Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Krustenbraten zum Grünkohl

Krustenbraten zum Grünkohl

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja das Kochbuch “Bauernmarkt und Biokiste” vorgestellt und bereits angekündigt, dass der Käse gefüllte Kürbis (unter der Rezension) nicht das letzte Rezept daraus bleiben wird. Besonders Bessere Hälfte war von dem Schweinebauch auf Grünkohl begeistert – der sah aber auch lecker aus! Leider habe ich dann trotz ausgiebiger Suche keinen Schweinebauch bekommen und mich spontan für eine ähnliche Variante mit Krustenbraten zum Grünkohl entschieden. Dabei ist dann die lange Garzeit leider weggefallen, aber das wird auf jeden Fall nochmal nachgeholt. Besonders die Kombination mit Salbei und Zitronenabrieb hat dem Fleisch eine tolle Note gegeben und der Braten hat toll zum Grünkohl gepasst. Mal etwas anderes als “immer nur” Grünkohl mit Knacker

Krustenbraten_mit_Grünkohl_ (4)

Zutaten für 4 Personen:

1,3 kg Schweinekrustenbraten

Salz

100g Schweineschmalz

2 Zweige Salbei (ca. 12 Bläter)

1 Zitrone

Für den Grünkohl:

1kg frischer Grünkohl

1 Zwiebel

120g Speck

3 Pimentkörner

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die Schwarte vom Braten rautenförmig einschneiden – bei mir wird es diesmal recht kleinkarriert – das fand ich ganz hübsch. Die Schwarte mit Salz einreiben. Das Schmalz in einem großen, flachen Topf oder Bräter zerlassen und den Braten hinein legen. Salbei und Zitronenabrieb zufügen und den Braten rundum anbraten. Dann wandert er bei 160°C für knapp 2 Stunden recht weit unten in den vorgeheizten Backofen. Gelegentlich übergießen und auf jeden Fall aufpassen, dass die Schwarte nicht anbrennt..

Krustenbraten_mit_Grünkohl_ (1)

Den Grünkohl wie schon hier beschrieben waschen, die großen Rispen herausschneiden und den Kohl portionsweise blanchieren. Im Topf die Speckschwarte auslassen und die Speckwürfel und Zwiebelwürfel dazu geben. Den Kohl mit der Schaumkelle direkt aus dem “Blanchiertopf” in den Kohltopf heben. 2 Tassen Wasser dazu geben. Mit zerstoßenem Piment, Pfeffer und Salz würzen und auf kleiner Stufe (hier 3 von 14) köcheln lassen bis der Braten fertig ist. Zum Schluss mit dem Saft aus der halben Zitrone etwas auffrischen.

Krustenbraten_mit_Grünkohl_ (2)

Den Braten aus dem Ofen nehmen und die Schwarte abschneiden. Auf einem Blech mit Backpapier zurück in den Ofen schieben und bei 220°C unter dem Grill die Schwarte ploppen lassen. Den Braten in dünne Scheiben aufschneiden.

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Den Krustenbraten zum Grünkohl auf tiefe Tellern legen und heiß servieren.

Perfekt für kalte, graue Tage!

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Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Raclette mit Bratenresten und Grünkohl

Vielleicht habt ihr jetzt schon Bratenreste, vielleicht erst nach Weihnachten. Wenn ihr Raclette und Resteverwertung kombinieren möchtet, dann wird euch dieses Rezept auf jeden Fall gefallen. Grünkohl, Zwiebeln, ein paar Champignons und Reste vom Schweinebraten verschwinden unter einer Scheibe Raclettekäse. So einfach und so gut! Damit die Reste vom Weihnachtsbraten bis zu Silvester halten werden sie am besten eingefroren.

Ich bin übrigens weiterhin ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so nimmt er auf dem Tisch nicht zu viel Platz weg. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.

Raclette_mit_Bratenresten_ (2)

Zutaten für 2 Personen:

400g Grünkohl, z.B. nach diesem Rezept

150g Bratenreste

1 Zwiebel

2-3 Champignons

Für 4 Personen – Teil von diesem Raclette Abend

Zubereitung:

Etwas Grünkohl in eine Pfanne geben und mit Zwiebelwürfeln, Champignonscheiben und Bratenresten belegen.

Raclette_mit_Bratenresten_ (1)

Alles unter einer Scheibe Käse verstecken und so lange unter den Raclettegrill schieben, bis der gewünschte Schmelzgrad erreicht ist.

Viel Spaß beim Raclette!

Was sonst noch so auf dem Tisch stand:

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Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Rustikales Raclette mit Kartoffeln

Freut ihr euch genau so wie ich, dass die Raclettesaison wieder in vollem Gange ist? Was auch immer im Pfännchen landet, mit einer Scheibe Käse darauf wird es einfach unglaublich lecker! Ich bin diesmal recht klassisch unterwegs – der Schwerpunkt lag auf Kartoffeln mit Speck und Käse. Damit es nicht zu einseitig wird kamen noch Salami, Schinken, Paprika, Tomaten und Zwiebeln auf den Tisch. Außerdem gab es eine sehr feine Variant mit Grünkohl und Bratenresten. Das passende Rezept folgt in Kürze. Und wer sich ganz auf das Raclette mit Kartoffeln konzentrieren möchte nimmt einfach die doppelte Menge.

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Zutaten für 3-4 Personen:

350g festkochende Kartoffeln, hier “la ratte”

Salz

50g magere Speckwürfel

10 Scheiben Raclette Käse, hier u.a. mit grünem Pfeffer

Dips – hier California und Meerrettich

Außerdem:

Cocktailtomaten

1 rote Paprika

1 rote Zwiebel

1 weiße Zwiebel

5 Champignons

1 Rumpsteak (300g)

Salami und Schinken

etwas Brot

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Eiskalt abchrecken und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Kartoffeln mit einem Löffel platt drücken.

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Die Zwiebeln fein würfeln, die Tomatchen halbieren, Paprika und Champignons in Scheiben /Streifen schneiden. Salami, Schinken und Speckwürfel auf einem Teller platzieren.

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Den Käse auf einem extra Teller auslegen.

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Die Saucen anrühren und alle Teller und Schälchen auf dem Tisch platzieren.

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Für das rustikale Raclette mit Kartoffeln einige Kartoffelstücken mit etwas Speck in das Pfännchen geben. Eine Scheibe Käse darauf legen und biszum gewünschten Bräunungsgrad in den Raclettegrill schieben.

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Mein Tipp: Die Steakstreifen wandern auf den Grill. Damit das Fett nicht raucht oder spritzt nehme ich Erdnussöl oder Woköl.

Viel Spaß beim “Pfännchen braten”!

Wir waren übrigens wieder ganz begeistert von unserem Tefal Raclettegrill – der ist nämlich lang und schmal – so passt er wunderbar mittig auf den Tisch ohne zuviel Platz wegzunehmen. Außerdem lässt sich die Teppan Yaki Grillfläche super einfach reinigen.