Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Berliner Käsetage in der alten Bolle-Meierei

Berliner Käsetage in der alten Bolle-Meierei

Manchmal sind die spontanen Ideen die besten. Als am letzten Wochenende das eat! Berlin Feinschmeckerfestival mit den Berliner Käsetagen in der alten Bolle Meierei eröffnet wurde hatten wir eigentlich keine Zeit für einen Besuch. Der Samstag war für einen Braukurs reserviert und am Sonntag waren wir bei meinen Eltern zum Essen eingeladen. Als wir dann aber am Sonntag Abend auf dem Heimweg waren und mit einem Blick auf die Uhr dachten “für ein halbes Stündchen könnte man ja noch schnell…” war es entschieden. Ab nach Moabit, direkt vor der Tür einen Parkplatz ergattert und rein ins Vergnügen.

In der alten Bolle Meierei entdecken wir sofort ein bekanntes Gesicht – Festivalleiter Bernhard Moser ist noch vor Ort und empfiehlt uns auf jeden Fall den Käse der Käserei Stich zu probieren. Wir hätten außerdem Glück, am Morgen wären über 350 Besucher in kürzester Zeit in die alte Meierei gestürmt. Jetzt ist es doch etwas leerer, so dass man gemütlich stehen und sitzen und sich von den Käsespezialisten den einen oder anderen Tipp abholen kann.

Wir starten unsere Runde also bei der allgäuer Käsemanufaktur Olli Stich, hier wird der Käse über mehrere Jahre in Höhlen gelagert und gereift während er alle zwei Wochen mit Salzwasser eingepinselt wird. Wir probieren uns durch die verschiedenen Altersstufen und nehmen ein Stück von dem 4-jährigen Bergkäse mit. Die Stimmung ist ausgelassen, da wird auch mal spontan musiziert!

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Am nächsten Stand gibt es Senf in allen Geschmacksrichtungen – wir entscheiden uns für ein Gläschen Winzersenf.

Am Stand von NatUrsprung kann ich mich kaum entscheiden, eine halbe Belper Knolle und ein Stück Caciocavalla finden ihren Weg in mein Tütchen. Ich freue mich besonders auf die Belper Knolle – damit gibt es in den nächsten Tagen auf jeden Fall eine tolle Pasta!

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Vom Allgäuer Käshäusle nehmen wir noch ein Stück Goldener Kristall mit, ein würziger Käse für den die Kühe fleißig Kräuter futtern dürfen. Es gibt noch einige andere Stände, wie zum Beispiel den Büffel Mozzarella aus Brandenburg, aber da wir ja gerade vom Essen kommen können wir einfach nicht alles probieren.

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Mit unserer Beute bepackt geht es dann auch wieder weiter in Richtung nach Hause – der “kleine Abstecher” war auf jeden Fall eine gute Entscheidung und ein schöner Auftakt für die Eat! Berlin. Am Mittwoch ging es dann zur Generation WOW ins Olympiastadion.

Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Vielleicht habt ihr jetzt schon Bratenreste, vielleicht erst nach Weihnachten. Wenn ihr Raclette und Resteverwertung kombinieren möchtet, dann wird euch dieses Rezept auf jeden Fall gefallen. Grünkohl, Zwiebeln, ein paar Champignons und Reste vom Schweinebraten verschwinden unter einer Scheibe Raclettekäse. So einfach und so gut! Damit die Reste vom Weihnachtsbraten bis zu Silvester halten werden sie am besten eingefroren.

Ich bin übrigens weiterhin ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so nimmt er auf dem Tisch nicht zu viel Platz weg. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.

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Zutaten für 2 Personen:

400g Grünkohl, z.B. nach diesem Rezept

150g Bratenreste

1 Zwiebel

2-3 Champignons

Für 4 Personen – Teil von diesem Raclette Abend

Zubereitung:

Etwas Grünkohl in eine Pfanne geben und mit Zwiebelwürfeln, Champignonscheiben und Bratenresten belegen.

Raclette_mit_Bratenresten_ (1)

Alles unter einer Scheibe Käse verstecken und so lange unter den Raclettegrill schieben, bis der gewünschte Schmelzgrad erreicht ist.

Viel Spaß beim Raclette!

Was sonst noch so auf dem Tisch stand:

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Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Freut ihr euch genau so wie ich, dass die Raclettesaison wieder in vollem Gange ist? Was auch immer im Pfännchen landet, mit einer Scheibe Käse darauf wird es einfach unglaublich lecker! Ich bin diesmal recht klassisch unterwegs – der Schwerpunkt lag auf Kartoffeln mit Speck und Käse. Damit es nicht zu einseitig wird kamen noch Salami, Schinken, Paprika, Tomaten und Zwiebeln auf den Tisch. Außerdem gab es eine sehr feine Variant mit Grünkohl und Bratenresten. Das passende Rezept folgt in Kürze. Und wer sich ganz auf das Raclette mit Kartoffeln konzentrieren möchte nimmt einfach die doppelte Menge.

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Zutaten für 3-4 Personen:

350g festkochende Kartoffeln, hier “la ratte”

Salz

50g magere Speckwürfel

10 Scheiben Raclette Käse, hier u.a. mit grünem Pfeffer

Dips – hier California und Meerrettich

Außerdem:

Cocktailtomaten

1 rote Paprika

1 rote Zwiebel

1 weiße Zwiebel

5 Champignons

1 Rumpsteak (300g)

Salami und Schinken

etwas Brot

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Eiskalt abchrecken und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Kartoffeln mit einem Löffel platt drücken.

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Die Zwiebeln fein würfeln, die Tomatchen halbieren, Paprika und Champignons in Scheiben /Streifen schneiden. Salami, Schinken und Speckwürfel auf einem Teller platzieren.

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Den Käse auf einem extra Teller auslegen.

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Die Saucen anrühren und alle Teller und Schälchen auf dem Tisch platzieren.

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Für das rustikale Raclette mit Kartoffeln einige Kartoffelstücken mit etwas Speck in das Pfännchen geben. Eine Scheibe Käse darauf legen und biszum gewünschten Bräunungsgrad in den Raclettegrill schieben.

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Mein Tipp: Die Steakstreifen wandern auf den Grill. Damit das Fett nicht raucht oder spritzt nehme ich Erdnussöl oder Woköl.

Viel Spaß beim “Pfännchen braten”!

Wir waren übrigens wieder ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zuviel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.