch)

1 rote Spitzpaprika

1/2 Zwiebel

1/3 Lauchstange

1 Karotte

etwas Rapsöl

2 Lorbeerblätter

1 TL Kümmel

1 schwarze Kardamonkapsel

Salz & Pfeffer

50g Hochzeitsnudeln (kleine Hörnchen oder andere Suppennudeln)

4 EL Zitronensaft

1/2 Bund Petersilie

2 L Wasser

Zubereitung:

Ich schneide die Zwiebel in Würfel und den Lauch in sehr feine Scheiben. Das Öl erhitzen und zuerst die Zwiebel hinein geben, dann den Lauch dazu geben. Beides farblos anschwitzen und mit dem Wasser ablöschen. Salzen und das Hähnchenbrustfilet hinein legen. 5 Minuten sprudelnd köcheln. Die Karotte schälen, in Stücken schneiden und mitkochen. Noch schnell die Lorbeerblätter, den Kümmel und die angedrückte Kardamonkapsel in den Topf werfen. Deckel drauf…

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In dieser Zeit schneide ich die Paprika in Viertel und die Viertel in dünne Streifen. Der Mais wird in Scheiben geschnitten. Beides zusammen mit den Nudeln in der Suppe für weitere 10 Minuten köcheln lassen.

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Das Hähnchenbrustfilet aus der Suppe angeln und in kleine Stücken schneiden. Die Stücken zurück in die Suppe geben und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Petersilie fein hacken und dazu geben.

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Lorbeerblätter und Kardamon wieder aus dem Topf angeln und die Suppe auf tiefe Teller verteilen. Ich stelle außerdem Pfeffer, Salz und Zitronensaft mit auf den Tisch.

Genau das Richtige im Winter!

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