Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Jambalaya

Jambalaya

Bis vor Kurzem dachte ich, dass Jambalaya ein karibisches Gericht wäre. Ist es aber nicht! Das ist ein typischer Südstaaten Eintopf. Wieder was gelernt… Es gibt gefühlt 100 Varianten davon, die einen sind etwas tomatiger, die anderen eher nicht. Ich liebe die tomatige Variante, mit Gambas und Hähnchen.

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Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg frische Tomaten

20 Gambas / Garnelen (oder auch mehr)

600g Hähnchenbrustfilet

Olivenöl

2l Gemüsebrühe

100g Champignons

1/2 Bund Petersilie

1 Zwiebel

3-4 Knoblauchzehen

1 Zweig Rosmarin

1 rote + 1 gelbe Paprika

2 kleine rote Chilis

1 Prise Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1 EL Tomatenmark

2 EL Balsamico Bianco oder Zitronensaft

250g Reis

Zubereitung:

Man kann natürlich auch geschälte Tomaten nehmen, aber ich habe von Bessere Hälfte’s Geburtstag noch reichlich frische Tomaten übrig. Die sollten eigentlich gefüllte werden, das ist aber am Zeitmangel zum Ende hin gescheitert. Bei so vielen Tomaten bringe ich in einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen und lasse die Tomaten in zwei Portionen 1 Minute köcheln. Eiskalt abschrecken und häuten.

Die Zwiebel, die Chilis, der Rosmarin und der Knoblauch werden fein gehackt und in etwas Olivenöl angeschwitzt. Die geschälten Tomaten dazugeben und mit 1L Brühe aufgießen. Die Paprika würfeln und ebenfalls dazu geben. 15 Minuten ordentlich im geschlossenen Topf köcheln lassen. Dann kommt der Stabmixer zum Einsatz. So lange pürieren bis keine Stückchen mehr zu sehen sind.

Das Hähnchenbrustfilet würfeln, die Champignons vierteln. Beides in den Topf geben. Die Hitze sollte jetzt auf mittlerer Stufe sein (hier 5 von 9).

Mit einem weiteren Liter Brühe auffüllen, warten bis die Suppe wieder köchelt und dann den Reis dazu geben. Achtung, der wird jetzt durchgehend versuchen am Boden anzusetzen, da macht euch bloß nicht zu viel Stress, einfach regelmäßig mit einem Holzlöffel und etwas Kraft vom Boden lösen. So möchte das Ganze jetzt 15 Minuten köcheln. Mit Tomatenmark, Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer kräftig würzen.

Diese Zeit kann man bestens nutzen um die Gambas zu schälen, ich habe Glück, ich habe die kleinen Biester schon für meine Pizza Frutti di Mare vorbereitet und kurzerhand gebraten damit sie sich noch 2 Tage im Kühlschrank halten. Dafür habe ich sie mit Pfeffer und Salz gewürzt in Olivenöl für 3-4 Minuten gebraten. Wer hier rohe Garnelen verwendet kann diese 5-10 Minuten vor Ende direkt in den Topf geben. Wer auch schon “was vorbereitet” hat kann sie 2 Minuten vor Ende dazu geben.

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Das Jambalaya schmecke ich jetzt noch mit etwas Balsamico Bianco ab. Dann kommt als Letztes die fein gehackte Petersilie dazu.

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Kurz probieren ob der Reis gar ist und bei Bedarf nochmals würzen. Dann kann angerichtet werden.

Wer will ein Schälchen?

P.S. – kann man auch noch am nächsten Tag essen, dann ist der Reis aber etwas mehr aufgegangen…

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Pizza Frutti di Mare

Pizza Frutti di Mare

Ich liebe Pizza Frutti di Mare! Leider isst die 7-köpfige Raupe keine “Meereknurpsis” (=Garnelen, Tintenfische, usw.) und Bessere Hälfte ist auch kein großer Fan. Ich konnte Bessere Hälfte aber zumindest von dem Versuch überzeugen, ihn stört nämlich vor allem der optische Aspekt wenn ihn so ein kleiner Pulpo von der aus Pizza anlacht. Da hilft nur eins – Käse! Durch die Zugabe von reichlich geriebenem Käse wurde fast alles gut versteckt und von der Pizza ist kein Rest geblieben. Verdammt lecker war sie übrigens auch….

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Zutaten für 1 große Pizza:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

etwas Olivenöl

Für den Belag:

300g Pizzatomaten

1 TL getrocknetes Basilikum

1 Knoblauchzehe

Pfeffer & Salz

200g geriebener Mozzarella

25 mittelgroße Gambas / Garnelen

6-7 in Öl eingelegte Pulpos

80g Sandklaffmuscheln (aus der Dose) – oder andere Muscheln

Zubereitung:

Für den Teig bleibt alles so wie immer: ich gebe Mehl, Gries, Salz und Zucker  in eine ausreichend große Schüssel, die Hefe wird in warmem Wasser gelöst und das Wasser mit dem Rest zu einem Teig verknetet. Lange und intensiv kneten. Den Teig für mindestens 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Diese Zeit nutze ich um die Sauce vorzubereiten. Dafür kommen Pizzatomaten, getrocknetes Basilikum, Pfeffer, Salz und die gepresste Knoblauchzehe in ein kleines Schüsselchen. Gut verrühren und ziehen lassen.

Es gibt noch einiges vorzubereiten. 25 Gambas wollen auch irgendwie geschält werden. Also werden wie am Fließband Köpfe abgedreht, der Panzer vom Bauch aus aufgebrochen und abgezogen, der Rücken etwas eingeschnitten und der Darm entfernt. Ich habe etwas mehr Gambas als ich brauche, den Rest bereite ich gleich vor und brate sie an – daraus mache ich dann Jambalaya.

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Der fertige Teig wird auf einem ordentlich mit Mehl bestäubten Backblech ausgerollt und mit der Tomatensauce bestrichen. Dabei lasse ich einen daumenbreiten Rand frei. Etwas geriebenen Käse auf die Sauce geben und die Pizza mit Gambas, Muscheln und den etwas zerteilten Pulpos belegen.

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Den restlichen Käse darüber geben und den Rand mit Olivenöl bestreichen. Die Pizza bei 200°C für 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Wenn sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat darf sie wieder raus.

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Die kleinen Pulpos sieht man kaum noch…

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In schönen Stücken aufschneiden und (falls zur Hand) mit etwas Basilikum anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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Tapas – Gambas mit würziger Mangosauce

Tapas – Gambas mit würziger Mangosauce

Gambas gibt es in verschiedenen Größen, ich habe ein großes Paket mit mittelgroßen Exemplaren aus der TK-Abteilung im Mitte Meer mitgenommen und die ersten 6 haben hier ihren großen Auftritt. Dazu gab es eine würzige Mangosauce.

GarnelenInWürzigerMangosauce

Zutaten für 2 Spieße:

6 mittelgroße Gambas

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

Olivenöl

2 Holzspieße

Für die Sauce

1/2 Mango

1 EL Apfelmus

1 Messerspitze Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Zuerst bereite ich die Gambas vor. Dafür entferne ich den Kopf, breche den Panzer vom Bauch her auf, entferne ihn bis auf den letzten Teil vom Schwanz und schneide den Rücken ein um den Darm zu entfernen. Kurz abspülen, abtrocknen und auf die Spieße stecken. Mit Pfeffer, Salz und etwas Zitronensaft würzen und kurz beiseite stellen.

Für die Sauce braucht man eine möglichste reife Mango. Das Fruchtfleisch vom Kern lösen und die Schale entfernen. In kleine Würfel schneiden, mit etwas Apfelmus in ein Schälchen geben und mit der Gabel zerdrücken. Ich nehme hier nicht den Stabmixer weil die Sauce ruhig etwas Konsistenz / ein paar Stückchen behalten darf. Mit etwas Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz, einer Prise Zucker und dem Saft aus der zweiten Hälfte der Zitrone abschmecken.

WürzigeMangosauce

Die Gamba-Spieße in heißem Olivenöl kurz anbraten, dann die Hitze reduzieren und die Spieße von jeder Seite 2-3 Minuten braten.

Wenn mehrere Tapas gezaubert werden sollte man die Spieße erst zum Schluss braten, sie lassen sich nicht gut warm halten.

Fertig!


Tapas – Schwertfisch in Bananen-Curry Sauce

Tapas – Schwertfisch in Bananen-Curry Sauce

Tapas mit Fisch sind lecker. Der Aufwand hält sich in der Regel in Grenzen, nur das Timing ist wichtig. Man sollte diese Leckerei als letztes zubereiten damit der Schwertfisch nicht trocken wird oder verkocht. Super lecker in Kombination mit der fruchtig-würzigen Bananen-Curry Sauce!

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Zutaten für 2 Personen:

300g Schwertfischsteak (z.B. von der Frischfisch-Theke)

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Banane

1 Knoblauchzehe

1/4 Zwiebel

100g Schlagsahne

2 EL Orangensaft

1 TL Currypulver

1/2 Zitrone

1 Prise Zucker

Zubereitung:

Ich schneide das Schwertfischsteak in saftige Würfel und die Zwiebel und den Knoblauch in feine Stücken. Zwiebel und Knoblauch werden mit etwas Olivenöl angebraten, sobald die Zwiebel glasig wird kommt der Fisch dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen. Wenn der Fisch rundherum leicht angebraten ist nehme ich ihn aus der Pfanne und stelle ihn auf einem kleinen Teller kurz beiseite.

Die Banane wird mit der Gabel zerdrückt und kommt in die Fischpfanne. Bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald die Banane richtig weich wird rühre ich mit dem Schneebesen die Sahne und den Orangensaft unter. Mit Pfeffer, Salz, Curry und Zucker würzen. Die Zitronenschale abreiben und ebenfalls dazu geben.

In diese Bananen-Curry Sauce kommt jetzt der Fisch zurück. Mit dem Saft aus der halben Zitrone abschmecken und den Fisch in der leicht köchelnden Sauce 3 Minuten gar ziehen lassen.

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Anrichten und (falls zur Hand) etwas frisches Basilikum dazu geben. Unbedingt etwas Brot für die Sauce mit auf den Tisch stellen. Die ist einfach zu lecker um übrig zu bleiben.

Lasst es euch schmecken!

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Zitronige Penne mit Räuchermakrele

Zitronige Penne mit Räuchermakrele

Die Räuchermakrele war ein spontaner Einkauf als ich im Lieblings-Kaisers vor der Fischtheke stand. Irgendwie habe ich den geräucherten Fisch gesehen und an Pasta gedacht. Ja – kann ich mir auch nicht erklären, aber der Gedanke war da und hat mich auch beim weiteren Einkauf verfolgt. Aber was passt zu geräucherter Makrele und Pasta? Und welche Sauce soll es geben? Schwierig – aber nicht unmöglich. Also wandern ein Becher Sahne, Weißwein, Zitrone und Petersilie mit in den Einkaufskorb. Daraus lässt sich doch was machen!

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Zutaten für 2 Personen:

300g Räuchermakrele (3 Filets)

1/2 Bund Petersilie

1 Zitrone

200g Schlagsahne

2 Gläser Weißwein

1/2 rote Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Pfeffer & Salz

200g Penne

Zubereitung:

Wie die meisten Pastarezepte ist auch dieses recht schnell gemacht. Bevor ich mich um Fisch und Sauce kümmere setze ich einen großen Topf Salzwasser für die Nudeln auf.

Bis das Wasser kocht reibe ich die Schale von der Zitrone und erhitze sie in der Pfanne mit etwas Olivenöl. Es duftet augenblicklich super zitronig. Dazu kommen die fein gewürfelte Zwiebel und der Knoblauch. Anschwitzen bis die Zwiebel glasig wird. Die Nudeln ins kochende Wasser geben.

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Wenn die Zwiebel glasig wird lösche ich das Ganze mit Weißwein ab, lasse den Wein kurz aufkochen, aber nur wenig reduzieren und rühre dann die Sahne ein. Bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen.

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Mit Pfeffer und Salz würzen. Die geräucherte Makrele halbiere ich der Länge nach. Eine Hälfte ist direkt grätenfrei, aus dem anderen Stück ziehe ich die wenigen Gräten die drin sind raus. Dann wird der Fisch in kleinere Stücken zerpflückt und zur Sauce gegeben. Die Petersilie fein hacken und ebenfalls untermengen.

Die Pasta abgießen sobald die Penne al dente sind und die Nudeln direkt zurück in den Topf geben. Die Sauce dazugeben und alles gut vermischen. Mit dem Saft aus der Zitrone abschmecken und bei Bedarf noch mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Anrichten und komplett verputzen. Ein wirklich gelungenes Experiment…

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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