Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Crémige Steckrübensuppe mit Hähnchenspießen

Crémige Steckrübensuppe mit Hähnchenspießen

Der letzte Dienstag war mein zweiter Tag im Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest. Ich habe mir vorgenommen in dieser Woche so vielseitig wie gewohnt zu kochen, also gab es nach dem marokkanischen Brathähnchen mit Couscous diesmal eine Suppe. Saisonal sollte sie sein – also habe ich mich für die Steckrübe entschieden. Der Fond war ein Gänsefond aus der Karkasse der Weihnachtsgans, den ich nach den Feiertagen gekocht habe – ihr könnt ihn aber auch ohne Probleme gegen einen anderen Fond oder eine (Bio-) Geflügelbrühe ersetzen. Für die crémige Struktur der Suppe haben zwei regionale Kartoffeln (mit dem Pro Planet Label) und ein Becher Schlagsahne (ebenfalls mit dem Pro Planet Label) gesorgt. Natürlich habe ich habe ich gleich mal nachgeschaut, wofür das Pro Planet Label bei diesen zwei Produkten steht. Die Lieferanten von Kartoffeln mit dem Pro Planet Label müssen ihren Betrieb schrittweise als „Betrieb der umweltverträglichen Landbewirtschaftung“ zertifizieren lassen. Es wird auf die Düngung, Wassernutzung und Artenvielfalt geachtet. Ob ich da mit meinem Gemüsegarten auch durchkommen würde? Ich dünge mit Hornspäne und Sortenvielfalt habe ich auf jeden Fall… aber ob meine Bewässerung (π mal Daumen) so optimal ist… who knows. Für die Sahne wird darauf verzichtet die Kühe mit gentechnisch veränderten Futtermitteln zu ernähren. Es wird hauptsächlich mit Gras und Heu gefüttert. Dazu kommt Getreide und Sojaschrot, wobei die Sojaprodukte nicht aus Übersee kommen dürfen. Das klingt soweit gut, wobei ich mich frage warum diese Art der Fütterung nicht schon längst ein allgemeiner Standard ist. Es klingt für mich persönlich nicht so furchtbar kompliziert oder aufwendig – aber ich freue mich, dass es hier umgesetzt wird. Zurück zur Suppe – Als Einlage habe ich mich für regionale Boskop Äpfel entschieden, das Hähnchenbrustfilet trägt, wie schon das Brathähnchen am Montag, das Pro Planet Label. Die Suppe hat wunderbar geschmeckt – die Äpfel haben genau die richtige Säure in die Suppe gebracht und die Hähnchenspieße haben perfekt dazu gepasst.

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Zutaten für 2 Personen:

½ Steckrübe, ca. 500g

2 mittelgroße Kartoffeln

1 (Bio-) Karotte

1 (regionale) Zwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas (Bio-) Olivenöl

750ml Geflügelfond

150g Schlagsahne

Pfeffer & Salz

1 Boskop Apfel

Für die Spieße:

1 Hähnchenbrustfilet

Pfeffer & Salz

1 TL Currypulver

etwas (Bio-) Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebel, die Kartoffeln, die Karotte und den Knoblauch schälen und würfeln. Etwas Olivenöl im Topf erhitzen und das Gemüse langsam darin anschwitzen. Die Steckrübe halbieren, schälen und würfeln. Wenn die Zwiebeln glasig werden dazu geben. Immer wieder gut umrühren und mit dem Fond ablöschen… ok – ich gebe den gefrorenen Fond dazu, der schmilzt aber ganz schnell. Die Hitze deutlich reduzieren (hier Stufe 5 von 14) und die Suppe 45 Minuten lang leise köcheln lassen.

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Mit dem Stabmixer pürieren bis keine Stücke mehr zu sehen sind und die Hitze nochmals reduzieren.

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Das Hähnchenbrustfilet würfeln und auf Holzspieße stecken. Mit Pfeffer, Salz und Curry würzen.

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In der Pfanne etwas Öl erhitzen und die Spieße darin rundherum anbraten bis das Fleisch gar ist. Das dauert ungefähr 8 Minuten.

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Die Schlagsahne aufschlagen und vorsichtig unter die Suppe rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Suppe auf tiefe Teller verteilen und die Apfelwürfel als Einlage hinein geben. Ich garniere noch mit etwas getrocknetem Estragon aus eigener Ernte, das hat aber geschmacklich keinen nennenswerten Mehrwert gebracht – könnt ihr also auch weglassen. Die Spieße dazu legen und die Suppe heiß servieren.

Wer möchte ein Tellerchen?

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Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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Steak mit Kartoffelspalten und Kaffee-Dip

Steak mit Kartoffelspalten und Kaffee-Dip

Steak gehört zu den Dingen die bei uns fast wöchentlich auf dem Tisch stehen. Bessere Hälfte liebt es und ich bin dem beim besten Willen auch nicht abgeneigt. Medium rare soll es meist sein, ich mag es auch ganz gerne wenn ich es anpiekse und es vor Schreck noch “Muh” macht. Nun langweile ich euch natürlich nicht jede Woche mit einem Steak, ich experimentiere aber immer wieder bei den Beilagen oder Dips und dann findet es auch seinen Weg auf den Blog. In diesem Fall gab es zu den Kartoffelspalten nicht den üblichen Sour-Cream Dip sondern einen Kaffee-Dip.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Steaks à 250g, hier Entrecôte

etwas Olivenöl

Salz & Pfeffer

Für die Kartoffeln:

4 mittelgroße Kartoffeln

Olivenöl

Pfeffer & Salz

3 Knoblauchzehen

Für den Kaffe-Dip:

100g Schmand

1 EL Espresso

3 EL Milch

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

Für den Salat:

100g Salatmix

3 EL Olivenöl

2 EL Sherry-Essig

Pfeffer & Salz

2 TL Honig

Zubereitung:

Die Kartoffeln vierteln und zusammen mit dem ungeschälten Knoblauch auf ein Blech legen. Mit Öl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Für 40 Minuten bei 200°C in den Backofen schieben.

Nach ca. 20 Minuten mache ich einen Espresso und verrühre einen Esslöffel davon mit 3 EL Milch und etwas Zucker. Mit dieser Mischung rühre ich den Schmand crémig. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und beiseite stellen.

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Die Steaks mit Öl einreiben und salzen. Von jeder Seite 3-4 Minuten in der Steakpfanne braten.

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Den Salat waschen und aus Essig, Öl und Honig mit Pfeffer und Salz ein Dressing anrühren. Den Salat anmachen, die Kartoffeln aus dem Ofen und das Fleisch aus der Pfanne holen. Wer möchte kann das Steak vorab aufschneiden, ich mache das ab und an ganz gerne.

Das Steak mit den Beilagen und dem Kaffee-Dip anrichten.

Guten Appetit!

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Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Freut ihr euch genau so wie ich, dass die Raclettesaison wieder in vollem Gange ist? Was auch immer im Pfännchen landet, mit einer Scheibe Käse darauf wird es einfach unglaublich lecker! Ich bin diesmal recht klassisch unterwegs – der Schwerpunkt lag auf Kartoffeln mit Speck und Käse. Damit es nicht zu einseitig wird kamen noch Salami, Schinken, Paprika, Tomaten und Zwiebeln auf den Tisch. Außerdem gab es eine sehr feine Variant mit Grünkohl und Bratenresten. Das passende Rezept folgt in Kürze. Und wer sich ganz auf das Raclette mit Kartoffeln konzentrieren möchte nimmt einfach die doppelte Menge.

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Zutaten für 3-4 Personen:

350g festkochende Kartoffeln, hier “la ratte”

Salz

50g magere Speckwürfel

10 Scheiben Raclette Käse, hier u.a. mit grünem Pfeffer

Dips – hier California und Meerrettich

Außerdem:

Cocktailtomaten

1 rote Paprika

1 rote Zwiebel

1 weiße Zwiebel

5 Champignons

1 Rumpsteak (300g)

Salami und Schinken

etwas Brot

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Eiskalt abchrecken und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Kartoffeln mit einem Löffel platt drücken.

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Die Zwiebeln fein würfeln, die Tomatchen halbieren, Paprika und Champignons in Scheiben /Streifen schneiden. Salami, Schinken und Speckwürfel auf einem Teller platzieren.

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Den Käse auf einem extra Teller auslegen.

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Die Saucen anrühren und alle Teller und Schälchen auf dem Tisch platzieren.

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Für das rustikale Raclette mit Kartoffeln einige Kartoffelstücken mit etwas Speck in das Pfännchen geben. Eine Scheibe Käse darauf legen und biszum gewünschten Bräunungsgrad in den Raclettegrill schieben.

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Mein Tipp: Die Steakstreifen wandern auf den Grill. Damit das Fett nicht raucht oder spritzt nehme ich Erdnussöl oder Woköl.

Viel Spaß beim “Pfännchen braten”!

Wir waren übrigens wieder ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zuviel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.