Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Coq au vin

Coq au vin

Sonntag – das große Finale in meinem Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest. Der Sonntag ist ein Tag an dem man in der Regel etwas mehr Zeit zum Kochen hat. Da muss es kein schnelles Abendessen sein, da darf es auch ein bissl Zeit in Anspruch nehmen. Mich stört das natürlich gar nicht – ich stehe ja gerne in der Küche. Wobei sich so ein Coq au Vin ja fast von alleine macht. Das Hähnchen schmort dabei etwas über eine Stunde, insgesamt ist man etwas wenige als zwei Stunden beschäftig. Das fand ich auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit noch verträglich – mit einem Pulled Pork das unzählige Stunden im Ofen verbringt hätte ich hier wohl ein schlechtes Gewissen gehabt.

Der Coq au vin hat super zum Thema gepasst – das Huhn (ja, eigentlich sollte es ein Hahn sein…) ist, genau wie das Brathähnchen am Montag, aus dem Pro Planet Label Sortiment, genauso die Karotten. Die Zwiebeln und Champignons sind aus der Rewe Regional Reihe, das Öl, der Rotwein und die Lorbeerblätter sind Bio Produkte. Der Rosmarin ist aus meinem Vorratskämmerlein und kommt aus dem eigenen Garten – das passt!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Hähnchen (hier ca. 1,2kg)

etwas (Bio) Olivenöl

2 EL Mehl

2 Zwiebeln

1/4 Knollensellerie

3 Karotten

1 Flasche (Bio) Rotwein

600ml Hühnerbrühe

2 Zweige Rosmarin (hier getrocknet)

3 Lorbeerblätter

5 Streifen Bacon

250g braune Champignons

40g Butter

Pfeffer & Salz

1 EL Tomatenmark

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

 Das Hähnchen waschen und in mindestens vier Teile zerlegen. Trocken tupfen und in einem großen, flachen Topf das Olivenöl erhitzen. Die Hähnchenteile einige Minuten rundum anbraten und wenn sie schön Farbe bekommen mit Mehl bestäuben und mit etwas Rotwein ablöschen. Gut rühren, damit das Mehl keine Klümpchen bildet und dann mit der Hühnerbrühe und so viel Rotwein ablöschen, dass noch in etwas 1/3 in der Flasche verbleibt. Ihr könnt auch den ganzen Wein nehmen, aber so habt ihr für jeden noch ein passendes Glas Wein zum Essen und dem Coq au vin reicht diese Menge vollkommen aus.

Den Sellerie, die Karotten und die Zwiebel schälen und klein schneiden. Die Gemüsewürfel zusammen mit den Lorbeerblättern und dem Rosmarin in den Topf geben. Den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze ungefähr 80 Minuten leise köcheln lassen. Ab und an einen Blick darauf werfen, gemacht werden muss in dieser Zeit eigentlich nix.

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Gegen Ende der Garzeit wird der Speck in kurze Stück geschnitten und ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne knusprig gebraten. Beiseite stellen und die geviertelten Pilze mit wenig Olivenöl rundum braun anbraten. Den Speck wieder dazu geben und alles mit Pfeffer kräftig würzen.

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Das Huhn aus dem Topf nehmen und kurz beiseite stellen. Den Pilz-Speck mix in den Topf geben und alles einmal kräftig aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Butter einrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und das Huhn (es ist so zart, dass es schon fast alleine vom Knochen fällt) wieder in die Sauce geben.

Auf die Teller verteilen und mit etwas frisch gehackter Petersilie bestreuen. Mit dem verbliebenen Rotwein servieren. Ich kann nur sagen: das Hähnchen ist traumhaft zart und die Sauce wunderbar aromatisch. Und falls bei euch auch ein kleiner Rest bleibt kann man daraus ganz leicht am nächsten Tag eine leckere Pasta machen…

Bon appétit!

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Mein Fazit zu meiner Woche im Nachhaltigkeits Selbsttest:

es hat mir großen Spaß gemacht mich bewusster mit den einzelnen Produkten auseinander zu setzen und zu sehen, dass es viele Zutaten gibt bei denen man auf Nachhaltigkeit achten kann, ohne dabei ausschließlich auf Bio-Produkte angewiesen zu sein. Das macht einen ab und an etwas flexibler und schont natürlich auch den Geldbeutel – aber man braucht eben kein schlechtes Gewissen zu haben, weil man weiß, dass auch bei diesen Produkten auf Nachhaltigkeit geachtet wird und die Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt kontinuierlich verbessert werden. In etwa ab der Mitte der Woche hatte ich einen guten Überblick über die Produkte aus dem Pro Planet Sortiment und ich denke in So schnell kann das gehen.

Hier nochmal die Rezepte der Woche im Überblick:

Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

Crémige Steckrübensuppe mit Hähnchenspießen

Offenes Sandwich mit Feta-Hackbällchen

Tagliatelle mit Hackfleisch und Paprika

Steak mit Steckrübenpüree und Rosenkohl

Vollkorn Hähnchen-Sandwich mit Rosenkohl und Senfsauce

Coq au vin

5-Marokkanisch_gewürztes_Brathähnchen_mit_Couscous_ (5) Steckrübensuppe_mit_Hähnchenspießen_ (5) Offenes_Sandwich_mit_Feta-Hackbällchen_ (5) Tagliatelle_mit_Hackfleisch_und_Paprika_ (6) Steak_mit_Steckrübenpüree_und_Rosenkohl_ (5) Hähnchen-Sandwich_mit_Rosenkohl_ (5) Coq_au_vin_ (3)

Vielen Dank an die Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” – es hat mir großen Spaß gemacht diesen Selbsttest mit euch umzusetzen!

Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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Offenes Sandwich mit Feta-Hackbällchen

Offenes Sandwich mit Feta-Hackbällchen

Am vergangenen Mittwoch war der dritte Tag meines Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest. Ein weiterer Abend unter der Woche an dem es ein leckeres, aber unkompliziertes Abendessen geben soll. Ich entscheide mich beim Einkaufen für Bio-Hackfleisch und Bio-Feta, eine Packung Karotten und Paprika mit dem Pro Planet Label, etwas Rucola, den Bio Tomaten Brotaufstrich und ein Ciabatta. Bei der Paprika habe ich eine Weile gegrübelt weil sie aus Spanien kam und lange Transportwege ja nicht so hundert prozentig nachhaltig sind. Da ich aber auch welche für den Mädelsabend haben wollte bin ich dann doch eingeknickt. Was mich aber gefreut hat war, dass bei den Paprika zur Schädlingsbekämpfung nur Nützlinge eingesetzt werden und vorab festgelegte Pflanzenschutzmittel nur in Ausnahmefällen genehmigt werden. Das gibt zumindest ein besseres Gefühl als wenn präventiv alles mit Pestiziden eingesprüht wird. Das Sandwich war auf jeden Fall super lecker und die Feta-Hackbällchen lecker pikant gewürzt.

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Zutaten für 2 Personen:

400g (Bio-) Schweinehackfleisch

100g (Bio-) Feta-Käse

2 TL Garam Masala

1/2 TL Cayennepfeffer

1 Prise Salz

etwas Bio Olivenöl

1/3 Ciabatta

1 EL Bio-Tomaten Brotaufstrich

2 Hand voll Rucola

2 Karotten

1 gelbe Paprika

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und den Käse dazu bröseln. Mit Garam Masala, Cayennepfeffer, einer kleinen Prise Salz würzen.

Das Hacklfeisch zu kleinen, flachen Hackbällchen formen und das Öl in der Pfanne erhitzen. Die Feta-Hackbällchen scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze durchbraten. Wer Angst hat, dass die Bällchen zerfallen kann auch ein Ei untermengen, ich bin einfach vorsichtig und das klappt auch gut.

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Das Ciabatta aufschneiden und mit dem Tomaten Brotaufstrich bestreichen.

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Den Rucola auf den Sandwich verteilen, die Karotte reiben oder in den Küchenmaschinen-Aufsatz für den Stabmixer stecken. Die Paprika fein aufschneiden und das Sandwich damit belegen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen.

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Die Hackbällchen aus der Pfanne nehmen, auf dem Sandwich platzieren und mit Holzspießchen fixieren.

Fertig ist ein leckeres Sandwich!

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Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

Letzte Woche Montag war der erste Tag meines angekündigten “Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest”. Montag – ein ganz normaler Arbeitstag. Kein großartig komplizierter Schnickschnack, es soll einfach ein leckeres Brathähnchen geben. Das wird bei mir mit einem marokkanischen Hähnchengewürz aus Marrakesch eingepinselt, dazu gibt es Couscous, Minzjoghurt und einen leckeren Karottensalat. Das Hähnchen hat das Pro Planet Label und wurde somit mit nicht gentechnisch veränderten Futtermitteln ernährt und mit geringerer Besatzdichte aufgezogen.  Mir ist besonders die Sache mit dem gentechnisch veränderten Futter wichtig – ich finde gentechnisch veränderte Lebensmittel sehr fraglich und möchte das weder direkt noch indirekt zu mir nehmen. Das Hähnchengewürz haben wir aus dem Urlaub mitgebracht, Joghurt, Karotten und Couscous sind aus dem Rewe Bio-Sortiment. Die Minze habe ich im eigenen Garten gezogen und getrocknet. Ich würde sagen für den ersten Tag hat alles gut geklappt, nur die Gemüsebrühe war nicht Bio… aber man lernt ja dazu. Sonst musste ich für keine Zutat nach Ersatz suchen und wir hatten ein leckeres und relativ unkompliziertes Abendessen.

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Brathähnchen, 1,2kg

3 TL Hähnchengewürz, hier eine marokkanische Gewürzmischung

3 EL (Bio-) Olivenöl

Für den Couscous:

125g (Bio-) Couscous

250ml Gemüsebrühe

Für den Salat:

3 (Bio-) Karotten, ca. 350g

3 EL Sesamöl

3 EL Orangensaft

Pfeffer & Salz

1 TL (Fair Trade) Honig

Für den Joghurt:

150g (Bio-) Joghurt

1 TL getrocknete Minze

1 TL (Fair Trade) Honig

Zubereitung:

Für das Hähnchen rühre ich aus dem marokkanischen Gewürz und Olivenöl eine Gewürzmischung an. Das Hähnchen kommt auf den Spieß und wird rundherum eingepinselt. So verschwindet es für gut 1 Stunde bei 180°C im Backofen wo es seine Runden dreht.

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Die Karotten grob raspeln und mit Sesamöl, Orangensaft, Honig, Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren. Alles gut vermischen und abschmecken.

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Für den Minzjoghurt die getrocknete Minze unter den Joghurt rühren und mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Dann mit Honig abschmecken.

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Den Couscous in die kalte Brühe geben und kurz aufkochen. 5 Minuten im abgedeckten Topf quellen lassen.

Das fertige Hähnchen aus dem Ofen holen und vom Spieß schieben.

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Das Hähnchen halbieren und auf jeden Teller ein halbes Hähnchen, etwas Couscous, Karottensalat und einen Klecks Minzjoghurt geben.

Lecker, frisch und einfach gemacht!

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Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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