Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Tagliatelle mit warmen Oliven

Tagliatelle mit warmen Oliven

Memo an mich selbst – nie auf den letzten Drücker zu einem Richtfest gehen. Im „worst case“ ist nämlich schon alles aufgegessen und der Grill kalt. Waren wir aber selbst Schuld dran, also musste im Anschluss improvisiert werden. Ein passender Anlass um einen Blick in Donna Hay’s Food Fast Kochbuch zu werfen. Mit diesem Buch habe ich schon Stunden auf der Couch zugebracht und die wunderschönen Bilder bewundert, nur gekocht habe ich daraus noch nie. Dabei ist der eine oder andere Post it geklebt. Ich entscheide mich letztendlich für die Pasta mit den warmen Oliven. Wie auf dem Foto mit Tagliatelle und leckeren Kalamata Oliven. Das Rezept ist, wie alle Rezepte im Buch, kurz, schnörkellos und gut verständlich geschrieben. Nur am Salz wird hier kräftig gespart. Auf den ersten blick dachte ich noch, die Oliven könnten das ausgleichen, aber am Tisch musste dann doch etwas nachgeholfen werden. Halb so wild – bei der Frittata zum Sonntagsfrühstück war ich dann vorbereitet.

Pasta_mit_warmen_Oliven_ (3)

Zutaten für 2 Personen:

120g Tagliatelle

80g Kalamata Oliven

3 Knblauchzehen

1 Zitrone

1-2 Zweige Rosmarin

½ Schrippe (oder anderes Weißbrot)

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In dieser Zeit die Schrippe zu frischen Bröseln reiben und diese in etwas Olivenöl goldbraun anrösten. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen und die Pfanne säubern.

Frisches Öl in der Pfanne erhitzen und den in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch hinein geben. Bei mittlerer Hitze anbraten, dann dürfen die Oliven, der fein gehackte Rosmarin und die abgeriebene Zitronenschale dazu.

Pasta_mit_warmen_Oliven_ (1)

Mittlerweile sollte auch das Wasser kochen – die Pasta wandert nach Packungsanleitung, hier 3 Minuten, ins kochende Wasser bis sie al dente ist.

Die Pasta in der Pfanne mit Oliven und Knoblauch schwenken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Auf passenden Tellern anrichten und mit den gerösteten Brotbröseln garnieren.

Fertig!

Pasta_mit_warmen_Oliven_ (2)

Blätterteigröllchen mit Tsatziki

Blätterteigröllchen mit Tsatziki

Melli sucht diesen Monat für ihre vegetarische Weltreise Gerichte aus Griechenland. Und da ich es urlaubsbedingt die letzten 2 Monate nicht geschafft habe etwas für sie zu zaubern, wollte ich diesmal unbedingt wieder dabei sein. Zu Griechenland fällt mir persönlich zuerst Tsatziki ein. Das passt ja, schließlich haben wir gerade reichlich Gurken geerntet. Ein Becher hochprozentiger Joghurt tummelt sich auch noch im Kühlschrank, perfekt. Damit der Tsatziki nicht so ganz pur daher kommt habe ich ihn in Blätterteig verpackt. Das war nicht ganz einfach, hat aber super lecker geschmeckt und aus dem Joghurt ein praktisches Fingerfood gemacht.

 Bläterteigteilechen_mit_Tsatziki_ (1)

Zutaten für 15 Teilchen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (175g)

250g griechischer Joghurt

2 TL getrockneter Dill

1-2 Knoblauchzehen

½ Salatgurke

Pfeffer & Salt

1 Ei

Zubereitung:

Ich habe die Gurke diesmal nicht gerieben, sondern längst geviertelt, das Kerngehäuse entfernt und die Gurke dann in dünne Scheiben (also kleine Dreiecke) geschnitten. Die Gurke unter den Joghurt mengen. Mit Dill, Pfeffer und Salz würzen und den Knoblauch dazu pressen.

Den Blätterteig auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen und bis auf einen 3cm breiten Rand an der langen Seite vollständig mit dem Tsatziki bestreichen. So wie so gut.

Den Teig von der langen Seite her aufrollen. Aufgrund der recht flüssigen Füllung ist das nicht ganz einfach, aber möglich. Das freie Stück bildet den Abschluss und wird vorsichtig festgedrückt.

Die Rolle mit dem verquirlten Ei einpinseln und jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt. Die Rolle muss in Scheiben geschnitten werden. Das Messer vorab unbedingt schärfen und alle 2-3 Scheiben unter kaltem Wasser abspülen. Dann geht es ganz gut. Die Scheiben auf die Seite kippen und etwas flach drücken. Wenn die Rolle vollständig aufgeschnitten ist wandert das Blech für 20 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen.

Ab und an per Sichtkontrolle prüfen ob alles noch gut ist, die Teilchen sollten nicht zu braun werden.

Die fertigen Tstziki-Schnecken aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.

Kann warm und kalt serviert werden!

Bläterteigteilechen_mit_Tsatziki_ (2)

Eingereicht für das Event:

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Tomatensuppe mit Burrata

Tomatensuppe mit Burrata

Tomaten aus eigener Ernte sind einfach unschlagbar – so wunderbar aromatisch, das ist kaum in Worte zu fassen. Ich „leide“ derzeit unter Ernteüberfluss. Da bietet sich so eine leckere Suppe natürlich an. Aber auch Pizzasauce und Vorratshaltung stehen auf dem Plan. Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen. Dieses Süppchen ist durch das Chiliöl etwas schäfer, das fängt der Burrata aber ganz wunderbar auf. Und weil es so schön schön smooth ist passt esauch ganz wunderbar zum aktuellen Kochtopf-Event, da sucht nämlich Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten nach unseren Ideen.

Tomatensuppe_aus_eigener_Ernte_ (3)

Zutaten für 2 Personen:

2 kg Tomaten in allen Größen und Formen

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

4-5 Zweige Thymian

2 EL Chiliöl

2 EL Balsamico Bianco

1 Burrata (ca. 150g)

Zubereitung:

Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf einem Backblech platzieren. Salzen, den ungeschälten Knoblauch dazu legen und für 45 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

Tomatensuppe_aus_eigener_Ernte_ (1)

Das Blech aus dem Ofen holen und die Tomaten samt Flüssigkeit in den Standmixer verfrachten. Die Thymianblättchen, das Chiliöl, den Balsamico Bianco, etwas Pfeffer und den aus der Schale gedrückten Knoblauch dazu geben.

Tomatensuppe_aus_eigener_Ernte_ (2)

Mixen bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Das ganze ist jetzt ein super crémiges Süppchen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und auf zwei Teller verteilen.

Den Burrata halbieren und in die Suppe legen. Der Käse ist ja schon von Natur aus super sahnig und weich und schmilzt jetzt in der warmen Suppe nochmal ein wenig an.

Mit ein paar Thymianblättern garnieren.

Ich könnte in dieser Suppe baden!

Tomatensuppe_aus_eigener_Ernte_ (4)

Eingereicht für das Event:

Blog-Event CI - Smooth food, geschmeidig und genussvoll! (Einsendeschluss 15. September 2014)