Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Walnuss-Rum Eis mit Mascarpone

Walnuss-Rum Eis mit Mascarpone

Auf der Suche nach einem ersten Eis-Rezept für meine UNOLD bin ich auf I-love-tiramisu auf ein interessantes Rezept gestoßen. Leider konnten wir von den 4 Kugeln nur 2 essen weil im Rezept 100 ml Rum vorgesehen waren. Ich mag Rum – aber das war einfach zu viel. Dadurch hat das Eis auch über 1 Stunde gebraucht bis es gefroren war. Ich habe das Rezept hier entsprechend angepasst und auch ein paar karamellisierte Nüsse direkt ins Eis gegeben. Mit der Eismaschine selbst war ich super glücklich.

RumWalnussEis1

Zutaten für 4 Kugeln:

80 g Zucker

2 Eigelb

40 ml brauner Rum (im Original 100 ml)

250 g Mascarpone

1/2 TL gemahlene Vanille

Für die Nüsse:

125 g Zucker

50 ml Wasser

100 g Walnüsse

Zubereitung:

Ich trenne die Eier und schlage das Eigelb mit dem Zucker und der gemahlenen Vanille auf. Dann rühre ich Mascarpone und Rum unter bis ich eine glatte Créme habe. Die Créme stelle ich im Kühlschrank kalt bis es in der Eismaschine weiter geht.

Für das Karamell koche ich Zucker und Wasser zusammen auf. Sobald der Zucker braun wird und sich Karamell bildet gebe ich die Walnüsse dazu. Rundum im Karamell wenden und abkühlen lassen.

Dann gebe ich die Créme für das Eis in die Eismaschine. Dazu kommt die Hälfte der karamellisierten Walnüsse. Mit dem vielen Rum braucht das Eis  leider über eine Stunde, aber die Eismaschine schaltet automatisch auf Kühlung als es fest wird. Ich bin zumindest von der Unold begeistert.

Als das Eis dann endlich  fertig gefroren ist gebe ich 2 Kugeln in jedes Schälchen und lege ein paar zusätzliche karamellisierte Walnüsse oben drauf.

Eine Kugel konnten wir essen, danach war es einfach zu viel Rum – beim nächsten Mal nehme ich nur 40 oder 50 ml Rum.

Voilà – mein erstes Eis!

RumWalnussEis2


Bratbirne mit Zimt-Mascarpone Créme und Preiselbeeren

Bratbirne mit Zimt-Mascarpone Créme und Preiselbeeren

Dieses Dessert wandert genau auf dem schmalen Grat der sommerlich-herbstlichen Desserts zu den Winter-Desserts. Für den klassischen Bratapfel ist es noch zu früh, aber eine warme Komponente wäre schon schön. Also habe ich eine Bratbirne gemacht, dazu eine leicht winterliche Mascarpone Créme und ein paar Preiselbeeren.Passt besonders gut nach kräftigen Hauptgerichten (z.B. mit Wild).

Zutaten für 2 Personen:

1 große Birne

1 EL Marzipanrohmasse

200g Mascarpone

2 EL Puderzucker

50 ml Milch

2 cl Amaretto

1/2 TL gemahlene Vanille

1/4 TL frisch gemahlener Zimt

2 EL Preiselbeeren

Zubereitung:

Für die Bratbirne entscheide ich mich die Birne zu schälen. Dann halbiere ich sie der Länge nach und entferne vorsichtig das Kerngehäuse. Aus der Marzipanrohmasse forme ich 2 Röllchen. Diese werden dann mit viel Fingerspitzengefühl in die entstandene Vertiefung gedrückt. So kommen die Birnenhälften für 10-12 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen. Wenn das Marzipan leicht gold-braun wird sind sie fertig.

Da die Birne im Ofen wunderbar alleine zurecht kommt kümmere ich mich um die Mascarpone Créme. Ich gebe Mascarpone, Milch, Puderzucker und Amaretto in einen Messbecher und schlage das Ganze mit einem Schneebesen zu einer glatten Créme. Dann rühre ich die gemahlene Vanille und den frisch geriebenen Zimt ein. Abschmecken – hmmmm…. lecker! Die Kombination aus Zimt, Vanille und dem Mandelaroma vom Amaretto bringt einen schon ein bissl in Weihnachtsstimmung.

Sobald die Birnen fertig sind richte ich je eine halbe Bratbirne mit etwas Zimt-Mascarpone Créme und einem Löffelchen Preiselbeeren auf einem kleinen Teller an.

Viel Spaß beim Genießen!


Tiramisu

Tiramisu

Den Abschluss meines italienischen 3-Gänge Menüs hat dieses Tiramisu gebildet. Nach schwarz-weißem Tomate-Mozzarella Salat und Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout noch etwas Süßes – und was wäre schon italienischer als Tiramisu? Weil es mir in runder Version in Verona so gut gefallen hat habe ich das auch probiert. Hat super geklappt.

Zutaten für 4 Personen:

3 Eigelb

400g Mascarpone

1/2 TL gemahlene Vanille

4 EL Puderzucker

4cl Amaretto

100 ml Espresso

120g Löffelbiskuits

2 EL dunkles Kakaopulver

Zubereitung:

Ich schlage das Eigelb, den Puderzucker und die gemahlene Vanille mit dem Schneebesen zu einer schaumigen Créme. Dann rühre ich löffel weise den Mascarpone ein. Wenn die Créme fertig ist hebe ich noch den Amaretto unter.

Ich stelle den Ring meiner kleinen Springform auf einen großen Teller und lege die passend zurecht geschnittenen Löffelbiskuits hinein.

In dieser Zeit koche ich den Espresso. Dieser wird Löffelweise zur Hälfte über die Kekse gegeben.

Dann kommt die Hälfte der Mascarpone Créme über die Kekse und ich lege die nächste Keksschicht aus. Auch hier kommt wieder Espresso drüber.

Die restliche Mascarpone Créme gleichmäßig als Decke darüber ausstreichen. So wandert das Tiramisu für wenigstens 1 Stunde, besser ein wenig länger in den Kühlschrank.

Kurz vor dem Anrichten hole ich es aus dem Kühlschrank und löse es mit einem Messer entlang der Springform vom Rand. Dann nehme ich den Ring ab und… habe ein perfektes Tiramisu!

Als letztes Streiche ich jetzt den Kakao durch ein kleines Sieb und bestäube damit das Tiramisu.

Fertig!


Pasta mit crémiger Kürbis-Hackfleischsauce

Pasta mit crémiger Kürbis-Hackfleischsauce

Die siebenköpfige Raupe war mal wieder zum Mädelsabend bei mir und hat vorher ganz brav gefragt  worauf sie Hunger haben darf? Suppe oder Pasta? Gute Frage – ich habe in erster Linie Kürbis im Kopf und der würde ja für beides in Frage kommen. Ich schlage gedrehte Nudeln mit Kürbissauce vor – gedreht ist nämlich bei der Raupe beliebter als Spaghetti. Das Ganze ist super schnell gezaubert, ein Glas Wein und viel Plauderei – schon ist alles fertig!

Zutaten für 4 Personen:

400g Rinderhackfleisch

1 Hokkaidokürbis

200g Mascarpone

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

750 ml Gemüsebouillon

Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Prise Muskat

Saft von 1 Zitrone

500g Fusili

Zubereitung:

Mit dem ersten Glas Wein startet der Countdown. Ich schnippel Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel und brate beides in etwas Olivenöl an. Wenn die Zwiebelwürfel glasig werden kommt das Hackfleisch dazu und ich würze es kräftig mit Salz und Pfeffer während es anbrät.

Für die Pasta setze ich eine Topf Salzwasser auf und koche die Nudeln bis sie gar sind.

Die Brühe bringe ich in einem mittelgroßen Topf zum köcheln. Der Kürbis wird kurzerhand halbiert und die Kerne entfernt. So schneide ich ihn in Spalten und entferne die Schale. Dann wird er in kleinere Würfel zerlegt, eine Hand voll davon lege ich beiseite – den Rest gebe ich in den Topf mit der Brühe und lasse alles zusammen 10 Minuten köcheln. Als nächstes gebe ich den Mascarpone in die Kürbis-Brühe und mache der ganzen Geschichte mit dem Stabmixer einen kurzen Prozess.

In diese Kürbis-Créme kommt nun das Hackfleisch. Jetzt schmecke ich die Sauce mit dem Zitronensaft, einer guten Prise frisch geriebenem Muskat, Pfeffer & Salz ab.

Parallel brate ich die Kürbiswürfel, die ich beiseite gelegt habe, in der Hackfleisch-Pfanne an. Die Würfel werden nur leicht mit Pfeffer und Salz gewürzt.

Jetzt gieße ich die fertigen Nudeln ab und mixe sie im Topf mit der crémigen Kürbissauce. Die angebratenen Kürbiswürfel gebe ich auf dem Teller darüber.

Essen ist fertig!


Heidelbeer-Mascarpone Trifle im Glas

Heidelbeer-Mascarpone Trifle im Glas

Hier mal wieder eine kleine Variation vom “Alt-Bewährten”. Während ich mein Himbeer Trifle sonst immer wie ein Tiramisu in einer großen, flachen Form zubereitet habe habe ich mich hier zum Mädelsabend für eine Portionsvariante mit Heidelbeeren entschieden. Die ist auch optisch und geschmacklich super gelungen. Kann ich also nur weiter empfehlen.

Zutaten für 4-5 Gläser:

400g Mascarpone

50 ml Milch

150g Heidelbeeren

1/2 TL gemahlene Vanille

4-5 gehäufte EL Puderzucker

6 Löffelbiscuitkekse

1 Orange, oder 1 EL Orangensaft pro Glas

5 EL Orangenlikör

etwas Minze (hier englische Minze)

Zubereitung:

Ich stelle mir alle Gläser nebeneinander auf und gebe die in Scheiben geschnittenen Löffelbiscuits hinein. Dann presse ich den Saft aus der Orange und mixe ihn mit Orangenlikör. So verteile ich ihn gleichmäßig auf alle Gläser. Jetzt haben wir also 5 Gläser mit betrunkenen Keksen – das ist noch kein Dessert, also geht’s weiter.

Ich mixe den Mascarpone mit Puderzucker, Vanille und Milch bis eine gleichmäßige Créme entstanden ist. Dann reibe ich (wenn vorhanden) die Schale von der Orange in die Créme. Abschmecken – wenn alles passt gebe ich jetzt die Hälfte der Heidelberren in die Créme. Die rühre ich vorsichtig unter. Die Beeren sollen nicht kaputt gehen. So verteile ich die Créme auf alle Gläser. Dann gebe ich die restlichen Beeren darüber und stelle alle Gläser für knapp 1 Stunde mindestens kalt. Das reicht vollkommen aus, wer die Gläser länger kalt stellen möchte sollte sie aber unbedingt mit Folie abdecken, damit die Créme nicht antrocknet.

Kurz vorm Servieren hole ich die Gläschen aus dem Kühlschrank (ca. 10 Minuten vorher) und dekoriere mit einem Minzblättchen.

Fertig!