Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Pikante Grünkohl-BBQ Pizza

Pikante Grünkohl-BBQ Pizza

Ich glaube man kann eine Pizza mit so ziemlich allem belegen. Um manche Sachen mag es vielleicht ein bissl schade sein, in anderen Fällen hat man einen kleinen Rest vom Vortag der sich so einfach perfekt verwenden lässt. Wir hatten in diesem Fall einen Rest Grünkohl vom Grünkohl mit Salami. Dazu kam großzügig Tabasco auf die Pizza und um dem ganzen aromatisch noch einen drauf zu geben wurden zwei Knacker und ein gutes Stück Gorgonzola darauf verteilt. Den Pizzateig habe ich wieder in doppelter Menge angesetzt und die Hälfte eingefroren. Was ich daraus dann gezaubert habe zeige ich euch in den nächsten Tagen…

Grünkohlpizza_ (7)

Zutaten für 1 große Pizza:

210g Weizenmehl

40g Hartweizengries

21g frische Hefe

150g Wasser

1 Prise Salz

Für den Belag:

3 EL Tabasco (hier Chipotle)

ca. 2 Tassen fertiger Grünkohl, z.B. wie dieser hier

2 Knacker

120g Gorgonzola

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine oder von Hand gut verkneten. Den Teig abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein Pizzablech ziehen.

Mit reichlich Tabasco Chipotle bestreichen.

Grünkohlpizza_ (1)

Den Grünkohl darauf verteilen…

Grünkohlpizza_ (2)

… und dann den Käse und die in Scheiben geschnittene Knacker darauf platzieren.

Grünkohlpizza_ (3)

Die Pizza für 30-35 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben. Ich wähle dafür den Pizza-Modus, so wird der Boden schön kross.

Grünkohlpizza_ (4)Aus dem Ofen holen sobald der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Aufschneiden und verputzen!

Grünkohlpizza_ (5)

Tapas – Hackbällchen im Pistazienmantel

Tapas – Hackbällchen im Pistazienmantel

Los geht es mit meinen Rezepten vom Tapasabend. Den sommerlichen Aperitiv und das eiskalte Dessert habe ich euch ja bereits gezeigt, hier kommen ein paar leckere und ganz einfache Hackbällchen im Pistazienmantel. Wünscht ihr euch manchmal auch so sehr einen Fleischwolf wie ich? So ein tolles Teil für die Kitchen Aid… egal was ihr hinein stopft, er wird es wolfen… Nun gut, ich habe seit August meine Kitchen Aid, aber der Fleischwolf steht noch ganz groß auf der Wunschliste. Umso mehr habe ich mich geärgert, dass es bei Neckermann.de meine Kitchen Aid, in meinem geliebten Macadamia braun, mit Fleischwolfaufsatz (!) zu dem gleichen Preis gibt, den ich bei einer bekannten Kaufhauskette bezahlt habe… nur bei mir ohne den Wolf. *grumel* Aber so ist das wohl, mal hat man Glück und mal nicht. Zurück zu den Tapas-Hackbällchen – da ich also nicht selber wolfen kann habe ich mich hier für sehr fein gewolftes Fleisch in Form von Wurstbrät entschieden. Das wurde noch leicht gewürzt, zu Kugeln geformt und in gehackten Pistazien gerollt – den Rest hat der Ofen für mich erledigt. Sehr lecker, wobei mir die Variante mit dem Kapernmantel fast noch ein bisschen besser gefallen hat.

Tapas_Fleischbällchen_mit_Pistazien_ (2)

Zutaten für 7 Bällchen im Pistazienmantel:

2 große, rohe Thüringer Bratwürste

eine gute Prise frisch gemahlener Pfeffer

1/2 TL Cumin

50g gehackte Pistazien

etwas Olivenöl

Zubereitung:

Die Würste der Länge nach aufschneiden und das Wurstbrät aus dem Darm holen. Mit Pfeffer und Cumin würzen und gut durchkneten. Die Hände gründlich waschen und mit nassen, kalten Händen 7-8 Kugeln aus der Masse formen. Die Hackbällchen direkt in den Pistazien wenden und in eine ofenfeste Form geben.

Tapas_Fleischbällchen_mit_Pistazien_ (1)

Mit etwas Olivenöl beträufeln und bei 200°C für 15-20 Minuten in den Ofen schieben. Wer möchte kann sie dort wenden, muss man aber nicht.

Die Bällchen können dann bei 80°C im Ofen warm gehalten werden oder ihr serviert sie sofort.

Und irgendwann wird doch gewolft…

Tapas_Fleischbällchen_mit_Pistazien_ (3)

Grünkohl mit Salami

Grünkohl mit Salami

Grünkohl steht bei uns auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Egal ob mit Speck oder Knacker – er schmeckt einfach gut. Salamis erfreuen sich bei uns auch größter Beliebtheit, leider sind wir uns über ihren Reifegrad nie ganz einig. Bessere Hälfte mag sie relativ kurz abgehangen, während sie von mir aus ruhig richtig fest sein dürfen. In unserer Speisekammer herschen recht gute Bedingungen und so hängen da einige schöne Salamis am Vorratsregal. Trotzdem müssen die natürlich auch gegessen werden und da kommt dann wieder die Frage nach der Konsistenz. Für dieses Rezept habe ich zwei Salamis klein gewürfelt und mit den Zwiebeln angebraten. Danach durften sie mit dem Grünkohl ein Weilchen köcheln wodurch sie schön zart geschmort sind und der Kohl ein tolles Aroma bekommen hat.

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Zutaten für 2-3 Personen:

1kg Grünkohl

2 Salamis, ca. 300g

2 große Zwiebeln

4 Pimentkörner

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Salamis häuten und in grobe Würfel schneiden. Ohne zusätzliches Fett in einem großen Topf bei mittlerer Hitze auslassen. Dann die klein geschnittene Zwiebel dazu geben und kurz mit anschwitzen.

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Den Kohl waschen und klein zupfen. Zwei Tassen wasser in den Topf geben und nach und nach den Grünkohl dazu geben. Dabei immer wieder den Topf schließen, gut umrühren und dann den nächsten Schwung hinein geben. Den Piment im Mörser zerstoßen und den Kohl damit würzen. Etwas Salz und Pfeffer dazu geben.

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Den Grünkohl mit Salami gut eine Stunde bei kleiner Hitze köcheln lassen. Nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken…

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… und pur oder mit etwas Brot servieren.

Genau das Richtige an kalten Wintertagen!

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