Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Rosenkohl Tarte mit Speck und Zwiebeln

Rosenkohl Tarte mit Speck und Zwiebeln

Rosenkohl ist bei uns aus der Herbst-/Wintersaison nicht wegzudenken. Die eigenen Pflanzen im Garten sind ja den hinterhältigen Raupen vom Kohlweißling zum Opfer gefallen. Also wird er auch dieses Jahr wieder eingekauft. Halb so schlimm – schmeckt ja auch. Für diese Rosenkohl Tarte habe ich ganz einfach Blätterteig ausgelegt und den Rosenkohl kurz blanchiert. Darüber etwas Roquefort, Speck und Zwiebeln – das war’s auch schon.

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Zutaten für 3-4 Personen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal

200g Schmand

1/2 kleines Bund Petersilie

Pfeffer & Salz

500g Rosenkohl

125g margerer Speck

1 rote Zwiebel

200g Roquefort

Zubereitung:

Den Blätterteig in der Tarteform auslegen und mit der Gabel ein paar mal einstechen. Die gehackte Petersilie unter den Schmand mixen und den Blätterteig damit bestreichen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

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Den Strunk aus dem Rosenkohl schneiden und die Röschen halbieren. Mit einer Tasse Wasser und einer guten Prise Salz in der Pfanne 5 Minuten lang blanchieren. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

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Den Rosenkohl gut abtropfen lassen und dann auf die Tarte geben. Die Zwiebel dünn aufschneiden und darüber verteilen.

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Den Roquefort klein bröseln und zusammen mit dem Speck ebenfalls darüber verteilen.

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Für 35 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse zerlaufen und der Rand gold-gelb gebacken ist.

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Die fertige Rosenkohl Tarte aufschneiden und auf die Teller verteilen.

Lasst es euch schmecken!

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Kritharaki mit Schweinefilet und Chili

Kritharaki mit Schweinefilet und Chili

Kritharaki sind eine ganz großartige Sache – sie verbinden aus meiner Sicht die besten Eigenschaften von Reis und Nudeln. So eignen Sie sich wunderbar für Pfannengerichte, wie diese Kritharaki mit Schweinefilet und Chili. Eigentlich wollte ich dem Ganzen mit Ras el Hanout eine arabische Note geben, aber wenn man es genau nimmt passt dann das Schwein nicht mehr so wirklich in die Pfanne. Also ist diese Cross-over Variante entstanden, die ich mit Mais und Petersilie zu einem bunten und leckeren Mix gemacht habe.

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Zutaten für 2 Personen:

100g Kritharaki

100g Schweinefilet

2 EL Erdnussöl

1 guter TL Ras el Hanout

etwas Salz

2 milde Chilis

2 Knoblauchzehen

1 rote Zwiebel

100g Mais aus der Dose

1/2 Bund Petersilie

1/2 Zitrone

Zubereitung:

Die Kritharaki nach Packungsanleitung in Salzwasser gar kochen.

Das Schweinefilet klein schneiden und rundum in einem Mix aus Öl und Ras el Hanout wenden. Die Chili, den Knoblauch und die Zwiebel klein schneiden.

Das Fleisch in eine heiße Pfanne geben und scharf anbraten.

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Die Hitze reduzieren und die Zwiebelwürfel, die Knoblauchscheiben und Chiliringe dazu geben. Kurz danach den Mais zufügen. Mit Zitronensaft beträufeln.

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Sobald die Kritharaki gar sind durch ein feines Sieb abgießen und in die Pfanne geben. Die Petersilie fein hacken und untermengen.

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Abschmecken und bei Bedarf mit Salz oder Zitronensaft nachwürzen. Die Kritharaki mit Schweinefilet in tiefen Tellern oder Schüsseln servieren.

Einfach und gut!

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Katha’s Pulled Pork

Katha’s Pulled Pork

Pulled Pork ist einfach ein absolut genials, zartes, vielseitiges und extrem leckeres Fleisch. Nichts was man mal schnell und kurzfristig zaubert – es will mariniert, lange geschmort und dann liebevoll zerpflückt werden – aber wenn man es fertig hat, dann weiß man: das Warten hat sich gelohnt!

Nach der Twitter Aktion unter dem #synchronpulledpork gab es bei uns diese saftigen Sandwichs mit Sauerkraut, 4 weitere Portionen Pulled Pork sind eingefroren und warten jetzt auf ihren Einsatz…

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Zutaten für 10-12 Personen:

3,6kg Schweinenacken mit Knochen

Für die Marinade:

50ml Sonnenblumenöl

4 EL scharfer Senf

1 gehäufter EL scharfes (geräuchertes) Paprikapulver

1 gehäufter EL Paprika, edelsüß

1 EL Kümmelsamen

1 EL Fenchelsamen

1/2 EL Cumin

Zum Schmoren:

1 L Apfelsaft, naturtrüb

2 Zwiebeln

Als Beilage für 4 Personen:

Hot Dog Brötchen

300g rohes Sauerkraut

2 milde Chilis

2 Pimentkörner

Für die Sauce:

6 EL Mayonaise

3 TL süßer Senf

4-6 cl Bratensud

Zubereitung:

Am Vortag tupfe ich das Fleisch trocken. Kümmel und Fenchel werden im Mörser zerstoßen. Senf, Öl und alle Gewürze für die Marinade in einer Schüssel vermengen bis eine rote Paste entstanden ist.

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Das Fleisch rundum damit einreiben und abgedeckt für 18-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Bei 3,6kg muss das Fleisch gut 6 Stunden schmoren. Man kann die Temperatur mit einem Thermometer überwachen, das habe ich bei der Pulled Goat gemacht, es geht aber auch ohne.

Also lege ich das Fleisch in einen Bräter, gebe zwei geviertelte Zwiebeln dazu und gieße das Ganze mit Apfelsaft auf. Den Deckel aufsetzen und den Bräter bei 120°C im Ofen verschwinden lassen. Nach 4 Stunden übergieße ich das Fleisch einmal mit Sauce, das wäre aber nicht unbedingt nötig gewesen.

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Nach 6 Stunden teste ich mit der Gabel ob das Fleisch schon zart ist – ist es, es lässt sich ohne Wiederstand zerpflücken.

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Den Ofen ausschalten und das Fleisch 3 Stunden im geschlossenen Bräter, im Ofen abkühlen lassen.

Parallel backe ich die Buns. In der letzten Stunde lasse ich das Sauerkraut mit einer milden, in Ringe geschnittenen Chili, zwei zerstoßenen Pimentkörnern, etwas Pfeffer und einer großen Tasse Wasser in einem kleinen Topf leise köcheln.

Dann hebe ich den Braten vorsichtig aus dem Bräter, wobei sich schon zwei Knochen sauber aus dem Schwein lösen. Das Fleisch vollständig zerpflücken – jetzt ist es Pulled Pork!

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Die Buns aufschneiden und kurz im Ofen erwärmen. Aus Mayo, Senf und etwas Bratensud die Sauce anrühren. Ganz simpel und genau das Richtige!

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Deckel und Boden der Buns mit der Sauce bestreichen und auf dem Boden eine gute Portion Sauerkraut platzieren.

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Jetz so viel Fleisch wie möglich auf dem Sauerkraut auftürmen…

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… und den Deckel zuklappen. Sofort servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Danke an Sascha von Lecker muss es sein für den Anstoß zu dieser tollen synchron Aktion. Mit dabei waren Selbstgemachte Eis und Tellerabgeleckt. Da gab es neben dem klassischen Pulled Pork auch noch Varianten vom Wildschwein oder aus dem Slow Cooker.

Und wer jetz so richtig in Stimmung ist und alles über das Thema Pulled Pork wissen möcht – Sandra hat da eine ganz tolle Zusammenfassung geschrieben!