Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Gefüllte Tortilla-Ecken und würzige Hähnchenkeulen

Gefüllte Tortilla-Ecken und würzige Hähnchenkeulen

In den letzten Wochen sind bei Facebook, Twitter und Instagram so viele leckere Tortilla Fotos aufgetaucht, dass es auch bei mir mal wieder an der Zeit war welche zu zaubern. Die Guacamole findet man in diesem Fall zwischen den Tortillas und dazu gab es ein paar kleine Hähnchenkeulen – genau das Richtige für ein schnelles Abendessen. Und weil die Giftigeblonde und die Rabenmutti noch immer auf der Suche nach Rezepten sind, die den Geldbeutel schonen, bin ich mit diesem Gericht mal wieder dabei.

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Zutaten für 2 Personen:

5 kleine Hähnchenkeulen

etwas Olivenöl

1-2 TL Cayennepfeffer

1/2 EL Zitronenpfeffer

Für die Tortillas:

4 Weizenmehltortillas

1 Avocado

3 EL Frischkäse

1/2 rote Paprika

1/2 grüne Paprika

1 Schalotte

Pfeffer & Salz

1/2 Bund Koriander

1 Spritzer Limettensaft

Zubereitung:

Olivenöl, Cayennepfeffer und Zitronenpfeffer verrühren und die Keulchen damit einpinseln. Bei 180°C für 25 Minuten in den Backofen schieben.

Für die “Guacamole” werden die Paprika und die Schalotte sehr fein gewürfelt. Der Koriander wird fein gehackt. Die Avocado halbieren, den Stein entfernen und aus der Schale löffeln. Den Frischkäse dazu geben und alles mit der Gabel zu einer glatten Créme zerdrücken. Das gehackte Gemüse dazu geben und mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Wenn die Keulen fast fertig sind wird eine beschichtete Pfanne ohne zusätzliches Öl erhitzt. Eine Tortilla hinein legen und mit der Guacamole bestreichen.

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Eine zweite Tortilla drauf legen und das Ganze nach ca. 40 Sekunden wenden.

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Aus der Pfanne nehmen und mit der zweiten Fuhre genau so verfahren. Die Tortillas vierteln – jetzt haben wir lecker gefüllte Tortilla-Ecken.

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Die Keulchen aus dem Ofen holen und mit den Tortillas auf den Tisch stellen.

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Greift zu und lasst es euch schmecken!

Der Preis für zwei Personen liegt in etwa bei: 6,50€

Kochevent

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Pizza mit Gänseschinken und Flower Sprouts

Pizza mit Gänseschinken und Flower Sprouts

Ich habe es euch ja schon angekündigt, die Grünkohlpizza mit Knacker war nicht mein einziges Experiment in dieser Richtung. Ich hatte ein Beutelchen Flower Sprouts gekauft – einfach weil mich diese Kreuzung aus Grünkohl und Rosenkohl super neugierig gemacht hat. Geschmacklich war es nett, eher Rosenkohl als Grünkohl, auch wenn es optisch ja eher in die andere Richtung geht… nur eben in der Mini-Variante. Die Röschen kamen mit Gänseschinken und Grünkohlpesto auf die Pizza – eine leckere, saisonale Abwechslung!

Und weil die Frage immer wieder kommt – ich benutze solche relativ günstigen Pizzableche. So wird die Pizza wunderbar rund und der Boden fein knusprig. Außerdem lässt sich die zweite Portion Teig darauf problemlos einfrieren.

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Zutaten für 1 große Pizza:

 210g Mehl

40g Hartweizengries

150ml Wasser

1 TL Salz

21g frische Hefe

Für den Belag:

3 EL Grünkohlpesto

150g Flower Sprouts

Salz & Pfeffer

8 Scheiben Gänseschinken

100g junger Gouda

Zubereitung:

Die Hefe im Wasser lösen und mit allen anderen Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine verkneten. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

In dieser Zeit kann man schnell das Pesto mixen. Ihr könnt alternativ auch ein anderes Pesto verwenden wenn ihr davon noch einen kleinen Rest habt.

Bei den Flower Sprouts das unterste Ende vom Strunk abschneiden und die kleinen Röschen gut waschen. Einen kleinen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Röschen 2-3 Minuten blanchieren. Abgießen und beiseite stellen.

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Den Teig auf das Pizzablech ziehen und mit dem Pesto bestreichen. Den Käse dünn aufschneiden und auf der Pizza auslegen. Die Gänseschinkenscheiben halbieren und gleichmäßig auf der Pizza platzieren.

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Die verbliebenen Lücken mit den blanchierten Flower Sprouts schließen.

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So wandert die Pizza für 30 Minuten bei 200°C in den Backofen, bei mir im Pizzamodus. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist darf die Pizza aus dem Ofen kommen.

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Die Pizza mit Gänseschinken vom Blech ziehen und aufschneiden.

Greift zu!

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Coq au vin

Coq au vin

Sonntag – das große Finale in meinem Rewe Nachhaltigkeits Selbsttest. Der Sonntag ist ein Tag an dem man in der Regel etwas mehr Zeit zum Kochen hat. Da muss es kein schnelles Abendessen sein, da darf es auch ein bissl Zeit in Anspruch nehmen. Mich stört das natürlich gar nicht – ich stehe ja gerne in der Küche. Wobei sich so ein Coq au Vin ja fast von alleine macht. Das Hähnchen schmort dabei etwas über eine Stunde, insgesamt ist man etwas wenige als zwei Stunden beschäftig. Das fand ich auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit noch verträglich – mit einem Pulled Pork das unzählige Stunden im Ofen verbringt hätte ich hier wohl ein schlechtes Gewissen gehabt.

Der Coq au vin hat super zum Thema gepasst – das Huhn (ja, eigentlich sollte es ein Hahn sein…) ist, genau wie das Brathähnchen am Montag, aus dem Pro Planet Label Sortiment, genauso die Karotten. Die Zwiebeln und Champignons sind aus der Rewe Regional Reihe, das Öl, der Rotwein und die Lorbeerblätter sind Bio Produkte. Der Rosmarin ist aus meinem Vorratskämmerlein und kommt aus dem eigenen Garten – das passt!

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Hähnchen (hier ca. 1,2kg)

etwas (Bio) Olivenöl

2 EL Mehl

2 Zwiebeln

1/4 Knollensellerie

3 Karotten

1 Flasche (Bio) Rotwein

600ml Hühnerbrühe

2 Zweige Rosmarin (hier getrocknet)

3 Lorbeerblätter

5 Streifen Bacon

250g braune Champignons

40g Butter

Pfeffer & Salz

1 EL Tomatenmark

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

 Das Hähnchen waschen und in mindestens vier Teile zerlegen. Trocken tupfen und in einem großen, flachen Topf das Olivenöl erhitzen. Die Hähnchenteile einige Minuten rundum anbraten und wenn sie schön Farbe bekommen mit Mehl bestäuben und mit etwas Rotwein ablöschen. Gut rühren, damit das Mehl keine Klümpchen bildet und dann mit der Hühnerbrühe und so viel Rotwein ablöschen, dass noch in etwas 1/3 in der Flasche verbleibt. Ihr könnt auch den ganzen Wein nehmen, aber so habt ihr für jeden noch ein passendes Glas Wein zum Essen und dem Coq au vin reicht diese Menge vollkommen aus.

Den Sellerie, die Karotten und die Zwiebel schälen und klein schneiden. Die Gemüsewürfel zusammen mit den Lorbeerblättern und dem Rosmarin in den Topf geben. Den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze ungefähr 80 Minuten leise köcheln lassen. Ab und an einen Blick darauf werfen, gemacht werden muss in dieser Zeit eigentlich nix.

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Gegen Ende der Garzeit wird der Speck in kurze Stück geschnitten und ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne knusprig gebraten. Beiseite stellen und die geviertelten Pilze mit wenig Olivenöl rundum braun anbraten. Den Speck wieder dazu geben und alles mit Pfeffer kräftig würzen.

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Das Huhn aus dem Topf nehmen und kurz beiseite stellen. Den Pilz-Speck mix in den Topf geben und alles einmal kräftig aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Butter einrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und das Huhn (es ist so zart, dass es schon fast alleine vom Knochen fällt) wieder in die Sauce geben.

Auf die Teller verteilen und mit etwas frisch gehackter Petersilie bestreuen. Mit dem verbliebenen Rotwein servieren. Ich kann nur sagen: das Hähnchen ist traumhaft zart und die Sauce wunderbar aromatisch. Und falls bei euch auch ein kleiner Rest bleibt kann man daraus ganz leicht am nächsten Tag eine leckere Pasta machen…

Bon appétit!

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Mein Fazit zu meiner Woche im Nachhaltigkeits Selbsttest:

es hat mir großen Spaß gemacht mich bewusster mit den einzelnen Produkten auseinander zu setzen und zu sehen, dass es viele Zutaten gibt bei denen man auf Nachhaltigkeit achten kann, ohne dabei ausschließlich auf Bio-Produkte angewiesen zu sein. Das macht einen ab und an etwas flexibler und schont natürlich auch den Geldbeutel – aber man braucht eben kein schlechtes Gewissen zu haben, weil man weiß, dass auch bei diesen Produkten auf Nachhaltigkeit geachtet wird und die Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt kontinuierlich verbessert werden. In etwa ab der Mitte der Woche hatte ich einen guten Überblick über die Produkte aus dem Pro Planet Sortiment und ich denke in So schnell kann das gehen.

Hier nochmal die Rezepte der Woche im Überblick:

Marokkanisch gewürztes Brathähnchen mit Couscous

Crémige Steckrübensuppe mit Hähnchenspießen

Offenes Sandwich mit Feta-Hackbällchen

Tagliatelle mit Hackfleisch und Paprika

Steak mit Steckrübenpüree und Rosenkohl

Vollkorn Hähnchen-Sandwich mit Rosenkohl und Senfsauce

Coq au vin

5-Marokkanisch_gewürztes_Brathähnchen_mit_Couscous_ (5) Steckrübensuppe_mit_Hähnchenspießen_ (5) Offenes_Sandwich_mit_Feta-Hackbällchen_ (5) Tagliatelle_mit_Hackfleisch_und_Paprika_ (6) Steak_mit_Steckrübenpüree_und_Rosenkohl_ (5) Hähnchen-Sandwich_mit_Rosenkohl_ (5) Coq_au_vin_ (3)

Vielen Dank an die Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” – es hat mir großen Spaß gemacht diesen Selbsttest mit euch umzusetzen!

Diese Aktion findet in freundlicher Kooperation mit der Rewe Nachhaltigkeitsinitiative “Gemeinsam Gutes tun” statt. Alle Erfahrungen die ich im Laufe dieser Woche sammle und alle Eindrücke über die ich hier berichten werde entsprechen meiner persönlichen Meinung und sind davon unbeeinflusst.

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