Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Tapas – Rosenkohl mit Mandeln

Tapas – Rosenkohl mit Mandeln

Das Rosenkohl sich auch wunderbar für Tapas eignet habe ich euch ja schon beim Rosenkohl im Speckband gezeigt. Da es diesmal schon die Garnelen im Schinkenmantel gab habe ich den Rosenkohl vegetarisch belassen und ihn nach dem Blanchieren in Sherry und Weißwein gar gekocht. Ein paar geröstete Mandeln dazu – fertig ist ein leckeres Tapasschälchen!

Tapas_Rosenkohl_mit_Mandeln_in_Sherry_ (2)

Zutaten für 2 Personen:

20 Rosenkohl Röschen

Salz & Pfeffer

250ml Weißwein

100ml Sherry

30g Konditor-Mandeln

Zubereitung:

Den Strunk vom Rosenkohl etwas abschneiden und die Röschen halbieren. In einem Topf Salzwasser aufkochen und den Rosenkohl 5 Minuten köcheln lassen. Er muss jetzt noch biss haben.

Den Kohl abgießen und mit dem Weißwein zurück in den Topf geben. Im offenen Topf köcheln lassen bis der Wein um die Hälfte einreduziert ist. Den Sherry zufügen und alles nochmal etwas reduzieren lassen. Testen ob der Rosenkohl jetzt gar ist. Gleichzeitig in der Pfanne kurz die Mandeln anrösten.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken, den Rosenkohl mit Mandeln vermengen und das Ganze mit Weißbrot servieren.

Sehr lecker!

Tapas_Rosenkohl_mit_Mandeln_in_Sherry_ (1)

Rote Bete Spaghetti mit Asia-Note

Rote Bete Spaghetti mit Asia-Note

Es gibt Rezepte die muss man einfach probieren. Am besten jetzt, gleich und sofort! Gut, so schnell geht es dann meistens nicht – aber lange habe ich in diesem Fall nicht gebraucht. Mia’s Pasta mit roter Bete hatte auf mich nämlich die gleiche Wirkung wie vor einiger Zeit Ariane’s Säuferspaghetti – muss wohl an den bunten Nudeln liegen… oder wie seht ihr das? Bei mir gibt es die Pasta übrigens mit leicht asiatischem Einschlag.

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Zutaten für 3 Personen:

2 Knollen frische rote Bete

3 Knoblauchzehen

etwas Zitronengrasöl

1 scharfe Chili

1 Schalotte

1 kleines Bund Koriander

1 Limette

etwas Salz

200g Spaghettini

Zubereitung:

Von der roten Bete am Stiel- und Wurzelansatz ein Stück abschneiden und die Knollen mit Zitronengrasöl beträufeln und auf der Schnittfläche leicht salzen. In eine kleine Auflaufform legen und den ungeschälten Knoblauch dazu geben. Eine Stunde bei 180°C im vorgeheizten Backofen verschwinden lassen.

Die Chili und dei Schalotte klein würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Mit dem fein gehackten Koriander in den Mixer geben.

10 Minuten vor Ende einen Topf mit Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Die Spaghettini al dente kochen.

Die rote Bete aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. Die Schale entfernen und die Knollen vierteln. Den Knoblauch aus der Schale drücken und beides mit in den Mixer geben. Den Abrieb und Saft von der Limette zufügen und alles einmal gut durchmixen.

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Nach und nach etwas Kochwasser von der Pasta dazu geben und immer wieder mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die rote Bete Créme über die abgegossene Pasta geben.

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…und gut vermengen bis alle Nudeln knallig pink sind!

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Abschmecken und bei Bedarf noch etwas salzen. Schärfe muss bei mir nicht mehr ran, die Chili aus dem Garten hatte genug bums. Wer ein etwas milderes Exemplar erwischt hat kann z.B. mit etwas Tabasco nachhelfen.

Die Pasta auf die Teller verteilen und erstmal diese Hammer-Farbe wirken lassen. Danke an Mia für die tolle Inspiration.

Einfach und genial!

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Tagliatelle mit warmen Oliven

Tagliatelle mit warmen Oliven

Memo an mich selbst – nie auf den letzten Drücker zu einem Richtfest gehen. Im „worst case“ ist nämlich schon alles aufgegessen und der Grill kalt. Waren wir aber selbst Schuld dran, also musste im Anschluss improvisiert werden. Ein passender Anlass um einen Blick in Donna Hay’s Food Fast Kochbuch zu werfen. Mit diesem Buch habe ich schon Stunden auf der Couch zugebracht und die wunderschönen Bilder bewundert, nur gekocht habe ich daraus noch nie. Dabei ist der eine oder andere Post it geklebt. Ich entscheide mich letztendlich für die Pasta mit den warmen Oliven. Wie auf dem Foto mit Tagliatelle und leckeren Kalamata Oliven. Das Rezept ist, wie alle Rezepte im Buch, kurz, schnörkellos und gut verständlich geschrieben. Nur am Salz wird hier kräftig gespart. Auf den ersten blick dachte ich noch, die Oliven könnten das ausgleichen, aber am Tisch musste dann doch etwas nachgeholfen werden. Halb so wild – bei der Frittata zum Sonntagsfrühstück war ich dann vorbereitet.

Pasta_mit_warmen_Oliven_ (3)

Zutaten für 2 Personen:

120g Tagliatelle

80g Kalamata Oliven

3 Knblauchzehen

1 Zitrone

1-2 Zweige Rosmarin

½ Schrippe (oder anderes Weißbrot)

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In dieser Zeit die Schrippe zu frischen Bröseln reiben und diese in etwas Olivenöl goldbraun anrösten. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen und die Pfanne säubern.

Frisches Öl in der Pfanne erhitzen und den in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch hinein geben. Bei mittlerer Hitze anbraten, dann dürfen die Oliven, der fein gehackte Rosmarin und die abgeriebene Zitronenschale dazu.

Pasta_mit_warmen_Oliven_ (1)

Mittlerweile sollte auch das Wasser kochen – die Pasta wandert nach Packungsanleitung, hier 3 Minuten, ins kochende Wasser bis sie al dente ist.

Die Pasta in der Pfanne mit Oliven und Knoblauch schwenken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Auf passenden Tellern anrichten und mit den gerösteten Brotbröseln garnieren.

Fertig!

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