Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Frischlings-Steak mit Kartoffel-Paprika Pfanne

Frischlings-Steak mit Kartoffel-Paprika Pfanne

Vor kurzem habe ich 1kg Frischlingskeule geholt. Knapp die Hälfte davon ist in meiner Frischlings Lasagne gelandet, der Rest hat darauf gewartet gekocht zu werden. Nur was? Gulasch? Gab es in letzter Zeit öfters… Auf Pasta hat Bessere Hälfte keine Lust… Steak! Damit kann ich ihn immer begeistern! Nur was mache ich als Beilage? Ich entscheide mich für eine Kartoffel-Paprika Pfanne die so ähnlich ist wie die, die wir im Finale der Küchenschlacht mit Cornelia Poletto gekocht haben. Mit diesem Plan geht es los und ich muss sagen: die Frischlingskeule hat genau so gut gepasst wie das Lammfilet bei Cornelia.

Zutaten für 2 Personen:

600g Frischlingskeule

Olivenöl

Pfeffer & Salz

200g Kartoffeln

1 rote Paprika

1 grüne Paprika

1/2 Zwiebel

etwas Thymian

2 Zweige Rosmarin

1 EL Butter

1/2 kleines Bund frische Petersilie

Zubereitung:

Würfeln wir zuerst die Kartoffeln. Die müssen in Salzwasser ungefähr für 15 Minuten gar gekocht werden. Ich habe Kartoffeln mit hauchdünner Schale gewählt, die müssen also nicht geschält werden.

In dieser Zeit schneide ich das Stück Frischlingskeule in 4 Steaks, jedes hat ca. 150g. Die Paprika wird in Rauten geschnitten und die Zwiebel gewürfelt. Dann brate ich die Zwiebelwürfel mit Thymian und grob gehacktem Rosmarin in etwas Olivenöl an. Dazu kommen die Paprika-Rauten. Das Ganze lasse ich bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9) anbraten. Sobald die Kartoffeln gar sind gieße ich sie ab und gebe sie mit in die Pfanne. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen.

Die Frischlingssteaks salze ich rundherum – dann dürfen sie in die Steakpfanne. Dort werden sie bereits von heißem Olivenöl erwartet.Ich lasse sie von jeder Seite ungefähr 3-4 Minuten braten.

In die Kartoffel-Paprika Pfanne gebe ich jetzt noch die Butter und etwas fein gehackte Petersilie. Sobald die Kartoffeln eine schöne Bräune angenommen haben sind sie fertig.

Wenn dann auch die Steaks soweit sind wird angerichtet.

Dazu passt wunderbar eine leckere Kräuterbutter.

Guten Appetit!


Frischlings Lasagne

Frischlings Lasagne

Es gibt unglaublich viele schöne Rezepte mit Wild – vom Gulasch, über den Braten, man kann sich oft kaum entscheiden. Ich habe hier mal etwas anderes probiert und eine Wildschwein Lasagne mit Fleisch aus der Frischlingskeule gemacht. Aus Zeitmangel leider mit fertigen Lasagneplatten, das hat dem Ganzen aber nicht geschadet. Bei diesem Gericht konnte ich dann auch gleich die Unmengen an Sour Cream Dip verarbeiten die vom Pokerabend übrig geblieben sind. Und weil die Lasagne so schön gold-braun überbacken ist reiche ich sie für das November-Event bei Uwe’s Cookbook of Colors ein.

Zutaten für 4 Personen:

12 Lasagneplatten (= 5 Schichten, je nach Größe der Form!)

200g Gouda (gerieben)

Für die Fleischsauce:

400g Frischlingskeule ohne Knochen

200g Pizzatomaten

500ml passierte Tomaten

1 EL getrockneter Oregano

2 Zweige Rosmarin

1 EL Paprikapulver

1 TL Garam Masala

1 Prise Cayennepfeffer

Pfeffer & Salz

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Für die Sour Cream:

2 Becher Schmand oder Créme Fraîche

3 Frühlingszwiebeln

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone (nur den Saft)

Zubereitung:

Kümmern wir uns zuerst um die Fleischsauce. Ich schneide die Zwiebel und den Knoblauch fein und brate beides zusammen in etwas Olivenöl an bis die Zwiebelstücken glasig werden. In dieser Zeit schneide ich mein Stück Frischlingskeule in sehr kleine Würfel / Streifen. Dann kommt das Fleisch mit in die Pfanne und wird rundherum angebraten. Dabei hacke ich Rosmarin und Oregano fein und mische beides unter. Mit Pfeffer, Salz, Paprika, Cayennepfeffer und Garam Masala würzen.Wenn das Fleisch gut angebraten ist lösche ich alles mit passierten Tomaten und Pizzatomaten ab. So darf die Fleischsauce unter gelegentlichem Rühren 45 Minuten bei mittlerer Hitze (Stufe 4 von 9) köcheln. Dabei reduziert sie auch etwas.

Bei mir ist der Sour Cream Dip für die Zwischenschicht ja bereits fertig, ansonsten wäre jetzt der ideale Zeitpunkt die fein gehackte Frühlingszwiebel mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft unter den Schmand zu mixen.

Wenn die 45 Minuten um sind wird abgeschmeckt und bei Bedarf noch etwas gewürzt.

Jetzt kommt zuerst eine Schicht Fleischsauce in den Alubräter. Dann eine Schicht Lasagneplatten, eine Schicht Sour Cream, eine Schicht Lasagneplatten, eine Schicht Fleischsauce….

eine Schicht Lasagneplatten, eine Schicht Sour Cream….

eine Schicht Lasagneplatten und eine weiter Schicht in der ich den Rest von Fleischsauce und Sour Cream mixe, bevor das Ganze unter geriebenem Gouda versteckt wird.

So kommt die Lasagne für 45 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen bis sie wunderbar gold-braun überbacken ist. Ja, die duftet jetzt genau so lecker wie sie aussieht…

Dazu gab es ein Glas Rioja – der hat sehr gut zur Wild-Lasagne gepasst.

Essen ist fertig!

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Kartoffelauflauf mit Kaninchen-Ragout

Kartoffelauflauf mit Kaninchen-Ragout

Für mein italienisches 3-Gänge Menü hatte ich mich entschieden als Hauptgang Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout zu zaubern. Dabei ist etwas vom Kaninchen-Ragout übrig geblieben und es wäre natürlich viel zu schade gewesen das einfach zu entsorgen. Also hat sich die Frage gestellt: wieder Pasta oder etwas anderes? Schwere Frage. Bessere Hälfte wollte dann lieber was anderes und nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank hatte ich einen Plan. Kartoffelauflauf mit Kaninchen-Ragout. Ich hatte noch Reste vom Raclette Käse, ein paar Champignons, Kartoffeln und genug Grünzeug für einen kleinen Salat. Na dann, auf los geht’s los!

Zutaten für 2-3 Personen:

1 1/2 große Suppenkellen Kaninchen-Ragout

(oder 1 Kaninchenkeule (ca. 200g), 1/2 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Zweig Rosmarin, Pfeffer & Salz, 1/2 Zitrone, 250 ml Gemüsebrühe, 70 ml Rotwein (trocken), 2 getrocknete Tomaten, 200g Pizzatomaten (1/2 Dose), 2 TL Paprikamark, Olivenöl). Die Menge ist bereits für dieses Rezept berechnet. Es lohnt sich aber vom Aufwand kaum das Ragout nur für diesen Auflauf einzukochen. Aber die Entscheidung ist natürlich euch überlassen! Die Anleitung zur Zubereitung findet ihr hier.

4-5 mittelgroße Kartoffeln (ca. 250g)

6 Champignons

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

5 Scheiben Käse (hier Raclette Käse)

Für den Salat:

2 Hand voll Rucola

2 Tomaten

1/4 Salatgurke

etwas Himbeer-Rotweinessig

etwas Steinpilzöl

Pfeffer & Salz (hier Fleur de Sel Ingwer-Hibiskus)

Zubereitung:

Schälen wir zuerst mal die Kartoffeln. Die werden in dann noch in grobe Würfel geschnitten (geviertelt) und in einem kleinen Topf mit kaltem Salzwasser zum kochen gebracht. Super, die Kartoffeln sind beschäftigt. Die 12 Minuten die die Kartoffeln brauchen nutze ich um die Champignons klein zuschneiden und mit etwas Olivenöl, einer Prise Pfeffer und Salz rundherum anzubraten bis sie Farbe bekommen haben. Die Kartoffeln müssen nicht komplett gar sein, als nächstes geht es nämlich im Ofen weiter. Dazu müssen wir aber noch 2-3 Kleinigkeiten erledigen. Während wir das machen heize ich den Ofen auf 200°C vor.

Jetzt gebe ich die Kartoffelwürfel und die kalten Reste vom Kaninchen-Ragout gleichmäßig verteilt in einen kleinen Bräter / eine Auflaufform.

Als nächstes kommen die gebratenen Champignons dazu…

… und dann wird die ganze Geschichte unter Raclette Käse versteckt.

So schiebe ich den Auflauf für 15 Minuten in den Ofen, da könnt ihr aber noch ein bissl variieren. Je nach dem wie braun ihr den Käse haben möchtet.

Während der Auflauf im Ofen ist schnippel ich den Salat zusammen. Der Rucola wird gewaschen und trocken geschüttelt, die Gurke in Scheiben geschnitten und die Tomaten werden geachtelt. Das Dressing gebe ich erst auf dem Teller dazu damit der Salat nicht zusammenfällt.

Auflauf und Salat werden also zusammen auf dem Teller angerichtet. Darüber kommt je 1 EL Steinpilzöl, 1-2 TL Himbeeressig, eine gute Prise frisch gemahlener Pfeffer und eine Prise Fleur de sel Ingwer-Hibiskus.

Lasst es euch schmecken!


Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout

Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout

Als Hauptgang für mein italienisches 3-Gänge Menü habe ich selbst gemachte Tagliatelle mit Kaninchen-Ragout gewählt. Ich wusste genau wie das Kaninchen-Ragout am Ende schmecken soll, also wurde kurz überlegt und dann ist das folgende Rezept direkt am Herd entstanden.

Zutaten für 4 Personen:

4 Kaninchenkeulen (zusammen ca. 800g)

2 Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

4 Zweige Rosmarin

Pfeffer & Salz

1 Zitrone

750 ml Gemüsebrühe

200 ml Rotwein (trocken)

8 getrocknete Tomaten

800g Pizzatomaten

2 EL Paprikamark

Olivenöl

optional etwas frisches Basilikum und Parmesankäse

Für die Pasta:

500g Mehl

5 Eier

Zubereitung:

Ich möchte ein Kaninchen-Ragout, dass am Ende auf der Zunge zergeht. Also plane ich (wie für jede gute Bolognese) reichlich Zeit ein. 3 Stunden genau genommen.

Die Zwiebeln werden gewürfelt, der Knoblauch fein gehackt und beides zusammen in etwas Olivenöl in einem großen, flachen und ofenfesten Topf angebraten. Sobald die Zwiebeln glasig werden lege ich die Kaninchen-Keulen in den Topf und gebe die fein gehackten Nadeln vom Rosmarin darüber.

Rundherum anbraten. Dann wird das Fleisch mit frisch gemahlenem Pfeffer und dem Abrieb der Zitronenschale gewürzt.

Wenn das Fleisch ungefähr 10 Minuten angebraten wurde lösche ich das Ganze mit der Gemüsebrühe ab. Einmal ordentlich aufkochen, dann stelle ich den Topf bei 180°C für 90 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Nach diesen 1,5 Stunden hole ich den Topf aus dem Ofen und mir strömt ein wunderbarer Duft entgegen. Lecker!

Das Fleisch ist jetzt super zart und lässt sich ohne Schwierigkeiten mit einer Gabel vom Knochen abziehen. Die Knochen werden entfernt und das Fleisch etwas zerzupft. Dann lasse ich die überschüssige Flüssigkeit im offenen Topf auf dem Herd bei höchster Stufe reduzieren.

Damit das Kaninchen nicht auf dem Trockenen sitzt gebe ich den Wein dazu.

Im offenen Topf 3-4 Minuten einköcheln lassen, die Zeit wird genutzt um die getrockneten Tomaten in Streifen zu schneiden. So kommen sie mit in den Topf.

Dann kommen Paprikamark und Pizzatomaten dazu und ich würze nochmal kräftig mit Pfeffer und Salz.

So kommt der Topf wieder in den Ofen (bei 130°C). Dort sollte er wenigstens 90 Minuten bleiben, oder eben so lange bis das Essen gebraucht wird.

Kurz bevor wir mit der Vorspeise beginnen mache ich den Pasta-Teig. Die Anleitung findet ihr hier.

Nachdem die schwarz-weiße Tomate-Mozzarella Platte verputzt ist ziehe ich die Pasta durch die Nudelmaschine. Die Tagliatelle werden in einem großen Topf mit Salzwasser 6-7 Minuten gekocht. Dann wird ein Teil der Sauce mit den Tagliatelle vermengt. Die Pasta wird auf die Teller verteilt, dann kommt noch ein guter Löffel Sauce und 2-3 Basilikumblättchen darauf.

Dazu stelle ich Parmesankäse und eine Käsereibe auf den Tisch. So kann sich jeder seinen Parmesan frisch über die Pasta reiben.

Lasst es euch schmecken!


Kaninchen mit Speck und Zitrone – dazu Bruschetta

Kaninchen mit Speck und Zitrone – dazu Bruschetta

Seit langer Zeit stand Kaninchen auf der “to-cook” Liste, letztes Wochenende war es endlich soweit. Inspiriert von einem Jamie Oliver Rezept habe ich mich ans Werk gemacht, bei der Umsetzung dann aber doch noch einiges abgewandelt. Wie auch immer, das Ergebnis war ein wunderbar zartes Stück Fleisch! Dazu Bruschetta aus selbstgebackenem Brot und ein zitroniger Dip.

Zutaten für 2 Personen:

2 Kaninchenkeulen

8 Streifen Bacon

5 Zweige Rosmarin

2 TL Senfkörner

2 TL Koriandersamen

1 Prise Muskat

3 getrocknete Chilischoten

4-5 Zweige Oregano

1/2 TL Piment

1 Zitrone

Pfeffer & Salz (hier Orangen-Salz)

Olivenöl

2 EL Honig

6-10 Knoblauchzehen (je nach Geschmack, hier 10)

Für das Bruschetta:

4 Scheiben Brot

3 Tomaten

1/4 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

5 Basilikumblätter

Pfeffer & Salz

2 EL Olivenöl

2 EL Butter

Zubereitung:

Zu Beginn dürfen die Kaninchenstücke eine Stunde marinieren. Vorher werden im Mörser die Senfkörner und Koriandersamen zerstoßen. Das Fleisch wird rundherum damit eingerieben. Dann lege ich die Kaninchenkeulen mit den Baconstreifen, Rosmarinzweigen, Olivenöl, Pfeffer, Salz, dem in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch, der geviertelten Zitrone und den Oreganoblättern in den Bräter in dem sie später auch schmoren dürfen. Die getrockneten Chilis werden darüber zerbröselt. Abgedeckt eine Stunde marinieren lassen.

Nach dieser Stunde hole ich Keulen und Bacon zusammen mit etwas Rosmarin aus dem Bräter und brate sie in der Pfanne 4-5 Minuten rundherum an.

Damit der Speck nicht verbrennt hole ich Speck und Rosmarin aus der Pfanne (beides kommt zurück in den Bräter) und wende die Keulen noch ungefähr 3-4 Minuten bis sie leicht gold-braun werden.

Dann die Keulen zusammen mit dem angerösteten Gewürzen wieder in den Bräter geben. Alles ordentlich durchmischen, einen Schluck Wasser dazugeben und bei 180°C in den Backofen stellen.

Jetzt die Bruschetta vorbereiten. Die Tomaten in Würfel schneiden und in ein feines Sieb geben. Kräftig salzen und auf ein Schüsselchen stellen. In den nächsten 10-15 Minuten immer wieder umrühren. Das Salz entzieht den Tomaten jetzt jede Menge überschüssiges Wasser. Dadurch wird der Geschmack intensiver und (was noch wichtiger ist) sie weichen das Brot nicht auf! Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und ebenfalls in das Sieb geben. Mit Pfeffer und bei Bedarf noch etwas Salz abschmecken.

Die Brotscheiben im Ofen auf ein Rost legen und ein paar Minuten leicht anrösten. Aufpassen, dass es nicht zu trocken wird.

Den Tomaten-Zwiebel-Knoblauch-Mix in eine Schüssel oder einen tiefen Teller geben und das Olivenöl dazugeben. Das Basilikum kleinhacken und untermengen. Abschmecken und kurz vor dem Servieren auf die Brotscheiben verteilen.

Wenn das Kaninchen die Stunde im Ofen war drücke ich mit der Fleischzange die Zitronen über dem Bräter aus, die Schale kann jetzt weg. Dann gieße ich vorsichtig den Bratensaft in ein kleines Schälchen. Der wird so wie er ist mit auf den Tisch gestellt. Jetzt gebe ich über jede Keule 1 EL Honig und stelle den Bräter nochmal für 10 Minuten in den Ofen.

Die Bruschetta fertig anrichten und zusammen mit den Kaninchenkeulen, Speck und einigen Knoblauchscheiben servieren. Dazu die Sauce und (wer möchte) noch einen Dip auf den Tisch stellen (den braucht man aber eigentlich nicht wirklich). Mit einem schönen Glas trockenem Rotwein genießen…

Guten Appetit!