Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Blätterteigteilchen mit Tomaten-Paprikasauce und Schinken

Blätterteigteilchen mit Tomaten-Paprikasauce und Schinken

Die zweiten Blätterteigteilchen auf dem Buffet waren diese hier. Für mich waren die Teilchen mit Lachs wegen der süßen Senfsauce die ultimativen Favoriten, aber diese hier waren genau so schnell aufgegessen. So ist auf alle Fälle für jeden Gast etwas dabei!

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Zutaten für 12 Teilchen:

1 Packung Blätterteig (Kühlregal)

2 geröstete, eingelegte Paprika

200g Pizzatomaten

1/2 TL getrockneter Oregano

Pfeffer & Salz

1 Prise scharfes Paprikapulver

2 Hand voll geriebener Gouda

1 Ei

6 Scheiben Parmaschinken

12 Blätter Basilikum

Zubereitung:

Ich wiederhole mich ungern, aber den Blätterteig ausrollen und in 12 ungefähr gleich große Teile schneiden. Rundherum mit 0,5cm Abstand zum Rand einritzen wie hier beschrieben, aber nicht durchschneiden.

Die Pizzatomaten, geröstete Paprika, Pfeffer, Salz, Oregano und Paprikapulver in einen kleinen Mixer geben und pürieren.

Die Sauce auf die Teilchen streichen (nicht auf den Rand) und etwas geriebenen Käse darüber streuseln. Den Rand mit Ei bepinseln und die Blätterteigteilchen für 12-15 Minuten im Ofen backen.

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Die Schinkenscheiben halbieren und aufrollen. Je eine Schinkenscheibe und ein Blatt Basilikum auf den Teilchen platzieren.

Warm oder kalt servieren!

Hähnchen-Rosenkohl Lasagne

Hähnchen-Rosenkohl Lasagne

Lasagne ist an kalten, kälteren, oder einfach nicht ganz so heißen Tagen einfach toll. Außerdem ist Lasagne saisonal flexibel und passt somit wunderbar zu Bushcooks Winter-Soulfood Event, das dank der warmen Temperaturen ein bissl in den Frühling gewandert ist. Winter-Soulfood ist für mich so ziemlich alles was mit Käse überbacken ist. Ich habe hier einfach fein geschnittenen Rosenkohl in die Lasagne gegeben und das war sehr lecker. Das Ganze war außerdem mein erstes Experiment mit Hähnchenhackfleisch… ich will nicht sagen, dass es mein letztes war – aber so richtig überzeugt hat es mich nicht. Irgendwie hat mir der Eigengeschmack gefehlt. Vermutlich würde ich beim nächsten Mal Schweinehackfleisch nehmen. Aber abgesehen davon – eine leckere neue Lasagnenvariante!

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Zutaten für 4 Personen:

500g Hähnchenhackfleisch

1 Zwiebel

1 TL Paprikapulver

Pfeffer & Salz

Olivenöl

15-20 Rosenkohlröschen

1 Becher Schmand

12 Lasagneplatten (4 Schichten, je 3 Platten)

400g Pizzatomaten

3-4 Zweige Thymian

2 Knoblauchzehen

200g geriebener Mozzarella

Zubereitung:

Ich würfel die Zwiebel klein und erhitze sowohl in einem kleinen Topf als auch in der Pfanne etwas Olivenöl. Die Zwiebel aufteilen und auf beiden Platten glasig dünsten.

Für die Tomatensauce die Pizzatomaten, 1 Tasse Wasser, den fein gehackten Knoblauch und den Thymian in den Topf geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und einige Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.

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Gleichzeitig das Hähnchenhackfleisch in die Pfanne geben. Mit Pfeffer, Paprikapulver und wenig Salz würzen. Werft mal einen Blick auf eure Verpackung, mein Bio-Hühnerhack war schon gesalzen… warum auch immer…

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Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Den Rest in dünne Scheiben schneiden und zum Hackfleisch geben.

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Eine Schicht Lasagneplatten in eine Auflaufform legen und die Hälfte der Tomatensauce darüber verteilen.

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Eine weiter Schicht Lasagneplatten auslegen und 1/3 vom Hackfleisch-Rosenkohl Mix darüber verteilen. Ich würde beim nächsten Mal den Schmand vorher unterheben, das habe ich hier für die zweite und dritte Schicht gemacht. Ansonsten den Schmand darüber geben.

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Eine weiter Schicht mit Tomatensauce und noch eine mit Hähnchenhackfleisch-Rosenkohl-Schmand-Mix, eine letzte Schicht Lasagneplatten, und den restlichen Hackfleisch-Rosenkohl Mix darüber geben. Das Ganze unter dem geriebenen Käse verstecken und für 30 Minuten in den Ofen schieben.

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Nach 30 Minuten bei 180°C ist die Lasagne wunderbar gold-braun überbacken.

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Ich schneide sie an und setze die Stücken in tiefe Teller.

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Die Kombination aus Rosenkohl und Hackfleisch passt wunderbar zur tomatigen Lasagne. Beim nächsten Mal würde ich vermutlich lieber ein anderes Hackfleisch nehmen, das ist aber nur eine Kleinigkeit.

Essen ist fertig!

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Eingereicht für:

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

Ziegenkäse-Sardellen Pizza

Ziegenkäse-Sardellen Pizza

Vor einiger Zeit hatte Bessere Hälfte in der Pizzeria eine Pizza mit Kapern, Sardellen und Schafskäse. Grundsätzlich eine schöne Kombination – leider nur so salzig, dass sowohl Wasser als auch Wein in kürzester Zeit ausgetrunken waren. Ich hatte probiert und fand es auch extrem salzig. Grundsätzlich aber eine schöne Sache und so habe ich hier auch Sardellen und Kapern, aber anstelle von Schafskäse lieber Ziegenkäse auf die Pizza gegeben. Da kann man auch das Glas Rotwein wirklich genießen.

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Zutaten für 1 Pizza (2 Personen):

Für den Teig:

210g Mehl

40g Hartweizengries

21g frische Hefe

1/2 TL Salz

1 TL brauner Zucker

180ml Wasser

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

Pfeffer & Salz

2-3 Zweige Thymian

1 TL Paprikapulver

2 Schalotten

8 Sardellenfilets

3 TL Kapern

150g Ziegenfrischkäse, hier Selles-sur-cher Käse (Ziegenkäse im Aschemantel)

Zubereitung:

Die Sache mit dem Teig läuft so wie immer, ich gebe Mehl, Gries, Salz und Zucker in eine Schüssel, löse die Hefe im lauwarmen Wasser und rühre das Hefe-Wasser mit dem Handrührgerät langsam unter. So lange weiterkneten bis ein glatter Teigklops entstanden ist der nicht mehr all zu sehr an der Schüssel klebt und das Ganze für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

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Dann wird der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und auf ein Pizzablech gezogen. Die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Den Thymian von den Stängeln streifen, etwas klein hacken und ebenfalls dazu geben. Die Sauce gleichmäßig auf der Pizza verteilen.

Mit Sardellen und Kapern belegen. Die Schalotten in sehr feine Ringe schneiden und ebenfalls auf der Pizza platzieren.

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Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Den Ziegenkäse über die Pizza “bröseln”. Da es ein Frischkäse ist lässt es sich glaube ich nicht vermeiden, dass er auch an den Fingern klebt. Ist aber nicht schlimm, der ist nämlich lecker!

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Die Pizza für 25-35 Minuten in den Ofen schieben. Ich habe die Pizzafunktion in meinem neuen Herd ausprobiert, da war die Pizza in 25 Minuten fix und fertig – bei Ober- und Unterhitze waren es immer 35 Minuten. Da müsst ihr einfach ab und an per Sichtkontrolle schauen wie es um die Pizza steht.

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen…

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… und in Stücken schneiden.

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Auf einem Teller oder Brettchen servieren. Perfekt – salzig, aber weit entfernt von versalzen. So schmeckt das schon ganz anders.

Greift zu!

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Spaghetti mit Kalbsbällchen

Spaghetti mit Kalbsbällchen

Eigentlich sollte es hausgemachte Ravioli geben. Dafür habe ich mir nämlich einen nagelneuen Ausstecher bestellt. Nun muss man aber manchmal doch etwas länger arbeiten als man ursprünglich eingeplant hat und auf einmal muss es schnell gehen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – ich habe aus den feinen Kalbswürstchen einfach Bällchen geformt und eine schnelle Pasta gezaubert.

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Zutaten für 4 Personen:

300g Spaghetti

3 feine Kalbsbratwürste

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

3 Zweige Rosmarin

Olivenöl

2 Dosen Pizzatomaten

1 Prise Chili-Pulver

1 TL Paprikapulver (edelsüß)

Pfeffer & Salz

1 Spritzer Zitronensaft

Optional:

Parmesankäse

Zubereitung:

Ich schneide die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel und hacke den Rosmarin klein. Beides wird in etwas Olivenöl angeschwitzt. Für die Pasta setze ich einen Topf Salzwasser auf. Die Pizzatomaten zur Zwiebel geben und mit Chili, Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen. Die Spaghetti in das kochende Wasser geben.

Die Bratwürste aufschneiden und das Fleisch vorsichtig herausdrücken. Mit nassen Händen aus jeder Wurst 4 Bällchen formen und in die Tomatensauce geben. Ab jetzt vorsichtig umrühren und die Kalbsbällchen in der heißen Sauce gar ziehen lassen.

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Die Spaghetti abgießen und zur Sauce in den Topf geben. Mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

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Die Pasta und die Kalbsbällchen gleichmäßig aufteilen und je nach Geschmack noch ein Stück Parmesan mit auf den Tisch legen.

Super einfach und sehr lecker!

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Pizza – Ente trifft Käse

Pizza – Ente trifft Käse

Ich war die letzten Tage ganz schön im Enten-Wahn, was dabei alles raus gekommen ist werde ich euch nach und nach servieren. Den Anfang macht diese leckere Pizza. Das Entenbrustfilet habe ich separat gebraten um kein Risiko einzugehen, dass es mir zäh wird. Durch den Rucola kommt nochmal eine frische Note auf die Pizza.

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Zutaten für 1 Pizza:

210g Mehl

40g Hartweizengries

1/2 Hefewürfel (21g)

180 ml Wasser

1 TL Zucker

1 TL Salz

300g Pizzatomaten

2 TL getrocknetes Basilikum

Pfeffer & Salz

1 Prise Chilipulver

1 Hand voll Rucola

1 Entenbrustfilet

etwas Olivenöl

Zubereitung:

Da der Pizzateig ja eine Weile gehen möchte fange ich hiermit an. Ich löse die Hefe in lauwarmem Wasser und gebe Mehl, Gries, Zucker und Salz dazu. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) 2 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Abdecken und für 45 Minuten zum Gehen beiseite stellen.

Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben, den aufgegangenen Teig dünn ausrollen und auf das Pizzablech ziehen.

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Die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz, Chilipulver (oder wenn es weniger scharf sein soll Paprikapulver) und Basilikum würzen und auf der Pizza verteilen. Den Käse drüber streuseln und die Pizza mit dem sehr dünn aufgeschnittenen Knoblauch belegen.

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Bei 180°C für 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Beim Entenbrustfilet schneide ich die Haut mehrfach ein damit sie sich beim Braten nicht zu stark zusammen zieht. Rundherum mit Salz einreiben. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Filet zuerst mit der Hautseite unten 3 Minuten anbraten, dann auch von der anderen Seite 3-4 Minuten anbraten.

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Dann kommt die Ente für 20-25 Minuten mit in den Ofen. Am Ende sollte sie schön rosa sein.

Die fertige Pizza aus dem Ofen holen.

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Mit Rucola belegen. Die Entenbrust erst längst halbieren und dann dünn aufschneiden. Die rosa Entenbrust gleichmäßig auf der Pizza verteilen.

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Die fertig belegte Pizza aufschneiden und sofort auf den Tisch stellen.

Greift zu!

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