Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Saftiger rote Bete Schokoladenkuchen

Saftiger rote Bete Schokoladenkuchen

Rote Bete Schokoladenkuchen stand schon lange auf meiner “Back-Liste”, aber ich bin einfach nie dazu gekommen ihn zu machen. Dank der reichlichen Ernte in diesem Jahr war es aber höchste Zeit und das Ergebnis war ein super saftiger Kuchen mit einem ganz leichten rote Bete Aroma. Den habe ich mit ins Büro genommen und schon zum Mittag war der halbe Kuchen verputzt… die zweite Hälfte stand dann auch nicht mehr lange!

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Zutaten für eine 26cm ø große Springform:

500g frische rote Bete

300ml Rapsöl

300g Zucker

300g Mehl

5 Eier

50g Kakaopulver

100g Zartbitterschokolade

2 EL Vanilleextrakt

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Die rote Bete putzen und im Ofen backen. Abkühlen lassen und pellen. Grob würfeln und im Standmixer zusammen mit dem Öl klein mixen. In einem Topf erwärmen und die Schokoladenstücken darin schmelzen.

Alle anderen Zutaten in die Küchenmaschine geben.

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Das rote Bete-Schokoladen Püree zu den restlichen Zutaten geben und in der Küchenmaschine gut vermengen.

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Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig in die Form füllen und den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

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70 Minuten backen und anschließend komplett abkühlen lassen. Aus der Form lösen…

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… und mit Puderzucker bestäuben. Dazu den Puderzucker durch ein feines Sieb stäuben.

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Anschneiden und mit einem Glas kalter Milch genießen.

Lasst es euch schmecken!

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Die rote Bete ist ein schönes Herbst- und Wintergemüse und extrem vielseitig einsetzbar – sowohl in süßen, als auch in herzhaften Gerichten. Deshalb habe ich diesen rote Bete Schokoladenkuchen eingereicht für das Event Wintergemüse im Küchenatlas Blog:

KüchenAtlas-Blogparade: Wintergemüse

Kürbis-Tiramisu im Glas

Kürbis-Tiramisu im Glas

Ihr kennt mich – Desserts aus dem Glas, am besten mit Mascarpone, sind genau mein Ding. Warum nicht mal mit Kürbis? Mir fällt nix ein was dagegen spricht. Das Ganze auf ein paar mit Kaffee und Amaretto beträufelten Löffelbisquits – ergibt Kürbistiramisu aus dem Glas!

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Zutaten für 2 große Dessertgläser:

250g Mascarpone

250g Butternut-Kürbis

4 EL brauner Zucker

150ml Wasser

4 EL Chai-Sirup

4 Löffel-Bisquits

1 Espresso

2 EL Amaretto

2 EL Müsli, hier Bunt Wild Leinsamen Knusper Streusel

Zubereitung:

Den Kürbis schälen und würfeln. Das Wasser in einem kleinen Topf erhitzen und den Zucker darin lösen. Den Kürbis 12 Minuten im geschlossenen Topf weich köcheln. Vollständig abkühlen lassen, dann den Kürbis in den Mixer geben (ohne das restliche Zuckerwasser) und gut mixen.

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Das Kürbismus, den Mascarpone und den Chai-Sirup mit dem Schneebesen verrühren. Die Kekse klein bröseln und mit Espresso und Amaretto beträufeln.

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Die Kürbiscréme locker auf die Gläser verteilen und für etwas Crunch mit dem Knuspermüsli bestreuseln.

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Wenigstens eine Stunde, oder bis zum Servieren, kalt stellen.

Löffel für Löffel genießen!

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Limoncello Torte

Limoncello Torte

Ein weiteres Memo an mich selbst – nie mit Dr. Michi um eine 3-stöckie Torte wetten. Ich bin einfach kein großartiger Bäcker und erst recht kein großer Dekorateur. Ok, ich hätte auch nicht gewettet, wenn ich nicht gedacht hätte SIE müsste backen. Aber nun gut – es wurde geplant, gewünscht, verhandelt und schließlich festgelegt: 3 Etagen, unten Limoncello, in der Mitte Beeren und ganz oben Vanillecréme. Das Ganze crémig verpackt. Ich danke Peggy Porschen an dieser Stelle für ihr Boutique Baking Backbuch. Das habe ich mir schon vor geraumer Zeit gekauft um meine Backkünste zu verbessern und es hat mich hier wirklich gerettet. Auch wenn wir am Ende alle einen Zuckerschock hatten von dem man sich gefühlt eine Woche erholen musste – aber die Torten sind im Original ja auch als Einzeltorten und nicht als 3-Torten Turm gedacht. Für meine Verhältnisse ist die Torte jedenfalls nicht schlecht geworden, kleinere Schönheitsfehler ließen sich wunderbar mit Buttercréme kaschieren und bei der Deko habe ich auf das Blümchen selber basteln vorerst verzichtet und etwas Fertiges verwendet. Heute gibt es Teil 1 – die Limoncello-Torte!

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Für den Biskuit:

200g Butter

200g feiner Zucker

1 Prise Salz

2 Zitronen

4 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

Für den Sirup:

120ml Zitronensaft (im Original 150ml, aber mehr haben meine Zitronen nicht hergegeben)

150g feiner Zucker

80ml Limoncello (im Original 50ml)

Für die Buttercréme (im Original nur 1/3 der Menge):

250g Butter

250g Puderzucker

1 Prise Salz

40g Lemon Curd (im Original Zitronen-Limoncello Gelee)

Hier: ein paar Esspapier-Blümchen als Deko

Zubereitung:

Eins vorweg – die Teigmenge ist auf 3 Biskuitböden mit je 15cm Durchmesser ausgelegt, ich habe eine 16cmund eine 28cm Form genommen und jede Torte mit zwei anstelle von drei Schichten gebacken.

Butter, Zucker, Salz und Zitronenabrieb zu einer luftigen Créme verrühren. Die Eier erst etwas aufschlagen und dann langsam unter ständigem Rühren zur Buttercréme geben. Das Mehl mit Backpulver vermischen und einsieben. Nur kurz rühren, bis sich der Teig gerade so bindet – das ist wohl der Grund warum er so luftig bleibt, ich habe bisher immer die Eier getrennt und freue mich, dass mir das hier erspart bleibt.

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Den Teig auf die gefetteten, mit Backpapier ausgelegten Formen aufteilen und 15-20 Minuten bei 180°C backen.

In dieser Zeit kommen Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf und köcheln so lange, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen und den Limoncello dazu geben.

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Die gebackenen Böden einige Minuten abkühlen lassen bevor ihr sie vorsichtig aus der Form löst. Danach werden sie großzügig mit Sirup eingepinselt. Ich behalte trotzdem gut 1/3 vom Sirup übrig. Der hält sich im Kühlschrank aber gut 2 Wochen (im Schraubglas). Peggy lässt die Böden jetzt in Frischhaltefolie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen, die Zeit habe ich nicht und mache weiter, sobald alle Böden vollständig ausgekühlt sind.

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Jetzt kommt die Killer-Créme. Aus irgendeinm Grund sind hier im Original bei gleicher Kuchengröße nur 1/3 der Menge angegeben. Das hätte hier definitiv nicht gereicht, deshalb die Menge wie oben angegeben.

Butter, Puderzucker und Salz werden zu einer glatten, luftigen Créme vermengt. Dann rühre ich das Lemon Curd unter. Die Créme auf dem Boden verteilen, den zweiten Boden aufsetzen und die restliche Créme so ordentlich wie möglich rundum verstreichen…

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Das ist nicht so einfach. Am Ende hilft mir die glatte Kante vom Brotmesser und mein Saucen-Spatel. Noch nicht schön, aber süß!

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Bessere Hälfte hilft mir den Kuchen auf den Boden der Torten-Box zu setzen. Die fertige, 3-Stöckige Torte kann man später sicher nicht mehr umsetzen.

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Der Deckel hat am Ende nicht mehr drauf gepasst…

So weit, so gut. es folgt die Beeren-Torte. Die Esspapierblumen müssen angebracht werden so lange die Buttercréme noch weich ist. Zwischenzeitlich wandert die Torte in den Kühlschrank.

Fortsetzung folg…

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