Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Spanische Pasta

Spanische one pan Pasta

In der Lecker hat Bessere Hälfte die katalanische Nudelpfanne angelacht. Ich habe ein bissl variiert und eine schöne, kräftige Pasta gezaubert. Sehr lecker und richtig bunt!

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Zutaten für 3 Personen:

300g Schweinefilet

1 Zwiebel

2 kleine Knoblauchzehen

etwas Olivenöl

5 große Strauchtomaten

1 EL Tomatenmark

Pfeffer & Salz

1/2 EL scharfes Paprikapulver

1 rote Chili

750 ml Gemüsebrühe

1/2 Bund Petersilie

1 Hand voll Basilikum

4 Scheiben Serranoschinken

250g Spaghettini

2 EL Cashewkerne

1 EL Pinienkerne

Zubereitung:

Ich schneide das Filet in kleine Würfel, die Zwiebel wird halbiert und in Streifen aufgeschnitten und die Knoblauchzehen werden fein gewürfelt. Dann brate ich das Fleisch in Olivenöl an und gebe Zwiebel, Knoblauch und die in Ringe geschnittene Chili dazu. Mit Pfeffer und Salz würzen. Sobald das Fleisch Farbe bekommt und die Zwiebel leicht glasig wird kommt das Fleisch auf einen extra Teller und wird beiseite gestellt.

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Den Schinken in der noch heißen Pfanne kurz anbraten. Ebenfalls beiseite stellen. Kurz die Nüsse in der Pfanne anrösten und – na klar – beiseite stellen.

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Die Tomaten überbrühen und häuten. In große Würfel schneiden und in die Pfanne werfen. Ich entferne die Kerne nicht, das bissl Wasser verdampft so schnell – da wird nix weg geworfen.

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Das Tomatenmark mit anrösten und die Tomaten mit dem scharfen Paprikapulver würzen. Das in Streifen geschnittene Petersilie dazu geben.

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Mit 750ml leichter Brühe ablöschen. Aufkochen…

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… und die Spaghettini dazu geben. Ich lasse die Pasta am Stück, mit einer großen Pfanne geht das ohne Probleme.

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Etwas einrühren…

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… und 4 Minuten mit regelmäßigem Rühren köcheln lassen. Ich gebe nochmal einen Schluck Wasser dazu.

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Das Fleisch samt Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben. Untermengen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Auf die letzte Minuten darf auch das klein gehackte Basilikum und die angerösteten Nüsse dazu.

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Auf die bereit gestellten Teller verteilen und mit etwas frischem Basilikum oder Oregano und dem Schinken dekorieren.

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Einfach wunderbar!

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Kerbel Carbonara

Kerbel Carbonara

Wenn mal wieder etwas Eigelb übrig geblieben ist muss ich nicht lange nachdenken – es gibt Carbonara. Damit das Eigelb über Nacht im Kühlschrank frisch bleibt “versiegel” ich es in der Tasse mit etwas Sonnenblumenöl. Das stört mich in der Carbonara kein bissl. Weil er noch im Kühlschrank ist kommt auch etwas Kerbel dazu. Mit dem Kochschinken eine leckere Kombination in einer einfachen Pasta.

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Zutaten für 2 Personen:

200g Spaghetti

3 Eigelb

75g Schlagsahne (1/2 Becher)

60g Parmesankäse

1/2 Bund Kerbel

4 große Scheiben Kochschinken

2-3 Frühlingszwiebeln

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Bei der Carbonara braucht die Pasta erfahrungsgemäß länger als die Sauce. Also werden die Spaghetti in Salzwasser gar gekocht während ich das Eigelb (mit einem Hauch Öl, der aber nicht stört), mit fein geriebenem Parmesan, Sahne, Pfeffer und Salz glatt schlage. Die Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Ei-Parmesan Mix vermengen.

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Den klein geschnittenen Schinken und den fein gehackten Kerbel untermengen. Etwas Kerbel und Schinken zur Seite legen. Die Pasta auf die Teller verteilen und mit Schinken und Kerbel garnieren. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und darüber geben.

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Dazu passt wunderbar ein Glas Weißwein, hier ein australischer Chardonnay.

Guten Appetit!

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Wildes Raclette

Wildes Raclette

Ich liebe Raclette und jetzt, wo es “endlich” wieder kalt ist, passt es auch wieder zur Jahreszeit. Für mich ist Raclette fast genau so schön wie Tapas – im Rahmen von nur einer Mahlzeit kann man viele Dinge kombinieren und jedes Pfännchen sieht ein bissl anders aus. Außerdem kann man durch die entsprechenden Saucen variieren und dem Ganzen so ein Thema geben. Bei mir ging es diesmal um Wild – Wildschweinsalami, Hirschrückensteak, Hirschschinken… dazu Birne, Mango, Orange, Walnüsse, eine Preiselbeersauce und eine schnelle Bratensauce. Nicht zu vergessen natürlich verschiedenes Gemüse und ein paar Wachteleier.

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Zutaten für 2-3 Personen:

1 Hirschrückensteak (200g)

15 Scheiben Wildschweinsalami

7-8 Scheiben Hirschschinken

1/2 Mango

1/2 Orange

Mais

kleine Datteltomaten

6 Wachteleier

1/2 Zwiebel

1 faustgroßes Stück Blumenkohl

einige Champignons

1 Karotte

1/2 Paprika

1/2 Bund Schnittlauch (oder Petersilie)

1/2 Birne

1 Hand voll Walnüsse

5 große Scheiben Raclettekäse, hier mit Pfeffer (werden halbiert und reichen für 10 Pfännchen)

Wok-Öl / Reisöl

etwas Brot

Für die Preiselbeersauce:

2 EL Preiselbeeren

100g Schmand

Pfeffer & Salz

Für die Bratensauce:

200 ml Wildfond

1/2 Zwiebel

1 Zweig Rosmarin

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

60-70 ml Rotwein

1 TL Schmand

1/2 TL Saucenbinder

Zubereitung:

Zubereitung müsste hier eigentlich Vorbereitung oder Schnippelei genannt werden… ich schneide die Mango in Würfel, die Orange und die Birne in Scheiben. Salami und Schinken werden auf dem Teller fächerförmig ausgelegt, das Hirschsteak wird in Daumen dicken Scheiben aufgeschnitten. Das Steak wird kurz bevor es auf den Tisch kommt mit Pfeffer & Salz gewürzt.

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Den Mais auf einem Teller platzieren, die Tomatchen halbieren, die Zwiebel in feine Ringe schneiden, die Wachteleier in einem kleinen Schälchen dazustellen. Der Blumenkohl wird in größere Stücke zerpflückt und 4 Minuten in kochendem Salzwasser blanchiert. Abgießen und kurz kalt abschrecken. Wer keinen Blumenkohl mag könnte auch Brokkoli nehmen… oder keins von beidem.

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Paprika und Karotte schneide ich in Stifte, die Pilze in Scheiben und den Schnittlauch in feine Röllchen.

Der Käse wird mit der dünn aufgeschnittenen Birne und den Nüssen auf einem Teller angerichtet. Der Pfeffer-Raclettekäse passt super zum Wild.

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Weiter geht es mit den Saucen. Für den Preiselbeer-Dip mixe ich die Preiselbeeren mit Schmand und schmecke das Ganze mit Pfeffer und Salz ab. Dazu hat später wunderbar ein Pfännchen mit Hischschinken, Birne, Nüssen, Pilzen und Käse gepasst, aber auch das auf dem Grill gebratene Hirschsteak.

Für die schnelle Bratensauce schwitze ich die fein gewürfelte Zwiebel und den fein gehackten Rosmarin in etwas Öl an. Mit dem Wildfond ablöschen und den Rotwein dazu geben. Die Flüssigkeit auf die Hälfte reduzieren, mit Pfeffer und Salz würzen und mit ein wenig Saucenbinder abbinden. Von der Hitze nehmen und den Schmand einrühren.

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Zu diesem Raclette passt ein guter Rotwein. Außerdem solltet ihr euch für Raclette immer genug Zeit einplanen. Ich finde außerdem, dass jeder 2 Pfännchen haben sollte. Um mit den heißen Pfännchen besser hantieren zu können stelle ich außerdem für jeden einen extra Teller dazu auf dem die Pfännchen abgestellt werden können. Wie viel jeder isst hängt eindeutig davon ab wie lange ihr euch Zeit nehmt. Bei uns sind es 4 Pfännchen pro Person plus etwas Fleisch vom Grill, Brot und die Wachtelspiegeleier.

Ich habe diesmal das Fleisch auf dem Grill mit etwas Reisöl gebraten. Durch den hohen Siedepunkt hatten wir absolut keine Rauchentwicklung, was bei Olivenöl regelmäßig passiert ist. Das ist somit mein absoluter Geheimtipp!

Hat jeder ein Pfännchen?

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Kleiner Tapas-Mix als Vorspeise

Kleiner Tapas-Mix als Vorspeise

Es passiert immer mal wieder, dass man auf etwas warten muss. Oft braucht das Essen doch noch etwas länger als gedacht, der Magen knurrt und irgendwie hätte doch schon längst alles auf dem Tisch stehen sollen. Dann ist es gut, wenn man seine hungernden Mitmenschen mit ein paar schnellen Häppchen bei Laune halten kann.

Ich warte im Moment auch – nicht auf’s Essen, sondern auf mein Wichtelpaket aus Sandras Adventskalender. Das wäre wohl gestern noch “last minute” angekommen, aber da ich nicht Zuhause war ist es in die nächste Postfiliale geschickt worden. Die hat heute nicht auf, also kann ich mein Türchen erst morgen öffnen. Aber ich werde berichten!

Zurück zu den Häppchen und der unerwarteten Wartezeit. Bei mir läuft das in solchen Fällen so: Kühlschrank und Vorratsschrank auf, Schälchen und Holzspießchen bereit stellen und einen kleinen Mix zusammenstellen. Wer sagt, dass das nicht genau so geplant war?

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Zutaten für dieses Schälchen waren:

etwas Safran-Käse

ein paar grüne Oliven

scharfe Mini-Salami

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Zutaten für dieses Schälchen waren:

etwas Manchego

Kalamata-Oliven

einige Scheiben Serano-Schinken

Schinken-Ziegenkäse Wrap mit süßem Senfdressing

Schinken-Ziegenkäse Wrap mit süßem Senfdressing

Wraps kommt typischer weise im 4er Pack – 2 davon wurden für den Saiblings-Wrap genommen und 2 waren noch übrig. Ein prüfender Blick in den Kühlschrank reicht aus um die Entscheidung zu fällen: Schinken, Ziegenfrischkäse, Feldsalat und süßer Senf werden nacheinander auf der Arbeitsplatte gestapelt. Ich bin zufrieden mit meiner Ausbeute – da kann man was draus machen!

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Zutaten für 2 Wraps:

2 Weizenmehltortillas (25cm Ø)

2-3 EL Ziegenfrischkäse

6 Scheiben Parmaschinken

3 Hand voll Feldsalat

2 EL Olivenöl

1/2 Orange (4-5 EL Orangensaft)

1 EL süßer Senf

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ich erwärme die Wraps für wenige Sekunden im Ofen. Dann werden sie komplett mit Ziegenfrischkäse bestrichen und mit Schinken belegt. Nur ein Stück Warp wird nicht mit Schinken belegt – das wird später die “Klebestelle”.

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Den Salat waschen und trocken schütteln. Aus Senf, Öl und Orangensaft ein Dressing anrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit dem Salat vermengen. Den Salat auf dem Wrap platzieren…

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… und zuerst die mit Schinken belegte Seite einschlagen. Dann den Wrap aufrollen und etwas andrücken. Ich halbiere die Wraps damit man sie besser essen kann und fixiere sie noch kurz mit einem Bambusspießchen.

Sehr lecker und schon fertig!

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