Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Schwarze Johannisbeeren Eis

Schwarze Johannisbeeren Eis

Eigentlich wollte ich aus meinen schwarzen Johannisbeeren ja ein Sorbet machen. Realistisch betrachtet wäre das aber ein ziemlich kleines Schälchen Sorbet geworden und so habe ich mich doppelt gefreut, als ich bei Sandra das Rezept für ein Orangen-Saure Sahne Eis entdeckt habe. Im Rezept stand aber auch etwas von Buttermilch und wie ich so am Einkaufen war habe ich alles durcheinander geworfen. Schmand habe ich eingepackt, Schlagsahne und Buttermilch. Halb so wild, die saure Sahne habe ich durch die Schlagsahne ersetzt und dafür die doppelte Menge Schmand genommen. Anstelle von Orangensaft bin ich auf Kirschsaft umgestiegen und dazu kamen dann die schwarzen Johannisbeeren. Ziemlich gut fand ich die Idee mit Agavensirup zu süßen, das hat prima geklappt. Da keine der Zutaten erhitzt wurde gab es auch keine langen Vorkühlzeiten und das Eis war ruck-zuck fertig… und wirklich lecker!

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Zutaten für 1L Eis:

alle Zutaten sollten aus dem Kühlschrank kommen

100g schwarze Johannisbeeren

350ml Sauerkirschsaft

100g Agavensirup

200g Schlagsahne

100g Schmand

2cl Cassis Likör

Zubereitung:

Ich mixe die Johannisbeeren mit einem guten Schluck Kirschsaft bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

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In eine Schüssel geben und mit dem restlichen Saft, dem Agavensirup, der Schlagsahne, dem Schmand und dem Likör verrühren.

Diese Masse gebe ich jetzt in die Eismaschine wo sie 50 Minuten ihre Runden dreht.

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Die Eiscréme in eine Plastikdose füllen und noch zwei Stunden im Tiefkühler zuende frieren lassen. Mein Tipp um das Eis aus dem Behälter für die Maschine zu lösen: kurz von außen fließend kaltes Wasser darüber laufen lassen, dann flutscht es direkt heraus ohne zu schmelzen und ohne, dass man im Einsatz rumkratzen muss.

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Wenn die Zeit dann endlich um ist bekommt jeder eine große Kugel Eis… und danach vielleicht noch eine Zweite… Danke an Sandra nicht nur für diese schöne Rezeptidee, sondern auch für den Tipp mit dem tollen Eisportionierer Set! Das hat sich mittlerweile schon mehrfach bewährt :)

Und jetzt genießt euer Eis!

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Kaninchenspieße in Senfmarinade

Kaninchenspieße in Senfmarinade

Kaninchen und Senf passen wunderbar zusammen. Rachel Khoo hat dazu ein Rezept mit Kaninchenkeulen das ich etwas abgewandelt habe um daraus Spieße zu zaubern. Nur die Zubereitung im Ofen fand ich nicht ganz ideal, deshalb sind die Spieße bei mir am Ende noch kurz in die Pfanne gewandert.

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Zutaten für 6 Spieße:

2 Kaninchenrücken (zusammen 800g mit Knochen)

1 EL süßer, grobkörniger Senf

1 EL scharfer Senf

1 Tasse Paniermehl

Olivenöl

Für den Dip:

100g Schmand

1 TL scharfer Senf

Pfeffer

Abrieb von 1/4 Orange

1 TL Honig

Zubereitung:

Ich vermixe die beiden Senfsorten auf einem flachen Teller. Die Tasse Paniermehl kommt auf einen zweiten Teller.

Der Händler auf dem Markt war so nett mir das Fleisch direkt vom Kaninchenrücken zu lösen und so kann ich es jetzt in passende Stücken schneiden und auf die Grillspieße stecken.

Rundherum mit der Senfmarinade einpinseln und anschließend rundum panieren.

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Bei Rachel wird jetzt ein Backblech mit Öl eingepinselt und das Fleisch bei 200°C im Backofen gegart. Das mache ich auch für 15 Minuten, aber die Panade wird nur trocken und löst sich unten ab weil sie aufweicht. Also brate ich die Spieße noch schnell in der Pfanne rundum an damit sie schön gold-braun und knusprig werden. Beim nächsten Mal würde ich sie also gleich in der Pfanne braten.

Den Schmand mit dem Senf verrühren, mit Pfeffer, Orangenschalenabrieb und Honig abschmecken.

Heiß servieren – dazu passt ein kleiner Salat.

Greift zu!

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Eier im Näpfchen mit Lachs

Eier im Näpfchen mit Lachs

Französische Eier im Näpfchen gab es hier ja schon im Februar. Dazu habe ich von Gourmandise das Feedback bekommen, dass ihr Eiweiß noch ganz klar war. So “roh” war es bei mir nicht, aber fest war das Eiweiß tatsächlich auch nicht. Im Le Creuset Kochbuch für Mini-Cocottes habe ich jetzt ein ähnliches Rezept gefunden und hier scheint es auch den passenden Trick zu geben – das Wasser für das Wasserbad muss kochend heiß sein. Das wird probiert – et voilà, es klappt! Darauf ein Lachsröschen und Dill, einfach lecker.

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Zutaten für 2 Schälchen:

6 EL Schmand (etwas mehr als 1 Becher)

2 Eier

Pfeffer & Salz

1/2 Bund Dill

2 Scheiben Räucherlachs

etwas Weißbrot

Zubereitung:

Der Dill wird fein gehackt und mit Salz und Pfeffer unter den Schmand gehoben.

Die Hälfte der Créme auf dem Boden der Schälchen verteilen und vorsichtig das Ei darüber aufschlagen. Bei mir ist ein Eigelb kaputt gegangen, das war später etwas fester als das Ganze. Die restliche Créme vorsichtig auf das Ei setzen und die Schälchen in eine Auflaufform stellen.

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Den Ofen auf 180°C vorheizen. Im Wasserkocher das Wasser zum kochen bringen und so viel in die Auflaufform geben, dass die Schälchen zur Hälfte im Wasser stehen.

Für 15 Minuten – jetzt passt auch die Zeit die im ersten Original vorgesehen war – in den Ofen schieben.

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Die Näpfchen aus dem Wasser heben und kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Für jedes Näpfchen eine Lachsrose rollen und mit etwas frischem Dill auf dem gebackenen Ei platzieren.

Mit Brot und einem Löffel servieren.

Lasst es euch schmecken!

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