Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Tapas – mediterrane Chicken Wings

Tapas – mediterrane Chicken Wings

Was genau ist ein mediterraner Chicken Wing? Gute Frage – in meinem Fall handelt es sich um einen Chicken Wing, der neben Paprikapulver und Salz auch eine gute Prise Zitronenpfeffer mit getrocknetem Rosmarin abbekommen hat. Die mediterranen Chicken Wings haben sich bestens von den pikanten Paprika-Kartoffelspalten begleitet gefühlt. Beide Tapas passen auch von den “Ofenzeiten” gut zusammen.

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Zutaten für 4 Wings:

4 Chicken Wings

2 TL Paprikapulver (edelsüß)

3 TL Zitronenpfeffer

etwas Sonnenblumenöl

Salz

1/2 Tasse Wasser

Zubereitung:

Die Wings werden abgewaschen und trocken getupft. Dann reibe ich sie rundherum erst mit Salz, dann mit Paprikapulver und am Ende mit dem Zitronenpfeffer ein. Wer keinen Zitronenpfeffer hat kann auch grob gemahlenen Pfeffer, etwas Zitronenschalenabrieb und getrockneten Rosmarin nehmen.

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Die Wings lege ich in einen kleinen Alubräter. Dort beträufel ich sie mit ein wenig Öl und gebe etwas Wasser in den Bräter.

Dann wandern sie in den vorgeheizten Backofen. Die Kartoffelspalten haben ca. 5 Minuten Vorsprung, also bleiben die Wings für 15 Minuten bei 200°C und für weitere 15 Minuten bei 150°C im vorgeheizten Backofen während sich nach und nach weitere Tapas dazu gesellen.

Viel Spaß beim Knabbern!


Spargel-Calzone

Spargel-Calzone

Zorra und Luna haben es bewiesen – wir alle lieben Pizza. Pizza ist aber auch verdammt lecker. Und schnell gemacht und vielseitig und habe ich schon lecker erwähnt? In meine lange, lange Liste der Pizzarezepte reiht sich jetzt ein weiteres Exemplar ein – eine Spargel-Calzone. Gut, Pizza mit Sauce Hollandaise ist nix neues, Pizza mit Spargel ist nix neues, aber als Calzone hatte ich diese Kombination noch nie. Kurzerhand ausprobiert, gerollt, gefüllt, gefaltet, überbacken… und bis auf den letzten Krümel verputzt. Was soll ich da noch sagen… lecker!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung:

100 ml Sauce Hollandaise (ca. die Hälfte der angegebenen Menge)

3-4 Stangen weißer Spargel

3-4 Stangen grüner Spargel

150g Kochschinken

3-4 Champignons

2 Tomaten

200g geriebener Käse

Zubereitung:

Beim Teig ändert sich nix, das ist mein Standadrezept und es bleibt so wie immer: Mehl, Gries, Salz und Zucker kommen in eine ausreichend große Schüssel, die Hefe wird in warmem Wasser gelöst und das Wasser mit dem Rest zu einem Teig verknetet. Kneten, kneten, kneten – alle Kalorien die wir jetzt verbrennen können wir anschließend extra futtern. Den Teig 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Zeit kann man nutzen um die Sauce Hollandaise zu machen. Dann ist das schon erledigt. Außerdem Schäle ich den Spargel, schneide ihn in Stücken und koche ihn für 3-4 Minuten in kochendem Wasser mit einem Teelöffelchen Salz und Zucker vor. Kalt abschrecken und beiseite stellen.

Wenn der Teig aufgegangen ist wird er auf einem mit Mehl bestäubten Backblech ausgerollt und großzügig mit Sauce Hollandaise bestrichen. Dabei lasse ich einen gut 1cm breiten Rand rundherum frei von Sauce.

Eine Hälfte wird jetzt mit Käse, dünn aufgeschnittenen Champignons, Kochschinken und den Spargelstücken belegt. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Als nächstes wird die Pizza zusammengeklappt und der Rand gut festgedrückt und möglichst dicht verschlossen. Die Pizza mit der Gabel 4-5 mal einstechen damit daraus im Ofen kein Ballon wird. Mit der restlichen Sauce Hollandaise bestreichen, mit der fein aufgeschnittenen Tomate belegen, mit Pfeffer würzen und unter dem verbliebenen Käse begraben.

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So wandert die Pizza für 35 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen. Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat hole ich sie wieder raus… klar, warum sollte sie auch im Ofen bleiben.

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Aufschneiden, vorsichtig auf den Teller heben damit die Füllung nicht raus rutscht und restlos verputzen.

Guten Appetit!

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Eingereicht für das Event:

Spargel Rezepte


Tapas – Kabeljau mit Tomate und Büffelmozzarella

Tapas – Kabeljau mit Tomate und Büffelmozzarella

Ich nutze für meine Tapas-Experimente ja super gerne Fisch. Neben Schwertfisch und Steinbeißer gab es da schon noch die eine oder andere leckere Variante und diesmal habe ich mich an der Fischtheke für ein Stück Kabeljau entschieden. Das Ganze in einer frischen Kombination mit kleinen Tomaten und kurz mit etwas Büffelmozzarella überbacken. Super lecker und wirklich schnell gemacht!

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Zutaten:

150g Kabeljau

5-6 Cocktailtomaten

120g Büffelmozzarella

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Spritzer Zitronensaft (1/4 Zitrone)

Zubereitung:

Dieses Tapasrezept sollte, wenn man viele verschiedene Tapas zubereitet, eher am Ende gemacht werden um zu verhindern, dass der Fisch zu sehr zerfällt.

Ich schneide die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel und schwitze beides zusammen in etwas Olivenöl an. Den Fisch in ca. 2×2 cm große Würfel schneiden, die Tomaten vierteln. Sobald die Zwiebeln glasig werden kommen die Tomaten in die Pfanne. Die Hitze reduzieren (hier Stufe 5 von 9) und den Kabeljau dazu geben. 2 Minuten in der Pfanne lassen und nicht zu oft wenden, der Kabeljau wartet nur auf seine Chance zu zerfallen. Mit Pfeffer und Salz würzen und einen Spritzer Zitronensaft darüber träufeln.

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Alles zusammen vorsichtig in ein Schälchen geben das ofenfest ist und in dem diese leckeren Tapas serviert werden sollen. Den Mozzarella in kleine Stücken zerpflücken und zum Fisch in das Schälchen setzen. Für ca. 5-7 Minuten bei 150°C (zu den anderen Tapasgerichten) in den Ofen stellen. Dann sollte der Mozzarella schön zerlaufen sein.

Mit etwas Basilikum dekorieren und unbedingt etwas Brot dazu anbieten, durch die Tomaten entsteht eine leckere Sauce zum dippen.

Fertig!

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Gnocchi-Spargelauflauf mit Tomatencréme

Gnocchi-Spargelauflauf mit Tomatencréme

Es gibt Dinge in die könnte ich mich rein legen und dieser Auflauf gehört definitiv dazu. Inspiriert ist er von dem Gnocchi-Spargel-Gratin in Paprikarahm aus dem letzten Lust auf Genuss Heft “Spargel und Schinken”. Aber wie es immer so ist, so ganz schafft man es dann doch nicht sich an das Rezept zu halten und so wurden bei mir unter anderem die Paprikas durch getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten ersetzt und daraus ist eine wahsinns tomatige, intensive und leckere Sauce entstanden.

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Zutaten für 3-4 Personen:

1 kg Gnocchi

250g grüner Spargel

1 Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

2 kleine rote Chilischoten

Pfeffer & Salz

8-9 Scheiben getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

Öl aus dem Tomatenglas

1 EL Tomatenmark

250 ml Gemüsebrühe

5-6 Thymianzweige

1 Zweig Rosmarin

200g geriebener Gouda

200g Schlagsahne

2 EL Zitronensaft

etwas Petersilie

Zubereitung:

Ich fange mit der Tomatensauce an. Dafür werden die Zwiebel und der Knoblauch in Würfel, die Chilis in dünne Ringe geschnitten und alles zusammen in etwas Tomatenöl angeschwitzt. Die Tomatenscheiben in Streifen schneiden, die Thymianblättchen abzupfen, den Rosmarin fein hacken und alles dazu geben. 1-2 Minuten mit anschwitzen, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Tomatenmark einrühren. 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Jetzt kommt der Stabmixer zum Einsatz – ich püriere die Sauce zu einer dicken Créme. Die Sahne einrühren, noch einmal kurz aufmixen und mit Pfeffer & Salz würzen. Dann mit etwas Zitronensaft abschmecken. Unglaublich lecker – wirklich.

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Den Spargel im unteren Drittel schälen und die unteren Enden entfernen. In 2 cm lange Stücken schneiden. Die Gnocchi in einen Topf mit sprudelndem Salzwasser geben, 2 Minuten köcheln lassen und dann den Spargel zufügen. Weitere 2-3 Minuten köcheln lassen. 1 Tasse vom Wasser abschöpfen und in die Tomatensauce einrühren. Die Gnocchis abgießen und direkt unter die Tomatensauce mischen. Die Petersilie fein hacken und untermengen. Wenn ihr jetzt kostet – und ihr solltet auf jeden Fall kosten – geht es euch vielleicht wie uns… wir konnten kaum aufhören “abzuschmecken”.

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Man könnte das Ganze also auch wunderbar genau so essen, aber es soll ja ein Auflauf werden, deshalb verteile ich die Gnocchi samt Spargel und Tomatencréme auf 2 Auflaufförmchen.

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Den geriebenen Gouda gleichmäßig auf beide Förmchen verteilen und die Gnocchi-Aufläufe für 15 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Man könnte jetzt warten bis der Käse gold-braun ist, wir haben aber Hunger und es duftet einfach unglaublich lecker – also werden die Förmchen aus dem Ofen geholt. Ich stelle die Auflaufform direkt auf den Tisch, so kann sich jeder so viel auf sein Tellerchen nehmen wie er möchte.

Lasst es euch schmecken!

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Karneval der Kulturen 2013

Karneval der Kulturen 2013

Gestern ist bei uns die Küche kalt geblieben – wir waren auf dem Karneval der Kulturen. Ok, zuerst waren wir beim Fußball, ich hatte Bessere Hälfte zum Geburtstag mit zwei Tickets beschenkt, deshalb waren wir erst gegen 17Uhr beim Umzug angekommen. Viele Wagen waren leider schon weg, es gab aber trotzdem viele schöne Kostüme, gute Musik und eine tolle Stimmung an der Festumzugsstrecke. Von Ghana, über Kolumbien bis nach Thailand, alles war dabei. Auch einige Berliner Bars wie das Yaam, die Hafenbar und das Zeitlos hatten ihre Wagen. Zur ersten Basisverpflegung haben wir uns Zigarrenböreks und Bier geholt.

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Nach gut 2 Stunden an der Wagenstrecke haben wir uns in die Richtung des kulinarischen Karnevals aufgemacht – Ziel: der Blücherplatz.

Auf dem Weg dorthin gab es in der Zossener Straße die neue Art der Bepflanzung zu bewundern. Unter dem Motto Recycling Art meets Urban Farming wurden hier verschiedene “Pflanzgestelle” präsentiert.

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An einem Gewürzstand (Kräuter Mian, Grüntaler Str. 13, 13357 Berlin) war erstmal Stop – mein Sortiment wurde um Orangen-Pfeffer und Berbere erweitert, außerdem habe ich meine Garam-Masala Vorräte wieder aufgefüllt.

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Dann sind wir am Blücherplatz angekommen. Hier gab es zuerst Flammlachs im Brötchen. Super lecker, mit Honig-Dill Dressing und toll anzusehen wie der Lachs vor Ort geflammt (und nicht geräuchert) wird.

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Dann haben wir den tollen afrikanischen Grillstand vom letzten Jahr wiedergefunden. Hier gibt es eine riesige Grillstrecke mit Hähnchenspießen in würziger, scharfer Marinade. Man muss ein bissl anstehen, der Stand ist unglaublich beliebt, aber es lohnt sich! Dazu gehört natürlich ein Dju-Dju Beer (Mango).

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Wir drehen weiter unsere Runde, an einem tunesischen Stand für Schalen und Tajinen ergattere ich ein hübsches kleines Schälchen. Ich hätte auch gerne eine hübsche Tajine mitgenommen, aber die Kombination aus Gewicht, Gedränge und bereits leicht eingeschränktem Gleichgewichtssinn spricht irgendwie dagegen. Aber mein Schälchen hab ich!

Wir kommen noch an vielen Ständen vorbei – gegrillt wird unter dem Motto “Groß, Größer, am Größsten”.

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Am Ende landen wir wie jedes Jahr im Park – dort spielen verschiedene Trommler-Gruppen unter den Leuchtketten in den Bäumen während hunderte Menschen dazu tanzen. Die Stimmung ist einfach toll, als wir uns kurz vor Mitternacht auf den Weg nach Hause machen ist die Party noch in vollem Gange.

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Heute ist noch der Kinderumzug, die Stände sind aber weiterhin aufgebaut.

Wir freuen uns in jedem Fall auf das nächste Jahr!