Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Katha-kocht! - Für alle, die Spaß am Kochen haben…

Zickige Pizza

Zickige Pizza

Ich hatte so große Pläne was ich alles auf diese Pizza legen wollte. Als die Zicklein-Keule, die der Pizza ihren Namen verliehen hat, aber fertig geschmort war hat das Fleisch so unglaublich gut geschmeckt, dass ich mich für das Motto “weniger ist mehr” entschieden habe. Tomatensauce, Käse, Zicklein-Keule und Zwiebeln – mehr hat die Pizza nicht gebraucht. Wer jetzt denkt das Fleisch hätte einen strengen Geschmack – hat es nicht, es ist einfach nur zart und sehr, sehr fein im Geschmack. Definitiv ein Experiment wert!

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Zutaten für 1 Pizza:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

400g Pizzatomaten

2 TL getrockneter Thymian

Pfeffer & Salz

1 Prise Garam Masala

1 Prise Paprikapulver

200g geriebener Emmentaler

1 Zicklein-Keule (500-600g)

2-3 EL Butter

1/2 Bund Thymian

1 große Knolauchzehe

1/2 rote Zwiebel

Zubereitung:

Für Teig und Sauce ändert sich nix: Ich löse die Hefe in warmem Wasser. Dann kommen Zucker, Salz und Mehl dazu. Den Teig mit dem Handrührgerät 2-3 Minuten kneten. Danach für 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen. Normalerweise reichen 45 Minuten, aber heute braucht die Zicklein-Keule etwas länger.

Die Keule reibe ich rundherum mit weicher Butter ein. Mit Pfeffer, Salz und der Hälfte vom Thymian (Blättchen abgezupft) würzen. Den restlichen Thymian mit der Keule und einer Knoblauchzehe in den Bräter legen und das Ganze für eine Stunde bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Nach der Stunde teste ich mit zwei Gabeln ob die Keule durch ist. Das Fleisch löst sich sofort vom Knochen und ist unglaublich zart und saftig!

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Jetzt rolle ich den Teig auf der bemehlten Fläche aus und hebe ihn auf das Pizzablech. Die Ränder schön machen. In einem kleinen Schüsselchen würze ich die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz und Thymian. Die Pizza damit bestreichen, dabei rundherum ca. 1 cm Rand lassen.

Die Hälfte vom geriebenen Käse auf der Sauce verteilen und das klein gezupfte Fleisch gleichmäßig darauf platzieren… ja, so sieht bei mir die Küche aus wenn ich Pizza mache!

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Die rote Zwiebel halbieren und in einigermaßen feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel auf der Pizza verteilen…

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… dann den restlichen Käse darüber geben. Den Pizzarand mit etwas Öl bestreichen.

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Die Pizza für 30 Minuten bei 200°C in den (noch) vorgeheizten Ofen schieben. Ab und an mal nachsehen ob noch alles gut ist. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist hole ich die Pizza aus dem Ofen, schiebe sie vom Blech auf ein Brett und schneide sie in Stücken.

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Wenige Zutaten aber voller Geschmack. Das Fleisch ist auch nach dem zweiten Aufenthalt im Ofen noch sehr lecker und zart.

Greift zu!

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Tapas – Birne in Ibericoschinken

Tapas – Birne in Ibericoschinken

Ihr wisst, dass ich zum Tapas gerne Dinge in Schinken wickel. Mal abgesehen von der klassischen Melone in Parmaschinken und der abgewandelten Version Melone in Rinderschinken gab es da auch schon Kaki und Kürbis. Diesmal hat es die Birne erwischt und das hat super gepasst.

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Zutaten für 10 Häppchen:

1 Birne (schön reif)

5 Scheiben Ibericoschinken (oder z.B. Parmaschinken)

Holzspießchen

Zubereitung:

Die Birne abwaschen, aufschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Dann wird die Birne in 10 schmale Spalten geschnitten.

Die Schinkenscheiben halbieren und einmal der Länge nach falten. Jetzt wird jedes Stück Birne in einen Schinkenstreifen gewickelt.

Mit einem Holzspießchen fixieren und sofort oder kurze Zeit später servieren.

Fertig!

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Tapas – Iberico in Mandelpanade

Tapas – Iberico in Mandelpanade

Zu diesen Häppchen hat mich das Lamm aus Barcelona inspiriert. Die Lammrippchen wurden hier durch ein Iberico Kotelett ersetzt, dadurch habe ich mir später die Fummelei mit den kleinen Knochen gespart. Mit Limette und einem leckeren Sour Cream Dip eine tolle Sache!

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Zutaten:

1 Iberico Kotelett

1 Ei

Pfeffer & Salz

Paprikapulver

3 EL Paniermehl

6 EL Mandelmehl

Sonnenblumenöl

1 Limette

Zubereitung:

Zuerst löse ich den Knochen aus dem Kotelett. Dann schneide ich das Fleisch in 2 dünne Scheiben auf. Das Ei mit Pfeffer, Salz und Paprika verquirlen. Paniermehl und Mandelmehl in einem tiefen Teller vermischen.

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Das Iberico in kleinere Stücken teilen. Durch das Ei ziehen und rundherum panieren. Kurz in der Panade ruhen lassen.

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In dieser Zeit das Öl in der Pfanne erhitzen und die panierten Fleischstückchen darin ausbacken. Das dauert nicht lange, nur 3-4 Minuten – dann sind die kleinen Häppchen gold-braun und fertig.

So kommen sie zusammen mit der aufgeschnittenen Limette in das Schälchen und direkt auf den Tisch.

Lasst es euch schmecken!

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Rührei mit Straußenknacker

Rührei mit Straußenknacker

Ich habe bei Zorra schon mein Straußensteak mit Süßkartoffeln und fruchtiger Sauce für das Down Under Event eingereicht, aber Zorra hat uns die Teilnahme diesmal soooo leicht gemacht, dass ich hier noch ein zweites Rezept habe. Da bereits die Anwesenheit einer australischen Zutat zur Teilnahme qualifiziert gibt es hier kurzerhand noch mein Rührei mit Straußenknacker!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Straußenknacker

2 Schalotten

4 Eier

Pfeffer & Salz

etwas Öl

Optional – Brot / Brötchen

Zubereitung:

Ich schäle und halbiere die Schalotten. Dann werden sie in feine Scheiben / Halbringe geschnitten. Die Knacker in Scheiben schneiden und beides zusammen mit etwas Öl anbraten.

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Die Eier in ein Schälchen geben, verquirlen und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Eimasse in die heiße Pfanne geben. 2 Minuten stocken lassen, dann vorsichtig umheben.

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Die Eimasse setzen lassen und gelegentlich größere Stücken wenden. Aufpassen, dass ihr das Rührei nicht komplett zerstückelt. Parallel backe ich ein Brötchen auf. Das passt gut zum Rührei.

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Das Brötchen aufschneiden und je nach Geschmack mit Butter bestreichen. Das Rührei mit ein paar frischen Oreganoblättern dekorieren. Perfekt zum Sonntagsfrühstück auf dem Balkon!

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Genießt die (australische) Sonne!

8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)

Australisches Straußensteak mit Süßkartoffeln und fruchtiger Sauce

Australisches Straußensteak mit Süßkartoffeln und fruchtiger Sauce

Im Kochtopf ist Down Under angesagt. Zorra wünscht sich australische Rezepte. Da sitze ich doch an der Quelle (denke ich mir) und frage Bessere Hälfte, der ja immerhin 6 Monate in Brisbane studiert hat. Die Jungs und Mädels da haben sich nur leider, scheinbar mehr oder weniger durchgehend, von Känguru-BBQ (ist am billigsten gewesen) und Kartoffelspalten aus dem TK-Beutel ernährt. Schade aber auch… Na gut, ich habe noch Straußensteak im Tiefkühler und auf Celtnet habe ich eine schöne Inspiration für die Marinade und eine fruchtige Himbeer-Johannisbeer Sauce gefunden. Gegrillt wurde dann auf unserer Dachterrasse mit Blick über die City. Nicht ganz Australien, aber auch schön…

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Zutaten für 2 Personen:

2 Straußensteaks (je 300g)

1 TL Koriandersamen

2 TL eingelegter roter Pfeffer

1/2 TL Senfkörner

2 grüne Kardamonkapseln

2 Knoblauchzehen

2 EL Balsamico Bianco

2 EL Olivenöl

Pfeffer & Salz

Für die Grillsauce:

500 ml Rinderbouillon

300g TK-Waldfruchtmix

Pfeffer

Für die Süßkartoffelspalten:

250g Süßkartoffeln

4-5 Zweige Thymian

2 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

Olivenöl

Pfeffer & Salz

Für den Sour Cream Dip:

200g Schmand

1 Knoblauchzehe

1 Schalotte

etwas frische Petersilie

Pfeffer & Salz

Für den Salat:

200g Rucola

4-5 Tomaten

4-5 Radieschen

1/2 Salatgurke

Pfeffer & Salz

Balsamico & Olivenöl

Zubereitung:

Das Fleisch sollte wenigstens 1 Stunde marinieren, also fange ich damit an. Ich zerstoße Koriander, die Samen aus den Kardamonkapseln, die Senfkörner und die Pfefferkörner im Mörser. Mit Pfeffer, Salz, frisch gepresstem Knoblauch. Olivenöl und etwas Balsamico Bianco mischen.

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Die Straußensteaks werden rundherum mit der Marinade eingerieben und dürfen so abgedeckt etwas mehr als 1 Stunde marinieren.

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Wenn die Hälfte der Zeit um ist schneide ich die Süßkartoffeln in Spalten, gebe die geviertelte Zwiebel und den geschälten Knoblauch dazu. Dann streife ich den Thymian von den Blättern, würze das Ganze mit Pfeffer und Salz und beträufel es mit etwas Olivenöl. So wandert das Blech mit den Kartoffelspalten für 40 Minuten bei 200°C in den Backofen. Bei mir sind es etwas über 50 Minuten geworden, deshalb haben die Kartoffelspalten auch so schön Farbe bekommen. Sie waren aber noch wunderbar crémig und lecker.

Die restliche Zeit wird gut genutzt – ich presse den Knoblauch in den Schmand, würfle die Schalotte fein, hacke die Petersilie und schmecke den Sour Cream Dip mit Pfeffer und Salz ab – der ist fertig.

Für die fruchtige Grillsauce wird die Brühe zum köcheln gebracht. Die aufgetauten Waldfrüchte dazu geben, kurz aufkochen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Pfeffer abschmecken und leicht reduzieren lassen.

Tomaten, Radieschen und Gurke werden gewürfelt und mit dem Rucola in eine große Salatschüssel gegeben. Mit Pfeffer und Salz würzen, Essig und Öl kommen erst direkt vor dem Essen dazu!

So geht es mit allen unseren Leckereien (außer den Kartoffelspalten) bewaffnet auf die Dachterrasse. Während Bessere Hälfte den Grill anfeuert genieße ich den Ausblick…

Hier sieht man den Fernsehturm und das Rote Rathaus:

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Kreuzberg auf der einen Seite…

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Die Mariannenkirche…

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Mitte und den Potsdamer Platz auf der anderen Seite:

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Das Engelbecken zwischen Mitte und Kreuzberg…

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Dann ist es soweit – die Steaks können auf den Grill! Grillen ist bei uns die einzige Form der Nahrungszubereitung für die Bessere Hälfte die Verantwortung trägt, ich hole die Kartoffeln und gebe Essig und Öl zum Salat. Die Steaks wurden von jeder Seite ca. 4 Minuten gegrillt, das hängt aber stark von der Hitze ab – also mit Fingerspitzengefühl arbeiten!

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Wie immer wird alles ordentlich auf dem Teller angerichtet. Jeder bekommt ein Steak, Kartoffelspalten, etwas Salat, fruchtige Grillsauce und Sour Cream Dip.

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Für mich gibt es dazu eine Berliner Weiße, Besser Hälfte bekommt ein Foster’s – auch wenn das natürlich eigentlich kein australisches Bier ist…

Viel Spaß beim BBQ!

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