Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Limoncello Torte

Limoncello Torte

Ein weiteres Memo an mich selbst – nie mit Dr. Michi um eine 3-stöckie Torte wetten. Ich bin einfach kein großartiger Bäcker und erst recht kein großer Dekorateur. Ok, ich hätte auch nicht gewettet, wenn ich nicht gedacht hätte SIE müsste backen. Aber nun gut – es wurde geplant, gewünscht, verhandelt und schließlich festgelegt: 3 Etagen, unten Limoncello, in der Mitte Beeren und ganz oben Vanillecréme. Das Ganze crémig verpackt. Ich danke Peggy Porschen an dieser Stelle für ihr Boutique Baking Backbuch. Das habe ich mir schon vor geraumer Zeit gekauft um meine Backkünste zu verbessern und es hat mich hier wirklich gerettet. Auch wenn wir am Ende alle einen Zuckerschock hatten von dem man sich gefühlt eine Woche erholen musste – aber die Torten sind im Original ja auch als Einzeltorten und nicht als 3-Torten Turm gedacht. Für meine Verhältnisse ist die Torte jedenfalls nicht schlecht geworden, kleinere Schönheitsfehler ließen sich wunderbar mit Buttercréme kaschieren und bei der Deko habe ich auf das Blümchen selber basteln vorerst verzichtet und etwas Fertiges verwendet. Heute gibt es Teil 1 – die Limoncello-Torte!

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Für den Biskuit:

200g Butter

200g feiner Zucker

1 Prise Salz

2 Zitronen

4 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

Für den Sirup:

120ml Zitronensaft (im Original 150ml, aber mehr haben meine Zitronen nicht hergegeben)

150g feiner Zucker

80ml Limoncello (im Original 50ml)

Für die Buttercréme (im Original nur 1/3 der Menge):

250g Butter

250g Puderzucker

1 Prise Salz

40g Lemon Curd (im Original Zitronen-Limoncello Gelee)

Hier: ein paar Esspapier-Blümchen als Deko

Zubereitung:

Eins vorweg – die Teigmenge ist auf 3 Biskuitböden mit je 15cm Durchmesser ausgelegt, ich habe eine 16cmund eine 28cm Form genommen und jede Torte mit zwei anstelle von drei Schichten gebacken.

Butter, Zucker, Salz und Zitronenabrieb zu einer luftigen Créme verrühren. Die Eier erst etwas aufschlagen und dann langsam unter ständigem Rühren zur Buttercréme geben. Das Mehl mit Backpulver vermischen und einsieben. Nur kurz rühren, bis sich der Teig gerade so bindet – das ist wohl der Grund warum er so luftig bleibt, ich habe bisher immer die Eier getrennt und freue mich, dass mir das hier erspart bleibt.

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Den Teig auf die gefetteten, mit Backpapier ausgelegten Formen aufteilen und 15-20 Minuten bei 180°C backen.

In dieser Zeit kommen Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf und köcheln so lange, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen und den Limoncello dazu geben.

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Die gebackenen Böden einige Minuten abkühlen lassen bevor ihr sie vorsichtig aus der Form löst. Danach werden sie großzügig mit Sirup eingepinselt. Ich behalte trotzdem gut 1/3 vom Sirup übrig. Der hält sich im Kühlschrank aber gut 2 Wochen (im Schraubglas). Peggy lässt die Böden jetzt in Frischhaltefolie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen, die Zeit habe ich nicht und mache weiter, sobald alle Böden vollständig ausgekühlt sind.

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Jetzt kommt die Killer-Créme. Aus irgendeinm Grund sind hier im Original bei gleicher Kuchengröße nur 1/3 der Menge angegeben. Das hätte hier definitiv nicht gereicht, deshalb die Menge wie oben angegeben.

Butter, Puderzucker und Salz werden zu einer glatten, luftigen Créme vermengt. Dann rühre ich das Lemon Curd unter. Die Créme auf dem Boden verteilen, den zweiten Boden aufsetzen und die restliche Créme so ordentlich wie möglich rundum verstreichen…

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Das ist nicht so einfach. Am Ende hilft mir die glatte Kante vom Brotmesser und mein Saucen-Spatel. Noch nicht schön, aber süß!

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Bessere Hälfte hilft mir den Kuchen auf den Boden der Torten-Box zu setzen. Die fertige, 3-Stöckige Torte kann man später sicher nicht mehr umsetzen.

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Der Deckel hat am Ende nicht mehr drauf gepasst…

So weit, so gut. es folgt die Beeren-Torte. Die Esspapierblumen müssen angebracht werden so lange die Buttercréme noch weich ist. Zwischenzeitlich wandert die Torte in den Kühlschrank.

Fortsetzung folg…

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Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Ingwer-Mascarpone meets Pflaume-Kardamon

Oder auch: Chef Hansen wünscht sich ein Dessert, das zu seinem Menü passt. Grillspieße mit Pflaumen im Speckband und gefüllte Entenbrust die von Kardamonkarotten begleitet wird. Da macht man nicht einfach ein Stück Pflaumenkuchen, das schreit nach etwas Raffinierterem. Schade nur, dass die Dessertposition wohl nie meine Königsdisziplin wird. Was ich aber kann und was eigentlich immer allen schmeckt sind meine Mascarponecrémes. Brainstorming ist angesagt – Pflaumen… Pflaumen… Pflaumen… ok, Löffelbiskuits mit Weinbrand, der passt zu den Pflaumen. Den Kardamon von den Karotten mopse ich mir für die Pflaumen und die werden gebacken. Mit etwas Ahornsirup. Und kommen dann als warmes Topping auf die Créme. Perfekt. Und die Mascarponecréme bekommt durch etwas Ingwersirup das gewisse Etwas. Was soll ich sagen – die Gläschen waren ratz-fatz leer!

Ingwer-Mascarpone_meets_Pflaume-Kardamon_ (4)

Zutaten für 2 Gläser:

4 Löffelbiskuits

2 EL Weinbrand

250g Mascarpone

5 EL Ingwersirup

4 rote Pflaumen

2 schwarze Kardamonkapseln

3 EL Ahornsirup + etwas zum Abschmecken

Zubereitung:

Die Pflaumen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach oben in einen kleinen Bräter oder eine Auflaufform legen. Die Kardamonkapseln im Mörser zerstoßen und auf den Pflaumen verteilen. Mit einigen Tropfen Ahornsirup beträufeln und den Bräter mit Alufolie abdecken. Bei 200°C für 1 Stunde in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Die Kekse klein schneiden und auf zwei passende Whiskey- Dessertgläser verteilen. Jeweils 1 EL Weinbrand über die Kekse träufeln und etwas einziehen lassen. Die Kekse dann ein wenig am Boden flach drücken.

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Den Mascarpone mit dem Ingwersirup zu einer glatten Créme aufschlagen. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Ingwersirup dazu geben (das hängt von eurem Sirup ab). Die Créme vorerst kalt stellen.

Nach einer Stunde die gebackenen Pflaumen aus dem Ofen holen. Die Kardamonkapselstücken wegnehmen und die heißen, weichen Pflaumen vorsichtig aus der Schale löffeln. Die Schalen entsorgen und den roten Sirup der sich in der Auflaufform gesammelt hat zu den gebackenen Pflaumen in den Mixer geben. Zu einem glatten Püree mixen und mit etwas Ahornsirup abschmecken. Ich habe das Püree jetzt gleich verwendet, es wäre aber besser gewesen es nochmal durch ein Sieb zu streichen – wegen der Kardamonsamen. Die haben zwar nicht wirklich gestört, aber es wäre eben noch einen Tick netter gewesen. Die Pflaumen haben den Kardamongeschmack übrigens wunderbar angenommen und duften auch toll.

Ingwer-Mascarpone_meets_Pflaume-Kardamon_ (3) Die Ingwer-Mascarponecréme auf die Gläser verteilen und dann vorsichtig die pürierten Pflaumen darauf platzieren. Das geht am besten, wenn man vom Rand aus anfängt. Den Löffel einmal in der Mitte versenken, hochziehen und einen kleinen Strudel in die Pflaumen zeichnen.

Servieren so lange das Pflaumenpüree noch lauwarm ist.

Greift zu!

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Himbeer-Minze Eis

Himbeer-Minze Eis

Aus einem neuen Kochbuch sollte man sofort kochen – sonst steht es auf einmal wochenlang im Regal und das hat es nicht verdient. Nehmen wir mal den USA-Urlaub als Ausrede, trotzdem war es wirklich an der Zeit die Post-it’s zu reduzieren. Von welchem Buch ich überhaupt rede? DAYlicious – das super coole Blogger-Kochbuch. Ist übrigens reiner Zufall, dass die beiden ersten Rezepte die ich ausprobiert habe von Liz & Jewels kommen, die anderen Mädels haben auch tolle Leckereien auf den Tisch gestellt!

Dieses Eis ist im Original noch mit Zitronensaft gemacht, mir war es aber durch die Himbeeren schon erfrischend genug.

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Zutaten für 6-8 Kugeln (700ml):

300g TK-Himbeeren

125g brauner Zucker

300g Schlagsahne (im Original nur 250g)

1 Bund Minze (gehackt 4-5 EL)

im Original: Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung:

Ich liebe meinen Braun-Stabmixer. Wirklich, diese stufenlose Geschwindigkeitsregelung ist super. Also schlage ich erst mit dem Schneebesenaufsatz die Sahne steif ohne Butter zu produzieren…

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…und stecke den Griff dann direkt rüber auf den Mixer wo ich aus Himbeeren, Zucker und etwas klein gehackter, frischer Minze aus dem Garten eine gleichmäßige, leicht bröselige Masse zauber.

Ich fand es einfacher die Minze direkt mit zu mixen, so musste ich sie nicht so fein hacken. Die Himbeer-Zucker Masse mit der Sahne vermengen.

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In eine verschließbare Plastikschüssel umfüllen…

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…und mindestens 6 Stunden im Tiefkühler zuende frieren. Für die Eismaschine scheint mir die Masse zu fest, das wird im Rezept auch nicht vorgeschlagen.

Schmeckt super und macht Lust auf mehr…

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