Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Rinder Fond

Rinder Fond

Als ich im Rahmen meines Weihnachtsmenüs die Klare Gemüsesuppe mit Kalbs-Pistazien Klößchen gekocht habe gab es keine halben Sachen. Also habe ich 2 Tage vorher nicht nur selbst gemachten Fisch Fond aus den Karpfenköpfen gekocht sondern auch Rinder Fond aus Suppenknochen. Mit den Zutaten habe ich etwas experimentiert – ich habe hier Tomaten mit in den Fond gegeben. Dadurch hat das Ganze eine wunderbar frische Note bekommen.

Rinderfond2

Zutaten für 750 ml Fond:

4 Stück Suppenknochen vom Rind (ca. 300g)

500 ml Weißwein

500 ml Wasser

Salz

3 Lorbeerblätter

4-5 Nelken

8-10 Wacholderbeeren

3 Pimentkörner

3 Stangen Staudensellerie

4 Karotten

3 Tomaten

2 Zwiebeln

1/2 Bund Petersilie

3 EL Balsamico Bianco

Zubereitung:

Im ersten Schritt wollen die Suppenknochen geröstet werden. Dazu lege ich sie auf ein Backblech mit Backpapier und schiebe sie für 45 Minuten bei 200°C in den Backofen. Dort schwitzen sie unglaublich viel Fett aus – ich gebe sie mit dem Fett in einen ausreichend großen Topf.

Dazu kommen die klein geschnittenen Karotten, der Sellerie und die geviertelte Zwiebel. Kurz anbraten und mit Wasser und Wein ablöschen.

Salz, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Pimentkörner dazu geben und aufkochen lassen.

Die Petersilie wird samt Stängeln grob zerhackt und die Tomaten schlicht halbiert. Beides kommt mit in den Topf.

Rinderfond1

Ich habe den Rinder Fond etwas länger köcheln lassen als den Fisch Fond. Insgesamt waren es 2 Stunden auf mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9). Dabei habe ich nur ab und an umgerührt.

Am Ende habe ich alles durch ein großes Sieb in einen Messbecher abgegossen. Die Einlage kommt so wie sie ist weg. Den Fond habe ich mit etwas Balsamico Bianco abgeschmeckt. Man hat jetzt zwei Möglichkeiten was man mit dem Fett macht das sich doch recht reichlich gesammelt hat. Man kann es entweder vorsichtig abtrennen wenn man den Fond sofort verwenden oder einfrieren möchte. Man kann es aber auch im Fond lassen (das habe ich hier gemacht) und das Ganze abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. So ist das Fett ausgehärtet und ich konnte es bevor ich den Fond eingesetzt habe wie ein Platte einfach abheben. Das war auf jeden Fall super einfach und ging ohne größeres Kleckern.

Fertig!


Fisch Fond

Fisch Fond

Wie hier bereits erwähnt habe ich mir die Karpfenköpfe von den zwei Weihnachtskarpfen extra einpacken lassen. Ich wollte mal wieder einen Fischfond kochen. Den habe ich zwar über die Feiertage nicht gebraucht, aber jetzt ist er eingefroren und wartet auf seinen Einsatz. Was man hat, das hat man! Die Gemüseeinlage basiert auf den Resten aus meinem Gemüsefach. So war der Kühlschrank auch gleich mal wieder aufgeräumt.

Fischfond5

Zutaten für 700ml:

2 Fischköpfe (hier vom Karpfen)

500 ml Weißwein

500 ml Wasser

Salz

2 TL Anissamen

2 Lorbeerblätter

4-5 Nelken

4 Stangen Sellerie

2 Petersilienwurzeln

3 Karotten

1 Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

3 EL Balsamico Bianco

Zubereitung:

Ich gebe die Karpfenköpfe in einen Topf. Der ist definitiv zu klein.

Fischfond1

Fangen wir also von vorne an. Ich gebe die Karpfenköpfe in einen größeren Topf. Dazu kommen der in grobe Stücken geschnittene Staudensellerie und die geviertelte Zwiebel.

Fischfond2

Auch die Petersilienwurzeln und die Karotten werden grob in Scheiben geschnittenen. Dann kommen sie mit Wein, Wasser, Salz, Nelken, Anissamen und Lorbeerblättern zusammen in den Topf. Die Petersilie wird samt Stängeln zerhackt und ebenfalls dazu gegeben.

Fischfond3

Deckel drauf und 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9) köcheln lassen. Ab und an rühre ich mal um.

Fischfond4

Nach 1,5 Stunden gieße ich den Ganzen Sud durch ein ausreichend großes Sieb in meinen Messbecher. Die “Einlage” wird so wie sie ist verworfen. Für den Fond wird ein ausreichend großes Gefäß ausgesucht. Ich schmecke ihn zur Sicherheit noch ab – es fehlt ein wenig Säure, also gebe ich noch etwas Balsamico Bianco dazu. Umfüllen, abkühlen lassen und entweder innerhalb von 2-3 Tagen weiter verarbeiten oder einfrieren.

Fertig!


Hummer Fond

Hummer Fond

Fond ist eine feine Sache und im Glas gekauft nicht gerade ein Schnäppchen. Warum eigentlich nicht? Ehrlich gesagt ist Fond bei mir die ultimative Resteverwertung. Gemüse das einfach keinen Tag länger durchhält, Knochen, Fischköpfe oder wie hier eine Hummerkarkasse. Dazu ein Weißwein der nicht so richtig lecker war – klingt nicht verlockend, ergibt aber am Ende einen wahsinns Fond. Es gibt einfach Dinge, die muss man nicht verstehen…!

Zutaten für 700 ml Hummerfond:

1 Hummerkarkasse (ohne Kopf)

1 Fenchelknolle

2 Zwiebeln

1/2 Bund Petersilie

4 Lorbeerblätter

5 Nelken

5 Wacholderbeeren

500 ml Weißwein

500 ml Wasser

1 gute Prise Salz

Zubereitung:

Am Vorabend gab es Surf and Turf – Hummer und Steak. Weil ich aber keine Lust hatte nach so einem schönen Essen noch 2 Stunden Fond zu kochen habe ich die Hummerkarkasse einfach beiseite gestellt.

Morgens früh um 7 bin ich dann in Richtung Küche getapst und habe im Halbschlaf die Hummerschale, 2 geviertelte Zwiebeln, den grob zerpflückten Fenchel und das restliche Petersiliebund (+ die Stängel von denen ich am Vorabend die Blätter abgezupft habe) in einen Topf geworfen. Dazu kamen der Weißwein der einfach nicht so toll geschmeckt hat (zum Hummer hatten wir dann kurzerhand eine andere Flasche aufgemacht), Wasser, Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren. Mit etwas Salz würzen.

Deckel drauf und auf Stufe 5 (von 9) zum köcheln bringen. Da muss man jetzt die nächsten 1,5-2 Stunden auch nix weiter machen. Die Hummerkarkasse soll einfach nur auskochen und Geschmack abgeben.

Nach 2 Stunden gieße ich den Fond durch ein Sieb in ein geeignetes Gefäß ab.

Das Gemüse kann weg, der Fond wird verschlossen und kann, wenn er abgekühlt ist, mindestens 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. 4 Tage sind in diesem Fall die Zeit wie lange ich ihn im Kühlschrank aufbewahrt habe – falls jemand da mehr Erfahrung hat darf er diese gerne als Kommentar mit uns teilen. :)

Der Fond ist eine super Basis für leckere Süppchen. So mag ich Resteverwertung!


Grillmarinade – Grüner Pfeffer-Joghurt Marinade

Grillmarinade – Grüner Pfeffer-Joghurt Marinade

Ein wahrer Klassiker und den Grillmarinaden ist die Kombination Joghurt und grüner Pfeffer. Also habe ich uns zum letzten Grillevent mit Freunden ein paar Scheibchen Fleisch darin mariniert.

Zutaten für 4 Steaks:

1 rote Zwiebel

2 EL grüner Pfeffer (eingelegt aus dem Glas)

3 Knoblauchzehen

100g Joghurt

50 ml Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

1 kleines Bund Petersilie

1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zuerst zerstoße ich den grünen Pfeffer etwas im Mörser. Dann kommen grüner Pfeffer, Öl und 1 El Joghurt in den tiefen Teller und werden miteinander verrührt. Die Zwiebel und den Knoblauch in Würfel / Scheiben schneiden und dazugeben. Die Ptersilie fein hacken und untermengen. Mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen. Den restlichen Joghurt und den Zitronensaft nach und nach einrühren bis eine gleichmäßige Marinade entsteht.

Fertig!


Grillmarinade – Erdnussbuttermarinade

Grillmarinade – Erdnussbuttermarinade

Ideal für Geflügel – zum Beispielfür Hähnchen-Ananas Spieße.

Zutaten – Marinade für 6 Spieße:

3 EL Erdnussbutter

6 EL Erdnussöl

2 EL Limettensaft

2 EL Orangensaft

Pfeffer & Salz

1 Prise Zucker

Zubereitung:

In einer Schüssel die Erdnussbutter mit Erdnussöl, Limettensaft, Orangensaft, Pfeffer, Salz und Zucker verrühren. Abschmecken und je nach Geschmack noch Orangensaft oder Limettensaft dazugeben.

Das Fleisch oder sonstiges Grillgut hineinlegen und rundherum mit Marinade beschichten. Ungefähr eine Stunde lang im Kühlschrank marinieren lassen.

Fertig!