Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Eier im Näpfchen mit Lachs

Eier im Näpfchen mit Lachs

Französische Eier im Näpfchen gab es hier ja schon im Februar. Dazu habe ich von Gourmandise das Feedback bekommen, dass ihr Eiweiß noch ganz klar war. So “roh” war es bei mir nicht, aber fest war das Eiweiß tatsächlich auch nicht. Im Le Creuset Kochbuch für Mini-Cocottes habe ich jetzt ein ähnliches Rezept gefunden und hier scheint es auch den passenden Trick zu geben – das Wasser für das Wasserbad muss kochend heiß sein. Das wird probiert – et voilà, es klappt! Darauf ein Lachsröschen und Dill, einfach lecker.

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Zutaten für 2 Schälchen:

6 EL Schmand (etwas mehr als 1 Becher)

2 Eier

Pfeffer & Salz

1/2 Bund Dill

2 Scheiben Räucherlachs

etwas Weißbrot

Zubereitung:

Der Dill wird fein gehackt und mit Salz und Pfeffer unter den Schmand gehoben.

Die Hälfte der Créme auf dem Boden der Schälchen verteilen und vorsichtig das Ei darüber aufschlagen. Bei mir ist ein Eigelb kaputt gegangen, das war später etwas fester als das Ganze. Die restliche Créme vorsichtig auf das Ei setzen und die Schälchen in eine Auflaufform stellen.

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Den Ofen auf 180°C vorheizen. Im Wasserkocher das Wasser zum kochen bringen und so viel in die Auflaufform geben, dass die Schälchen zur Hälfte im Wasser stehen.

Für 15 Minuten – jetzt passt auch die Zeit die im ersten Original vorgesehen war – in den Ofen schieben.

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Die Näpfchen aus dem Wasser heben und kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Für jedes Näpfchen eine Lachsrose rollen und mit etwas frischem Dill auf dem gebackenen Ei platzieren.

Mit Brot und einem Löffel servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Hähnchen-Rosenkohl Lasagne

Hähnchen-Rosenkohl Lasagne

Lasagne ist an kalten, kälteren, oder einfach nicht ganz so heißen Tagen einfach toll. Außerdem ist Lasagne saisonal flexibel und passt somit wunderbar zu Bushcooks Winter-Soulfood Event, das dank der warmen Temperaturen ein bissl in den Frühling gewandert ist. Winter-Soulfood ist für mich so ziemlich alles was mit Käse überbacken ist. Ich habe hier einfach fein geschnittenen Rosenkohl in die Lasagne gegeben und das war sehr lecker. Das Ganze war außerdem mein erstes Experiment mit Hähnchenhackfleisch… ich will nicht sagen, dass es mein letztes war – aber so richtig überzeugt hat es mich nicht. Irgendwie hat mir der Eigengeschmack gefehlt. Vermutlich würde ich beim nächsten Mal Schweinehackfleisch nehmen. Aber abgesehen davon – eine leckere neue Lasagnenvariante!

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Zutaten für 4 Personen:

500g Hähnchenhackfleisch

1 Zwiebel

1 TL Paprikapulver

Pfeffer & Salz

Olivenöl

15-20 Rosenkohlröschen

1 Becher Schmand

12 Lasagneplatten (4 Schichten, je 3 Platten)

400g Pizzatomaten

3-4 Zweige Thymian

2 Knoblauchzehen

200g geriebener Mozzarella

Zubereitung:

Ich würfel die Zwiebel klein und erhitze sowohl in einem kleinen Topf als auch in der Pfanne etwas Olivenöl. Die Zwiebel aufteilen und auf beiden Platten glasig dünsten.

Für die Tomatensauce die Pizzatomaten, 1 Tasse Wasser, den fein gehackten Knoblauch und den Thymian in den Topf geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und einige Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.

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Gleichzeitig das Hähnchenhackfleisch in die Pfanne geben. Mit Pfeffer, Paprikapulver und wenig Salz würzen. Werft mal einen Blick auf eure Verpackung, mein Bio-Hühnerhack war schon gesalzen… warum auch immer…

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Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Den Rest in dünne Scheiben schneiden und zum Hackfleisch geben.

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Eine Schicht Lasagneplatten in eine Auflaufform legen und die Hälfte der Tomatensauce darüber verteilen.

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Eine weiter Schicht Lasagneplatten auslegen und 1/3 vom Hackfleisch-Rosenkohl Mix darüber verteilen. Ich würde beim nächsten Mal den Schmand vorher unterheben, das habe ich hier für die zweite und dritte Schicht gemacht. Ansonsten den Schmand darüber geben.

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Eine weiter Schicht mit Tomatensauce und noch eine mit Hähnchenhackfleisch-Rosenkohl-Schmand-Mix, eine letzte Schicht Lasagneplatten, und den restlichen Hackfleisch-Rosenkohl Mix darüber geben. Das Ganze unter dem geriebenen Käse verstecken und für 30 Minuten in den Ofen schieben.

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Nach 30 Minuten bei 180°C ist die Lasagne wunderbar gold-braun überbacken.

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Ich schneide sie an und setze die Stücken in tiefe Teller.

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Die Kombination aus Rosenkohl und Hackfleisch passt wunderbar zur tomatigen Lasagne. Beim nächsten Mal würde ich vermutlich lieber ein anderes Hackfleisch nehmen, das ist aber nur eine Kleinigkeit.

Essen ist fertig!

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Eingereicht für:

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

Griechische Tarte

Griechische Tarte

Spontaner Einkauf, die Tarte-Form möchte mal wieder genutzt werden und schnell soll es gehen. Also wandern Blätterteig und ein paar andere Dinge in meinen Einkaufskorb. Der Einkauf ist nicht groß und nicht teuer – als ich in der Küche stehe überschlage ich die Zutaten grob und stelle fest, dass das ein Fall für Peter’s Satte 2 für weniger als 5 Event sein könnte. Ich bin schon vor einiger Zeit über das Event gestolpert und habe es ehrlich gesagt als zu anstrengend abgestempelt und nicht auf die “mitmach-Liste” gesetzt. Ich hatte früher auch Zeiten wo ich ziemlich genau rechnen musste wie viel Geld mir noch für den Monat bleibt und was ich einkaufen kann, jetzt bin ich ganz froh dass ich in der Regel das kaufen kann worauf ich Lust habe. Natürlich gibt es nicht jeden Tag Austern, aber halt in einem normalen Rahmen… ihr wisst was ich meine. Ist diese griechische Tarte im 5 Euro Bereich? Ich gebe zu, ich habe noch nicht konkret gerechnet – das mache ich erst wenn ich dieses Rezept geschrieben habe. Und ich werde diese Zeilen nicht löschen, egal ob es klappt oder nicht!

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Zutaten für 2 Personen:

1 Rolle Blätterteig

100g Rinderhackfleisch

150g Schmand

1/5 Salatgurke

Pfeffer & Salz

1 Prise Knoblauchpuler

1/2 TL getrockneter Dill

100g Schafskäse

1/4 rote Paprika

9 grüne Oliven mit Knoblauchfüllung

1/2 mittelscharfe rote Chili

Zubereitung:

Ich gebe etwas eiskaltes Wasser in die Tarteform und schwenke es, so dass die Form überall benetzt ist. Den Rest kippe ich ab. Dann kommt der Blätterteig in die Form. Passend zuschneiden – fertig.

Schmand, geraspelte Gurke, Knofipulver, Salz, Pfeffer und Dill zu einer Art Tsatziki verrühren und auf dem Blätterteig verteilen. Ich habe Schmand anstelle von Joghurt genommen weil ich nicht sicher war ob mir der Joghurt sonst den Blätterteig aufweicht.

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Die Chili in dünne Ringe schneiden, die Paprika in schmale Streifen. Beides auf der Tarte verteilen. Das Hackfleisch mit Cumin, Pfeffer, Salz und Garam Masala anbraten bis es leicht krümelig ist. Auf die Tarte geben, den Schafskäse darüber bröseln und die Oliven darauf platzieren. Den Rand leicht einschlagen und die Tarte bei 200°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Nach 20 Minuten hole ich sie wieder raus – der Rand ist gebräunt und auch der Käse hat eine leichte Bräune.

Lasst es euch schmecken!

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Fazit – Kassenbon-check:

1 Rolle Blätterteig = 1,29€

100g Rinderhackfleisch = 1,04€ (im Angebot)

150g Schmand = 0,52€

1/5 Salatgurke = 0,20€

Pfeffer & Salz

1 Prise Knoblauchpulver

1/2 TL getrockneter Dill

100g Schafskäse = 0,60€

1/4 rote Paprika = 0,22€

9 grüne Oliven mit Knoblauchfüllung = 0,60€

1/2 mittelscharfe rote Chili = 0,15€

=> 4,62€ plus Gewürze, ich denke anteilig komme ich mit 0,38€ für die Prise hier und da hin – aber es ist schon eine knappe Punktlandung.

Nichts desto trotz – zwei sind satt geworden und das für knapp weniger als 5€. Die Rechnung geht am Ende aber nur auf, wenn die restliche Gurke, Paprika, Oliven, usw. auch verwendet werden. Das ist am Ende das Wichtigste – alles verwerten und nix wegwerfen, sonst geht die Rechnung nicht auf.

Voilà – mein Beitrag zum Event:

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Blutwurst-Muffins

Blutwurst-Muffins

Blutwurst mit Kartoffelpüree ist nix was man mitnehmen kann – oder? Kann man wohl – in Form von Muffins. Zugegeben ein sehr wildes Experiment, aber es schmeckt! Genau so wie wenn man die Blutwurscht mit dem Kartoffelpüree vermischt – nur ohne Kartoffelpüree. Also ich mag das…

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Zutaten für 6 Muffins:

120g Mehl

1 TL Backpulver

1 Blutwurst

1 Ei

50g Butter

100g Frischkäse

100g Schmand

1/2 TL Knoblauchpulver

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ihr könnt nix falsch machen – schmelzt die Butter in einem Topf und gebt sie in eine große Schüssel. Jetzt holt ihr die Wurstfüllung aus der Pelle und bratet sie in dem Buttertopf an bis sie durch ist.

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In dieser Zeit werden Mehl, Ei, Butter, Backpulver, Pfeffer, Salz, Knoblauchpulver, Schmand und Frischkäse zu einem glatten Teig verrührt.

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Die Blutwurstmasse untermengen und in die Förmchen vom Muffinblech füllen.

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Für 25 Minuten bei 180°C Umluft in den Backofen schieben. Sie gehen wunderbar auf – aber bevor ich das Foto habe fallen sie wieder ein bissl zusammen.

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Kurz etwas abkühlen lassen und noch warm zu einem passenden Salat oder Blutwurst mit Wirsing auf den Tisch stellen.

Außerdem lassen sich die herzhaften Muffins auch super als kleines Mittagessen zur Arbeit mitnehmen.

Haps und weg!

Tarte au chocolat mit Schmand Glasur

Tarte au chocolat mit Schmand Glasur

Vor zwei Wochen war ich süchtig – süchtig nach Schokokuchen. Das ging mit den Schoko-Bananen Brownies los, setzte sich mit dieser süßen, kleinen Schoko-Tarte fort und endete mit einem Schoko-Banenen-Kuchen mit Karamell on top. Aber eins nach dem Anderen – diese kleine Tarte gab es für Dr. Michi zum Geburtstag.

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Zutaten für eine 16cm Springform:

100g Zartbitterschokolade

2 TL Kakaopulver

50g brauner Zucker

100g Butter

1 TL Backpulver

1 Ei

1 Messerspitze gemahlene Vanille

50g Weizenmehl

2 EL Schmand

100g Puderzucker

Schokostreusel

Zubereitung:

Ich schmelze wieder Butter, Zucker und Schokolade in einem kleinen Topf. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen – dann kommt zuerst das Ei, gefolgt von Backpulver, Vanille und Mehl zum Teig.

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Die Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter einreiben. Den Teig einfüllen und den Kuchen bei 180°C für knapp 20 Minuten in den Ofen schieben.

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Sobald der Kuchen fertig ist hole ich ihn aus dem Ofen und lasse ihn abkühlen…

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… bevor ich ihn vorsichtig aus der Form löse.

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Schmand und Puderzucker miteinander verrühren bis wir eine glatte, feste Glasur haben. Damit bestreiche ich den Kuchen rundherum.

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Dabei haben sich leider ein paar Krümel gelöst und in der Glasur breit gemacht, damit man das nicht sieht kommen ein paar Schokostreusel drüber.

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Die Glasur braucht knapp eine Stunde um auszuhärten. Dann hebe ich den Kuchen vorsichtig auf einen Pappteller und packe ihn in Folie ein – soll ja schließlich ein Geburtstagskuchen werden!

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Den Kuchen kann man so wunderbar mitnehmen und verschenken. Und wenn ihr – so wie ich – Glück habt gibt es ein leckeres Stückchen davon in der Mittagspause.

Genießt es!

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