Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Kürbis-Tiramisu im Glas

Kürbis-Tiramisu im Glas

Ihr kennt mich – Desserts aus dem Glas, am besten mit Mascarpone, sind genau mein Ding. Warum nicht mal mit Kürbis? Mir fällt nix ein was dagegen spricht. Das Ganze auf ein paar mit Kaffee und Amaretto beträufelten Löffelbisquits – ergibt Kürbistiramisu aus dem Glas!

Kürbis-Tiramisu_ (4)

Zutaten für 2 große Dessertgläser:

250g Mascarpone

250g Butternut-Kürbis

4 EL brauner Zucker

150ml Wasser

4 EL Chai-Sirup

4 Löffel-Bisquits

1 Espresso

2 EL Amaretto

2 EL Müsli, hier Bunt Wild Leinsamen Knusper Streusel

Zubereitung:

Den Kürbis schälen und würfeln. Das Wasser in einem kleinen Topf erhitzen und den Zucker darin lösen. Den Kürbis 12 Minuten im geschlossenen Topf weich köcheln. Vollständig abkühlen lassen, dann den Kürbis in den Mixer geben (ohne das restliche Zuckerwasser) und gut mixen.

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Das Kürbismus, den Mascarpone und den Chai-Sirup mit dem Schneebesen verrühren. Die Kekse klein bröseln und mit Espresso und Amaretto beträufeln.

Kürbis-Tiramisu_ (2)

Die Kürbiscréme locker auf die Gläser verteilen und für etwas Crunch mit dem Knuspermüsli bestreuseln.

Kürbis-Tiramisu_ (5)

Wenigstens eine Stunde, oder bis zum Servieren, kalt stellen.

Löffel für Löffel genießen!

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Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Oder auch: Chef Hansen wünscht sich ein Dessert, das zu seinem Menü passt. Grillspieße mit Pflaumen im Speckband und gefüllte Entenbrust die von Kardamonkarotten begleitet wird. Da macht man nicht einfach ein Stück Pflaumenkuchen, das schreit nach etwas Raffinierterem. Schade nur, dass die Dessertposition wohl nie meine Königsdisziplin wird. Was ich aber kann und was eigentlich immer allen schmeckt sind meine Mascarponecrémes. Brainstorming ist angesagt – Pflaumen… Pflaumen… Pflaumen… ok, Löffelbiskuits mit Weinbrand, der passt zu den Pflaumen. Den Kardamon von den Karotten mopse ich mir für die Pflaumen und die werden gebacken. Mit etwas Ahornsirup. Und kommen dann als warmes Topping auf die Créme. Perfekt. Und die Mascarponecréme bekommt durch etwas Ingwersirup das gewisse Etwas. Was soll ich sagen – die Gläschen waren ratz-fatz leer!

Ingwer-Mascarpone_meets_Pflaume-Kardamon_ (4)

Zutaten für 2 Gläser:

4 Löffelbiskuits

2 EL Weinbrand

250g Mascarpone

5 EL Ingwersirup

4 rote Pflaumen

2 schwarze Kardamonkapseln

3 EL Ahornsirup + etwas zum Abschmecken

Zubereitung:

Die Pflaumen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach oben in einen kleinen Bräter oder eine Auflaufform legen. Die Kardamonkapseln im Mörser zerstoßen und auf den Pflaumen verteilen. Mit einigen Tropfen Ahornsirup beträufeln und den Bräter mit Alufolie abdecken. Bei 200°C für 1 Stunde in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Die Kekse klein schneiden und auf zwei passende Whiskey- Dessertgläser verteilen. Jeweils 1 EL Weinbrand über die Kekse träufeln und etwas einziehen lassen. Die Kekse dann ein wenig am Boden flach drücken.

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Den Mascarpone mit dem Ingwersirup zu einer glatten Créme aufschlagen. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Ingwersirup dazu geben (das hängt von eurem Sirup ab). Die Créme vorerst kalt stellen.

Nach einer Stunde die gebackenen Pflaumen aus dem Ofen holen. Die Kardamonkapselstücken wegnehmen und die heißen, weichen Pflaumen vorsichtig aus der Schale löffeln. Die Schalen entsorgen und den roten Sirup der sich in der Auflaufform gesammelt hat zu den gebackenen Pflaumen in den Mixer geben. Zu einem glatten Püree mixen und mit etwas Ahornsirup abschmecken. Ich habe das Püree jetzt gleich verwendet, es wäre aber besser gewesen es nochmal durch ein Sieb zu streichen – wegen der Kardamonsamen. Die haben zwar nicht wirklich gestört, aber es wäre eben noch einen Tick netter gewesen. Die Pflaumen haben den Kardamongeschmack übrigens wunderbar angenommen und duften auch toll.

Ingwer-Mascarpone_meets_Pflaume-Kardamon_ (3) Die Ingwer-Mascarponecréme auf die Gläser verteilen und dann vorsichtig die pürierten Pflaumen darauf platzieren. Das geht am besten, wenn man vom Rand aus anfängt. Den Löffel einmal in der Mitte versenken, hochziehen und einen kleinen Strudel in die Pflaumen zeichnen.

Servieren so lange das Pflaumenpüree noch lauwarm ist.

Greift zu!

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Erdbeer-Mascarpone Torte

Erdbeer-Mascarpone Torte

Ich habe mir fest vorgenommen eine richtig große Torte zu backen. Na gut, groß ist relativ, aber hoch sollte sie sein! Mit Erdbeeren… und Biskuitteig… und Créme… und die Créme sollte hübsch aussehen! So habe ich also munter fröhlich vor mich hin gegrübelt und dann angefangen zu basteln. Die Torte war sehr lecker und am zweiten Tag auch deutlich stabiler als am ersten Tag. Für meine erste Freestyle-Torte eigentlich gar nicht so schlecht.

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Zutaten für eine 16cm Ø Springform:

Für den Biskuitteig:

4 Eier

120g Zucker

120g Mehl

1 Prise Salz

Für die Erdbeerschicht:

750g Erdbeeren

4 EL Zucker

2 Päckchen roter Tortenguss

Für die Limettencréme:

120g Mascarpone

1 EL Puderzucker

Saft und Abrieb von 1 Limette

Für den Crémemantel:

380g Mascarpone

3 EL Puderzucker

100g Schlagsahne

1 Messerspitze rosa Lebensmittelpaste

1 Päckchen Sahnesteif

2 EL Schokoraspel

Zubereitung:

Für den Biskuitteig werden die Eier getrennt und die Eigelb mit 60g Zucker schaumig geschlagen.

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Die Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Dann vorsichtig die restlichen 60g Zucker einrühren.

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Langsam die Eigelbmasse mit dem Löffel untermengen und vorsichtig das gesiebte Mehl einrühren.

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Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig einfüllen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

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Den Kuchen hineinschieben und 30 Minuten backen. Die Stäbchenprobe machen um zu prüfen ob der Kuchen fertig ist.

Ich lasse den Biskuitteig 2 Stunden abkühlen, dann löse ich ihn aus der Form.

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Gegen Ende der Abkühlzeit schneide ich von den Erdbeeren das grün ab und halbiere sie. So wandern sie in den Mixer wo ich sie zu einem wunderbaren rosa Püree verarbeite.

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Das Erdbeerpüree in einen Topf geben und vorsichtig erhitzen. Zucker und den Tortenguss einrühren und einige Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Immer umrühren. Durch die Erdbeeren sieht man nicht, wann er Guss klar wird.

Den Biskuitteig aufschneiden, den Boden auf dem Blech der Springform lassen und den Tortenring wieder anlegen. Das Erdbeeren Gelee einfüllen und über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Morgen vorsichtig mit einem kalten, nassen Messer am Rand entlang gehen, den Rand abnehmen und auch die Erdbeerschicht halbieren.

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Wir haben jetzt von unten gesehen Biskuit und Erdbeeren. 120g Mascarpone mit Puderzucker, Limettensaft und dem Abrieb der Limettenschale verrühren. Damit die Erdbeerschicht bestreichen…

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… und den Tortendeckel aufsetzen. Auf den kommt erst nochmal Limettencréme und dann die zweite Hälfte der Erdbeerschicht. Langsam sieht es nach einer Torte aus!

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Für den Crémemantel schlage ich die Sahne mit Sahnesteif auf und den Mascarpone mit dem Puderzucker crémig. Beides vorsichtig mit einem Löffel zusammenführen. Danach färbe ich die Créme noch vorsichtig mit der Lebensmittelfarbe ein – die hätte ich besser vorher dazu gegeben, das wäre einfacher gewesen.

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Die Créme in einen Spritzbeutel füllen. Ich habe eine flache und zackige Tülle gewählt.

Die Torte rundum mit der Créme einstreichen.

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Dann wird sie verziert – ich habe dafür Abschnittsweise Wellen von unten nach oben gespritzt, aber ich bin da kein Profi, macht es einfach so wie ihr wollt.

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Noch ein paar Schokoraspel auf die Torte, dann kommt sie bei mir für 2 Stunden in den Kühlschrank bevor sie angeschnitten wird. Am nächsten Morgen hatte sie allerdings deutlich mehr Stabilität. Die Torte hat sich ohne Probleme etwas über 3 Tage im Kühlschrank gehalten… so ein Stückchen macht aber auch satt…

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…und glücklich!