Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Warmer Salat mit herzhaften Muffins

Warmer Salat mit herzhaften Muffins

Jetzt hätte ich euch fast diesen Salat vorenthalten. So geht das nicht, ich muss versuchen besser den Überblick zu behalten. Ist ja gerade nochmal gut gegangen, der Salat war nämlich ziemlich lecker. Dazu gab es eine Créme mit Ziegenfrischkäse – die hat auch wunderbar zu den herzhaften Muffins gepasst.

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Zutaten für 2 Personen:

10 Rosenkohlröschen

2 Karotten

1 rote Paprika

20 Kirschtomaten an der Rispe

4 Hand voll Salatmix

2 + 4 EL Olivenöl

150g Ziegenfrischkäse

10 EL Milch (hier fettarm)

2 EL Apfelessig

Pfeffer & Salz

Optional:

Blutwurst-Muffins

Kapern-Ziegenkäse Muffins

Zubereitung:

Bereiten wir erst einmal das Gemüse vor. Ich schneide die Paprika in dünne Streifen und die Karotten in Stifte. Die Rosenkohlröschen werden halbiert und vom Strunk befreit, die Tomatchen vorsichtig gewaschen. Alles zusammen in eine kleine Auflaufform geben und mit 2 EL Olivenöl beträufeln. Mit Pfeffer und Salz würzen und für 30 Minuten bei 200°C Umluft in den Ofen schieben.

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In dieser Zeit mixe ich die Ziegenkäsecréme an. Die ist super unkompliziert – einfach Ziegenkäse und Milch verrühren und mit etwas Pfeffer abschmecken.

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Das gebackene Gemüse aus dem Ofen holen.

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Als Basis lege ich auf jeden Teller etwas Salat. Darauf verteile ich den gebackenen Gemüsemix. Am Rand platziere ich etwas von der Ziegenkäsecréme. Damit der Salat nicht zu trocken wird rühre ich aus 4 EL Olivenöl und etwas Apfelessig mit Pfeffer und Salz ein schnelles Dressing an. Das wird Löffelweise darüber verteilt.

Ich setze jetzt noch 2 Muffins mit auf den Teller, ihr könnt aber auch etwas Brot dazu anbieten oder sogar gebackene Kartoffelspalten – die würden auch gut passen.

Guten Appetit!

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In Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen

In Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen

Was für ein wunderbar zartes Fleisch – durch Zufall sind mir bei EDEKA an der Fleischtheke Kalbsbäckchen begegnet. Ich war eigentlich auf der Suche nach etwas anderem, aber die Bäckchen konnte ich einfach nicht liegen lassen. Mit einem Schuss Rotwein habe ich sie geschmort, da es wirklich nur ein kleiner Schluck Wein war durfte auch der gute Tropfen in den Topf. Dazu gab es karamellisierte Snack-Möhrchen, grüne Bohnen und Knödel. Und wo der Wein schon offen war gab es natürlich auch ein Glas Rotwein – hier einen Spanier – ein tolles (Sonntag-) Abendessen!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Kalbsbacken (zusammen 580g)

etwas Sonnenblumenöl

Salz & Pfeffer

2 Lorbeerblätter

4 Karotten

1 Zwiebel

50-60 ml trockener Rotwein

einige Zweige Thymian (7-8 Zweige)

400 ml Rinderbrühe

200g grüne Bohnen

2 EL Butter

200g Snack-Möhrchen (oder andere Baby-Karotten)

1 EL brauner Zucker

3-4 Klöße

Zubereitung:

Die Bäckchen brauchen zwei Stunden. Die ersten 30 Minuten sind sie auf dem Herd, danach wandern sie für 90 Minuten in den Backofen. Die Beilagen mache ich in den letzten 30 Minuten. So viel zum Zeitplan – jetzt geht’s los!

Die Bäckchen wurden mir an der Fleischtheke schon super vorbereitet, ich salze sie von beiden Seiten, mehr brauchen sie für den Moment nicht. In einem flachen, ofenfesten Topf etwas Öl erhitzen. Die Lorbeerblätter hat Bessere Hälfte geerntet indem er im Hausanschlussraum den Lorbeerbusch mit dem Fahrrad gestreift hat. Die Blätter müssen schon locker gewesen sein – na gut, da will ich nicht widersprechen nachdem Lorbeer und Rosmarin bei -10°C eine Nacht draußen vergessen wurden.

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Die Kalbsbacken ins heiße Öl legen und von beiden Seiten anbraten. Die Zwiebel grob hacken und zusammen mit dem Lorbeer dazu geben . Die Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ich nehme violette Karotten, die müssen nämlich weg.

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Sobald das Gemüse etwas angeschwitzt und das Fleisch von beiden Seiten angebraten ist gebe ich den Rotwein dazu. Der Rest der Flasche hat jetzt Zeit zu atmen. Die Thymianzweige in den Topf geben…

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… und mit der Brühe aufgießen. Deckel drauf und für 90 Minuten bei 180°C Umluft in den vorgeheizten Backofen schieben. Nach je 30 Minuten wende ich das Fleisch – und gebe nochmal einen Schluck Wasser dazu (ca. 100 ml).

30 Minuten vor Ende – los geht’s mit den Beilagen. Ich schäle die Karotten und köchel sie in Salzwasser “al dente” (so ca. 8-10 Minuten). Abgießen und im Topf die Hälfte der Butter schmelzen lassen. Den Zucker dazu geben und auch die Karotten zurück in den Topf befördern. Schwenken und so lecker karamellisieren.

Die Bohnen an den Enden zurecht stutzen und abwaschen. Die restliche Butter schmelzen und die Bohnen dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und regelmäßig wenden.

Die Klöße ins kalte Wasser legen, aufkochen und köcheln lassen bis sie fertig sind.

Den Fleischtopf aus dem Ofen holen und etwas von der Bratensauce zu den Bohnen geben.

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Ich fange an einen Teil vom geschmorten Gemüse durch die Flotte-Lotte zu drehen, mangels Spaßfaktor höre ich damit aber zeitnah auf – die Sauce ist auch so lecker. Ich schmecke sie noch mit einer Prise Pfeffer und Salz ab.

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Endspurt – jeder bekommt ein Kalbsbäckchen, Klöße, Karotten, Bohnen und leckere Sauce. Das Fleisch ist wirklich so wahnsinnig zart, es schmilzt fast auf der Zunge.

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Zum Essen gibt es dann auch endlich den Rotwein, ich habe mich für einen spanischen Monastrell-Cabernet Sauvignon entschieden. Den habe ich übrigens auf Vicampo gefunden und er hat wirklich gut dazu gepasst.

Viel Spaß beim Genießen!

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Wirsing-Topf mit Kalbsbällchen

Wirsing-Topf mit Kalbsbällchen

Auch wenn einem die 6°C die wir derzeit tagsüber haben glatt wie der schönste Frühling vorkommen ist es kaum eine Woche her, dass hier noch dicke Minusgrade geherrscht haben. Brrrr…. da will ich garnicht mehr dran denken. Wenn ich dann morgens wieder mein Auto frei kratzen muss habe ich allerdings wieder den Beweis, dass der Winter wohl noch da ist. Zu schade aber auch. Na gut, dann bleibt die Küche halt winterlich. Ich habe von der Wirsingpfanne noch einen halben Kohl als Rest übrig behalten, der wird zusammen mit den Möhrchen in einen Topf geworfen. Und weil es unter der Woche auch mal schnell gehen darf habe ich die Geschichte mit den Kalbsbällchen wiederholt. Einfacher geht’s wirklich nicht!

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Zutaten für 2 Personen:

2 feine Kalbsbratwürste

1/2 Wirsingkohl

3 Karotten

1 Zwiebel

etwas Olivenöl

1,5 l Gemüsebrühe

1 TL Kümmel

1 Lorbeerblatt

2 EL Zitronensaft

Salz & Pfeffer

1 kleines Bund frische Petersilie

Zubereitung:

Die Zwiebel wird geschält, halbiert und in etwas Olivenöl angeschwitzt. In dieser Zeit schneide ich den Wirsing in dünne Streifen, den Strunk schneide ich raus. Den Kohl zur Zwiebel geben und etwas andünsten. Sobald er Farbe bekommt mit der Brühe ablöschen und Kümmel und Lorbeer dazu geben. Den Topf abdecken und die Karotten schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Dann darf die Karotte auch mit in den Topf. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

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Die Wurst aus dem Darm befreien und in je 4 Stücken teilen. Aus der Füllung forme ich mit nassen Händen die Kalbsbällchen die dann in der Suppe für ca. 5 Minuten gar ziehen dürfen.

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Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und auf Suppenteller verteilen.

Nochmal mit etwas frischem Pfeffer würzen und die gehackte Petersilie darüber geben.

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Ein schneller Eintopf für kalte Tage!

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Bunter Hühnernudeltopf

Bunter Hühnernudeltopf

Am Samstag waren wir auf der Grünen Woche – der Bericht folgt morgen – und am Sonntag ging es uns überraschender Weise sehr gut. Also kein Kater-Hühnernudelsüppchen zum Frühstück, aber da will man sich ja nicht beklagen. Das Hähnchenbrustfilet lag aber schon im Kühlschrank also wurde kurzerhand am Montag dieser bunter Hühnernudeltopf gekocht. Mini-Maiskölbchen, Paprika, Zwiebel, Lauch, Nudeln – alles drin was gesund ist, bunt ist und schmeckt!

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Zutaten für 2 Personen + 1 kleiner Rest:

1 Hähnchenbrustfilet (180g)

5 Baby-Maiskolben (frisch)

1 rote Spitzpaprika

1/2 Zwiebel

1/3 Lauchstange

1 Karotte

etwas Rapsöl

2 Lorbeerblätter

1 TL Kümmel

1 schwarze Kardamonkapsel

Salz & Pfeffer

50g Hochzeitsnudeln (kleine Hörnchen oder andere Suppennudeln)

4 EL Zitronensaft

1/2 Bund Petersilie

2 L Wasser

Zubereitung:

Ich schneide die Zwiebel in Würfel und den Lauch in sehr feine Scheiben. Das Öl erhitzen und zuerst die Zwiebel hinein geben, dann den Lauch dazu geben. Beides farblos anschwitzen und mit dem Wasser ablöschen. Salzen und das Hähnchenbrustfilet hinein legen. 5 Minuten sprudelnd köcheln. Die Karotte schälen, in Stücken schneiden und mitkochen. Noch schnell die Lorbeerblätter, den Kümmel und die angedrückte Kardamonkapsel in den Topf werfen. Deckel drauf…

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In dieser Zeit schneide ich die Paprika in Viertel und die Viertel in dünne Streifen. Der Mais wird in Scheiben geschnitten. Beides zusammen mit den Nudeln in der Suppe für weitere 10 Minuten köcheln lassen.

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Das Hähnchenbrustfilet aus der Suppe angeln und in kleine Stücken schneiden. Die Stücken zurück in die Suppe geben und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Petersilie fein hacken und dazu geben.

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Lorbeerblätter und Kardamon wieder aus dem Topf angeln und die Suppe auf tiefe Teller verteilen. Ich stelle außerdem Pfeffer, Salz und Zitronensaft mit auf den Tisch.

Genau das Richtige im Winter!

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Fajitas mit Rindfleisch

Fajitas mit Rindfleisch

Ich wollte euch nicht durchgehend mit meinen Silvesterresten langweilen, da ist diese Fajitas mit leckerem Rindfleisch fast auf der Strecke geblieben. Auf jeden Fall war es eine schöne Gelegenheit die Reste vom Raclette zu verwerten und gleichzeitig die tolle WMF-Servierpfanne einzuweihen die ich zu Weihnachten bekommen habe.

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Zutaten für 2 Personen:

500g Rindfleisch (Steak aus der Keule)

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Raclettereste:

1/2 Zwiebel (in Ringen)

1/2 Dose Mais

1 Paprika (gelb, rot, grün – von allem etwas in Streifen)

2 Karotten (in Scheiben)

4-5 Champignons (in Scheiben)

1 Hand voll Cocktailtomaten (halbiert)

etwas Kartoffel, klein geschnitten

1 EL gehackte Petersilie

1 EL gehacktes Basilikum

2 EL (Kräuter-)butter

Optional:

Brot & Rotwein

Zubereitung:

Die Rindfleischwürfel werden trocken getupft und zusammen mit den Zwiebelringen in die Pfanne mit heißem Öl gegeben. Rundherum mit Pfeffer, Salz, Cumin und etwas Garam Masala würzen.

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Nach 3-4 Minuten hole ich das Fleisch aus der Pfanne und stelle es auf einem extra Teller beiseite. Dafür kommt das ganze Gemüse in die Pfanne. Einige Minuten unter regelmäßigem Wenden anbraten bis es etwas zusammen gefallen ist.

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Dann darf das Fleisch wieder dazu. Die Pfanne muss jetzt ordentlich erhitzt werden – wenn sie auf den Tisch kommt soll es ordentlich brutzeln und zischen! Also gebe ich die Kräuter dazu und schiebe an einer Stelle eine kleine Fläche frei…

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… An diese Stelle kommt die Kräuterbutter und die tut mir den Gefallen und zischt und brutzelt gewaltig! Juhu!

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Die Pfanne direkt auf den Tisch stellen – Achtung, am besten eine Korkplatte oder einen anderen Untersetzer unter die heiße Pfanne legen.

Mit Brot und einem schönen Rotwein genießen.

Sehr lecker!

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