Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Zitronige Penne mit Räuchermakrele

Zitronige Penne mit Räuchermakrele

Die Räuchermakrele war ein spontaner Einkauf als ich im Lieblings-Kaisers vor der Fischtheke stand. Irgendwie habe ich den geräucherten Fisch gesehen und an Pasta gedacht. Ja – kann ich mir auch nicht erklären, aber der Gedanke war da und hat mich auch beim weiteren Einkauf verfolgt. Aber was passt zu geräucherter Makrele und Pasta? Und welche Sauce soll es geben? Schwierig – aber nicht unmöglich. Also wandern ein Becher Sahne, Weißwein, Zitrone und Petersilie mit in den Einkaufskorb. Daraus lässt sich doch was machen!

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Zutaten für 2 Personen:

300g Räuchermakrele (3 Filets)

1/2 Bund Petersilie

1 Zitrone

200g Schlagsahne

2 Gläser Weißwein

1/2 rote Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Pfeffer & Salz

200g Penne

Zubereitung:

Wie die meisten Pastarezepte ist auch dieses recht schnell gemacht. Bevor ich mich um Fisch und Sauce kümmere setze ich einen großen Topf Salzwasser für die Nudeln auf.

Bis das Wasser kocht reibe ich die Schale von der Zitrone und erhitze sie in der Pfanne mit etwas Olivenöl. Es duftet augenblicklich super zitronig. Dazu kommen die fein gewürfelte Zwiebel und der Knoblauch. Anschwitzen bis die Zwiebel glasig wird. Die Nudeln ins kochende Wasser geben.

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Wenn die Zwiebel glasig wird lösche ich das Ganze mit Weißwein ab, lasse den Wein kurz aufkochen, aber nur wenig reduzieren und rühre dann die Sahne ein. Bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen.

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Mit Pfeffer und Salz würzen. Die geräucherte Makrele halbiere ich der Länge nach. Eine Hälfte ist direkt grätenfrei, aus dem anderen Stück ziehe ich die wenigen Gräten die drin sind raus. Dann wird der Fisch in kleinere Stücken zerpflückt und zur Sauce gegeben. Die Petersilie fein hacken und ebenfalls untermengen.

Die Pasta abgießen sobald die Penne al dente sind und die Nudeln direkt zurück in den Topf geben. Die Sauce dazugeben und alles gut vermischen. Mit dem Saft aus der Zitrone abschmecken und bei Bedarf noch mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Anrichten und komplett verputzen. Ein wirklich gelungenes Experiment…

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Spirelli mit Lamm

Spirelli mit Lamm

Da meine Lammkeule mit Rosmarin für 4 Personen gedacht ist, wir aber nur zu zweit sind, ist noch einiges von dem leckeren, zarten Fleisch übrig geblieben. Daraus wurde kurzerhand dieses schnelle “Reste-Essen” gezaubert. Das Rezept eignet sich für so ziemlich alle Bratenreste, im Dezember gab es schon eine ähnliche Variante mit Gans.

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Zutaten für 2 Personen:

Reste vom Braten + Bratensauce

1/2 Bund Petersilie

1 Glas trockener Rotwein oder kräftige Brühe

Pfeffer & Salz

200g Spirelli

Zubereitung:

Das Ganze dauert in etwas 15 Minuten. Ich setze einen Topf Salzwasser für die Nudeln auf. Bis das Wasser kocht zupfe ich die Bratenreste in kleine Stückchen. So kommen sie zusammen mit der Bratensauce zurück in den Bräter. Ein Glas Rotwein oder kräftige Brühe dazu geben und langsam erwärmen. Den Bräter offen lassen damit der Rotwein etwas reduzieren kann. Sobald das Nudelwasser kocht kommen die Spirelli hinein. Kochen lassen bis die Pasta al dente ist.

Den Fleisch-Wein-Bratensaucen Mix abschmecken und bei Bedarf mit Pfeffer und Salz würzen. Die Petersilie fein hacken und dazu geben.

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Sobald die Nudeln fertig sind gieße ich sie ab und gebe sie zu den Bratenresten in den Bräter. Der ist schön groß, da kann man Fleisch, Sauce und Pasta gut vermischen.

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Schon ist ein leckeres und super schnelles Reste-Essen fertig.

Viel Spaß mit euren Bratenresten!

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Muscheln in Weißwein und Sahne wie in Nizza

Muscheln in Weißwein und Sahne wie in Nizza

Ich gebe zu – im ersten Moment war ich etwas desorientiert als ich an jedem zweiten Restaurant im Restaurant District von Nizza große Schilder gesehen habe die für die Spezialität “Muscheln mit Pommes” geworben haben. Wenn Muscheln mit Pommes schon die Spezialität ist, dann kann der Laden ja nicht viel zu bieten haben… Aber nach dem 3.-4.-5. Schild dachte ich mir “die würden das doch nicht alle anbieten wenn es nicht lecker wäre…” Und weil ich ja experimentierfreudig bin habe ich dann auch die Muscheln in Weißweinsauce mit Sahne in der Kombination mit Pommes bestellt. Und lecker war’s! Das typische Weißbrot wäre nicht schlecht gewesen, aber mit den Pommes war es mal etwas anderes. Hier meine Variante für zuhause:

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Zutaten für 2 Personen:

500g Miesmuscheln

750 ml Weißwein (1 Flasche) – hier ein australischer Chardonnay

750 ml Gemüsebrühe

2 Karotten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 TL Butter

1/2 Becher Schlagsahne (100g)

Pommes

Salz

Zubereitung:

Die Pommes brauchen am längsten und wandern bei mir direkt in den vorgeheizten Backofen. Nach Packungsanleitung bis zum gewünschten Knuspergrad backen.

Jetzt schneide ich die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten in kleine Würfel und schwitze sie mit etwas Butter in einem großen Topf an. Mit Weißwein und Brühe ablöschen. 10 Minuten auf höchster Stufe und ohne Deckel kochen lassen.

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In dieser Zeit kommen die Muscheln in die Qualitätskontrolle. Alle die beschädigt oder geöffnet sind werden aussortiert. Dann kommen die Muscheln in den Topf.

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Nach 6-7 Minuten bei mittlerer Hitze (Stufe 6 von 9) sind die Muscheln weit geöffnet und sehen wirklich gut aus.

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Jetzt gebe ich die Sahne dazu und rühre alles gut um. Die Muscheln sind dann soweit fertig.

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Als letztes hebe ich die Muscheln mit der Schaumkelle aus dem Wein-Sahne Sud in tiefe Teller. Dabei gibt es die zweite Qualitätskontrolle – alle Muscheln die noch geschlossen sind müssen weg, die sind schlecht. Dazu kommen 2 Suppenkellen mit der leckeren Weißwein Sauce. Die Pommes werden gesalzen und in extra Schälchen angerichtet.

Für die Muschelschalen stelle ich einen tiefen Teller auf den Tisch. Dazu passt ein Glas Weißwein.

Bon appetit!

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Rinder Fond

Rinder Fond

Als ich im Rahmen meines Weihnachtsmenüs die Klare Gemüsesuppe mit Kalbs-Pistazien Klößchen gekocht habe gab es keine halben Sachen. Also habe ich 2 Tage vorher nicht nur selbst gemachten Fisch Fond aus den Karpfenköpfen gekocht sondern auch Rinder Fond aus Suppenknochen. Mit den Zutaten habe ich etwas experimentiert – ich habe hier Tomaten mit in den Fond gegeben. Dadurch hat das Ganze eine wunderbar frische Note bekommen.

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Zutaten für 750 ml Fond:

4 Stück Suppenknochen vom Rind (ca. 300g)

500 ml Weißwein

500 ml Wasser

Salz

3 Lorbeerblätter

4-5 Nelken

8-10 Wacholderbeeren

3 Pimentkörner

3 Stangen Staudensellerie

4 Karotten

3 Tomaten

2 Zwiebeln

1/2 Bund Petersilie

3 EL Balsamico Bianco

Zubereitung:

Im ersten Schritt wollen die Suppenknochen geröstet werden. Dazu lege ich sie auf ein Backblech mit Backpapier und schiebe sie für 45 Minuten bei 200°C in den Backofen. Dort schwitzen sie unglaublich viel Fett aus – ich gebe sie mit dem Fett in einen ausreichend großen Topf.

Dazu kommen die klein geschnittenen Karotten, der Sellerie und die geviertelte Zwiebel. Kurz anbraten und mit Wasser und Wein ablöschen.

Salz, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Pimentkörner dazu geben und aufkochen lassen.

Die Petersilie wird samt Stängeln grob zerhackt und die Tomaten schlicht halbiert. Beides kommt mit in den Topf.

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Ich habe den Rinder Fond etwas länger köcheln lassen als den Fisch Fond. Insgesamt waren es 2 Stunden auf mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9). Dabei habe ich nur ab und an umgerührt.

Am Ende habe ich alles durch ein großes Sieb in einen Messbecher abgegossen. Die Einlage kommt so wie sie ist weg. Den Fond habe ich mit etwas Balsamico Bianco abgeschmeckt. Man hat jetzt zwei Möglichkeiten was man mit dem Fett macht das sich doch recht reichlich gesammelt hat. Man kann es entweder vorsichtig abtrennen wenn man den Fond sofort verwenden oder einfrieren möchte. Man kann es aber auch im Fond lassen (das habe ich hier gemacht) und das Ganze abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. So ist das Fett ausgehärtet und ich konnte es bevor ich den Fond eingesetzt habe wie ein Platte einfach abheben. Das war auf jeden Fall super einfach und ging ohne größeres Kleckern.

Fertig!


Fisch Fond

Fisch Fond

Wie hier bereits erwähnt habe ich mir die Karpfenköpfe von den zwei Weihnachtskarpfen extra einpacken lassen. Ich wollte mal wieder einen Fischfond kochen. Den habe ich zwar über die Feiertage nicht gebraucht, aber jetzt ist er eingefroren und wartet auf seinen Einsatz. Was man hat, das hat man! Die Gemüseeinlage basiert auf den Resten aus meinem Gemüsefach. So war der Kühlschrank auch gleich mal wieder aufgeräumt.

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Zutaten für 700ml:

2 Fischköpfe (hier vom Karpfen)

500 ml Weißwein

500 ml Wasser

Salz

2 TL Anissamen

2 Lorbeerblätter

4-5 Nelken

4 Stangen Sellerie

2 Petersilienwurzeln

3 Karotten

1 Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

3 EL Balsamico Bianco

Zubereitung:

Ich gebe die Karpfenköpfe in einen Topf. Der ist definitiv zu klein.

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Fangen wir also von vorne an. Ich gebe die Karpfenköpfe in einen größeren Topf. Dazu kommen der in grobe Stücken geschnittene Staudensellerie und die geviertelte Zwiebel.

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Auch die Petersilienwurzeln und die Karotten werden grob in Scheiben geschnittenen. Dann kommen sie mit Wein, Wasser, Salz, Nelken, Anissamen und Lorbeerblättern zusammen in den Topf. Die Petersilie wird samt Stängeln zerhackt und ebenfalls dazu gegeben.

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Deckel drauf und 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9) köcheln lassen. Ab und an rühre ich mal um.

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Nach 1,5 Stunden gieße ich den Ganzen Sud durch ein ausreichend großes Sieb in meinen Messbecher. Die “Einlage” wird so wie sie ist verworfen. Für den Fond wird ein ausreichend großes Gefäß ausgesucht. Ich schmecke ihn zur Sicherheit noch ab – es fehlt ein wenig Säure, also gebe ich noch etwas Balsamico Bianco dazu. Umfüllen, abkühlen lassen und entweder innerhalb von 2-3 Tagen weiter verarbeiten oder einfrieren.

Fertig!