Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Rhabarber-Bellini

Rhabarber-Bellini

Ich sage nur Mädelsabend! Na gut… vielleicht sage ich doch noch 2-3 Sätze mehr dazu… Zum Mädelsabend gehören bei uns neben einem leckeren Essen auch immer alkoholische Getränke, meist eine Variante die prickelt und wenn es dann noch eine fruchtige Komponente gibt sind alle glücklich und zufrieden. Wir hatten schon Erdbeer-Sekt, Pfirsich-Sekt, Hagebutten-Sekt und jetzt auch Rhabarber-Sekt (auch wenn der natürlich keine Frucht sondern ein Gemüse ist, aber Gemüse-Sekt klingt komisch). Die Idee kam mir als bei Galileo Rhabarberschorle gemacht wurde, das kommt mir doch irgendwie bekannt vor – also schnell mein “Natürlich Jamie” Buch aufgeschlagen und da war er – Rhabarber Bellini. Kein Wunder, Jamie Oliver schafft es aus so ziemlich allem leckere Bellinis zu zaubern. Einfach war er, lecker war er… man sollte nur den Rhabarber rechtzeitig vorbereiten, sonst muss man wohl oder übel etwas warten. Ich verstehe zwar immer noch nicht warum bei mir, trotz aller Bemühungen, kein Rhabarberexperiment so richtig rosa wird, aber das muss wohl an der Rhabarbersorte liegen.

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Zutaten für 12 Gläser:

3 Stangen Rhabarber

2-3 EL Zucker

1 L Wasser

2 Flaschen trockener Sekt

Zubereitung:

Ich schäle den Rhabarber und gebe die Schalen und die trockenen Enden in einen Topf mit dem kochenden Wasser. Die Enden mit dem Blattansatz werfe ich direkt weg. Die Rhabarberschalen lasse ich 10 Minuten im offenen Topf köcheln, mein Wasser verfärbt sich leider nur blass rosa anstelle von sattem Pink. Lässte sich nicht ändern – ich nehme die Schaumkelle und fische die Schalen und Endstücken aus dem Wasser. Beides kommt weg, wir brauchen nur das Wasser.

Jetzt schneide ich die Rhabarberstangen in kurze Stücken (ca. 3cm lang) und gebe sie mit 2 EL Zucker in den Topf. Das Wasser ist von der ersten Kochrunde auf ungefähr einen 3/4 L reduziert. Im offenen Topf weitere 15 Minuten köcheln lassen. Jetzt haben wir ca. noch einen 1/2 L. Dann kommt der Stabmixer zum Einsatz und verwandelt den gesamten Inhalt des Topfs in wunderbares Rhabarberpüree. Abschmecken – ich finde es genau richtig, nicht süß und auch nicht zu sauer.

Jetzt haben wir nur das folgende Problem – heißes Rhabarberpürre und eiskalter Sekt klingt nicht nach einem Knüller… so ein Mist. Hilft alles nix, ich verteile einfach schon einen Teil vom Rhabarberpüree auf die Gläser und stelle sie in den Kühlschrank. Der Rest kühlte erst auf dem Balkon ab und danach weiter im Kühlschrank. Geht aber recht schnell.

Sobald man also auf irgendeinem Weg kaltes Rhabarberpüree in die Gläser bekommen hat kann man es mit eiskaltem Sekt aufgießen.

Elegant im Sektglas oder sommerlich locker in kleinen Gläsern mit bunten Strohhalmen an die Mädels weiterreichen.

Auf die Mädelsabende!

Und weil es so schön passt wurde der Rhabarber-Sekt für dieses Blogevent eingereicht:

Blogevent Mai


Bikini-Süppchen mit Champignons und Tomate

Bikini-Süppchen mit Champignons und Tomate

Ich beginne dieses Rezept mit einer gewagten These – “Männer und Frauen sind doch eigentlich gleich!” Keine Sorge, ich erkläre euch auch meinen Gedankengang dazu… Während den meisten Männern jedes Jahr zwischen dem 20. und 23. Dezember überraschend auffällt, dass ja schon wieder Weihnachten vor der Tür steht und sie noch kein einziges Geschenk gekauft haben, haben Frauen dieses Phänomen mit der Bikinisaison. Irgendwann zwischen April und Mai kommt urplötzlich die Erkenntnis – ob wir wollen oder nicht, es wird wärmer, die Kleider werden luftiger und knapper und wenn alles gut läuft steht in absehbarer Zeit ein Sommerurlaub an in dem wir unsere neue Bademode ausführen wollen. Damit aus dem Winterspeck jetzt nicht direkt die Frühlingsrolle wird versuche ich ab und an etwas für die wirklich leichte Linie zu kochen… bevorzugt dann, wenn Bessere Hälfte nicht da ist um sich über die Abwesenheit von Fleisch, Brot und sonstigem zu beschweren.

Ich mag dieses Süppchen auf jeden Fall, es geht schnell (unter 10 Minuten), macht satt und schmeckt sommerlich frisch!

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Zutaten für 2 Teller Suppe:

2 Schalotten

5-6 Champignons

1 L Gemüsebrühe (mit max. 1 1/2 TL Brühepulver)

Pfeffer

1 Zitrone

6-7 Blätter frisches Basilikum (hier rotes Basilikum)

3-4 mittelgroße Strauchtomaten

Zubereitung:

Wie bereits erwähnt – das Ganze dauert maximal 10 Minuten.

Ich schneide die Schalotten in feine Ringe und gebe sie ohne Öl in einen kleinen Topf. Anschwitzen und direkt die in dünne Scheiben aufgeschnittenen Champignons dazu geben. Die Hitze auf höchster Stufe lassen und die Pilze immer schön wenden. Nach 2-3 Minuten habe ich keine Lust mehr und gieße die Brühe dazu. Für die Brühe habe ich sehr heißes Wasser aus der Leitung genommen, dadurch sollte das Süppchen nach 2 weiteren Minuten kochen. Mit Pfeffer würzen und den Saft aus der Zitrone dazu geben. 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Das Basilikum in dünne Streifen schneiden und die Tomaten vierteln. Kurz vor Ende der Kochzeit gebe ich das Basilikum dazu. Die Tomatenspalten kommen direkt auf die tiefen Teller und werden dort mit heißer Brühe übergossen.

Lecker, leicht und schnell!

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Bacon & Egg Toastie

Bacon & Egg Toastie

Egal ob zum Frühstück oder als Zwischensnack – so ein Toastie mit Ei und Speck ist schnell gemacht, lecker und macht satt. Ich habe ihn für Bessere Hälfte gezaubert, der als Alternative vorgeschlagen hat sich sonst im Möbelhaus etwas zu essen zu holen – und da Jägersauce aus dem Tetra-Pack und als Fleisch verkleidete Schuhsohlen keine Alternative sind gab es 10 Minuten vor Aufbruch noch diesen kleinen aber feinen Toastie.

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Zutaten pro Toastie:

1 Toastie

1 Ei

3-4 Scheiben Parmaschinken

etwas Butter

Pfeffer & Salz

Optional:

1-2 Tomaten

Basilikum

Zubereitung:

Der Toastie wandert zum Aufbacken bei 200°C in den Backofen. Ich spare mir das Vorheizen und behalte den Toastie einfach im Auge – das geht schneller.

Als nächstes erhitze ich eine kleine, beschichtete Pfanne. Dann schlage ich das Ei hinein. Mit Pfeffer und Salz würzen und 4 Minuten braten.

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Das Ei aus der Pfanne gleiten lassen und dafür den Schinken hinein legen. 1-2 Minuten braten lassen.

Den Toastie aus dem Ofen holen, aufschneiden und mit Butter bestreichen. Den Boden mit dem gebratenen Schinken belegen, das Ei kann man jetzt mit dem Servierring passend ausstechen.

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Das Ei auf den Schinken legen und vorsichtig den Deckel aufsetzen.

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Dabei kann das Eigelb ruhig ein wenig auslaufen. Das Eiweiß nasche ich nebenbei weg.

Sofort servieren und dazu etwas Tomate aufschneiden.

Greift zu!

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Rinderfilet mit Spargel und Morcheln

Rinderfilet mit Spargel und Morcheln

Rinderfilet ist eine so herrliche Sache, ich könnte es fast pur essen. Das macht man ja dann aber doch nicht und so wurde die Suche nach einer passenden Beilage gestartet. Spargel – einfach weil Spargelzeit ist, Kartoffelspalten – einfach weil Bessere  Hälfte sie sich gewünscht hat und Morcheln – weil mich die Kombination Spargel und Morcheln bei Andy auf lieberlecker so angelacht hat.

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Zutaten für 2 Personen:

350g Rinderfilet

Pfeffer & Salz

1 kleine Hand voll getrocknete Morcheln (ich finde hier einfach keine frischen)

1 EL Butter

Für den Spargel:

400g Spargel

Salz & Zucker

Für die Kartoffelspalten:

200g Kartoffeln

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

3 Zweige Rosmarin

Pfeffer & Salz

Olivenöl

Für die Kräuterbutter:

3 EL Butter

1 Knoblauchzehe

1 Schalotte

Pfeffer & Salz

etwas Petersilie

Für den Sour Cream Dip:

100g Schmand

1 Schalotte

Pfeffer & Salz

1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Ich fange wie immer mit den Kartoffelspalten an, die brauchen mit 45 Minuten einfach am längsten. Die Kartoffeln werden gewaschen, in Spalten geschnitten und mit der geviertelten Zwiebel, dem geschälten Knoblauch, dem Rosmarin, Pfeffer und Salz auf ein Backblech gegeben. Mit etwas Olivenöl beträufeln, gut durchmischen und bei 200°C für 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Jetzt mixe ich den Sour Cream Dip und die Kräuterbutter. Für die Kräuterbutter werden Schalotte und Knoblauch fein gehackt und unter die weiche Butter gehoben. Mit Pfeffer und Salz würzen und die fein gehackte Petersilie einrühren. Bis zum servieren kühl stellen.

Für diesen wirklich ganz simplen Sour Cream Dip würze ich den Schmand mit Pfeffer und Salz und gebe die fein gehackte Schalotte dazu. Mit etwas Zitronensaft abschmecken und ebenfalls kühl stellen.

Die Morcheln unter kaltem Wasser abspülen und dann in einem Schälchen mit kaltem Wasser mindestens 15 Minuten einweichen lassen.

Den Spargel schälen. In einer Pfanne Wasser mit etwas Salz und Zucker zum Kochen bringen. Die Spargelstangen hinein legen. Sie brauchen ca. 15 Minuten bis der Spargel fertig ist. Um zu sehen wie weit der Spargel ist kann man am besten eine Stange aus der Pfanne heben. Wenn sie sich biegt ist der Spargel fertig, bleibt sie gerade braucht er noch Zeit.

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Jetzt ist das Fleisch an der Reihe. In habe das Filet in Steaks aufgeschnitten. Die Steaks habe ich rundherum mit Pfeffer und Salz gewürzt. Das Fleisch sollte unbedingt Raumtemperatur haben. In einer Steakpfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Steaks, je nach Dicke und persönlichem Geschmack, von jeder Seite 3-4 Minuten braten lassen.

Wenn ich das Fleisch wende gebe ich auch die Morcheln und etwas Butter in eine Ecke der Pfanne. Die Morcheln wende ich jetzt immer wieder in kurzen Abständen.

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Wenn alles soweit fertig ist lege ich zuerst den Spargel auf den Teller. Dann kommt das angeschnittene Filet darauf und die Morcheln daneben. Auf eine Seite des Tellers lege ich die Kartoffelspalten. Auf den Spargel kommt die Kräuterbutter, neben die Kartoffeln etwas Sour Cream Dip. Die restliche Kräuterbutter und den Dip stelle ich in kleinen Schälchen mit auf den Tisch, so kann sich jeder noch etwas nehmen wenn er möchte.

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Kein Essen für jeden Tag, aber sehr, sehr lecker.

Es wird zu Tisch gebeten!

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Penne mit Ziegenkäse

Penne mit Ziegenkäse

Wenn es schnell gehen soll und nur für mich alleine ist gibt es auch mal etwas vegetarisches. In diesem Fall Penne mit einer Ziegenkäsesauce, Oliven, Rucola und Tomaten. Zugegeben, nachdem dich über das Ganze reichlich Pecorino gerieben habe sieht man auf dem Foto nicht mehr so viel von der Pasta – aber lecker war’s.

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Zutaten für 2 Personen:

150g Penne

2 Tomaten

125g Ziegenfrischkäse

2 Hand voll Rucola

2 Hand voll schwarze Oliven

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Pfeffer & Salz

etwas frisch geriebener Pecorino

Olivenöl

Zubereitung:

Die Pasta in kochendes Salzwasser geben und nach Packungsanleitung kochen (hier 10 Minuten).

In dieser Zeit werden Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel geschnitten und in etwas Olivenöl angeschwitzt. Sobald die Zwiebel glasig wird rühre ich den Ziegenkäse ein. Oliven und klein gehackte Tomaten dazugeben. 1 Tasse Nudelwasser abschöpfen und in die Sauce rühren damit sie schön crémig wird. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben. Im Topf mit der Sauce vermischen. Erst jetzt den gewaschenen und trocken geschüttelten Rucola untermengen.

Anrichten und “etwas” Pecorino darüber reiben.

Fertig!

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