Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Saure Sahne-Dinkel Brot

Saure Sahne-Dinkel Brot

Für mich hat mit dem Herbst auch die Brotbacksaison wieder angefangen. Und weil es so kalt und grau draußen ist darf es auch gerne wieder ein kräftiges Brot sein. Diesmal habe ich mit saurer Sahne experimentiert und bin mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden!

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Zutaten für 1 Brot:

Vorteig:

160g Dinkelvollkornmehl

100g saure Sahne

30g Wasser

2g frische Hefe

Hauptteig:

Vorteig

8g frische Hefe

380g Weizenmehl Typ 1050

10g Honig

10g Salz

50g saure Sahne

150g Wasser

Zubereitung:

Tag 1: alle Zutaten für den Vorteig werden 10 Minuten lang bei niedriger Geschwindigkeit in der Küchenmaschine miteinander verknetet bis ein recht fester Vorteig entsteht. Der darf 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen und kommt dann für weitere 18 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank.

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Am nächsten Tag füge ich die restlichen Zutaten für den Hauptteig hinzu und verknete alles für 3 Minuten bei kleinster Stufe und dann weitere 10 Minutenauf hoher Stufe bis ein glatter, elastischer Teig entsteht.

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Dieser Teig darf 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen, wobei ich ihn einmal pro Stunde falte. Dann gebe ich ihn mit dem Schluss nach oben in ein Mehl bestäubtes Gärkörbchen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen mit Wasserdampf (bei mir im Brotbackmodus) auf 230°C vorheizen. Alternativ einfach eine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf denBoden vom Ofen stellen.

Das Brot auf das Blech kippen und in den Ofen schieben.

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Nach 20 Minuten reduziere ich die Hitze auf 200°C, weiter 15 Minuten später öffne ich die Ofentür einen Spalt breit und backe das Brot für 5 Minuten zuende. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

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Das Brot macht sich wunderbar mit (selbstgemachter) Butter und einer Prise Fleur de Sel oder einem Scheibchen Schinken. Die Kruste ist wunderbar krachend und die Krume feinporig und locker.

Ein wunderbares Brot!

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Vollkorn-Bagels mit Haferflocken

Vollkorn-Bagels mit Haferflocken

Mein erstes Bagel-Experiment! Nach langem hin und her habe ich es das erste Mal gewagt. Die Rezeptidee habe ich im neuen Kochbuch Rock the kitchen!
gefunden. Das Buch zum Blog von Sylvia ist wirklich toll, es geht vom Frühstück zum Lunch, über die Teatime zum Dinner und schließt mit Everytimern ab. Überall finden sich kreative, bunte Rezepte und tolle Fotos die zum Nachkochen einladen. Herzhafte Waffeln und herzhafte Muffins gesellen sich zu herzhaften Tartes – genau mein Ding. Die Pasta wird genau so hausgemacht wie das Brot – da kann wirklich nichts schief gehen. Mir gefällt auch das Register am Ende sehr gut – hier wird nach den Hauptzutaten gegliedert, aber auch nach Produktgruppen. Auf jeden Fall ein weiteres Bloggerkochbuch, dass in keiner Sammlung fehlen sollte!

Die Vollkorn-Varinate der Bagels ist allerdings etwas sättigender als man das von helleren Bagels kennt, ich denke beim nächsten Mal würde ich den Teig etwas heller machen. Zumindest war es ganz einfach und ich habe mich endlich mal an das Thema Bagels gewagt.

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Zutaten für 8 Bagles:

500g Dinkel-Vollkornmehl

7g Trockenhefe

20g brauner Zucker + 20g für das Kochwasser

1 EL Haferflocken (im Original Weizenkeime) + 2 EL zum Bestreuen

10g Salz

200ml Wasser

40ml Rapsöl

1 Ei

Zubereitung:

Das ganze geht ganz einfach, alle Zutaten zusammen geben, 4min von der Kitchen Aid kneten lassen. Dann darf der Teig 1 Stunde abgedeckt gehen.

In 8 Teile schneiden und jedes zu einer Kugel formen, nochmals 30min gehen lassen.

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Mit dem Stiel von einem Kochlöffel in jede Kugel ein Loch stechen und dieses dann vorsichtig größer ziehen, nochmal ruhen lassen – bei mir 30 statt 15 Minuten.

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Den Ofen auf 210°C vorheizen. In einem großen Topf Wasser mit Zucker aufkochen, die Bagels hinein legen und 2 Minuten köcheln lassen. Achtung, die Bagels gehen stark auf und verlieren ihre runde Form wenn sie zu dicht gedrängt schwimmen.

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Die gekochten Bagels auf  ein Backblech setzen und mit Haferflocken bestreuen. 15 Minuten backen, dann sind sie auch schon fertig.

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Ein paar Ideen wie man die Kringel lecker belegen kann folgen in den nächsten Tagen.

Perfekt zum Frühstück!

Rezension – meine fabelhafte Bistro-Küche

Rezension – meine fabelhafte Bistro-Küche

Ich darf ein weiteres Kochbuch in meiner Sammlung begrüßen – Meine fabelhafte Bistro-Küche ist der Titel und es verspricht klassische und neue Rezepte mit o là là. Die französische Küche ist immer spannend und ich schlage das Buch mit großer Vorfreude auf – und die wird nicht  enttäuscht.

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Gräfe und Unzer Verlag

ISBN: 9783833840371
192 Seiten

90 Farbfotos

Hardcover

Erschienen 09/2014

Die Kochbuchautorin und Foodstylistin Anne-Katrin Weber ist passionierte Frankreich Liebhaberin und das merkt man ihrem Buch ab der ersten Zeile an. Unkomplizierte, genussvolle Gerichte sollen die französische Leichtigkeit auf den Tisch bringen. Das habe ich mir natürlich genauer angeschaut und war schnell in einen Mix aus Rezepten und Reisetipps vertieft. 75 Rezepte bietet das Buch und es bleibt kein Thema außen vor. Am Anfang gibt es eine Übersicht nach Themen und ein einseitiges Bienvenue ohne viel Schnickschnack. Eigentlich mag ich große Einleitungen, aber in diesem Buch sind die kleinen Geschichten passend zu den Themen platziert – das ist genau so gut. Was isst man nun in Paris? Konfitüren und Aufstriche gehören zum Frühstück genauso dazu wie hausgemachte Croissants und Brioches – das Ganze gespickt mit kleinen Annekdoten und Verweisen auf die passenden Bäcker in Paris. Dem Frühstück folgen Ideen für Cracker, Verrinen und bunte Salate – außerdem ein Ausflug auf den Wochenmarkt mit all seinen lokalen Leckereien und Spezialitäten. Bei den Suppen lacht man herzlich über die Geschichte der schnellen Fischsuppe – es gibt wohl Dinge die man einfach nicht beschleunigen kann… wer kennt das nicht? Das Landbrot läutet das Ende meiner “Brot-back-Sommerpause” ein. Der einleitende Satz ist einfach zu schön: “Gutes Brot zu backen ist wahrlich nichts für ungeduldige, aber der Aufwand wird belohnt [...] Sollen andere zum Yoga gehen, ich backe zur Entspannung lieber köstliches Brot!” Da schließe ich mich doch gerne an.

Rezension_Bistro-Küche

Bei den Hauptgerichten lässt Anne-Katrin Weber nichts aus, Lamm, Kaninchen, Fisch, Poularde und Gemüsegratin, dazwischen Ausflüge auf den französischen Flohmarkt und etwas Campingküche, Quiches, Gratins – ich klebe einen Post it nach dem anderen. Eins muss man sagen, die Rezepte sind nichts für Gehetzte. Natürlich gibt es auch schnelle Gerichte, aber ein großer Teil der Rezepte hält sich an lange Gar- und Marinierzeiten. Ich persönlich mag das ja. Klassiker wie das Boeuf Bourguignon, der Coq au vin oder ein schöner Zwiebelkuchen wechseln sich ab mit hausgemachten Bratwürsten oder Schweinekoteletts mit Äpfeln. Den herzhaften Abschluss bilden Flammkuchen und ein paar Käsetipps. Ich bin ja kein großer Dessertspezialist, aber bei den vielen bunten Bildern von Macarons, Crémes, Mousses, Tartes, Sorbets und Parfaits bekomme selbst ich Lust auch mal etwas Süßes zu wagen. Am Ende kommt ein Rezeptregister und dann möchte man eigentlich auch schon wieder von vorne stöbern. Mein Fazit – Bistro Küche bedeutet nicht schnelle Küche, aber die Rezept sind mit so viel Liebe geschrieben, dass sich der Aufwand lohnt. Fairer Weise gibt es für jedes Rezept eine Angabe zur Zubereitungszeit und gemeiner Weise auch zu den Kalorien. Ich habe das am Landbrot getestet und war sehr zufrieden. Vielleicht hätte die Krume noch ein wenig fluffiger sein dürfen, aber das könnte auch an mir gelegen haben. Die Gehzeiten habe ich nur minimal in die Länge gezogen um sie an meinen Tagesablauf anzupassen.

Vielen Dank an den Gräfe und Unzer Verlage der mir dieses Buch kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. Der Inhalt dieser Rezension entspricht natürlich nur meinem eigenen Geschmack und meiner persönlichen Erwartung an ein Kochbuch.

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Zutaten für 1 großes Brot:

Vorteig:

100g Weizenvollkornmehl

200g Weizenmehl Typ 550

5g frische Hefe

5g Salz

200ml Wasser

Für den Hauptteig:

700g Weizenmehl Typ 550

15g frische Hefe

15g Salz

110 + 300ml Wasser

Zubereitung:

Am ersten Tag werden die Zutaten für den Vorteig zwei Minuten lang verknetet. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken.

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Eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und dann für 12-18 Stunden in den Kühlschrank verfrachten.

Bei mir geht es 18 Stunden später weiter. Die Hefe wird in 110ml lauwarmem Wasser gelöst und zusammen mit dem restlichen Mehl und weiteren 300ml Wasser zum Hauptteig gegeben. Die Kitchen Aid knetet den Teig jetzt 4 Minuten bei kleiner Stufe, dann kommt das Salz dazu und der Teig darf auf mittlerer Stufe weitere 5 Minuten seine Runden drehen.

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30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann wird mehrmals (10x) gefaltet. Da ich kein Backhörnchen habe mache ich das freihändig, das klappt sehr gut.

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Und wieder 30 Minuten gehen lassen.

Jetzt kommt er in das bemehlte Gärkörbchen wo er 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen soll. Bei mir werden es 20 Minuten und dann 2,5 Stunden im Kühlschrank. Bei all dem Gerede über Flohmärkte komme ich auch auf den Geschmack und wir fahren zur Straße des 17.Juni.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen.

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Ich backe das Brot im Brotbackmodus – also bei 230°C und mit Wasserdampf. Im Original wird eine Starttemperatur von 250°C empfohlen (ohne Dampf).

Den Teig auf das heiße Backblech kippen…

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 … und über Kreuz 1cm tief einschneiden. Da war ich vielleicht ein bissl zu schüchtern – ich glaube bei mir war es nur knapp 1cm.

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15 Minuten bei 230/250°C backen, dann wird die Hitze auf 220°C reduziert und das Brot weitere 25 Minuten fertig gebacken. Im Original ist es etwas dunkler, für mich war es so genau richtig. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Das fertige Brot passt wunderbar als Schnittchen mit Käse oder Wurst, zum Frühstück mit Nutella und Marmelade oder als Beilage zu einem deftigen Rindereintopf – alles getestet!

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Na dann – wer möchte ein Scheibchen?

P.S.: Foto in der neu erbeuteten Weinkiste vom Trödelmarkt…

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