Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Oder auch: Chef Hansen wünscht sich ein Dessert, das zu seinem Menü passt. Grillspieße mit Pflaumen im Speckband und gefüllte Entenbrust die von Kardamonkarotten begleitet wird. Da macht man nicht einfach ein Stück Pflaumenkuchen, das schreit nach etwas Raffinierterem. Schade nur, dass die Dessertposition wohl nie meine Königsdisziplin wird. Was ich aber kann und was eigentlich immer allen schmeckt sind meine Mascarponecrémes. Brainstorming ist angesagt – Pflaumen… Pflaumen… Pflaumen… ok, Löffelbiskuits mit Weinbrand, der passt zu den Pflaumen. Den Kardamon von den Karotten mopse ich mir für die Pflaumen und die werden gebacken. Mit etwas Ahornsirup. Und kommen dann als warmes Topping auf die Créme. Perfekt. Und die Mascarponecréme bekommt durch etwas Ingwersirup das gewisse Etwas. Was soll ich sagen – die Gläschen waren ratz-fatz leer!

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Zutaten für 2 Gläser:

4 Löffelbiskuits

2 EL Weinbrand

250g Mascarpone

5 EL Ingwersirup

4 rote Pflaumen

2 schwarze Kardamonkapseln

3 EL Ahornsirup + etwas zum Abschmecken

Zubereitung:

Die Pflaumen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach oben in einen kleinen Bräter oder eine Auflaufform legen. Die Kardamonkapseln im Mörser zerstoßen und auf den Pflaumen verteilen. Mit einigen Tropfen Ahornsirup beträufeln und den Bräter mit Alufolie abdecken. Bei 200°C für 1 Stunde in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Die Kekse klein schneiden und auf zwei passende Whiskey- Dessertgläser verteilen. Jeweils 1 EL Weinbrand über die Kekse träufeln und etwas einziehen lassen. Die Kekse dann ein wenig am Boden flach drücken.

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Den Mascarpone mit dem Ingwersirup zu einer glatten Créme aufschlagen. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Ingwersirup dazu geben (das hängt von eurem Sirup ab). Die Créme vorerst kalt stellen.

Nach einer Stunde die gebackenen Pflaumen aus dem Ofen holen. Die Kardamonkapselstücken wegnehmen und die heißen, weichen Pflaumen vorsichtig aus der Schale löffeln. Die Schalen entsorgen und den roten Sirup der sich in der Auflaufform gesammelt hat zu den gebackenen Pflaumen in den Mixer geben. Zu einem glatten Püree mixen und mit etwas Ahornsirup abschmecken. Ich habe das Püree jetzt gleich verwendet, es wäre aber besser gewesen es nochmal durch ein Sieb zu streichen – wegen der Kardamonsamen. Die haben zwar nicht wirklich gestört, aber es wäre eben noch einen Tick netter gewesen. Die Pflaumen haben den Kardamongeschmack übrigens wunderbar angenommen und duften auch toll.

Ingwer-Mascarpone_meets_Pflaume-Kardamon_ (3) Die Ingwer-Mascarponecréme auf die Gläser verteilen und dann vorsichtig die pürierten Pflaumen darauf platzieren. Das geht am besten, wenn man vom Rand aus anfängt. Den Löffel einmal in der Mitte versenken, hochziehen und einen kleinen Strudel in die Pflaumen zeichnen.

Servieren so lange das Pflaumenpüree noch lauwarm ist.

Greift zu!

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Schnelle Reisnudelsuppe mit Koriander

Schnelle Reisnudelsuppe mit Koriander

Susanne von Magentratzerl fragt auf Zorras Kochtopf nach den Schätzen aus unserer Vorratskammer. Natürlich fallen mir sofort einige halb vergessene Zutaten ein… die Polenta die 60 Minuten kochen will, Sushi Reis, Reisnudeln, eine Dose Sandklaffmuscheln… ich entscheide mich für die Glasnudeln und koche damit ein ganz einfaches und sehr leckeres Süppchen. Asiatisch und mit vielen frischen Zutaten aufgewertet. Außerdem ist es ein bissl scharf und super schnell gemacht – genau das Richtige nach Feierabend!

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 Zutaten für 2 Personen:

1 l Rinderbrühe

1 Bund Glasnudeln

1 Daumen großes Stück Ingwer

etwas Erdnussöl

5 Champignons

2 kleine, rote Chilis

3 Frühlingszwiebeln

1 Limette

1/2 Bund Koriander

Zubereitung:

Ich weiche die Glasnudeln in Wasser ein. In dieser Zeit schwitze ich den in kleine Würfel geschnittenen Ingwer in etwas Erdnussöl an. Mit der Brühe ablöschen und die fein geschnittenen Champignons und die in dünne Ringe geschnittene Chili dazugeben. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln und die Frühlingszwiebelringe in die Suppe geben und das Ganze mit Limettensaft abschmecken.

Mit frisch gehacktem Koriander servieren.

Lecker!

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Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

Johann Lafer’s Rote-Beete-Suppe mit Wasabischaum

Johann Lafer’s Rote-Beete-Suppe mit Wasabischaum

Dieses Süppchen stand schon eine ganze Weile auf meiner to-do Liste. Es lacht einen einfach an. Die Farbe, der Wasabischaum – das musste probiert werden. Ich habe von Johann zwar bisher nur ein Kochbuch (Meine besten Rezepte), aber eins kann ich sagen: seine Rezepte klappen immer. Mir ist bisher zumindest noch keins untergekommen das nix geworden ist. Ich habe beim Abschmecken, wie immer, ein ganz klein wenig variiert und es war (zumindest aus meiner Sicht) definitiv nicht nötig die Suppe durch ein Sieb zu passieren. Falls die Suppe euch genau so anlacht wie mich – viel Spaß damit!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Rote Beete Knollen

1 Zwiebel (im Original 2 Schalotten)

1 Knoblauchzehe (im Original ohne)

1 Daumen großes Stück Ingwer

Sonnenblumenöl (im Original Rapsöl)

750ml Gemüsebrühe

1,5 EL Himbeeressig (im Original ohne)

Pfeffer & Salz

150 ml (bei mir fettarme) Milch

2 TL Wasabi

3 EL Kürbiskerne (im Original Wasabi-Kürbiskerne)

Zubereitung:

Ich schäle die Rote-Beete, den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer und schneide alles in kleine Würfel. In einem ausreichend großen Topf mit Sonnenblumenöl anschwitzen bis die Zwiebel leicht glasig wird.

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Mit der Gemüsebrühe ablöschen und 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze (hier Stufe 5 von 9) leicht köcheln lassen. Ich habe es jetzt gemacht wie bei Johann beschrieben und einige Rote-Beete Würfel aus der Suppe geangelt und als Einlage in die Suppenschüssel gegeben. Problem: es ist nicht einfach nur die Rote-Beete und nicht auch Zwiebel und Ingwer zu erwischen. Auch wenn ich ein wenig Einlage ganz schön finde bin ich nicht sicher, ob der Mehrwert den Aufwand ausgeglichen hat…

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Der Rest der Suppe wird mit dem Stabmixer fein püriert. Wenn keine Stücken mehr zu sehen sind kommt die Suppe zurück auf die ausgeschaltete Herdplatte. Mit Pfeffer, Salz und Himbeeressig abschmecken. Johann passiert die Suppe jetzt noch durch ein Sieb, aber ich finde die Konsistenz jetzt schon genau richtig. Das könnt ihr ja entscheiden wenn ihr sie abschmeckt.

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Weiter geht’s – ich gebe die Milch mit dem Wasabi in einen kleinen Topf und erhitze sie. Sobald sie leicht anfängt zu dampfen und der Wasabi mehr oder weniger gelöst ist greife ich wieder zum Stabmixer und schäume sie auf. Der Schaum schmeckt so lecker, den könnte ich pur auslöffeln. Parallel kommen die Kürbiskerne in eine kleine Pfanne und werden geröstet. Ab und an gut schütteln – sie sind fertig wenn sie anfangen zu springen. Wer Wasabi-Kürbiskerne hat muss diese nicht mehr rösten.

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Die Suppe in die Schüsselchen füllen. Die Kürbiskerne fein hacken. Den Schaum vorsichtig auf die Suppe setzen. Er hält sich sehr gut. Dann ein paar gehackte Kürbiskerne darüber streuen. Während ich auf mein Ying sehr stolz war hat Bessere Hälfte andere Vergleiche gezogen wonach mein Schäumchen aussieht. Egal – ich find’s toll! Die Suppe war bei mir übrigens der Auftakt für ein kleines 3-Gänge Menü.

Bon Appétit!

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