Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Penne mit Chili Carbonara

Penne mit Chili Carbonara

Pasta ist eine tolle Sache – und wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit gibt es bei mir eine Pasta Carbonara. Das Eiweiß habe ich nämlich zu Zimt Baisers verzaubert… im letzten Jahr waren es Kokosmakronen. Und seit Ariane erklärt hat, dass die Carbonara gar nicht italienisch ist habe ich auch wieder Lust sie zu kochen… natürlich nicht, weil sie nicht italienisch ist, sondern weil die von Ariane soooo lecker aussieht. Außerdem habe ich endlich die letzten Chili geerntet und der Carbonara damit eine leichte Schärfe verliehen!

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Zutaten für 2 Personen:

200g Penne

6 Scheiben Pancetta

4 Eigelb

80g Schlagsahne

60g Parmesankäse

1 Chili

Pfeffer & Salz

etwas Petersilie

Zubereitung:

Die Penne in Salzwasser 12 Minuten al dente kochen. In der Pfanne ohne zusätzliches Fett den Pancetta knusprig braten. Die Pfanne vom Herd nehmen, die Chili fein hacken und im Speck-Fett etwas anschwitzen.

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Die Eigelb mit Sahne und dem geriebenen Parmesan verquirlen.

Die Penne abgießen und mit dem Eigelb-Sahne Mix vermengen. Die Chili unterrühren und den Speck klein bröseln. Die Pasta auf die Teller verteilen und mit Speck und fein gehackter Petersilie toppen.

Einfach und lecker!

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Lust auf noch mehr Carbonara? Dann schaut euch doch mal die, die, die und die hier an!

Saure Sahne-Dinkel Brot

Saure Sahne-Dinkel Brot

Für mich hat mit dem Herbst auch die Brotbacksaison wieder angefangen. Und weil es so kalt und grau draußen ist darf es auch gerne wieder ein kräftiges Brot sein. Diesmal habe ich mit saurer Sahne experimentiert und bin mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden!

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Zutaten für 1 Brot:

Vorteig:

160g Dinkelvollkornmehl

100g saure Sahne

30g Wasser

2g frische Hefe

Hauptteig:

Vorteig

8g frische Hefe

380g Weizenmehl Typ 1050

10g Honig

10g Salz

50g saure Sahne

150g Wasser

Zubereitung:

Tag 1: alle Zutaten für den Vorteig werden 10 Minuten lang bei niedriger Geschwindigkeit in der Küchenmaschine miteinander verknetet bis ein recht fester Vorteig entsteht. Der darf 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen und kommt dann für weitere 18 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank.

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Am nächsten Tag füge ich die restlichen Zutaten für den Hauptteig hinzu und verknete alles für 3 Minuten bei kleinster Stufe und dann weitere 10 Minutenauf hoher Stufe bis ein glatter, elastischer Teig entsteht.

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Dieser Teig darf 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen, wobei ich ihn einmal pro Stunde falte. Dann gebe ich ihn mit dem Schluss nach oben in ein Mehl bestäubtes Gärkörbchen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen mit Wasserdampf (bei mir im Brotbackmodus) auf 230°C vorheizen. Alternativ einfach eine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf denBoden vom Ofen stellen.

Das Brot auf das Blech kippen und in den Ofen schieben.

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Nach 20 Minuten reduziere ich die Hitze auf 200°C, weiter 15 Minuten später öffne ich die Ofentür einen Spalt breit und backe das Brot für 5 Minuten zuende. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

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Das Brot macht sich wunderbar mit (selbstgemachter) Butter und einer Prise Fleur de Sel oder einem Scheibchen Schinken. Die Kruste ist wunderbar krachend und die Krume feinporig und locker.

Ein wunderbares Brot!

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Fingerfood – Rezension

Fingerfood – Rezension

Ein neues Kochbuch hat meine Sammlung erweitert. Fingerfood nennt es sich und bietet laut eigenen Angaben von Anitpasti bis Tapas kleine Köstlichkeiten für jeden Anlass. Ich liebe Tapas und suche immer nach neuer Inspiration für kleine Häppchen oder Dinge die man gut auf dem Buffet anrichten kann – da habe ich mich über dieses Büchlein besonders gefreut.

Fingerfood

Kosmos Verlag 9783440130056

144 Seiten
103 Farbfotos
Integralband
220 x 195 mm (LxB)
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-440-13005-6
Art.-Nr.: 13005
Aber fangen wir von vorne an. Die Autorin und Foodstylistin Christina Kempe hat ein buntes Program aus 60 Rezepten für jeden Anlass zusammengestellt. “Für jeden Anlass” sagen ja viele, das schau ich mir natürlich genauer an… und schnappe mir sofort den Post-it Block. Gemüseröllchen im Sushi-Style, gefüllte Weinblätter mal anders, Mini-Saltimbocca, marinierter Kürbis, Heilbutt-Ceviche, Melonen-Feta Salat, Lamm-Saté Spieße, Orangen Pilze und Rumpsteak Tagliata sind nur ein paar Beispiele die mir sofort ins Auge gefallen sind. Desserts gibt es natürlich auch, aber das ist ja nicht so ganz meine Baustelle.
Die Rezepte sind übersichtlich geschrieben und man hat eine gute Vorstellung davon was man gut vorbereiten kann und welche Schritte erst kurz vor dem Eintreffen der Gäste gemacht werden sollten. Alles schön und gut, das Buch bietet aber noch mehr.
Christina Kempe ist Foodstylistin und hat ein Händchen dafür ihr Essen hübsch anzurichten. Es geht schon mit der passenden Einladung los, dann wird der Tisch dekoriert. Außerdem gibt es als Inspiration zu so ziemlich jedem Gericht schöne Fotos. Um es uns Zuhause einfacher zu machen gibt es aber außerdem zu jedem Gericht einen Tipp zum Anrichten. Nicht nur “im Glas” oder “auf dem Löffel”, sondern Ideen zum Untergrund, Besteck, kleinen Schildchen oder Kräutern. Die meisten Sachen lassen sich schnell und einfach nachmachen und mit Kleinigkeiten kommt euer Buffet gleich ganz anders rüber.
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Das war aber noch nicht alles. Ich weis ja nicht, wie das bei euch ist – aber kenn ihr das, wenn ihr eine Sache unbedingt auf dem Buffet haben wollt und dann überlegt was noch dazu passen könnte? Das Buch hat nicht nur ein Rezeptregister, sondern auch ein Themenregister. Warme Häppchen, kalte Häppchen, vegetarische Häppchen, Häppchen mit Fleisch und Häppchen mit Fisch und Meeresfrüchten gibt es hier auf einen Blick. Damit wird man aber nicht alleine gelassen. Schon in der Einleitung, wenn ihr eure Einladung gestaltet und ein paar Ideen zur Tischdeko mit auf den Weg bekommen habt, gibt es eine ganze Reihe möglicher Kombinationen zu verschiedenen Anlässen. Ein “Frühlingsfrischer Abend”, ein “mediterranes Sommerfest” oder “In die Ferne schweifen” – kein Problem. Mir gefällt besonders gut, dass man Vorschläge bekommt wieviele Häppchen man für seine Gäste machen sollte und das diese Zahl nicht nur von der Anzahl der Gäste, sondern auch von der Dauer eures Treffens abhängt. Die Empfehlung der passenden Getränke ist nett, bietet aber keine große, neue Erkenntnis.
Soviel zur Theorie – aber kann man aus dem Buch auch kochen? Ja, man kann – bei mir stand gerade kein Besuch an, also habe ich mir ein Häppchen ausgesucht, das auch gut als Beilage passen würde. Und nix hat mich so sehr gereizt wie die gefüllten Weinblätter in der Muffinform! Absolut genial und leicht vorzubereiten. Auch wenn ich mich wieder nicht 100% an das Rezept halten konnte… Das Rezept für die Lamm-Saté Spieße folgt in Kürze.
Vielen Dank an den Kosmos Verlage der mir dieses Buch kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. Der Inhalt dieser Rezension entspricht natürlich nur meinem eigenen Geschmack und meiner Erwartung an ein Kochbuch.
Weinblätter mit Tomaten-Ziegenkäse Füllung
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Zutaten für 12 Törtchen:
24 eingelegte Weinblätter
1 Ochsenherztomate (150g) – im Original 300g Kirschtomaten
1 grüne Paprika (mein Ausgleich für die fehlenden Tomaten)
1/2 Bund Petersilie
200g Ziegenfrischkäse
4 Eigelb
200g Schlagsahne (im Original 400g)
25g Pinienkerne
Pfeffer
2 kleine rote Chilis (von mir ergänzt)
Zubereitung:
Vorab – laut Rezept sollen es kleine Weinblätter sein. Nun ist klein vermutlich relativ, meine waren ziemlich klein, deshalb habe ich am Ende die Sahne halbiert. Aber das lässt sich ja einfach regulieren.
Die Weinblätter kurz abspülen um etwas Salz loszuwerden. Dann kommen jeweils zwei Blätter leicht überlappend in eine Muffinform.
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Tomate, Petersilie und Paprika klein schneiden und in eine Schüssel geben. Mit etwas mehr als der Hälfte vom Ziegenkäse vermengen und mit Pfeffer würzen.
Diese Füllung in den Muffinmulden platzieren.
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Den restlichen Ziegenkäse mit Sahne, den Eigelb und den zwei Chilis mit dem Stabmixer fein mixen. Diese Füllung gleichmäßig auf alle 12 Vertiefungen verteilen. Keine Sorge wenn das zum Teil aus den Blättern ausläuft, das klappt trotzdem. Die Pinienkerne auf den eingeklappen Blättern verteilen.
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Kann so 1-2 Stunden im Kühlschrankgelagert werden, oder ihr stellt es so wie ich direkt für 40 Minuten bei 160°C Umluft direkt in den Ofen.
Auf die letzten 15 Minuten brate ich die Lammhüftsteaks. Erst scharf anbraten, dann bei reduzierter Hitze medium garen.
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Die Förmchen aus dem Ofen holen und die Blätter mit einem Löffel daraus lösen. Die Steaks kurz ruhen lassen und dann in Scheiben aufschneiden.
Beides zusammen anrichten. Als Deko wird Weinlaub empfohlen, das habe ich gerade nicht zur Hand – aber wir sind ja auch nur zu zweit.
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Ihr dürft schon gespannt sein – da gibt es noch das eine oder andere Rezept als Inspiration!
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