Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Chili-Burger mit Koriander Salsa und Jalapenos

Chili-Burger mit Koriander Salsa und Jalapenos

Wir haben Bessere Hälfte’s nagelneuen Weber Grill eingeweiht und Burger gegrillt. Die Buns habe ich das erste Mal selber gemacht – ich glaube nicht, dass ich nochmal fertige holen werde… das hat wirklich Spaß gemacht. Jetzt brauchten die ersten Burger Buns noch einen würdigen Belag und der Grill einen passenden Einstand. Ich habe mich für eine pikante Variante mit frischen und eingelegte Jalapenos entschieden. Dazu kam eine frische Tomaten-Koriander Salsa auf den Burger. Kartoffelspalten wurden gestrichen, die Buns waren sättigend genug – damit die Burger nicht ganz alleine auf den Teller sitzen müssen habe ich dazu einen kleinen Salat aus Baby-Spinat und Tomate gemixt.

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Zutaten für 4 Burger:

250g Rinderhackfleisch

200g Schweinehackfleisch

2-3 Frühlingszwiebeln

1 kleine, scharfe Chilischote

1/2 Limette

1 EL brauner Zucker

3 Zweige Thymian

1 EL Sojasauce

1 Prise Piment

1 Prise Zimt

2 Knoblauchzehe

1/2 rote Zwiebel

etwas Salz

Für die Salsa:

3 Tomaten

1/2 rote Zwiebel

1 grüne Jalapeno

1 kleines Bund Koriander

1/2 Limette

Für die Sauce:

2 EL Mayo

1 EL scharfer Senf

1 EL Ketchup

2 TL Worcestersauce

1 TL Honig

Zusätzlich:

4 Scheiben Cheddar

3 EL eingelegte Jalapenos

4 Burger Buns

Für den Salat:

1-2 Tomaten

100g Baby-Spinat

1 Hand voll Rucola

2 EL Sesamöl

1 EL Austernsauce

etwas Pfeffer

Zubereitung:

Für die Pattys hacke ich die Frühlingszwiebel, die Knoblauchzehen, die halbe rote Zwiebel und die Chili klein. Dazu mixe ich aus Zucker, den fein gehackten Thymianblättchen, Limettensaft und Sojasauce eine Sauce die ich noch mit Piment, Zimt und Salz würze. Das alles gebe ich mit dem Hackfleisch in eine Schüssel. Das Handrührgerät mit den Knethacken bestücken und das Ganze gründlich, aber nicht länger als nötig miteinander verkneten.

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Nachdem Uwe bei seinem Jahresrückblich behauptet hat, dass eine Pattypresse zu den Dingen gehört die man haben muss haben wir uns auch eine bestellt. Na gut, hätten wir vielleicht auch so, aber es hilft immer sich von der Begeisterung anderer anstecken zu lassen… Ich kann sie nur empfehlen, es ist schon schön wenn das Fleisch auf dem Grill einheitlich aussieht. Alternativ macht man das wohl am besten “einfach so” wie Chef Hansen. Ich habe auf jeden Fall die Presse verwendet, dabei nicht zu fest pressen und die Patties auf einem Tellerchen mit Frischhaltefolie abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

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Bessere Hälfte heizt den Grill an – das ist Männergebiet, da halte ich mich raus. Ich bereite lieber schnell die Sauce vor. Einfach Senf, Ketchup, Mayo, Worcestersauce und Honig verrühren. Fertig.

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Für die Salsa viertel ich die Tomaten und entferne die Kerne und das Innere. Den Rest würfel ich in kleine Stücken. Die halbe rote Zwiebel, die frische Jalapeno und den Koriander fein hacken. Mit Limettensaft und etwas Salz abschmecken. Ich stelle alles in Schälchen auf den Tisch, da kann dann jeder seinen Burger selbst zusammen bauen.

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Die Patties wandern jetzt für knapp 10 Minuten bei geschlossenem Deckel und recht starker, direkter Hitze auf/in  den Grill.

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Zwischendurch einmal wenden.

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Ich gebe noch schnell den Baby-Spinat, den Rucola, die in Streifen geschnittene Paprika und die restlichen gewürfelten Tomaten in eine Schüssel und mache den Salat mit Sesamöl, Austernsauce und Pfeffer an.

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Zum Schluss rösten wir noch die aufgeschnittenen Burgerbrötchen mit an und legen auf jedes Patty ein Scheibchen Käse.

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Nach 2 Minuten ist er wunderbar angeschmolzen. Das geht auf dem Grill einfacher als in der Pfanne…

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Jetzt wird gebastelt. Boden und Deckel mit der Sauce bestreichen und das Käse Patty auf dem Boden platzieren. 1-2 EL Salsa darauf türmen.

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Nun noch die Jalapenos auf dieses Türmchen setzen. Was runter fällt wird später weg genascht.

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Den Deckel auf den Burger setzen und einmal gut andrücken. Etwas Salat dazu anrichten – dann kann gegessen werden.

Greift zu!

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Käse mit Kirschtomaten-Vanille Kompott

Käse mit Kirschtomaten-Vanille Kompott

Käse schließt ja bekanntlich den Magen – und weil auch das schönste 5-Gänge Menü am Valentinstag irgendwann mal zu Ende sein muss hat diese Platte mit gebackenen Kirschtomaten mit Vanilleöl den krönenden Abschluss gebildet. Unglaublich lecker – beim nächsten Mal würde ich die Tomaten am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Vanilleöl ziehen lassen – sie haben nämlich am Samstag zum Frühstück gleich doppelt so gut geschmeckt. Aber auch lauwarm waren sie sehr lecker. Ich hoffe ihr hattet an meinem Menü genau so viel Freude wie ich!

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Zutaten für 2 Personen:

französischer Käse – hier Camembert, Roche Baron (Blauschimmelkäse) und Selles-sur-cher Käse (Ziegenkäse im Aschemantel)

200g Kirschtomaten

1 Vanilleschote

4 EL Olivenöl

1 EL Zucker

1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark heraus kratzen. Das Vanillemark mit dem Olivenöl verrühren und die Schote in 3 Stücken schneiden und ebenfalls dazu geben.15-20 Minuten ziehen lassen.

Die Tomatchen werden halbiert und mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech gelegt. Mit Salz und Zucker bestreuen.

Jetzt gibt es zwei Optionen – ich habe die Tomaten für 30 Minuten bei 180°C im Backofen unter den Grill gelegt, im Original backen sie für 50-60 Minuten bei 120°C.

Das Vanilleöl samt Vanilleschote über die Tomaten geben und das Blech in den Ofen schieben.

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Wenn die Tomatchen leicht gebräunt sind sollten sie fertig sein. Abkühlen lassen und lauwarm oder kalt servieren – wie gesagt, am ersten Abend waren sie lecker, am nächsten Morgen noch besser.

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Lustigerweise habe ich für dieses Menü tatsächlich das erste (1.Gang) und das letzte (5. Gang) Rezept aus Rachel Khoo’s Kochbuch Paris in meiner Küche gekocht – die drei anderen Gänge haben sich irgendwo auf den Seiten dazwischen getummelt. Ich gebe mir auf jeden Fall Mühe die Lücken zu schließen, das Buch ist wirklich toll!

Viel Spaß beim Genießen!

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Raclette-Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Raclette-Brot mit Speck wie auf dem Weihnachtsmarkt

Könnt ihr euch erinnern? Auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt haben wir wie jedes Jahr dieses super leckere Brot mit Raclette-Käse und Speckwürfeln gegessen. Ganz einfach und rustikal – aber wirklich lecker. Nun wird dort immer ein großes Stück Käse unter einem Grill erhitzt und dann für jedes Brot etwas geschmolzener Käse abgeschabt. So ein großes Stück Käse wäre für uns natürlich viel zu viel, deshalb habe ich es auch noch nicht nachgemacht. Nun hatten wir aber von Silvester einiges an Raclette-Käse übrig und ich habe die Chance genutzt um zu experimentieren. Experiment gelungen – Ergebnis sehr lecker!

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Zutaten für 2 hungrige Personen:

5 Scheiben Brot

15 Scheiben Raclette-Käse (hier mit Chili, mit Knoblauch und normal)

100g Speckwürfel

Zubereitung:

Wenn der Käse auf dem Weihnachtsmarkt von oben erhitzt wird mache ich das auch. Dazu wähle ich die Grillstufe und 215°C. Den Käse befreie ich von der Rinde und schichte ihn in eine kleine Auflaufform.

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Für ungefähr 12-15 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. In dieser Zeit brate ich den Speck ohne zusätzliches Fett in der Pfanne an.

Wenn der Käse geschmolzen und überbacken ist hole ich ihn aus dem Ofen. Dafür kommen die Brotscheiben für 2-3 Minuten hinein.

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Die ersten Brotscheiben aus dem Ofen holen und halbieren. Den Käse gut umrühren bis eine gleichmäßige Masse in der Form ist. Den Käse auf die Stullen verteilen und etwas gebratenen Speck drüber geben. Den restlichen Käse im Ofen warm halten. Nicht alle Stullen gleichzeitig fertig machen, sonst wird der Käse zu schnell zäh.

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Die ersten Stullen aufessen, dann den Rest mit Käse bestreichen und mit Speck belegen.

Sehr sättigend, aber auch sehr lecker.

Greift zu!

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Tomaten-Pesto Nudelauflauf

Tomaten-Pesto Nudelauflauf

Wie in jedem Jahr gab es auch diesmal wieder viel Fleisch über die Feiertage und auch zwischen den Jahren war es kaum besser. Das ist lecker, aber irgendwann braucht man dann auch mal eine Pause. Da Silvester vom Pesto-Nudelsalat und vom Raclette-Käse einiges übrig geblieben ist hat es sich angeboten daraus einen schnellen Auflauf zu machen. Den könnte es aber auch so mal wieder geben…

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Zutaten für 4 Personen:

1/2 Nudelsalat:

250g Farfalle

Salz

1/2 Bund Petersilie

2 große Tomaten

50g gemahlene Mandeln

25g Parmesan

25 ml Olivenöl

2 in Öl eingelegte Knoblauchzehen (oder 1 frische)

1/4 rote Zwiebel

1/2 Glas getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

Pfeffer

2-3 EL Zitronensaft

Außerdem:

7-8 Scheiben Raclette Käse

2 EL Tomatenbutter (optional)

Zubereitung:

Am einfachsten ist es natürlich, wenn ihr Reste vom Nudelsalat habt – ansonsten müsst ihr die Farfalle gar kochen und in der Zeit aus den restlichen Zutaten und einer Keller Nudelwasser wie hier beschrieben das Pesto mixen.

Die Pasta mit dem Pesto vermengen und in die Auflaufform geben. Ich verteile noch 2 EL Tomatenbutter darüber – das wäre eigentlich nicht zwingend nötig gewesen, hat aber nochmal etwas die Tomaten verstärkt.

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Den Raclette-Käse auf dem Auflauf auslegen und das Ganze bei 200°C für 25Minuten in den Ofen schieben. Wer die Pasta gerade frisch gekocht hat kommt sicher auch mit 15-20 Minuten aus, bei mir kam der Nudelsalat aber aus dem Kühlschrank und musste erst richtig warm werden.

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Den fertigen Auflauf aus dem Ofen holen und auf die Teller verteilen.

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Heiß servieren und restlos aufessen!

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Weihnachtliches Raclette

Weihnachtliches Raclette

Die kalten Monate sind die perfekte Zeit für Raclette. Und besonders zu Weihnachten und Silvester ist es bei vielen eine geliebte Tradition. Wir machen dieses Jahr wieder ein schönes Silvester-Raclette, vorab haben wir aber noch gemütlich den neuen Raclette-Grill getestet, der mir freundlicherweise von Raclette-Grill.net zur Verfügung gestellt wurde. Dort wurde der Grill zum “Grill des Monats” gekürt – da war ich natürlich gespannt. Weihnachtlich ist das Raclette weil neben den üblichen Verdächtigen wie Steak, Karotten, Paprika und Tomaten auch Rotkohl, Datteln, Walnüsse und Karpfen auf dem Tisch gelandet sind. Dazu habe ich einen super leckeren Honig-Ziegenkäse Dip gezaubert – der hat sehr gut gepasst!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Karpfenfilet (200g)

1 Steak (Entrecôte)

100g Chorizo

2 mittelgroße Kartoffeln

1/2 rote Zwiebel

einige frische Mini-Maiskolben

5 Scheiben Weißwein-Raclette-Käse

2 orange Snack Paprika

1 gelbe Karotte

1 violette Karotte

1/4 Fenchelknolle

1 Hand voll Mini-Tomaten

3-4 EL Rotkohl (fertig gekocht)

4 Gewürzgurken

1 Hand voll Walnüsse

4-5 Datteln

frischer Dill

frische Petersilie

frisches Basilikum

etwas Weißbrot

Für den Honig-Ziegenkäse-Dip:

1 EL Ziegenfrischkäse

etwas Dill

Pfeffer & Salz

1 EL Honig

1 EL Créme fraîche

Für den Meerrettich-Paprika-Dip:

2 EL Schmand

1 EL Sahne Meerrettich

1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)

Pfeffer

1 Prise Orange-Rosmarin Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält und halbiert und kommen zusammen mit den Mini-Maiskölbchen in einen Topf mit kaltem Salzwasser. Aufkochen und die Hitze auf eine niedrige Stufe runter schalten. Die Maiskolben sind nach 8-10 Minuten fertig, die Kartoffeln nach 12 Minuten. Die Zwiebel in dünne Ringe oder Halbringe schneiden. Die langen Käsescheiben einmal halbieren.

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Den Karpfen und das Steak in Steifen und Stücken schneiden. Die Chorizo schneide ich in dünne Scheiben.

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Die gelbe und violette Karotte schälen und in Stifte schneiden, den Fenchel dünn aufschneiden. Die Paprika wird bei mir in Ringe geschnitten.

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Auf dem letzten Teller landet der Rotkohl der vom Gänseessen übrig geblieben ist, begleitet von geviertelten Tomatchen und dünn aufgeschnittenen Gewürzgurken. Dazu gesellen sich die Walnüsse und die klein geschnittenen Datteln.

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Ich merke immer wieder wie schön frische Kräuter zum Raclette sind. Deshalb gibt es bei mir diesmal frischen Dill und Petersilie passend zum Fisch und Basilikum passend zum Fleisch.

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Fehlen nur noch die Dips – ich vermenge den Ziegenkäse mit Créme fraîche und Dill, rühre den Honig ein und schmecke das Ganze mit Pfeffer und Salz ab.

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Für den zweiten Dip gehe ich ganz ähnlich vor und verrühre Meerrettich und Schmand. Mit Paprikapulver, Pfeffer und Orange-Rosmarin-Salz abschmecken.

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Alle Zutaten auf dem Tisch anrichten – der neue Grill hat jetzt schon einen entscheidenden Vorteil, er braucht sehr wenig Platz auf dem Tisch und passt perfekt in die Mitte. Die zweigeteilte Grillplatte mit Plancha und Grill macht sich auch super, besonders wenn man Fleisch und Fisch grillt. Ich habe die Grillfläche wieder mit etwas Reisöl eingepinselt. Der Vorteil ist wirklich, dass es weder spritzt noch raucht wenn es heiß wird.

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Lange wird der Grill nicht ruhen – ich habe heute schon Fleisch für das Raclette am Dienstag vorbestellt. Der restliche Einkauf wird am Montag getätigt.

Viel Spaß beim “Pfännchen braten”!

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