Katha-kocht!

Für alle, die Spaß am Kochen haben…

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Bisonsteak mit Tomate-Koriander Salat

Bisonsteak mit Tomate-Koriander Salat

Frustkäufe kennt wohl jeder, manchmal kann man sich selbst so einfach ein bisschen aufmuntern. Mich hat an der Fleischtheke das Bison-Rumpsteak angelacht. Da konnte ich einfach nicht nein sagen. „Den Preis haben Sie gesehen?“ Fragt mich die Verkäuferin. Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Sollte ich vielleicht. 5,99€ pro 100g, aber es sind ja kleine Steaks – reden wir also nicht weiter drüber. So ein schönes Stück Fleisch verdient eine besonders gute Beilage, die ihm aber nicht die Show stiehlt. Tomate-Koriander Salat mit Tomaten aus dem Garten und Kartoffelpüree nach Johann Lafer. Ich habe zum Geburtstag nämlich Den großen Lafer geschenkt bekommen und will wissen, ob sein Kartoffelpüree besser ist als meins. Lecker ist es, ein bisschen aufwendiger auch – aber es schmeckt ziemlich vergleichbar mit dieser Variante hier. Was sagt uns das? Das Geheimnis liegt in Butter und Sahne!

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Zutaten für 2 Personen:

2 Bison-Steaks (zusammen 380g)

Salz & Pfeffer

Olivenöl

Balsamico Bianco

300g Tomaten

1 rote Paprika

½ Zwiebel

1 Knoblauchzehe

½ Bund Koriander

300g Kartoffeln

25g Butter

75g Schlagsahne

50ml Milch

1 Prise Muskat

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält, gewürfelt und 20 Minuten im Dampfgareinsatz  gar gedämpft.

In dieser Zeit schneide ich die Tomaten in Viertel, Paprika, Knoblauch und Zwiebel werden in sehr feine Würfel geschnitten. Den Koriander fein hacken und untermengen. Den Salat beiseite stellen.

Die Steaks rundum mit Olivenöl einreiben und salzen.

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Die Steakpfanne erhitzen und die Steaks hinein legen. Meine brauchen von jeder Seite 3 Minuten, dann sind sie medium.

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Die Kartoffeln abgießen und zweimal durch die Kartoffelpresse drücken. Die klein gewürfelte, kalte Butter dazu geben und untermengen. Die Hälfte der Sahne und Milch aufkochen, mit Muskat würzen und in die Kartoffelmasse einrühren. Die restliche Sahne aufschlagen und ebenfalls unterrühren. Mit dem Kochlöffel vermengen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Püree ist wirklich schön luftig.

Den Salat mit Pfeffer und Salz würzen und mit Essig und Öl anmachen. Ich nehme kein spezielles Öl oder Essig – ich will dem Fleisch nicht die Show stehlen.

Die Steaks mit Kartoffelpüree und Tomaten-Koriandersalat anrichten. Ich stelle noch Kräuterbutter und Tabasco auf den Tisch, aber das Fleisch hat einen so wunderbaren Eigengeschmack, dass wir es beide lieber „pur“ genießen.

Guten Appetit!

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Kaninchenspieße in Senfmarinade

Kaninchenspieße in Senfmarinade

Kaninchen und Senf passen wunderbar zusammen. Rachel Khoo hat dazu ein Rezept mit Kaninchenkeulen das ich etwas abgewandelt habe um daraus Spieße zu zaubern. Nur die Zubereitung im Ofen fand ich nicht ganz ideal, deshalb sind die Spieße bei mir am Ende noch kurz in die Pfanne gewandert.

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Zutaten für 6 Spieße:

2 Kaninchenrücken (zusammen 800g mit Knochen)

1 EL süßer, grobkörniger Senf

1 EL scharfer Senf

1 Tasse Paniermehl

Olivenöl

Für den Dip:

100g Schmand

1 TL scharfer Senf

Pfeffer

Abrieb von 1/4 Orange

1 TL Honig

Zubereitung:

Ich vermixe die beiden Senfsorten auf einem flachen Teller. Die Tasse Paniermehl kommt auf einen zweiten Teller.

Der Händler auf dem Markt war so nett mir das Fleisch direkt vom Kaninchenrücken zu lösen und so kann ich es jetzt in passende Stücken schneiden und auf die Grillspieße stecken.

Rundherum mit der Senfmarinade einpinseln und anschließend rundum panieren.

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Bei Rachel wird jetzt ein Backblech mit Öl eingepinselt und das Fleisch bei 200°C im Backofen gegart. Das mache ich auch für 15 Minuten, aber die Panade wird nur trocken und löst sich unten ab weil sie aufweicht. Also brate ich die Spieße noch schnell in der Pfanne rundum an damit sie schön gold-braun und knusprig werden. Beim nächsten Mal würde ich sie also gleich in der Pfanne braten.

Den Schmand mit dem Senf verrühren, mit Pfeffer, Orangenschalenabrieb und Honig abschmecken.

Heiß servieren – dazu passt ein kleiner Salat.

Greift zu!

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Zickige Pizza

Zickige Pizza

Ich hatte so große Pläne was ich alles auf diese Pizza legen wollte. Als die Zicklein-Keule, die der Pizza ihren Namen verliehen hat, aber fertig geschmort war hat das Fleisch so unglaublich gut geschmeckt, dass ich mich für das Motto “weniger ist mehr” entschieden habe. Tomatensauce, Käse, Zicklein-Keule und Zwiebeln – mehr hat die Pizza nicht gebraucht. Wer jetzt denkt das Fleisch hätte einen strengen Geschmack – hat es nicht, es ist einfach nur zart und sehr, sehr fein im Geschmack. Definitiv ein Experiment wert!

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Zutaten für 1 Pizza:

1/2 Hefewürfel (21g)

210g Weizenmehl

40 g Hartweizengrieß

1/2 EL brauner Zucker

1/2 TL Salz

150 ml lauwarmes Wasser

400g Pizzatomaten

2 TL getrockneter Thymian

Pfeffer & Salz

1 Prise Garam Masala

1 Prise Paprikapulver

200g geriebener Emmentaler

1 Zicklein-Keule (500-600g)

2-3 EL Butter

1/2 Bund Thymian

1 große Knolauchzehe

1/2 rote Zwiebel

Zubereitung:

Für Teig und Sauce ändert sich nix: Ich löse die Hefe in warmem Wasser. Dann kommen Zucker, Salz und Mehl dazu. Den Teig mit dem Handrührgerät 2-3 Minuten kneten. Danach für 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen. Normalerweise reichen 45 Minuten, aber heute braucht die Zicklein-Keule etwas länger.

Die Keule reibe ich rundherum mit weicher Butter ein. Mit Pfeffer, Salz und der Hälfte vom Thymian (Blättchen abgezupft) würzen. Den restlichen Thymian mit der Keule und einer Knoblauchzehe in den Bräter legen und das Ganze für eine Stunde bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

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Nach der Stunde teste ich mit zwei Gabeln ob die Keule durch ist. Das Fleisch löst sich sofort vom Knochen und ist unglaublich zart und saftig!

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Jetzt rolle ich den Teig auf der bemehlten Fläche aus und hebe ihn auf das Pizzablech. Die Ränder schön machen. In einem kleinen Schüsselchen würze ich die Pizzatomaten mit Pfeffer, Salz und Thymian. Die Pizza damit bestreichen, dabei rundherum ca. 1 cm Rand lassen.

Die Hälfte vom geriebenen Käse auf der Sauce verteilen und das klein gezupfte Fleisch gleichmäßig darauf platzieren… ja, so sieht bei mir die Küche aus wenn ich Pizza mache!

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Die rote Zwiebel halbieren und in einigermaßen feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel auf der Pizza verteilen…

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… dann den restlichen Käse darüber geben. Den Pizzarand mit etwas Öl bestreichen.

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Die Pizza für 30 Minuten bei 200°C in den (noch) vorgeheizten Ofen schieben. Ab und an mal nachsehen ob noch alles gut ist. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist hole ich die Pizza aus dem Ofen, schiebe sie vom Blech auf ein Brett und schneide sie in Stücken.

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Wenige Zutaten aber voller Geschmack. Das Fleisch ist auch nach dem zweiten Aufenthalt im Ofen noch sehr lecker und zart.

Greift zu!

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