Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Skrei auf Orangen-Wirsing

Skrei auf Orangen-Wirsing

Endlich skreit er auch in meiner Küche – der Winterkabeljau, auch bekannt als Skrei. Nach langem hin und her überlegen habe ich mich dafür entschieden ihn ganz einfach in Butter auf der Haut zu braten. Dazu etwas Reis und Orangen-Wirsing. Die Kohl-Wirsing Kombination hat uns nämlich schon beim Zander im Valentinstags Menü gefallen und hat uns auch diesmal wieder überzeugt! Ich war wieder mehr als happy über meine Wüsthof Grätenzange. Zip-zip-zip, schon waren alle Gräten weg.

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Zutaten für 2 Personen:

350g Skrei Filet

Salz

50g Butter

100g Reis

8 Blätter Wirsing Kohl

100ml Schlagsahne

Pfeffer

1 Prise Muskat

2 Orangen

Zubereitung:

Den Skrei auf die Haut legen und sorgfältig auf Gräten überprüfen. Danach die Hautseite salzen und in der Pfanne langsam die Butter erhitzen.

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Den Reis in einem Topf Salzwasser gar kochen. Die Wirsingblätter in Streifen schneiden und 10 Minuten in Salzwasser kochen. Den Fisch mit der Haut nach unten in die heiße Butter legen. Kurz scharf anbraten und dann die Hitze deutlich reduzieren und den Fisch langsam fertig braten.

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Den Kohl abgießen und zurück in den Topf geben. Die Sahne zugeben und den Wirsing mit Pfeffer, Muskat, dem Abrieb der Orangenschale und dem Saft der Orange abschmecken. Ich würde beim nächsten Mal nur eine Orange für den Saft verwenden und die andere filetieren. Das hat mir beim Zander Rezept besser gefallen.

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Den Fisch einmal kurz wenden und 20 Sekunden ohne Hitze in der Butter liegen lassen.

Reis und Wirsing auf zwei Teller verteilen. Den gebratenen Skrei halbieren und auf dem Gemüse platzieren.

Lasst es euch schmecken!

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Chili Tagliatelle con olio mit Herzmuscheln

Chili Tagliatelle con olio mit Herzmuscheln

Ich habe es euch schon vor Ewigkeiten versprochen, ich werde berichten was ich mit den Chili Tagliatelle gezaubert habe. Aber manchmal kommt man einfach nicht dazu… nicht, darüber zu berichten, sondern sie überhaupt zu verwenden. Das ist eindeutig der Vorteil an einem Pastatrockner, man wird flexibel. Jetzt war es endlich so weit und um der Pasta nicht mit einer schweren Sauce die Show zu stehlen habe ich mich für eine con olio Variante entschieden. Dazu noch ein paar Herzmuscheln, schon hatten wir ein schönes Abendessen! Und lasst euch bloß nicht von der Menge täuschen – ich habe noch zwei Tagliatelle Nester dazu gegeben und das war genau die Menge die am Ende übrig geblieben ist.

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Zutaten für 2 Personen:

die gesamten Chili Tagliatelle

2 große Knoblauchzehen

2 kleine, rote Zwiebeln

gutes Olivenöl

Salz & Pfeffer

1/2 Bund Petersilie

1 Dose Herzmuscheln, 60g Muschelfleisch

20g Parmesan

Zubereitung:

Die Zwiebeln sehr fein hacken und den Knoblauch pressen. Beides zusammen mit reichlich Olivenöl in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen ohne, dass sie Farbe bekommen.

Für die Pasta einen Topf Salzwasser zum kochen bringen, die Nudeln brauchen bei mir nur 3 Minuten weil sie so schön dünn geworden sind.

Die Petersilie fein hacken und zusammen mit den Muscheln mit in die Pfanne geben.

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Die Pasta abgießen und mit in die Pfanne geben. Dabei immer wieder umrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen und dann großzügig den Käse dazu reiben.

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Abschmecken und auf die Teller verteilen. Den restlichen Käse mit auf den Tisch legen, so kann sich jeder noch etwas über die Chili Tagliatelle reiben.

Die Tagliatelle haben eine feine und leckere Chili Note.

Eine tolle Pasta – ich freue mich schon auf die nächste Chili Ernte!

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Spaghetti mit Thunfischsauce

Spaghetti mit Thunfischsauce

Was sind für euch gekochte Gefühle? Das will Nina von Ninas kleiner Foodblog in ihrem aktuellen Blog Event von uns wissen. Mir ist dazu ganz klar dieses Rezept für Spaghetti in Thunfischsauce eingefallen. Ein anderes Rezept hätte es gar nicht sein können. Es war das erste (und bisher auch einzige) Gericht (überbackenes Käsetoast mal außen vor) das Bessere Hälfte am Anfang unserer Beziehung für mich gekocht hat. Und es war auch nicht schlecht, in seiner Variante mit Thunfisch in Öl, weil der nicht so leicht anbrennt, und einer fertigen Tomatensauce aus dem Tetra-Pack, aber es hat geschmeckt und es war eine süße Geste. Wir saßen auf dem Balkon, mit einem Glas Wein – ein wirklich schöner Abend. Ein zweites Mal gab es diese Pasta in der “richtig gekochten Variante” als ich mir das Bein gebrochen hatte und an die Couch gefesselt war – für mich als Küchen-Diktator war es nicht einfach das Ruder aus der Hand zu geben. Ständig habe ich gefragt: ist dies schon drin, ist das schon drin, hast du schon abgeschmeckt? Naja, wie gesagt, nicht einfach mit mir… Ab und an koche ich diese Pasta in meiner Variante – das ist nicht viel komplizierter, die Sauce ist ganz einfach gemacht. Es ist dann auf jeden Fall immer wieder eine schöne Erinnerung an die ersten Tage und einen warmen Sommer mit zahllosen Abenden auf dem Balkon.

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Zutaten für 2 Personen:

200g Spaghetti

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

1 Dose Thunfisch

1 Dose Pizzatomaten (400g)

1 EL Tomatenmark

Salz

1 Prise Cayennepfeffer oder scharfe Paprika (je nach Geschmack)

1/2 TL getrockneter Oregano

etwas Parmesankäse

Zubereitung:

Für die Pasta einen Topf Salzwasser aufsetzen und die Spaghetti hinein geben.

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Den Thunfisch dazu geben und kurz anbraten. Das Tomatenmark mit anrösten und dann die Pizzatomaten untermengen. Mit Cayennepfeffer, Salz und Oregano würzen, kurz köcheln lassen und dann abschmecken.

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Die Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Die Hälfte der Sauce dazu geben und alles miteinander vermischen. Die Pasta auf die Teller verteilen und die restliche Sauce dazu geben.

Den Parmesan darüber reiben und das Ganze sofort servieren.

Ein kleines Rezept mit großen Gefühlen!

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Mit dabei beim Blog Event:

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten