Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Türkisch inspirierter Nudelsalat

Türkisch inspirierter Nudelsalat

Ich probiere ja gerne immer wieder mal etwas Neues aus – besonders wenn es mich regelmäßig anlacht und ich mir denke “das kannst du doch auch mal selber machen”. So dieser Nudelsalat, den ich regelmäßig in einem türkischen Gemüseladen in Charlottenburg sehe. Der passt auch wunderbar zu Mellis aktueller Station ihrer vegetarischen Weltreise – der Türkei.

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Zutaten als Beilage für 6 Personen:

400g Farfalle

70ml Olivenöl

1/2 EL mildes Paprikamark

1 EL Tomatenmark

2 Hand voll grüne Oliven (entsteint)

2 Frühlingszwiebeln

1 Bund Rucola

1 Knoblauchzehe

1 rote Paprika

Pfeffer & Salz

1 große Zitrone

100g Schafskäse

1/2 Bund Petersilie

1 kleines Stück Zucchini

Zubereitung:

Während die Nudeln in Salzwasser kochen und anschließend abkühlen wird geschnippelt. Rucola und Petersilie werden klein gehackt, die Frühlingszwiebel in dünne Ringe geschnitten, die Zucchini, der Knoblauch und die Paprika fein gewürfelt, die Oliven halbiert und der Schafskäse zerbröselt.

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Dann gebe ich das Olivenöl in ein Schälchen und rühre Tomatenmark und Paprikamark ein. Das Paprikamark habe ich in einem türkischen Supermarkt geholt, da war es deutlich günstiger als in einem “normalen” Supermarkt. Wer es gerne etwas pikanter mag kann noch Harissa untermischen, ich hatte hier sensible Gäste und habe den Salat etwas milder gehalten.

Das Öl mit Pfeffer, Salz und dem Zitronensaft verrühren. Die abgekühlte Pasta nochmal unter fließend kaltem Wasser auflockern, gut schütteln um das überschüssige Wasser abtropfen zu lassen und mit dem Öl vermengen.

Unter das vorbereitete Gemüse heben und wenigstens 30 Minuten ziehen lassen. Nochmal abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz, Pfeffer oder Zitronensaft würzen.

Passt wunderbar zum Grillen oder als Mittagessen im Büro – da der Salat mit Öl angemacht ist und nicht mit Mayo oder ähnlichem ist er nicht sonderlich Hitze empfindlich und kann gut transportiert werden.

Lasst es euch schmecken!

Vegetarische Weltreise - Türkei

Schnelle Wirsing-Roulade mit Kartoffeln

Schnelle Wirsing-Roulade mit Kartoffeln

Wenn es so richtig schnell gehen soll, dann denkt man normalerweise nicht unbedingt an Rouladen. Auch nicht an Wirsing-Rouladen… aber es geht – wirklich! Reis, feine Bratwurst, Kartoffeln und der Wirsing – da wird was draus und das braucht nicht lange…

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Zutaten für 6 Rouladen (3 Personen):

6 Wirsingkohl Blätter

80g Reis

1 EL Tomatenmark

1 Prise Cayennepfeffer

1 Bund Petersilie

Pfeffer & Salz

1/2 Zwiebel

3 feine Kalbsbratwürste

200ml Gemüsebrühe

120g Kartoffeln

Zubereitung:

Ich koche den Reis 12 Minuten in Salzwasser gar. Parallel blanchiere ich die Wirsingblätter 2-3 Minuten lang in Salzwasser.

Den Reis abgießen und mit Tomatenmark, Cayennepfeffer, Pfeffer und Salz würzen. Die Petersilie fein hacken und die Hälfte untermengen.

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Die Wurst aus dem Darm befreien und je 1/3 der Kalbsbartwurst mit 2 EL gewürztem Reis auf ein Wirsingblatt setzen.

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Gut einwickeln und mit einem Holzspieß fixieren. Die Gemüsebrühe dazu geben und 10 Minuten köcheln lassen.

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Die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser 10-12 Minuten gar kochen. Abgießen und die restliche Petersilie darüber geben. Kartoffeln und Rouladen zusammen anrichten.

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Einfach aber lecker…

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… und die Reste gab es am nächsten Tag als Tapas – und da haben sie glatt noch besser geschmeckt.

Guten Appetit!

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Braciole – gefüllte Rinderrouladen

Braciole – gefüllte Rinderrouladen

Die liebe Dr. Michi hat mir als Einweihungsgeschenk für das Haus ein wunderbares Kochbuch aus ihrer Heimatregion in Süditalien geschenkt. Ein lukanisches Kochbuch um genau zu sein – und das kommt mit unglaublich vielen tollen Rezepten daher. Basilikata heißt das Buch und es ist voll mit schönen Bildern zu den Gerichten. Als ich aber beim ersten Durchblättern diese Braciole entdeckt habe wusste ich – die werden das erste Rezept auf meiner to-cook Liste! Ein bissl bin ich bei den Beilagen vom Rezept abgewichen – ich habe passend zur Saison noch grünen Spargel in die Sauce gegeben und anstelle von Bauernbrot, Focaccia oder Fettuccine sind bei mir Tagiatelle auf dem Tellerchen gelandet.

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Zutaten für 2-3 Personen:

4 dünne Scheiben Rinderroulade

2 Knoblauchzehen

1/2 Bund glatte Petersilie

50g Parmesan

4 TL weiche Butter

800g frische Tomaten oder 400g aus der Dose (so im Original)

Olivenöl

2 EL Weinbrand (oder Grappa)

1 TL schwarze Pfefferkörner

ca. 200g grüner Spargel (optional)

Salz & Pfeffer

Holzzahnstocher

Als Beilage:

hier 6 Nester Tagliatelle

oder: Brot, Focaccia, Fettuccine

Zubereitung:

Die Rouladen mit dem Fleischklopfer nochmal plätten und von beiden Seiten mit Pfeffer & Salz würzen.

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Die Petersilie fein hacken und den Knoblauch in Stifte schneiden.

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Dann das untere Drittel mit der weichen Butter einstreichen. Petersilie und die Hälfte vom Knoblauch auf der Butterfläche verteilen. Den Parmesan darüber reiben und die Rouladen zu Röllchen aufdrehen. Mit Holzspießchen fixieren.

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Ich häute die frischen Tomaten und stelle sie kurz beiseite. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Röllchen zusammen mit dem restlichen Knoblauch rundherum anbraten.

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Mit dem Weinbrand ablöschen und den Pfeffer dazu geben.

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Die Tomaten dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und 2 Stunden bei niedriger Hitze (hier Stufe 4 von 14) in der geschlossenen Pfanne schmoren lassen. Die Röllchen wende ich ab und an, mehr Pflege brauchen sie aber nicht.

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15 Minuten vor Ende der Garzeit schäle ich das untere Drittel vom grünen Spargel und schneide ihn in Scheiben auf. Die Köpfe lasse ich ganz, dann darf der Spargel mit in die Sauce.

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Die Tagliatelle brauchen insgesamt 6 Minuten, davon lasse ich sie 3 Minuten in einem Topf mit Salzwasser garen, von dort aus hebe ich sie mit der Zange direkt in die Tomatensauce wo sie nochmal gut 3-4 Minuten mitköcheln dürfen und so richtig aromatisch werden! Die Röllchen kommen währenddessen in den leeren Nudeltopf (ohne Wasser) zum warm halten.

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Die super zart geschmorten Röllchen halbieren, die Holzspieße entfernen und für jeden etwas Fleisch, Pasta und Sauce auf dem Teller anrichten.

Buon Appetito!

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