Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Japanische Fischsuppe

Japanische Fischsuppe

Das klingt jetzt im ersten Moment nicht nach Resteverwertung, muss es auch nicht zwingend sein, aber in meinem Fall ist es das. Dieses Süppchen gab es am Tag nach dem Sushi und ich habe kurzerhand alle Fisch-, Gemüse-, Noriblätter- und Reisreste verwertet. Ich hatte übrigens etwas mehr Fisch als im Sushi-Rezept angegeben, also nicht wundern was da noch so übrig geblieben ist.

JapanischeFischSuppe1

Zutaten für 2 Personen:

50g Lachs

50g Thunfisch

2 Frühlingszwiebeln

2 Karotten

10 getrocknete Shitake

1 Noriblatt oder die “Schnittreste” von 4 Sushirollen

4 EL Teriyaki Sauce

6 EL gegarter Reis (hier Sushireis)

500 ml leichte Brühe

Zubereitung:

Die Suppe geht ganz schnell. Ich gebe die getrockneten Pilze direkt in die kalte Brühe und bringe alles zusammen zum kochen. Abgedeckt 5 Minuten kochen lassen, dann kommen die Karottenstifte und die Teriyaki Sauce dazu. Weiter 5 Minuten kochen lassen.

Die Zeit nutze ich um den restlichen Fisch in Streifen und die Frühlingszwiebel in Ringe zu schneiden. Dann kommt beides mit in die Suppe. Die Noriblätter klein schneiden und 2 Minuten mit köcheln lassen. Abschmecken und bei Bedarf noch ein wenig Teriyaki Sauce dazu geben. Das Süppchen soll aber ähnlich wie ein Miso-Süppchen eher leicht bleiben, also nicht in Teriyaki ertränken!

Jetzt gebe ich in jede Schüssel 1-2 EL vom gegarten Reis (der ist in diesem Fall noch kalt) und gieße die heiße Suppe darüber.

Fertig!

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Maki – Sushi

Maki – Sushi

Ich gebe zu – wenn ich Sushi mache dann sind es meist diese zwei Varianten Maki Sushi und wenige große Experimente. Das liegt aber auch daran, dass ich Sake-Avocado Maki (Lachs + Avocado) und Tekka-Kappa Maki (Thunfisch + Gurke + Karotte) am liebsten mag. Was man einrollt ist ja letztendlich auch jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass man einmal sieht wie’s geht. Und das ist wirklich ganz einfach…

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Zutaten für 2-3 Personen:

50g Lachsfilet

50g Thunfischsteak

1/2 Avocado

2 Karotten

1/4 Salatgurke

150g Sushireis

200 ml Wasser

100 ml Reisessig

30g Salz

70g Zucker

4 Nori-Blätter

Wasabi-Paste

Außerdem:

eingelegter Ingwer

Soja-Sauce

noch mehr Wasabi-Paste

Zubereitung:

Aus irgendeinem Grund ist es wichtig den Sushi-Reis zu waschen. Spart euch das nicht, ich spreche da aus früherer Erfahrung. Gebt den Reis in ein feines Sieb und spült ihn so lange unter fließend kaltem Wasser durch bis das Wasser klar bleibt. Dann kommen der Reis und das Wasser zusammen mit einer Prise Salz in einen kleinen Topf und werden nach Packungsanweisung gar gekocht. Dabei immer wieder gut umrühren damit der Reis nicht ansetzt und schön locker wird.

Wenn der Reis soweit fertig ist gebe ich den Essig mit Zucker und Salz in eine kleine Tasse. Bei niedriger Stufe ca. 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmen und dann so lange umrühren bis Zucker und Salz gelöst sind. Den Essig unter den Reis mischen. Gut verrühren.

Jetzt schneide ich Lachs und Thunfisch in längliche Stücken. Die Streifen sollten ca. 1/2cm Durchmesser haben. Die Avocado, Karotten und Gurke schneide ich ebenfalls in dünne Stifte. Dabei unbedingt daran denken das Kerngehäuse der Gurke zu entfernen.

Wenn der Reis noch lauwarm ist geht es weiter. Mein nächster Schritt – ich präpariere meine Bambusmatte. Das ist ein Erfahrungswert der mich davor schützt, dass ich anschließend ewig an der Matte rumschrubbe. Also schlage ich die Bambusmatte in Frischhaltefolie ein.

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Auf die Matte lege ich ein Nori-Blatt. Es sollte an der oberen Kante anliegen. Die raue Seite zeigt nach oben, die glatte Seite nach unten.

Dann nehme ich den Reis und forme einen 3-4 cm breiten und 0,5cm dicken Streifen Reis an der oberen Kante. Wer die Röllchen gerne etwas dünner mag kann auch eine schmalere Reisbahn formen.

Jetzt nehme ich einen Klecks Wasabi auf die Fingerspitze und ziehe damit eine ganz dünne Spur auf den Reis. Für die Sake-Avocado Maki kommen dann Lachs und Avocado als Füllung hinzu…

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… für die Tekka-Kappa lege ich Thunfisch, Gurke und Karotte aus.

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Was jetzt kommt ist ganz einfach. Ihr legt das Nori-Blatt ordentlich an der oberen Kante an, dann schlagt ihr die Matte um – die Füllung fixiert ihr dabei am besten mit den Daumen.

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Komplett umschlagen, richtig fest andrücken…

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… und die Matte nach oben abheben.

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Jetzt kann man das Ganze entweder komplett aufrollen oder – und das bevorzuge ich – die letzten 2-3 cm vom Nori-Blatt mit einem wirklich scharfen Messer abschneiden. Ich dippe jetzt mit dem Finger kurz in einen Mix aus Reisessig und etwas Wasser und streiche die Kante vom Nori-Blatt ein, damit sie schön festklebt.

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Die erste Rolle lasse ich kurz ruhen während ich die nächste Rolle mache. So hat das Nori-Blatt kurz die Möglichkeit etwas Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch lässt es sich gleich besser schneiden. Dann schneide ich die Rolle in 6 gleichgroße Häppchen. Die Randstücken stelle ich mit der Außenseite nach unten auf die Platte.

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Jetzt bereite ich für jeden am Tisch ein Schälchen Soja-Sauce und ein Schälchen mit etwas Wasabi vor.

Ich persönlich würde auch nie auf den eingelegten Ingwer verzichten. Auch wenn sich der Eine oder Andere daran erst gewöhnen muss – die Japaner haben sich etwas dabei gedacht! Der Ingwer soll den Geschmack der unterschiedlich Häppchen neutralisieren, so dass man den nächsten Bissen ganz neu erlebt.

Probiert es aus!

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Sellerie-Apfelcréme Suppe mit Räucherlachs

Sellerie-Apfelcréme Suppe mit Räucherlachs

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Stück frischem Fisch an die passende Theke in meinem Lieblings-Kaisers gekommen, aber dann hat mich der Räucherlachs angelacht. Der wurde kurzerhand mit diesem Sellerie-Crémesüppchen kombiniert. Mit etwas frischem Dill ein leckeres und wenig aufwendiges Essen. Der Apfel gibt dem Ganzen eine leicht fruchtige Note.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Stück geräuchertes Lachsfilet

1/2 Knollensellerie

2 Äpfel

1 kleine Zwiebel

1,5 L Gemüsebrühe

1 TL Fenchelsamen

200g Schlagsahne

1 kleines Bund Dill

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

2-3 EL Apfelessig

Zubereitung:

Der Knollensellerie, die Zwiebel und die Äpfel werden geschält, die Äpfel entkernt und alles grob gewürfelt. Die Würfel gebe ich mit der Brühe in einen ausreichend großen Topf. Den Fenchel dazu geben, einmal kurz sprudelnd aufkochen und dann alles für 20 Minuten bei mittlerer Hitze (hier Stufe 5 von 9) köcheln lassen.

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Wenn die Zeit um ist und das Gemüse / die Äpfel weich gekocht sind wird die Suppe mit dem Stabmixer püriert. Dann wird sie durch ein Sieb in einen Messbecher abgegossen. Die Suppe und die Hälfte des Gemüsebreis aus dem Sieb kommen zurück in den Topf. Je nachdem wie dick oder dünn man sein Süppchen mag kann man natürlich auch mehr oder weniger dazu geben. Jetzt schlage ich kurz die Sahne auf. Dann hebe ich sie unter das Süppchen. Mit dem Stabmixer noch einmal crémig aufschlagen.

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Als nächstes kommt der fein gehackte, frische Dill dazu. Mit Pfeffer, Salz, etwas Zucker und Apfelessig abschmecken. Der geräucherte Lachs sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen sondern Raumtemperatur haben.

Die Suppe mit dem Lachs zusammen anrichten. Ich habe mich entschieden den Lachs nicht in die Suppe zu legen, sondern ihn separat auf dem Teller zu platzieren.

Guten Appetit!

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Quesadilla mit Lachs und Rucola

Quesadilla mit Lachs und Rucola

Wenn ich an etwas Frisches und Grünes denke, dann ist die Quesadilla nicht das Erste was mir in den Sinn kommt. Beim Mexikaner bekommt man in der Regel Käse und Fleisch in einer Tortilla eingepackt und mit Dips serviert. Ich will aber etwas Frisches und ich will etwas Grünes und überhaupt – ich will was Leckeres! Mit Lachs. Jetzt könnte ich auch einfach einen Wrap machen, aber ich möchte lieber etwas Warmes. Ich entscheide mich für ein Zwischending. Eine Quesadilla mit Räucherlachs und Rucola, Mozzarella und gebratenen Champignons. Man könnte auch noch Reis und einen kleinen gemischten Salat dazu machen, muss man aber nicht.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Tortillas (Ø 25cm)

150g geriebener Mozzarella

150g Räucherlachs (4 Scheiben)

2 Hand voll Rucola

100g Champignons (hier braune Champignons)

1/2 Zwiebel

Olivenöl

Pfeffer & Salz

pro Portion 1 EL Créme fraîche

Zubereitung:

Ich schneide die Champignons in dünne Scheiben und die Zwiebel in halbe Ringe. Beides wird in der Pfanne mit einem kleinen Schluck Olivenöl angebraten bis die Zwiebeln glasig sind und die Pilze etwas Farbe angenommen haben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Aus der Pfanne nehmen und kurz beiseite stellen.

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Jetzt lege ich eine Tortilla in die Pfanne und bedecke sie auf der ganze Fläche mit geriebenem Mozzarella. Wer mehr als eine Tortilla macht sollte jetzt am Besten mit zwei Pfannen parallel arbeiten. Die Hitze sollte nicht zu hoch sein (hier Stufe 6 von 9).

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Sobald der Käse schmilzt gebe ich auf eine Hälfte der Tortilla die Champignons. Darauf kommt der Raücherlachs. Ich zupfe die Lachsscheibchen dafür ein bissl klein.

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Dann wird alles unter Rucola versteckt und die Tortilla zugeklappt.

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Ein wenig andrücken und noch knapp 1 Minute in der Pfanne lassen.

Im letzten Schritt wird die Quesadilla vorsichtig aus der Pfanne gehoben und halbiert. Ich finde so sieht sie netter aus. Mit etwas Rucola und einem Löffelchen Créme fraîche anrichten. Ein Meerrettich-Dip würde aber auch gut passen.

Lasst es euch schmecken!

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Aus einem “alten Schätzchen”

Aus einem “alten Schätzchen”

Dorothée von bushcooks kitchen hat sich Rezepte aus unseren alten Schätzchen gewünscht. Da bin ich dabei.

Blog-Event LXXXII - Alte Schätzchen (Einsendeschluss 15. November 2012)

Mein altes Schätzchen ist Henriette Davidis Kochbuch in der 23. Auflage von 1878. Leider ist nicht jedes Gericht in unserer heutigen Küche ohne weiteres umzusetzen. So heißt es zum Beispiel im Rezept für “Fasan gebraten”: “Derselbe muss unbedingt vor dem Gebrauch 5-6 Tage in den Federn hängen, weil andernfalls der feine Geschmack nichts Feines darin finden will.” Auch die Rezepte für Fischreiher – “vom Fischreiher ist nur die Brust wohlschmeckend, das Übrige tranig”, und Pfau – “der halbgewachsene Pfau ist zum Braten am besten. Derselbe wird wie Puter 3 Tage vor Gebrauch geschlachtet, nur bis zur Hälfte des Halses gerupft, damit die Gäste ihn erkennen” bringen mich nicht wirklich weiter. Ui – oder habt ihr schon Dachs gegessen? “Ein junger Dachs soll sehr wohlschmeckend, Schweinsfilet ähnlich sein.” Jetzt wissen wir Bescheid!

Eine Zutat die in vielen Rezepten immer wieder auftaucht habe ich zumindest: “Drittens gehört dazu eine fleißige Köchin, welche für geeignete Hitze und fleißiges Begießen sorgt.” Na daran soll’s nicht scheitern.

Jetzt dachte ich ich hätte ein Rezept für Wildschweinstopf gefunden… (ja, ich kämpfe mit altdeutscher Schrift) beim genaueren Lesen stellte sich dann heraus, dass es sich um den Wildschweinskopf handelt und den muss man vorher zum Schmied bringen “um ihn mit glühendem Eisen gehörig absengen zu lassen”. Überhaupt sind hier ständig ziemlich viele Köpfe und Füße im Essen…

Auch die Ausländischen Speisen (indianische Vogelnester, Schildkrötensuppe, Schnecken, Froschschenkel und Fischotter) bringen mich nicht so recht weiter.

Nach wirklich langem Suchen habe ich mich entschieden:

Lachs mit Kräutern

Zutaten (im Original ohne Mengenangaben):

450g Lachs

1 kleines Bund Petersilie

1 Schalotte

1 kleines Bund Dragon (=Estragon)

Kapern (habe ich weg gelassen)

ausgewässerte und entgrätete Sardellen (hier 6 Sardellenfilets)

2 1/2 TL (eingelegter) Pfeffer

150g Butter

2 EL Zitronensaft = 1/2 Zitrone

2 Gläser Weißwein

einige Löffel gute Kraftbrühe (50ml Rinderbrühe)

1 Eigelb (habe ich weg gelassen)

Kartoffeln

Zubereitung:

“Der Lachs wird gehörig gereinigt und in passende Stücken geschnitten., dann werden folgende Kräuter als: Petersilie, Schalotten, Kapern, Dragon, auch Kapern, ausgewässerte und entgrätete Sardellen und etwas gestoßener Pfeffer durchgemischt.”

Bei mir: Ich häute den Lachs. Dazu lege ich ihn mit der Haut nach unten auf ein großes Brett und schneide mit einem großen Messer direkt über der Haut, flach am Brett entlang. Sieht doch gar nicht so schlecht aus…

Dann entscheide ich, dass “passende Stücken” 1878 und heute genau diese Größe haben:

Die Schalotte, Petersilie und Estragon hacke ich in feine Stücken. Die Sardellen in feine Streifen. Kapern habe ich beim Einkaufen vergessen, bin ich aber eh kein großer Fan von, Henriette wird’s verzeihen. Also keine Kapern. Beim Pfeffer bin ich etwas unsicher – frischen oder getrockneten? Da werde ich wohl keinen Rat mehr bekommen. Ich entscheide mich für eingelegten roten Pfeffer den ich im Mörser kurz etwas zerstoße.

“Darauf lässt man frische Butter schmelzen, fügt die gehackten Kräuter und so viel Zitronensaft hinzu, daß es einen säuerlichen Geschmack erhält, stellt solches aufs Feuer, legt, wenn es warm geworden, den Lachs hinein und lässt ihn unter fleißigem Umwenden 2 Stunden darin liegen während die Butter nur flüssig erhalten wird, nicht braten darf.”

Bei mir: Ich schmelze die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9). Wenn sie flüssig ist gebe ich alle Kräuter, Schalotte, Zitronensaft und Pfeffer dazu.

Dann hebe ich vorsichtig die Lachsstücken unter. Die Hitze stelle ich komplett aus. Sonst ist der Lachs ja ratz-fatz gar…!? So lasse ich die ganze Geschichte 2 Stunden marinieren. Die Butter benimmt sich bestens und macht keine Anstalten wieder auszuhärten. Ab und an rühre ich mal um. Kurz vor Ende schäle ich die Kartoffeln und koche sie in einem Topf Salzwasser bis sie gar sind (ca. 15 Minuten).

Nun wird eine Pfanne mit Butter heiß gemacht und der Lachs 10 Minuten darin gebraten, wobei man ihn häufig mittels einer Feder mit der Marinade auf beiden Seiten bestreicht.

Zur Sauce wird die übriggebliebene Marinade mit 2 Glas weißem Wein, einigen Löffeln guter Kraftbrühe eingekocht, und sollte sie nicht säuerlich genug sein, Zitronensaft hinzugefügt und mit einem Eidotter abgerührt.

Ich erhitze etwas von der Marinade in einer ausreichend großen Pfanne (ist ja eh nur Butter) und gebe dann die Lachswürfel vorsichtig hinein. Ich habe die Fischstücken von jeder Seite 3 Minuten braten lassen, das war vollkommen ausreichend. Zum bepinseln mit der Marinade habe ich einen Silikonbackpinsel genommen.

Parallel habe ich Weißwein und Brühe in die restliche Marinade gegeben und alles etwas reduzieren lassen. Leider sah das doch eher unappetitlich aus, eben wie Marinade und nicht wie Sauce. Also habe ich kurzerhand zum Stabmixer gegriffen und das Ganze zu einer glatten Sauce aufgemixt. Die hatte eine so schöne Konsistenz, dass da auch kein Ei mehr rein musste.

Lachs, Kartoffeln und Sauce werden zusammen auf dem Teller angerichtet. Dazu passt wunderbar ein Glas trockener, französischer Weißwein.

Bon Appetit!