Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Kleiner Zitronen-Orangen Kuchen

Kleiner Zitronen-Orangen Kuchen

Drei Küchlein habe ich als Geburtstagsrunde für Bessere Hälfte gezaubert und dabei versucht für jeden Geschmack etwas zu treffen. Er hat zwar mehrfach gesagt ich soll nicht zu viel machen, aber ich kann einfach nicht anders… Dieser Zitronenkuchen ist jetzt (nach diesem und diesem hier) schon der Dritte in kurzer Zeit, diesmal habe ich im Prinzip einfach den Teig von den Mini-Cupcakes minimal abgeändert und daraus einen Kuchen gebacken. Ich mag aber auch die zusätzliche Orangennote.

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Zutaten für eine kleine Kastenform:

4 Eier

200g Zucker

200g Butter

200g Mehl

1 Zitrone + Abrieb von 1 weiteren Zitrone

1 Orange

1 TL Vanilleextrakt

1 TL Backpulver

Zubereitung:

Zucker und Butter schaumig verrühren. Den Abrieb von Zitrone und Orange dazu geben, 1/4 der Schale von der Orange und einer der beiden Zitronen übrig behalten. Jetzt nacheinander die Eier unterheben, dann Mehl und Backpulver einrühren. Den Saft von einer Zitrone und der Orange und das Vanilleextrakt dazu geben. Den Teig in die Form füllen.

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Für 25 Minuten bei 180°C und Umluft in den Ofen schieben. Sicherheitshalber regelmäßig Sichtkontrolle und am Ende den Stäbchentest machen.

Für die Glasur – und ohne Glasur geht’s bei mir nicht einen Spritzer Zitronensaft zu 80g Puderzucker geben. Den verbliebenen Abrieb von Zitrone und Orange dazu geben und Teelöffelweise so viel Wasser dazu geben und ordentlich rühren bis eine dicke, aber streichfähige, Konsistenz erreicht ist.

Ungefähr eine Stunde warten bis die Glasur ausgehärtet ist. Dann kann der Kuchen angeschnitten werden. Wunderbar saftig, aber trotzdem locker und fruchtig.

Wer möchte ein Stück?

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Im Ofen gebackener Karpfen

Im Ofen gebackener Karpfen

Ich habe da noch so einen Karpfen im Tiefkühler gehabt… Weihnachten waren die Augen wohl größer als die Mägen und während ich so in den Vorbereitungen für den Weihnachtskarpfen steckte wurde mir klar, dass drei einer zu viel war. Also wanderte er ziemlich kopflos in den Tiefkühler wo er in Frischhaltefolie eingeschlagen auf den heutigen Tag wartete. Zwei Tage durfte er im Kühlschrank auftauen, dann war es so weit. Mit Zitrone, Fenchel und Petersilie gefüllt… aber lest selbst!

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Zutaten für 4 Personen:

1 Karpfen (ca. 2,5 kg)

1 Fenchelknolle

1 Zitrone

Salz

1 Bund Petersilie

200g Kartoffeln

1/2 Gurke

1/2 Zucchini

1 TL getrockneter Dill

3 EL Olivenöl

1-2 EL Kräuteressig

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Mit Kopf wäre mir der Karpfen lieber, aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Ich wasche ihn gründlich aus und tupfe ihn trocken. Dann wird er innen gesalzen, mit der Hälfte der dünn aufgeschnittenen Zitrone, der Hälfte von dem in Scheiben geschnittenen Fenchel und der Petersilie gefüllt.

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Auch von außen salzen…

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Ich belege den Fisch mit der restlichen Zitrone und dem Fenchel. Dann schlage ich ihn gründlich in Alufolie ein. Bei 180°C für 60 Minuten in den Ofen schieben, der Karpfen braucht insgesamt 2 Stunden.

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Nach einer Stunde öffne ich das Päckchen und reduziere die Hitze auf 100°C…

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… für weiter 60 Minuten im Ofen lassen. In dieser Zeit hobel ich Gurke und Zucchini in feine Scheiben und mache den Salat mit Essig und Öl an. Mit Pfeffer, Salz und Dill würzen.

Die Kartoffeln schälen würfeln und in Salzwasser gar kochen.

Den fertigen Fisch aus dem Ofen holen und 5 Minuten ruhen lassen.

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Ich ziehe die Haut ab und schneide vorsichtig entlang der Mittelgräte. Jetzt wird es kompliziert, ich bin kein  Profi im Filetieren. Bessere Hälfte leistet mir moralischen Beistand – das kann ich gebrauchen. Ich gehe ganz vorsichtig mit dem Messer zwischen Filet und Gräten und hebe es auf den Teller. Erst das Obere und dann das Untere.

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Es hat tatsächlich geklappt!

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Wenn man jetzt den Schwanz anhebt kann man das ganze Skelett einfach abheben. Ich richte mit dem Fisch ein paar Kartoffeln und etwas vom Salat an. Über die Kartoffeln gebe ich etwas fein gehackte Petersilie. Meine Beobachtung: die Bauchseite hat weniger Gräten als die Rückenseite und eigentlich sitzen fast alle von diesen hinterhältige, fiesen, kleine Fächergräten am Schwanz. Nur mal so als Tipp wenn ihr euch fragt wer welches Stück bekommen soll… ;)

Ein kleines Festessen!

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Mini-Zitronen Cupcakes

Mini-Zitronen Cupcakes

Meine ersten Mini Cupcakes. Meine ersten “richtigen” Cupcakes überhaupt. Ein nagelneues Blech, viele Ideen und am Wochenende auch ausreichend Zeit. So schwer war es auch gar nicht – ich finde sie auf jeden Fall recht gelungen und durch das Mini-Format auch nicht zu sättigend. Die Teigmenge war immer noch sehr großzügig, da habe ich mich etwas verschätzt. Es gab zusätzlich noch 6 ausgewachsene Muffins.

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Zutaten für 24 Mini-Cupcakes + 6 Muffins:

4 Eier

200g Zucker

200g Butter

200g Mehl

1 Zitrone + Abrieb von 1 weiteren Zitrone

1 TL Vanilleextrakt

1 TL Backpulver

Für das Frischkäse-Frosting:

120g Butter

120g Puderzucker

250g Frischkäse

Abrieb von 1 Orange

24 Gelee-Früchte

Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker und der weichen Butter schaumig schlagen. Den Zitronenabrieb und Saft, das Vanilleextrakt, Mehl und Backpulver untermengen.

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Den Teig auf das Muffinblech verteilen. In jede Vertiefung kommt bei mir ein Papierförmchen.

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Bei 180°C für 15 Minuten unter Sichtkontrolle in den Ofen schieben. Die fertigen Mini-Muffins vollständig auskühlen lassen.

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Jetzt kommt die große Herausforderung. Für mich zumindest. Das Frosting. Zum Glück habe ich bei Nina diese tolle Anleitung gefunden, da konnte nix schief gehen.

Ich habe also die weiche Butter mit dem Puderzucker gemixt, den Abrieb von der Orange eingerührt und dann vorsichtig den Frischkäse untergemengt. Aber nur so lange, dass die Créme nicht gerinnt.

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Die Créme in den Spritzbeutel geben und auf jeden Mini-Cupcake einen dicken Klecks drücken. Darauf kommt ein Gelee-Früchtchen.

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Wenn man sie sofort verputzt ist die Créme sehr weich, ich lasse das Frosting über Nacht im Kühlschrank “aushärten”.

Einfach zum Vernaschen!

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Fluffiger Zitronenkuchen

Fluffiger Zitronenkuchen

Ich bin mal wieder bei Rachel Khoo in ihrer Pariser Küche unterwegs – um die rund 100 Post-it’s abzuarbeiten muss ich mich ein bissl ran halten. Nachdem ich zwei Wochen vorher das Rezept nur überflogen habe gab es hier den wunderbar saftigen Zitronenkuchen. Das hätte ich jetzt so stehen lassen können, aber ich wollte den Kuchen unbedingt auch mal im Original probieren. Also habe ich diesmal jeden Schritt genau befolgt und artig Eigelb und Eiweiß getrennt voneinander verarbeitet. Zur Belohnung gab es diesen fluffigen Zitronenkuchen – bei mir wieder mit extra Zuckerguss, ich liebe einfach Zitronenkuchen mit Zuckerguss. Aber schaut euch ruhig mal die Fotos im Vergleich an, man sieht den Unterschied sehr deutlich!

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Zutaten für einen Kastenkuchen:

4 Eier

250g Zucker

250g Mehl

250g Butter

1 Prise Salz

1 Zitrone – nur den Abrieb der Schale

1 Orange – nur den Abrieb der Schale

1 TL Backpulver

Für die Glasur:

Saft von 1/2 Orange

125g Puderzucker

Zubereitung:

Konzentrieren wir uns – diesmal step by step, es soll nix schief gehen. Ich trenne zuerst die Eier. Die Eigelb werden mit der Hälfte vom Zucker schaumig geschlagen…

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die Eiweiß werden mit der anderen Hälfte vom Zucker so lange steif geschlagen bis der Eischnee Spitzen bildet.

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Jetzt wird es mir eigentlich schon wieder zu viel mit den Schüsselchen, aber ich will ja diesmal alles richtig machen. Also werden in einer dritten Schüssel Mehl, Salz, Zitronenschale, Orangenschale und Backpulver vermischt. Parallel lasse ich die Butter bei kleiner Hitze in einem Topf schmelzen.

Den Mehl-Mix unter die Eigelbcréme rühren und die lauwarme / leicht abgekühlte Butter zugeben. Gut mischen…

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… und dann den Eischnee unterheben.

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Rachel schlägt jetzt eigentlich vor die Form zu fetten und mit Mehl zu bestäuben, da wehre ich mich aber – bei mir gibt’s Backpapier.

So wandert der Kuchen für 35-45 Minuten bei 180°C Umluft in den Ofen. Bei mir darf er dort noch 5 Minütchen länger bleiben weil meine Form so dicke Ränder hat. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

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Jetzt könnte man ihn schon essen – ich will aber meine Glasur und presse deshalb den Saft aus 1/2 Orange in ein kleines Schälchen und rühre dann nach und nach den Puderzucker ein. Dabei komme ich auf ca. das halbe Päckchen weil ich meine Glasur gerne etwas dickflüssiger mag. Den Kuchen oben schön dick, aber auch an den Seiten ein wenig einpinseln.

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Ich lasse den Zuckerguss über Nacht trocknen. Ein Scheibchen Kuchen gibt es dann am nächsten Morgen zum Frühstück, ein zweites Scheibchen wird für die Mittagspause mitgenommen – Freitags darf man sich auch mal von Kuchen ernähren. ;)

Ich könnte trotzdem nicht sagen, welcher der beiden Zitronenkuchen mir am Ende besser geschmeckt hat. Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Dieser luftige Kuchen ist etwas weniger feucht und klitschig, dafür aber eben wunderbar locker. Entscheidet selbst was ihr lieber mögt…

Viel Spaß beim Backen!

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Saftiger Zitronenkuchen

Saftiger Zitronenkuchen

Während man beim Kochen immer ein bisschen experimentieren kann ist das beim Backen weniger einfach und kann das Projekt schnell zum Scheitern verurteilen. Na gut, das klingt jetzt etwas dramatisch, aber irgendwie ist man doch deutlich weniger flexibel. Ich habe das Rezept für diesen Zitronenkuchen von Rachel Khoo nur so weit überflogen, dass ich wusste welche Zutaten hinein wollen. Das sollte doch reichen möchte man meinen… nein, reicht es nicht. Eigelb und Eiweiß wollten getrennt voneinander vorbereitet werden, ich habe mal wieder ganz pragmatisch alles in eine Schüssel gegeben und drauf los gemixt. Das Ergebnis war nicht schlecht, soviel vorweg – ich habe am Ende einen super saftigen, aber auch sehr sättigenden Zitronenkuchen auf dem Teller gehabt. Zum Vergleich habe ich den Kuchen dann kurz darauf noch ein zweites Mal gebacken und er war schön fluffig. Beide Varianten haben ihren Reiz, aber schaut es euch selbst an und entscheidet dann.

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Zutaten für einen Kastenkuchen:

4 Eier

250g Zucker

250g Mehl

250g Butter

1 Prise Salz

1 Zitrone – nur den Abrieb der Schale

1 Orange – nur den Abrieb der Schale

1 TL Backpulver

Für die Glasur:

Saft von 1/2 Orange

125g Puderzucker

Zubereitung:

Kurz und schmerzlos – ich lasse die Butter im Topf bei geringer Hitze schmelzen und stelle sie zum Abkühlen beiseite. In dieser Zeit kommen Mehl, Zucker, Eier, Salz, Zitronen- und Orangenschale und Backpulver in eine Schüssel.

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Die Butter zufügen und alles gut verrühren.

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Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen…

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… und diese bei 180°C Umluft für 35-45 Minuten in den Ofen schieben. Bei mir dauert es etwas länger, weil meine Kuchenform so massiv und aus Ton ist.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und vollständig abkühlen lassen.

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Aus der halben Orange den Saft in eine Schüssel pressen und den Puderzucker einrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den Kuchen rundherum damit glasieren. Die Glasur einige Zeit trocknen lassen, dann kann der Kuchen angeschnitten werden.

Er ist nicht so locker fluffig wie man Zitronenkuchen kennt – das Rezept für die passende Zubereitung mit den gleichen Zutaten folgt in ein paar Tagen – aber sehr lecker und im Vergleich kommt hier die zitronige Note noch deutlicher zur Geltung.

Wer möchte ein Stück?

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