Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Tapas – Lamm mit Pinienkernen

Tapas – Lamm mit Pinienkernen

Für Mellis Weltreise habe ich Tapas gemacht. Da sie ja vegetarisch unterwegs ist gab es die Auberginenröllchen mit Schafskäse. Da Bessere Hälfte aber so ganz und gar nicht vegetarisch unterwegs ist musste es auch noch etwas anderes geben. Ich habe mich für etwas ganz einfaches entschieden und ein Lammhüftsteak gekauft – da fällt einem ja immer was ein. Gebraten, fein aufgeschnitten und mit Agavensirup beträufelt. Dazu Pinienkerne… einfach göttlich!

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Zutaten für ein Schälchen:

1 Lammhüftsteak

etwas Olivenöl

Pfeffer & Salz

1 EL Agavensirup (oder Honig)

2-3 EL Pinienkerne

Zubereitung:

Ich halbiere das Lammhüftsteak so, dass ich zwei dünne Steaks habe. Die werden gesalzen und in der Pfanne mit Öl scharf angebraten. Die Hitze reduzieren und die Steaks bei mittlerer Hitze von jeder Seite 4 Minuten braten – dann sind sie medium.

Aus der Pfanne nehmen und mit Pfeffer würzen. 3-4 Minuten ruhen lassen. Dafür dürfen jetzt die Pinienkerne in die Pfanne wo ich sie kurz anröste. Dann schneide ich das Fleisch mit einem scharfen Messer in möglichst dünne Scheiben. Die werden auf der Schale verteilt und mit Agavensirup beträufelt. Die Pinienkerne dazu geben und nach Lust und Laune noch etwas Basilikum zur Deko mit in die Schale setzen.

Holzspieße in einige Steakstreifen stecken und sofort servieren.

Wer möchte?

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Lammfilet mit zitronigen Gnocchi

Lammfilet mit zitronigen Gnocchi

Nur weil etwas schnell geht bedeutet das nicht, dass es weniger gut ist. Viele Leute sagen manchmal “heute gibt es nur eine schnelle Pasta” oder so – aber wichtig ist doch, dass es schmeckt und möglichst frisch zubereitet ist. Dieses leckere Essen war sehr schnell gemacht – wir hatten nämlich noch Karten für das Trans Siberian Orchestra und mussten pünktlich los. Die Zitrone gibt dem ganzen eine schöne Frische und durch den Ricotta ist es außerdem nicht allzu Kalorienlastig.

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Zutaten für 2 Personen:

2 Lammfilets

50g Butter

1 Schalotte

4 Zweige Thymian

400g Gnocchi

100g Ricotta

1/2 Zitrone

1/2 Bund Petersilie

Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Ich erhitze die Butter in der Pfanne und gebe die sehr fein aufgeschnittene Zwiebel dazu. Das Lammfilet mit in die Pfanne legen und rundherum scharf anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Thymian von den Stängeln zupfen und dazu geben. Dann die Hitze deutlich reduzieren (hier Stufe 8 von 14). Wichtig – die Zwiebel soll gold-gelb karamellisieren, aber nicht anbrennen!

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Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben und 2 Minuten köcheln lassen. Abgießen, zurück in den Topf geben und mit dem Ricotta vermengen. Die Zwiebeln und den Thymian direkt aus der Pfanne in den Gnocchi-Topf schieben und die Schale von der halben Zitrone dazu reiben. Die halbe Zitrone über dem Topf auspressen und alles gut verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Zwiebeln bringen eine süße und die Zitrone eine frische Note ins Essen.

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Die Lammfilets müssen insgesamt rund 8-10 Minuten braten. Dann nehme ich sie aus der Pfanne und schneide sie in dünne Scheiben auf. Zusammen mit den zitronigen Ricotta-Gnocchi anrichten.

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Anrichten und restlos aufessen – das Lammfilet ist wunderbar zart und die crémigen, frischen Gnocchi passen wunderbar dazu.

Guten Appetit!

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Eingereicht für das Event:
Garten-Koch-Event Januar 2014: Zitronen [31.01.2014]

Lamm-Burger Duo

Lamm-Burger Duo

Als wir letzte Woche fleißig am Schrauben waren musste es etwas Schnelles geben. Da gibt es ja einige Gerichte die passen würden – ich habe mich für Burger entschieden. Mit einem schönen Lammhüftsteak… aber wie weiter…? Süß, würzig, exotisch? So richtig konnte ich mich nicht entscheiden, also gab es ein Burger-Duo. Einen mit Preiselbeeren und einen mit einer milden Guacamole. Dazu keine großen Beilagen, nur etwas Salat mit Olivenöl und Cranberry-Essig. Und da sich zu diesem Zeitpunkt nur die Löffel von der Suppe in der Besteckschublade angefunden haben wurden beide Burger als “Fingerfood” verspeist.

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Zutaten für 4 Burger:

2 Lammhüftsteaks

4 Burger-Brötchen

1/2 Zwiebel

2 TL Senf

3-4 Hand voll Salat, hier mit roter Beete

2 Tomaten (hier Kumato)

3/4 Avocado

Pfeffer & Salz

2 EL Limettensaft

1 kleine Chili

etwas Parmesan

2 EL Preiselbeeren

Olivenöl

Cranberry-Essig

Zubereitung:

Die Lammhüftsteaks werden gesalzen und gepfeffert und kommen mit etwas Öl in die Pfanne. Scharf anbraten und dann von jeder Seite 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze medium garen. Leider hatte ich nur ein Universalmesser im Haus – was für eine Umstellung… zum Glück nur für diesen einen Abend.

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Zwiebel und Tomaten werden in Scheiben aufgeschnitten. Die Avocado wird geschält, entkernt und mit der GAbel zerdrückt. Die fein gehackte Chili untermengen und das Ganze mit Pfeffer ,Salz und Limettensaft abschmecken.

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Die Burgerbrötchen aufschneiden, aufbacken und den Boden mit Senf bestreichen. Den Salat als Salatbett auf dem Teller verteilen und mit Essig und Öl anmachen. Die Burger-Böden darauf setzen und unter etwas Salat verstecken.

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Jetzt schneide ich die Lammhüftsteaks auf – die sind wunderbar rosa gebraten. Dann platziere ich Lamm und Zwiebel auf dem Burger.

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Etwas Parmesan auf das Fleisch hobeln und die Tomatenscheiben darauf legen. Weil ich mich nicht entscheiden kann wird ein Deckel mit Guacamole und einer mit Preiselbeeren bestrichen.

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Die Burger Deckel auf die Burger setzen und etwas andrücken.

Lasst es euch schmecken!

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Griechischer Hamburger mit Kartoffelspalten

Griechischer Hamburger mit Kartoffelspalten

Wie schon angedeutet gab es letztes Wochenende nicht nur einmal, sondern gleich zweimal Hamburger. Eine leckere Variante mit Guacamole und diese griechisch angehauchten Burger mit Tsatziki und Lammhüftsteaks. Was soll ich sagen – zart rosa gebratenes Lammhüftsteak, gebratene Auberginenscheiben, Tsatziki… eine echt geniale Kombination.

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Zutaten für 2 Burger:

2 Lammhüftsteaks

2 Hamburgerbrötchen

1 Tomate

6 dünne Scheiben Aubergine

1/2 Eichblattsalat (6-8 Blätter)

5-6 Pepperonies

1/2 Zwiebel

100g griechischer Joghurt (10% Fett)

5cm Salatgurke

1/2 Knoblauchzehe

1/2 TL getrockneter Dill

Pfeffer & Salz

3 EL Ketchup

1/2 TL Garam Masala

Für die Kartoffeln:

4 mittelgroße Kartoffeln

6-7 Zweige Thymian

1/2 Zwiebel

Olivenöl

Pfeffer & Salz

2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Die Kartoffelspalten brauchen am längsten, deshalb fange ich hier an und bereite ein Backblech mit Backpapier vor. Dann schneide ich die Kartoffeln in Spalten, beträufel sie mit Olivenöl, würze sie mit Pfeffer und Salz und gebe den Thymian dazu. Von der Zwiebel schneide ich 3 dünne Scheiben für den Burger ab, die restliche Zwiebel wird in Spalten geschnitten. Dann kommen die Zwiebelspalten und der Knoblauch zu den Kartoffeln. So wandert das Blech für 45 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen.

Die Zeit wird genutzt um die Burger vorzubereiten. Ich schneide 6 dünne Scheiben von der Aubergine, die Tomate wird ebenfalls dünn aufgeschnitten. Die Pepperonies werden in kleine Stücken geschnitten. Für den Tsatziki gebe ich den Joghurt in ein kleines Schälchen und reibe die Gurke dazu. Den Knoblauch mit der Knoblauchpresse dazu geben, mit Pfeffer, Salz und etwas Dill würzen. Den Tsatziki beiseite stellen und ziehen lassen.

Nach ca. 20 Minuten fange ich an mich um die Lammhüftsteaks zu kümmern. Die werden rundherum gesalzen und in Olivenöl angebraten.

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Nachdem sie von beiden Seiten scharf angebraten sind dürfen sie von jeder Seite 7-8 Minuten bei reduzierter Hitze (hier Stufe 6 von 9) braten. Dann sind sie perfekt rosa. Ich lege die Auberginenscheiben direkt nach dem Anbraten mit in die Pfanne. Die werden leicht mit Pfeffer und Salz gewürzt und ab und an gewendet.

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Die Burger-Brötchen schneide ich auf und lege sie für 1-2 Minuten mit zu den Kartoffeln auf das Blech. Das reicht vollkommen aus.

Dann bestreiche ich den Deckel mit Tsatziki. Für den Boden mixe ich ganz flott aus Ketchup, Garam Masala, Pfeffer und Salz eine Sauce. Die Lammhüftsteaks nehme ich aus der Pfanne und lasse sie kurz ruhen.

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Auf den Deckel lege ich jetzt die gebratenen Auberginenscheiben und die Tomatenscheiben, auf den Boden kommt der Eichblattsalat.

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Da so ein Lammhüftsteak einen recht kleinen Durchmesser hat, aber ziemlich dick ist entscheide ich mich dafür die Hüftsteaks in der Mitte aufzuschneiden. Das Fleisch ist perfekt rosa gebraten.

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Jetzt kommt auf jeden Burger-Boden ein Steak und die Pepperonis, auf die Deckel kommen ein paar Zwiebelringe.

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Den Deckel nehmen, beherzt umdrehen und auf den Burgerboden setzen. Ich fixiere die Deckel wieder mit Holzspießen, so lassen sich die Burger später besser essen.

Den Burger zusammen mit den Kartoffelspalten anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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Spirelli mit Lamm

Spirelli mit Lamm

Da meine Lammkeule mit Rosmarin für 4 Personen gedacht ist, wir aber nur zu zweit sind, ist noch einiges von dem leckeren, zarten Fleisch übrig geblieben. Daraus wurde kurzerhand dieses schnelle “Reste-Essen” gezaubert. Das Rezept eignet sich für so ziemlich alle Bratenreste, im Dezember gab es schon eine ähnliche Variante mit Gans.

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Zutaten für 2 Personen:

Reste vom Braten + Bratensauce

1/2 Bund Petersilie

1 Glas trockener Rotwein oder kräftige Brühe

Pfeffer & Salz

200g Spirelli

Zubereitung:

Das Ganze dauert in etwas 15 Minuten. Ich setze einen Topf Salzwasser für die Nudeln auf. Bis das Wasser kocht zupfe ich die Bratenreste in kleine Stückchen. So kommen sie zusammen mit der Bratensauce zurück in den Bräter. Ein Glas Rotwein oder kräftige Brühe dazu geben und langsam erwärmen. Den Bräter offen lassen damit der Rotwein etwas reduzieren kann. Sobald das Nudelwasser kocht kommen die Spirelli hinein. Kochen lassen bis die Pasta al dente ist.

Den Fleisch-Wein-Bratensaucen Mix abschmecken und bei Bedarf mit Pfeffer und Salz würzen. Die Petersilie fein hacken und dazu geben.

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Sobald die Nudeln fertig sind gieße ich sie ab und gebe sie zu den Bratenresten in den Bräter. Der ist schön groß, da kann man Fleisch, Sauce und Pasta gut vermischen.

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Schon ist ein leckeres und super schnelles Reste-Essen fertig.

Viel Spaß mit euren Bratenresten!

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