Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Salzmandeln

Salzmandeln

Salzmandeln sind ein beliebter kleiner Snack. Nicht  nur vor Tapas, sondern auch in zahllosen Bars werden sie zum Knabbern angeboten. Gut, in den Bars geschieht das nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern weil das Salz durstig macht, und meist ist es fertiger Knabberkram, aber das Prinzip ist das Gleiche – die Leute knabbern gerne. Bei mir standen neben einem Schälchen Oliven also ein paar Salzmandeln zur Begrüßung auf dem Tresen. Ein Aperitiv, ein paar Oliven, ein paar Mandeln – schon muss man sich als Gastgeber keine Sorgen mehr machen das die Gäste hungern könnten während man noch fleißig in der Küche am Werkeln ist. Das super, super einfache Rezept dafür habe ich übrigens in dem Buch Tapas von Omar Allibhoy gefunden. Es kommt ohne einen Tropfen Öl aus.

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Zutaten:

200g Mandeln

1 EL Salz

1 Tasse Wasser

Zubereitung:

Die Mandeln unter ständigem Wenden und schwenken einige Minuten lang in der Pfanne rösten.

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In dieser Zeit das Salz vollständig im Wasser lösen. Wenn ihr einen Löffel daraus aushebt dürfen keine Kristalle mehr zu sehen sein. Das Salzwasser zu den Mandeln in die Pfanne geben.

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Sprudelnd kochen lassen bis es vollständig verdampft ist. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und die Mandeln vollständig trocknen lassen. Sie sind jetzt mit einem feinen, weißen Salzfilm überzogen.

Wenn sie vollständig trocken sind kann man sie direkt in einem Schälchen servieren oder in einem Glas luftdicht verschließen. Sie halten so angeblich wochenlang – dafür sind sie aber viel zu schnell weg…

Greift zu!

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Grünkohlpesto mit Gänseschinken und Apfelchip

Grünkohlpesto mit Gänseschinken und Apfelchip

Gestern war es endlich so weit – mein Weihnachtsmenü 2014 wurde in 7-stündiger Aktion vom Plan in die Tat umgesetzt. Begrüßt wurden die Gäste mit einem Sektcocktail – ein Schlückchen vom weihnachtlichen Beerenlikör mit Sekt aufgefüllt. Ganz einfach und unkompliziert. Danach haben wir diese Amuse-Bouche gereicht. Ein würziges Grünkohlpesto, dem der Knoblauch eine feine Schärfte verleiht mit etwas salzigem Gänseschinken und einem süßen Apfelchip. Alles auf einem Löffel gibt eine kleine Geschmacksexplosion und einen schönen Auftakt zum Menü. Außerdem hat es die Erkenntnis gebracht, dass Grünkohlpesto genial ist – damit wird noch weiter experimentiert!

Mein roter Faden in diesem Jahr war übrigens die Gans – Gänseschinken auf dem Löffelchen, Gänseravioli in klarer Gänsesuppe als Vorspeise, Gänsebraten mit Rotkohl, Grünkohl, Maronen und Klößen als Hauptgericht. Beim Dessert bin ich dann abgewichen, das wäre wohl etwas zu viel des Guten gewesen. Da gab es ein Eis mit weißer Schokolade und Mohn, eine passende Praline und heiße Kirschen.

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Zutaten für 8 Löffel:

Für das Pesto:

3 große Blätter Grünkohl

3 EL gutes Olivenöl

30g Parmesan

1 kleine Knoblauchzehe

1 Hand voll Mandeln

etwas Salz

Dazu:

4 Scheiben Schinken von der geräucherten Gänsebrust

2 getrocknete Apfelringe

Zubereitung:

Den Grünkohl waschen und sorgfältig von den Rispen zupfen. Zusammen mit dem Olivenöl in einen kleinen Mixer geben.

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Zu eine glatten Paste mixen und den geschälten und in Scheiben geschnittenen Knoblauch, den fein geriebenen Parmesan und das Salz zufügen. Wieder mixen bis keine Stücken mehr zu sehen sind.

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Die Mandeln in das Pesto geben und ein letztes Mal mixen. Abschmecken und das Pesto bei Bedarf kurz zur Seite stellen oder direkt weiter machen.

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Auf jeden Löffel einen Teelöffel Pesto setzen.

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Den Gänseschinken halbieren und zu kleinen Röllchen / Rosen drehen. Neben dem Pesto platzieren.

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Die Apfelchips vierteln und mit auf den Löffel setzen.

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Ich habe die vorbereiteten Löffel im Kühlschrank aufbewahrt und erst 20 Minuten vorher wieder auf Raumtemperatur gebracht. So konnte ich sie ganz in Ruhe vorbereiten.

Grünkohlpesto mit Gänseschinken und Apfelchip mit einem Haps vernaschen – aber Vorsicht:

Suchtgefahr!

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Tapas – Rote Bete im Speckband

Tapas – Rote Bete im Speckband

Ihr habt es ja sicher schon gemerkt, ich bin im rote Bete Fieber. Bei der Ernte gab es auch ein paar kleinere Exemplare und die habe ich mit dem Rest gebacken, gepellt und in Speck eingewickelt. Leckere kleine Tapas die sogar Bessere Hälfte geschmeckt haben!

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Zutaten für 20 Spießchen rote Bete im Speckband:

10-20 kleine rote Bete

5 Scheiben Bacon

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Die rote Bete Kugeln putzen und 45 Minuten im Ofen backen. Vollständig abkühlen lassen und die Haut abziehen.

Die Baconstreifen längst halbieren und dann nochmal mittig. Jede kleine rote Bete Kugel in ein Stück Bacon wickeln und diesen mit einem Holzspießchen fixieren. Wer keine kleinen rote Bete Kugeln hat kann die rote Bete auch halbieren oder in Spalten schneiden. In der Pfanne rundum anbraten.

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Die rote Bete Kugeln aus der Pfanne nehmen…

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…und 15 Minuten bei 180°C im Ofen backen, bis sich der Speck an die Kugeln schmiegt.

Sofort servieren!

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