Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Tagliatelle mit Hackfleisch und Paprika

Tagliatelle mit Hackfleisch und Paprika

Pasta zum Mädelsabend geht immer – so gesehen war es ganz klar, was es am vierten Tag meines Rewe Nachhaltigkeits Selbsttests geben sollte. Beide Mädels waren da um beim Beschriften der Hochzeitseinladungen zu helfen und während die zwei mit feiner Handschrift und Sinn für Präzision die Namen und Absenderaufkleber angebracht haben stand ich in der Küche. Natürlich gab es schon zur Begrüßung ein Glas Wein – in diesem Fall ein Bio Chardonnay der ausgesprochen gut angekommen ist. Zitat die 7-köpfige Raupe: “Der schmeckt gut – obwohl der Bio ist! Sonst schmeckt Bio ja immer ein bisschen sch***” Ja, der schmeckt. Für die Pasta hatte ich Bio Tagliatelle, Schlagsahne, Paprika und Cocktailtomaten mit dem Pro Planet Label, Bio Hackfleisch und regionale Champignons eingekauft. Wie gestern schon erwähnt sind die Paprika leider nicht regional gewesen, aber ich denke die Tatsache, dass eher Nützlinge als Pestizide verwendet werden ist definitiv ein Pluspunkt. Die Mädels waren am Ende der Abends auf jeden Fall satt und zufrieden – und ich war super happy wie schön die Karten verpackt waren… das ist Teamwork!

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Zutaten für 4 Personen:

400g gemischtes (Bio-) Hackfleisch

1 Zwiebel

250g braune Champignons

etwas (Bio-) Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1 grüne Paprika

2 Knoblauchzehen

200ml (Bio-) Weißwein

150g Schlagsahne

1 (Bio-) Zitrone

150g Cocktailtomaten

700g (Bio-) Tagliatelle

etwas Basilikum

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und beides zusammen sanft anschwitzen. Die Champignons klein schneiden und dazu geben. Das Hackfleisch untermengen, mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen und unter regelmäßigem rühren anbraten.

Tagliatelle_mit_Hackfleisch_und_Paprika_ (2) Die Paprika klein würfeln und mit in die Hackfleischpfanne geben.

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Mit Weißwein ablöschen, den Wein etwas einreduzieren lassen und die Schlagsahne einrühren. Parallel die Pasta in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben.

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Die Cocktailtomaten vierteln und kurz in der Pfanne mit erwärmen. Die Schale von der Zitrone in die Sauce reiben und den Saft aus der halben Zitrone dazu geben.

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Die Sauce abschmecken und die Tagliatelle abgießen. Die Pasta auf alle Teller verteilen und die Sauce darüber geben.

Mit einem oder zwei Gläsern Weißwein servieren…

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Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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Tagliatelle mit warmen Oliven

Tagliatelle mit warmen Oliven

Memo an mich selbst – nie auf den letzten Drücker zu einem Richtfest gehen. Im „worst case“ ist nämlich schon alles aufgegessen und der Grill kalt. Waren wir aber selbst Schuld dran, also musste im Anschluss improvisiert werden. Ein passender Anlass um einen Blick in Donna Hay’s Food Fast Kochbuch zu werfen. Mit diesem Buch habe ich schon Stunden auf der Couch zugebracht und die wunderschönen Bilder bewundert, nur gekocht habe ich daraus noch nie. Dabei ist der eine oder andere Post it geklebt. Ich entscheide mich letztendlich für die Pasta mit den warmen Oliven. Wie auf dem Foto mit Tagliatelle und leckeren Kalamata Oliven. Das Rezept ist, wie alle Rezepte im Buch, kurz, schnörkellos und gut verständlich geschrieben. Nur am Salz wird hier kräftig gespart. Auf den ersten blick dachte ich noch, die Oliven könnten das ausgleichen, aber am Tisch musste dann doch etwas nachgeholfen werden. Halb so wild – bei der Frittata zum Sonntagsfrühstück war ich dann vorbereitet.

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Zutaten für 2 Personen:

120g Tagliatelle

80g Kalamata Oliven

3 Knblauchzehen

1 Zitrone

1-2 Zweige Rosmarin

½ Schrippe (oder anderes Weißbrot)

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In dieser Zeit die Schrippe zu frischen Bröseln reiben und diese in etwas Olivenöl goldbraun anrösten. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen und die Pfanne säubern.

Frisches Öl in der Pfanne erhitzen und den in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch hinein geben. Bei mittlerer Hitze anbraten, dann dürfen die Oliven, der fein gehackte Rosmarin und die abgeriebene Zitronenschale dazu.

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Mittlerweile sollte auch das Wasser kochen – die Pasta wandert nach Packungsanleitung, hier 3 Minuten, ins kochende Wasser bis sie al dente ist.

Die Pasta in der Pfanne mit Oliven und Knoblauch schwenken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Auf passenden Tellern anrichten und mit den gerösteten Brotbröseln garnieren.

Fertig!

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Zitroniger Kürbiskuchen

Zitroniger Kürbiskuchen

Irgendwann holt die Zeit einen wieder ein. Bei mir gab es im letzten Herbst einen leckeren kleinen Rührkuchen. Rührkuchen mache ich immer nach dem gleichen Rezept – nämlich nach dem, wie ihn auch schon meine Mutter und meine Oma gemacht hat. Damit ist er auch so ziemlich das einzige Rezept, das ich von meiner Oma habe und war somit die erste Wahl für Sandras Event zum Thema Kindheitserinnerungen. Das Schöne – den Kuchen kann man in jeder nur denkbaren Variante zaubern (mit Apfel, Birne, Kirschen, Johannisbeeren, Rhabarber, Pfirsichen, usw.), oder wie hier mit Kürbispüree und Zitrone. Und da ja die ersten Kürbisse schon fast erntebereit sind passt der Kuchen auch wieder zur Jahreszeit.

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Zutaten für eine 16cm ø große Springform:

200g Zucker

300g Mehl

3 Eier

1/2 Päckchen Backpulver

130g Butter oder Maragarine

1 Messerspitze gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker

1/2 Hokkaido Kürbis

4 EL Zucker

1 Zitrone

etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Der Kürbis wird geschält und in Stücken geschnitten. Dann wandert er mit 4 EL Zucker und 3 Tassen Wasser in einem kleinen Topf auf den Herd wo ich ihn 12 Minuten lang weich koche. Abgießen, stampfen und mit dem Abrieb der Zitrone und dem Saft 1/2 Zitrone vermischen. Beiseite stellen.

Für den Teig gebe ich die weiche Butter mit Mehl, Zucker, Backpulver, gemahlener Vanille und Eiern in eine Schüssel und rühre alles zu einem glatten Teig.

Die Backform fetten oder mit Backpapier auslegen. Die Hälfte vom Teig als Boden hineinfüllen und glatt streichen.

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Den gestampften Kürbis glatt darauf verteilen…

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… und den restlichen Teig als Deckel darüber geben. Gute 35-40 Minuten (Stäbchenprobe machen) bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen.

Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

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Mit Zuckerguss glasieren oder mit Puderzucker bestreuseln.

Greift zu!

Kindheitserinnerungen